Seit 03:00 Uhr Nachrichten

Montag, 17.02.2020
 
Seit 03:00 Uhr Nachrichten
Tagesprogramm Montag, 17. Februar 2020
 
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Nachrichten

00:05 Uhr

Das Podcastmagazin

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

Tonartaufnehmen

Klassik
Moderation: Haino Rindler

Albrecht Dürers berühmtes Bild Melencolia I gilt als eines der rätselhaftesten Meisterwerke der Kunstgeschichte. Auch deshalb, weil sich der Begriff Melancholie nicht einfach mit Depression übersetzen lässt. Melancholie ist ein besonderer Gemütszustand, der durchaus kreative Kräfte freisetzen kann. Das französische Ensemble Correspondance fand diesen Ausdruck vor allem in den englischen Songs und Ayres in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts. Leiter Sébastian Daucé spricht in der Tonart Klassik über die Besonderheiten dieser Musik, die politischen Umstände, in der sie entstand und auch über den Zugang, den Daucé mit seinen Musikern und der Solistin Lucile Richardot gefunden hat. Natürlich gibt es auch Musik vom Album „Perpetual Night“. Außerdem stellen wir wieder einen besonderen Archiv-Fund vor: der Pianist Arturo Benedetti Michelangeli spielte 1970 am eigens mitgebrachten Flügel in der Berliner Philharmonie u.a. Claude Debussys Zyklus „Images“. Ein überaus beeindruckender Konzertabend.

02:00 Nachrichten

03:00 Nachrichten 

04:00 Nachrichten 

05:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

05:05 Uhr

Studio 9aufnehmen

Kultur und Politik am Morgen
Moderation: Stephan Karkowsky

05:30 Nachrichten 

05:50 Aus den Feuilletons 

06:00 Nachrichten 

06:20 Wort zum Tage 

Weihbischof Christoph Hegge, Münster
Katholische Kirche

06:30 Nachrichten 

07:00 Nachrichten 

07:20 Politisches Feuilleton 

Vier Ideen gegen die rechte Revolte
Von Christian Schüle

07:30 Nachrichten 

07:40 Interview 

Emanzipatorische Politik oder Populismus - Linke in der Zwickmühle?
Jan Korte, Parlamentarischer Geschäftsführer der Linken-Fraktion im Bundestag

08:00 Nachrichten 

08:30 Nachrichten 

08:50 Buchkritik 

"Sind wir nicht Menschen" von T.C. Boyle
Rezension von Hans von Trotha

09:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

09:05 Uhr

Im Gesprächaufnehmen

Schauspielerin Natalia Wörner im Gespräch mit Katrin Heise

Den teuren Schauspielunterricht in New York verdiente sich Natalia Wörner als Model. Wenige deutsche Schauspielerinnen sind so bekannt - auch international - wie sie. Ihre Markenzeichen: Große Wandlungsfähigkeit und Disziplin. In ihrem neuen TV-Film "Wahrheit oder Lüge" spielt sie eine Anwältin.

10:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

10:05 Uhr

Lesartaufnehmen

Das Literaturmagazin
Moderation: Andrea Gerk

"Selbst als Hobby äußerst unattraktiv"
Kleine Verlage in Schwierigkeiten
Gespräch mit Andreas Köglowitz (Verleger 'Unsichtbar Verlag') und Britta Jürgs (Verlegerin 'Aviva Verlag')

Buchkritik:
"Das Gewicht der Worte" von Pascal Mercier
Gespräch mit Ursula März

Straßenkritik:
"Der kleine Prinz" von Antoine de Saint-Exupéry
Von Andi Hörmann

Hörbuch:
"Reigen" von Arthur Schnitzler
Von Tobias Wenzel

11:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

11:05 Uhr

Tonartaufnehmen

Das Musikmagazin am Vormittag
Moderation: Mascha Drost

Konzertkritik:
Tourstart der US-amerikanischen Band 'Poliça' in Frankfurt am Main
Gespräch mit Bastian Korff

Das muss man gehört haben... oder auch nicht: Club
Von Gesine Kühne

11:30 Musiktipps 

11:45 Rubrik: Jazz 

"Dark Matter" - das britische Kraftpaket Moses Boyd
Von Jan Paersch

12:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

12:05 Uhr

Studio 9 - Der Tag mit ...aufnehmen

Hajo Schumacher, Publizist
Moderation: Anke Schaefer

13:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

13:05 Uhr

Länderreportaufnehmen

Moderation: Ramona Westhof

14:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

14:05 Uhr

Kompressoraufnehmen

Das Popkulturmagazin
Moderation: Gesa Ufer

Schnauze voll
Jeremy Deller und die politisch engangierte Kunst in Großbritannien
Gespräch mit Christian Werthschulte

Was macht die Galerie K-Strich in Bremen
Von Felicitas Boeselager

Performance und Subversion
Was macht "Die Tödliche Doris" in Bremen?
Gespräch mit Benjamin Moldenhauer

Fundstück 108:
Karen Michel - Postcard From Mzima Springs
Von Paul Paulun

14:30 Kulturnachrichten 

15:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

15:05 Uhr

Tonartaufnehmen

Das Musikmagazin am Nachmittag

15:30 Musiktipps 

15:40 Live Session 

16:00 Nachrichten 

16:30 Kulturnachrichten 

17:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

17:05 Uhr

Studio 9aufnehmen

Kultur und Politik am Abend

17:30 Kulturnachrichten 

18:00 Nachrichten 

18:30 Uhr

Weltzeitaufnehmen

Moderation: Tina Hüttl

Revolution im Libanon?
Die Hoffnung der Jungen auf ein säkulares Land
Von Julia Neumann

Der Libanon steckt in einer tiefen Finanz- und Regierungskrise. Die Wut über die Dreistigkeit der Politiker, die das Land durch Korruption und Misswirtschaft an den Rand eines Staatsbankrotts gebracht haben, entlädt sich auf den Straßen. Vor allem die jungen Menschen wollen sich von den Machthabenden, die seit 30 Jahren die Geschicke des Landes lenken, emanzipieren. Sie haben sich von ihrer politischen Frustration freigemacht, möchten das Land aktiv mitgestalten und reformieren.

19:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

19:05 Uhr

Zeitfragen. Politik und Sozialesaufnehmen

Magazin

19:30 Zeitfragen. Feature 

Schaufkämpfe statt echter Maßnahmen?
Wieso sich die Polizei mit der Organisierten Kriminalität so schwer tut
Von Peter Podjavorsek

Seit einiger Zeit geht der Staat stärker gegen Clan-Kriminalität vor. Endlich, denken viele. Doch sind die spektakulären Razzien, bei denen schon kleine Vergehen geahndet werden, tatsächlich so wirkungsvoll wie behauptet? Kritiker monieren, dass viele Maßnahmen vor allem Showeffekt seien, um der Öffentlichkeit Handlungsfähigkeit zu demonstrieren. Tatsächlich ist Deutschland Experten zufolge nach wie vor ein Paradies für Organisierte Kriminalität und Geldwäsche. Über einhundert Milliarden Euro werden hierzulande jährlich gewaschen. Juristisch belangt wird kaum jemand. Warum tut sich der Staat so schwer im Kampf gegen die Organisierte Kriminalität?

20:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

20:03 Uhr

In Concertaufnehmen

Jazzfest Berlin
A-Trane
Aufzeichnung vom 01.11.2019

Elliot Galvin, Piano-Solo

Moderation: Matthias Wegner

Der englische Pianist Elliot Galvin (Jahrgang 1991) hat die komplette Jazztradition verinnerlicht. Diese dient ihm jedoch nur als Ausgangspunkt seiner aufregenden musikalischen Abenteuer. Ob im eigenen Trio, im Duo mit Saxofonist Binker Golding oder als Gastmusiker in der Band von Laura Jurd - stets bleibt seine musikalische Handschrift erkennbar. Inspirieren lässt sich Galvin dabei schon lange nicht nur vom Jazz, sondern auch von moderner Klassik, Pop und HipHop. Beim Jazzfest in Berlin 2019 widmete er sich im renommierten Club A-Trane der Königsdisziplin des Jazz: dem Solo-Klavier. Es wurde ein fesselnder, zum großen Teil frei improvisierter Abend.

21:30 Uhr

Einstandaufnehmen

Europäische Kammermusik Akademie Leipzig
Hochschule für Musik und Theater "Felix Mendelssohn Bartholdy“
Aufzeichnung vom 26.09.2019

Anthony Holborne
The Image of Melancholy

Orlando di Lasso
Susanne un jour

Hernando de Cabezón
Diferencias Susanne un jour

John Dowland
Lachrimae Coactae

Josquin Desprez
Mille Regretz

Anonymus
Si la noche haze escura

Johann Hermann Schein
Canzon corollarium à 5

Jean Mouton
Agnus Dei aus Missa "Dictes moy toutes vos pernsees"

Five Spice Blockflötenquintett Amsterdam

22:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

22:03 Uhr

Kriminalhörspielaufnehmen

Der Wachmann
Nach dem Roman von Peter Terrin
Bearbeitung und Regie: Steffen Moratz
Mit: Matthias Bundschuh, Martin Reik, Lennart Hillmann, Michael Klammer, Gerd Wameling
Ton: Thomas Monnerjahn
Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2020
Länge: 54'24
(Ursendung)

Während alle Bewohner ihre Apartments verlassen, harren zwei Nachtwärter in der Tiefgarage eines luxuriösen Wohnkomplexes aus. Von der Außenwelt isoliert, sich selbst und ihren Wahnvorstellungen überlassen.

Michel und Harry sind Wachmänner. Von der Tiefgarage aus kontrollieren sie den Zugang zu einer Reihe von Luxusapartments. Die Außenwelt erblicken sie nur durch das Garagentor: Draußen muss sich etwas Schlimmes zugetragen haben, eine nukleare Katastrophe vielleicht oder ein Krieg. Nach und nach verlassen die Bewohner den Block, aber Michel und Harry halten mit eiserner Disziplin die Stellung. Als ein dritter Wachmann auftaucht, eskaliert die Situation. Wurde er geschickt, um die beiden zu überprüfen? Oder hat er es auf den letzten Bewohner abgesehen, der das Gebäude anscheinend nie verlassen hat? Peter Terrins Thriller ist eine ebenso beklemmende wie komische Parabel auf den stetig wachsenden Kontrollwahn in unserer Gesellschaft.

Peter Terrin, 1968 im belgischen Tielt geboren, gehört zu den wichtigsten Stimmen der flämischen Literatur. Er veröffentlichte Erzählungen, Theaterstücke und bislang sieben Romane, darunter „Der Wachmann“, für den er 2010 den Literaturpreis der Europäischen Union erhielt, und „Post Mortem“, der 2012 mit dem niederländischen AKO-Literaturpreis ausgezeichnet wurde. Seine Werke wurden in über fünfzehn Sprachen übersetzt.

23:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

23:05 Uhr

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Kultur vom Tage

23:30 Kulturnachrichten 

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