Seit 13:05 Uhr Länderreport

Montag, 17.06.2019
 
Seit 13:05 Uhr Länderreport
Tagesprogramm Mittwoch, 13. Februar 2019
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Feature

Honig und Eisen
Reisen in das Kriegsgebiet der Ukraine
Von Christiane Seiler
Übersetzungen aus dem Russischen und Ukrainischen: Maxim Melnyk
Regie: die Autorin
Mit: Anne Schirmacher, Simone Kabst, Jonathan Kutzner, Max Urlacher
Ton: Jean Szymczak
Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2017
Länge: 54'16
(Wdh. v. 10.06.2017)

Eine Langzeitbeobachtung, ausgezeichnet mit dem n-ost-Reportagepreis.

Eine Grenze teilt das Donezbecken im Osten der Ukraine. Offiziell heißt sie Kontaktlinie, aber der Kontakt besteht aus tödlichen Schüssen und erniedrigenden Kontrollen an militärischen Checkpoints. Was wird aus Donezk, einst moderne Vorzeigestadt, jetzt verloren in einer politischen und rechtlichen Grauzone? Entwickelt sich die Provinzstadt Kramatorsk zur ukrainischen Metropole? Wie kommen die Menschen damit zurecht, Geiseln zu sein in einer absurden Situation, die sie nicht gewählt haben? Das Feature erhielt 2018 den n-ost-Reportagepreis.

Christiane Seiler studierte Religions- und Literaturwissenschaft. Sie arbeitet als Radioautorin und Übersetzerin und bereist regelmäßig die Ukraine. 2011 war sie Grenzgänger-Stipendiatin der Robert-Bosch-Stiftung. Für Deutschlandradio: "Vater zieht in den Krieg - Eine Reise durch Frankreich in 6 Bildern" (2014). Zuletzt: "Der Donbas - eine umkämpfte Region" (BR 2016), Klanginstallationen für die von ihr selbst kuratierte Ausstellung "Paralleldörfer - Leben in zwei Schönborns" für das Museum Schloss Doberlug (2018). "Honig und Eisen" wurde 2018 mit dem n-ost-Reportagepreis ausgezeichnet.

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

Tonart

Americana
Moderation: Wolfgang Meyering

02:00 Nachrichten

03:00 Nachrichten

04:00 Nachrichten

05:00 Uhr

Nachrichten

05:05 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Morgen
Moderation: Liane von Billerbeck

u.a.
Kalenderblatt
Vor 20 Jahren: Der algerische Asylbewerber Farid Guendoul stirbt nach der "Gubener Hetzjagd"

Gespräche, Berichte und Kritik von den 69. Internationalen Filmfestspielen Berlin

05:30 Nachrichten

05:50 Aus den Feuilletons

Von Gregor Sander

06:00 Nachrichten

06:20 Wort zum Tage

Evamaria Bohle
Evangelische Kirche

06:30 Nachrichten

07:00 Nachrichten

07:20 Politisches Feuilleton

Mut zur Lücke. Für mehr "keine Ahnung"
Von Hans Rusinek

07:30 Nachrichten

07:40 Interview

Berlinale: M - eine neue Stadt sucht einen Mörder
Gespräch mit Daivd Schalko, Regisseur, Autor und Produzent

08:00 Nachrichten

08:30 Nachrichten

08:50 Buchkritik

"Die verlorenen Arten" von Christopher Kemp
Rezensiert von Johannes Kaiser

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Im Gespräch

Von den 69. Internationalen Filmfestspielen Berlin
Filmemacher mit anthropologischem Blick
Britta Bürger im Gespräch mit Heinrich Breloer, Regisseur

Heinrich Breloers Filme sind immer auch Zeitanalyse. Er hat "Die Manns" gedreht und zur RAF ebenso gearbeitet wie zum NS-Architekten Albert Speer. Mit "Brecht" kehrt der Regisseur nun an seine filmischen Anfänge zurück.

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Lesart

Das Literaturmagazin
Moderation: Andrea Gerk

"Bequemlichkeit ist nicht das Wichtigste im Leben"
Gespräch mit Dževad Karahasan, Professor für Dramentheorie Universität Sarajewo

Buchkritik:
"Die Wilden. Familientreffen" von Sabri Louatah
Gespräch mit Dina Netz

Straßenkritik:
"Das Schicksal ist ein mieser Verräter" von John Green
Von Claas Christophersen

Buchberater:
Persönliche Sachbuch-Empfehlungen aus der Redaktion
Gespräch mit Christian Rabhansl

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Tonart

Das Musikmagazin am Vormittag
Moderation: Mathias Mauersberger

"Die Hälfte eines Films erzählt sich allein über den Sound"
Gespräch mit der Filmkomponistin Erica Procunier

Das muss man gehört haben...oder auch nicht : Klassik
Von Holger Hettinger

Helmut Schmidts Schallplatten
Gespräch mit dem Komponisten Elmar Lampson

11:30 Musiktipps

11:45 Rubrik: Folk

"The Delta Sweete Revisited" - Ein Tribut an Bobby Gentry
Von Klaus Walter

12:00 Uhr

Nachrichten

12:05 Uhr

Studio 9 - Der Tag mit ...

Adam Soboczynski, stellv. Ressortleiter Feuilleton / Literatur 'Die Zeit'
Moderation: Anke Schaefer

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Länderreport

Moderation: Susanne Arlt

Eigene Grenzpolizei und sieben AnkER-Zentren
Bilanz der Asylpolitik Bayerns
Von Michael Watzke

Im Burggarten
Seniorendorf direkt am Marktplatz im saarländischen Kirkel
Von Tonia Koch

Das Dorfladen-Phänomen
Alle wollen ihn, nur wenige kaufen dort ein
Von Silke Hasselmann

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Kompressor

Das Kulturmagazin
Moderation: Max Oppel

Trollclub "Ligue du LOL": Ein französisches Phänomen?
Gespräch mit Gilda Sahebi, Journalistin u. Projektleiterin von "No Hate Speech Movement"

AIDS in den 80ern, Identitätenpalette heute
Die queere Geschichte der Berlinale
Gespräch mit Michael Stütz, langjähriger Kurator des queeren Films und Teddy Awards

Dritter Band eines Kriegsgefangenen-Epos:
Die Welt des Jaques Tardi
Ein Porträt von Janina Labhardt

"Nachricht Vom Feind“ von Jadu
Von Christoph Möller

14:30 Kulturnachrichten

Von Heike Bredol

15:00 Uhr

Kakadu

15:00 Nachrichten für Kinder

15:05 Musiktag

Moderation: Patricia Pantel

"Ach was! Da war Musik?"
Schauspielmusiken
Von Heidi Mottl

Ludwig Ritter von Köchel - Mozartfreund und Notensammler
Von Katrin Giese

„Was ich fast als das größte Lob für Theatermusik empfinde? Wenn jemand am Ende sagt: ‚Ach was, da war Musik?’“, meint der Schauspielkomponist Marc Badur. Schauspielmusik gibt es schon genauso lang wie das Theater selbst und zwar auf der ganzen Welt. Selbst wenn wir am Ende eines Theaterstücks oft gar nicht wissen, wie die Musik geklungen hat, hat die Theatermusik einen großen Einfluss auf unsere Gefühle. Heidi Mottl hat vier Schauspielkomponisten getroffen, die spannende Einblicke in ihre Arbeit geben und zeigen wie unterschiedlich Schauspielmusik klingen kann.

15:30 Uhr

Tonart

Das Musikmagazin am Nachmittag
Moderation: Martin Böttcher

Krieg dem Krebs:
Band Air Waves mit Album "Warrior" zu Gast im Studio
Gespräch mit der Musikerin Nicole Schneit

Studiogast:
Efdemin bringt "New Atlantis" von Francis Bacon in den Club
Gespräch mit dem Musiker Philipp Sollmann

Newcomer der Woche:
Bei Dakota trifft Dreampop auf harte Realität
Von Bettina Brecke

Das muss man gehört haben...oder auch nicht: Klassik
Von Holger Hettinger

16:00 Nachrichten

16:30 Musiktipps

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Abend
Moderation: Julius Stucke

u.a. Gespräche, Berichte und Kritik von den 69. Internationalen Filmfestspielen Berlin

17:30 Kulturnachrichten

Von Heike Bredol

18:00 Nachrichten

18:30 Uhr

Weltzeit

Moderation: Isabella Kolar

Das Gold der Vogesen - Der Streit um das Trinkwasser von Vittel
Von Stefanie Otto

Die französische Kleinstadt Vittel in den Vogesen war früher ein florierender Kurort. Heute kennt man sie vor allem durch den Lebensmittelkonzern Nestlé, der hier seit Ende der Siebziger Jahre natürliches Mineralwasser in großen Mengen abfüllt und weltweit vertreibt. Aktuell sind es 750.000 Kubikmeter im Jahr. Doch in den letzten Jahren zeigt sich immer deutlicher, dass das unterirdische Wasserreservoir durch den Verbrauch von Konzern und Anwohnern bedroht ist. Der Grundwasserpegel ist dramatisch gesunken. Der Konzern jedoch darf mit seiner Lizenz weiter abpumpen. Dagegen protestieren regelmäßig Umweltschützer und Anwohner. Nun soll eine Pipeline das Trinkwasser aus Nachbargemeinden nach Vittel leiten.

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Zeitfragen. Kultur und Geschichte

Magazin

Programmieren mit dem Klassenfeind - Wie Siemens die Stasi unterstützte
Von Isabel Fannrich-Lautenschläger

Hacken im Kalten Krieg - Von den Anfängen des Cyberwars
Von Peter Welchering

19:30 Zeitfragen. Feature

Revolution und Reaktion
Der deutsche Winter 1918/19
Von Winfried Sträter

20:00 Uhr

Nachrichten

20:03 Uhr

Konzert

Gewandhaus Leipzig
Aufzeichnung vom 16.01.2019

Arnold Schönberg
"Herzgewächse“ op. 20

Josef Matthias Hauer
Melodien für wohltemperiertes Instrument

Anton Webern
Drei Lieder op. 18

Natalia Prawossudowitsch
“Primitivi”

Egon Wellesz
“The leaden echo and the golden echo” op. 61

Hans Erich Apostel
Sechs Musiken für Gitarre op. 25


Sarah Maria Sun, Sopran
Martin Steuber, Gitarre
Ensemble Avantgarde
Leitung, Klavier und Moderation: Steffen Schleiermacher

21:30 Uhr

Hörspiel

Schweine-Heinz
Von Hermann Bohlen
Regie: Hermann Bohlen und Judith Lorentz
Mit: Heiko Pinkowski, Steffi Kühnert, Hermann Bohlen, Brigitte Grothum, Annette Strasser, Anna Böttcher, Cathlen Gawlich, Bettina Kurth, Mira Partecke, Wilfried Hochholdinger, Toni Lorentz, Rubi Lorentz 
Ton: Andreas Stoffels
Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2017
Länge: 49'37
(Wdh. v. 06.12.2017)

Heinz sucht die Nähe von Wildschweinen. Er will ihre Sprache lernen und Chef der Rotte werden.

Anschließend:
Kosmos einer Kleingartenkolonie - Making of zu: Die Roofe
Von Anke Beims
Ton: Christiane Neumann
Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2019
Länge: 8'25

Ich geh mal wieder, sagt Heinz zu seiner Frau und nimmt die Jacke vom Haken. Er geht durch die Waschküche in den Stall, wo schon längst keine Tiere mehr stehen und schippt drei Eimer voll Mais. Nachdem er sie in seinen roten Kombi geladen hat, fährt er in den Wald. Heinz hat's mit Schweinen, genauer: Mit Wildschweinen, sus scrofa. Vor drei Jahren ist er auf die Idee gekommen, ihre Sprache zu lernen, sich einer Rotte anzuschließen, mit ihr durch die Nacht zu ziehen. Er will Chef der Rotte werden, Führungsbache! Ist der Typ vollkommen verrückt?

Hermann Bohlen, geboren 1963 in Celle, studierte Sinologie in Berlin, Hamburg und Shanghai. Lebt als Autor und Produzent von Hörspielen in Berlin. 1995 Stipendiat der Hörspielautoren-Werkstatt des Berliner LCB, aus der "Prozedur 7.7.0" hervorging (SFB 1996), ausgezeichnet mit dem Hörspielpreis der Akademie der Künste Berlin 1997. Für "Alfred C. - Aus dem Leben eines Getreidehändlers" (DKultur/HR 2012) erhielt er 2012 den Deutschen Hörspielpreis der ARD. Weitere Stücke: "Percy Stuart entgeht der Handgranate" (Radio 100, zusammen mit Stefan Ripplinger und Holger Wilke 1988), "Gerüst & Verbrechen" (RIAS Berlin 1991), "Die Wauwautheorie" (DKultur 1991, zusammen mit Frieder Butzmann, auch als CD erschienen), "In’ Sack haun" (WDR 1996), "Hörspiele und andere Geräusche in der Popmusik. Eine Recherche" (Eigenproduktion 1997), "Sag doch auch mal was! Oder Das Luxurieren der Bastarde" (DLR Berlin 1998, auch als LP erschienen), "Hirsche rufen Jäger, Jäger Hirsche" (Eigenproduktion 2001), "Hirsche im Gespräch", Supplement zu "Hirsche rufen Jäger" (Eigenproduktion 2001), "Onager. Eine dreiteilige Entdeckungsreise in die Welt der fünfziger Jahre" (RB/Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung 2004), "Gräser fliegen nur noch selten" (SWF 1949-1954/SWR 2005), "Ich bin gar nicht gegen die Realität, im Gegenteil" (2007, vierstündiges, von allen Anstalten der ARD simultan gesendetes Programm zu Günter Eich), "Ich sag jetzt gar nichts mehr. Günter Eich im Gespräch" (DKultur, 2008), "Lebensabend in Übersee" (WDR 2014), "Schalltot oder lebendig" (NDR/SWR 2016).

22:30 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages
Moderation: Nicole Dittmer

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage
u.a. 69. Internationale Filmfestspiele Berlin
Moderation: Marietta Schwarz

Berlinale: Wettbewerbsfilme "Elisa Y Marcela" / "Synonymes"
Gespräch mit Andreas Kötzing

Berlinale: Der Blick auf Israel
Gespräch mit Jörg Taszman

Schwierige Geburt
Internationale Tagung zur Galerie Max Stern in Düsseldorf
Gespräch mit Stefan Koldehoff

Rembrandt-Jahr
Rijksmuseum in Amsterdam zeigt erstmals alle Werke
Von Carsten Probst

Kulturpresseschau
Von Adelheid Wedel

23:30 Kulturnachrichten

Von Rade Janjusevic

Februar 2019
MO DI MI DO FR SA SO
28 29 30 31 1 2 3
4 5 6 7 8 9 10
11 12 13 14 15 16 17
18 19 20 21 22 23 24
25 26 27 28 1 2 3

Unsere Empfehlung heute

weitere Beiträge

Wurfsendung

Wurfsendung (Deutschlandradio)

Wurfsendungen werfen wir werktäglich sechsmal, an Samstagen und Sonntagen dreimal ins Programm. Viele einzelne Sendungen eines Tages können Sie auf der Wurfsendungsseite direkt nachhören.
Mehr

Interview

weitere Beiträge

Fazit

Fotografien von Susan MeiselasAnsichten eines Genozids
Auf diesem Bild sind Menschen zu sehen, die einer Exhumierung beiwohnen. (Susan Meiselas)

Zerfetzte Kleidungsstücke, Trümmer auf einem Hügel, Massengräber: Susan Meiselas zeigt in ihren Fotografien Spuren des Völkermords an den irakischen Kurden aus dem Jahr 1991. Ihre eindringlichen Bilder sind jetzt in Frankfurt am Main zu sehen.Mehr

weitere Beiträge

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur