Seit 01:05 Uhr Tonart
Dienstag, 09.03.2021
 
Seit 01:05 Uhr Tonart
Tagesprogramm Sonntag, 7. Februar 2021
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Stunde 1 Labor

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

Diskurs

Proteste in Russland - Anfang vom Ende des Systems Putin?

Es diskutieren:
- Sabine Adler, Osteuropaexpertin bei Deutschlandfunk Kultur
- Martin Hoffmann, Geschäftsführender Vorstand des Deutsch-Russischen Forums
- Manuel Sarrazin, Sprecher für Osteuropapolitik von Bündnis 90/Die Grünen
- Daria Sukharchuk, Journalistin, OstWest TV
Moderation: Birgit Kolkmann
(Wdh. vom 05.02.2021 - Wortwechsel)

Russland kommt nicht zur Ruhe: Auch dreieinhalb Jahre Haft für Kreml-Kritiker Alexej Nawalny und Massenverhaftungen seiner Anhänger können die Proteste nicht stoppen. Verliert Putin an Macht? Wie soll Europa reagieren?

02:00 Uhr

Nachrichten

02:05 Uhr

Tonart

Chansons und Balladen
Moderation: Wolfgang Meyering

03:00 Nachrichten

04:00 Uhr

Nachrichten

04:05 Uhr

Tonart

Clublounge
Moderation: Oliver Schwesig

05:00 Nachrichten

06:00 Nachrichten

06:55 Uhr

Wort zum Tage

Sufi-Bewegung

07:00 Uhr

Nachrichten

07:05 Uhr

Feiertag

Kirche - Moschee - Museum - Moschee:
Die Hagia Sophia zwischen Religion und Politik
Von Marion Sendker, Köln
Katholische Kirche

07:30 Uhr

Kakadu für Frühaufsteher

Geschwisterkrach, Coronafrust und Meditation
Warum streiten wir uns?
Von Heidi Mottl
Moderation: Fabian Schmitz und Selma
Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2020

Niemand streitet gern. Aber manchmal ist ein Streit unvermeidlich.

Mal ehrlich. Egal wie sehr man sich auch bemüht, sich nicht zu streiten, irgendwann fliegen dennoch die Fetzten. Dazu können Geschwister, einerlei ob älter oder jünger, die Eltern oder Freund oder Freundin manchmal einfach zu nervend sein. Daher sind Tricks und Tipps so wichtig, wie man aus der Streitsituation wieder herauskommt, einen Streit beendet. Noch besser wäre es aber vermutlich, wenn sich der Streit umgehen ließe.

08:00 Uhr

Nachrichten

08:05 Uhr

Kakadu

Kinderhörspiel
Herr der Lügen
Ab 7 Jahre
Von Thilo Reffert
Regie: Cordula Dickmeiß
Komposition: Michael Rodach
Mit: Jeremias Matschke, Lasse Pantel, Antonia Zschiedrich, Toni Lorentz, Felix von Manteuffel, Anna Grisebach, Markus Gerken, Axel Wandtke u.a.
Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2021
(Ursendung)
Moderation: Fabian Schmitz

Eine übertrieben wahre Lügengeschichte

Ronny ist mit seiner Familie umgezogen. Neue Wohnung, neue Stadt, neue Schule - aber auch neue Freunde? Seine Mitschüler interessieren sich jedenfalls kein Stück für ihn. Und dass er, um auf sich aufmerksam zu machen, behauptet, sein Fahrrad sei schneller als ein Auto und sein Kopf empfange Signale aus dem Weltall, macht ihn nicht gerade beliebter. Aber dann klaut er - mehr aus Versehen - bei einem Antiquar Gottfried August Bürgers Münchhausengeschichten. Und wenn er jetzt von seinem Opa erzählt, der sein Pferd an einer Kirchturmspitze festgebunden und es geschafft hat, sich an den eigenen Haaren aus einem Sumpf zu ziehen, hören ihm Marek, Wedat, Kalida und sogar die oberschlaue Tessa zu. Nach und nach wird aus Ronny, dem Lügner, Ronny, der Geschichtenerzähler. Aber dann fliegt, dem Internet sei Dank, der Schwindel auf. Und Ronny steht vor der Frage: Wieder die Schule wechseln? Oder darauf vertrauen, dass seine neuen Freunde trotzdem zu ihm halten?

Thilo Reffert, geboren 1970 in Magdeburg, arbeitete als Lehrer und an verschiedenen Theatern als Dramaturg und Theaterpädagoge, lebt heute als freischaffender Autor am Stadtrand von Berlin, schreibt Theaterstücke, Hörspiele und Prosa für Kinder und Erwachsene. „Commander Jannis“ wurde mit dem Kinderhörspielpreis des MDR-Rundfunkrates 2012 ausgezeichnet.

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Kakadu

Magazin
Moderation: Fabian Schmitz
08 00 22 54 22 54

09:30 Uhr

Sonntagsrätsel

Moderation: Ralf Bei der Kellen
sonntagsraetsel@deutschlandfunkkultur.de

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Plus Eins

11:00 Nachrichten

11:59 Uhr

Freiheitsglocke

12:00 Uhr

Nachrichten

12:05 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages
Moderation: Axel Flemming

12:30 Uhr

Die Reportage

Ausgetanzt
Kein Karneval in Rio
Von Tom Noga

Rio de Janeiro, die brasilianische Küstenmetropole am Zuckerhut, steht für Strandleben, Karneval, Gemeinschaft, Leichtigkeit. Was passiert mit einer Stadt, die durch die Corona-Krise in ihrem Wesenskern getroffen wird? Erfindet sie sich neu? Für Tom Noga ist Rio so etwas wie seine zweite Heimat. Er war unzählige Male dort, aber als er Ende vergangenen Jahres in die Stadt kam, da war alles anders.

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Sein und Streit

Das Philosophiemagazin
Moderation: Simone Rosa Miller

Philosophie des Abolitionismus
Gewalt nicht mit Gewalt beantworten
Gespräch mit Daniel Loick und Vanessa-Eileen Thompson

Anarchist Pjotr Kropotkin
Visionär einer freien Gesellschaft
Von Thielko Grieß

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Religionen

Moderation: Kirsten Dietrich

Katholisch, Frau, zur Priesterin berufen
Eröffnet die Reformdebatte Perspektiven?
Gespräch mit Sr. Philippa Rath über Frauenamt und Synodalen Weg
 
Wie der muslimische Gebetsruf migrierte
Von Mohammeds Gefährten zum Blues
Von Julia Tieke
 
Pfarrersenkelin mit Kopftuch
Iman Andrea Reimann
Von Lea De Gregorio

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Interpretationen

Für Kenner und Liebhaber - und alle, die es werden wollen
Die Klaviersonaten von Carl Philipp Emanuel Bach
Gast: Christine Schornsheim, Cembalistin
Moderation: Ilona Hanning
(Wdh. v. 02.03.2014)

16:00 Nachrichten

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages
Moderation: Axel Flemming

17:30 Uhr

Nachspiel

Das Sportmagazin
Moderation: Thorsten Jabs

Entspannung
Anerkennung der "Negro Leagues" könnte in USA Zeichen setzen
Von Kerstin Zilm

Erinnerungskultur
Die Bedeutung der Rehabilitation von jüdischen Sportlern
Gespräch mit Prof. Lorenz Peiffer

Symbol der Trennung
Der Hongkong-China-Konflikt im Fußballstadion
Von Ronny Blaschke

18:00 Nachrichten

18:05 Nachspiel

Die Langhantel
Warum „Altes Eisen“ jeden Trend übersteht
Von Elmar Krämer
(Wdh. v. 09.02.2020)

Eine Eisenstange und an den Enden Gewichte: Die Langhantel ist aus der Welt des Sports nicht wegzudenken. Obwohl sie längst so etwas wie die Großmutter aller Kraftsportgeräte ist. Schon in der Antike wurden Vorläufer der Langhantel, wie wir sie heute kennen, gerissen, gestoßen und gedrückt. Ende des 19. Jahrhunderts startete die Langhantel dann ihren Siegeszug vor allem im deutschsprachigen Raum. Bereits 1896 wurde sie bei den ersten Olympischen Spielen der Neuzeit auf die Bühne gehoben. Das klassische Gewichtheben wurde zwar nie ein Trendsport, dennoch hat die Langhantel in Hinterhof-Boxclubs, Pumper-Buden, Athletik-Vereinen und Hochglanzfitnessstudios ihren Stammplatz. Aber warum? Was ist dran am "Alten Eisen"?

18:30 Uhr

Hörspiel

Kunst
Nach dem gleichnamigen Theaterstück
Von Jasmina Reza
Übersetzung aus dem Französischen: Eugen Helmlé
Bearbeitung und Regie: Christiane Ohaus
Mit: Ulrich Tukur, Christian Redl, Dominique Horwitz
Ton und Technik: Peter Nielsen, Margitta Düver
Produktion: RB 1996
Länge: 82'39

Die Geschichte der Freunde Marc, Serge und Yvan, deren Beziehung wegen der Auseinandersetzung über ein Kunstwerk zu zerbrechen droht. Jasmina Rezas erfolgreiches Stück als Hörspiel.

Für 200.000 Francs hat sich Serge einen „Antrios“ gekauft: ein vollkommen weißes Ölgemälde. Doch Marc wittert hinter diesem Ankauf nicht Kunstleidenschaft, sondern snobistische Geltungssucht. Yvan, den Kopf voller Hochzeitspläne, gerät mit seinen pragmatischen Vermittlungsversuchen zwischen die Fronten der beiden. Das Originelle dieser Kunst-Komödie: Der ungemein knappe und wie mit leichter Feder gesetzte Text über die Wirkung des Kaufs ausgerechnet eines abstrakten Gemäldes liefert jedem der drei Charaktere auch einen vielschichtigen Subtext. Jasmina Reza geht es hier nicht primär um die Darstellung der Mechanismen des Kunstmarktes, es geht ihr vielmehr um die Menschen selbst.
„Man erfährt hier, wie Freundschaft oder Liebe fast nie durch offenkundige Wichtigkeiten, sondern durch scheinbar Nebensächliches bestimmt werden, wie ein unbedachter Satz zum Treibsatz, eine Bagatelle zur Affäre, zum Torpedo wird, wie Dreierkonstellationen in Familie, Gesellschaft, Beruf ihre eigentümliche unausweichliche Brisanz haben, wie Frauen durch ihre Abwesenheit in einem Männerstück allgegenwärtig werden, wie Hahnenkämpfe funktionieren und Bürgerkriege entstehen. So wird das weiße Bild im Stück zum Abbild des Stückes selbst; als Projektionsfläche der komischsten, absurdesten, intrigantesten Einfälle. Kein blinder, eher ein sehender Spiegel.“ (Peter von Becker in „Theater heute“)

Jasmina Reza, 1959 in Paris geboren, Autorin von Theaterstücken, Prosa und Drehbüchern, arbeitete zunächst als Schauspielerin. 2011 wurde ihr Stück „Der Gott des Gemetzels“ von Roman Polanski verfilmt. „Kunst“, ihr viertes Stück, wurde 1995 als bestes der Saison mit dem Prix Molière ausgezeichnet und avancierte zum weltweit meist gespielten Theatertext des Jahres.

20:00 Uhr

Nachrichten

20:03 Uhr

Konzert

Jesus-Christus-Kirche Berlin
Aufzeichnung vom 21.01.2021

Dmitrij Schostakowitsch
Klaviertrio Nr. 1 c-Moll op. 8

Klaviertrio Nr. 2 e-Moll op. 67

Spectrum Concerts Berlin:
Clara-Jumi Kang, Violine
Jens Peter Maintz, Violoncello
Eldar Nebolsin, Klavier

Anschließend:
Produktionen mit Ensembles der Spectrum Concerts Berlin in Kooperation mit Deutschlandfunk Kultur - Kompositionen von Erwin Schulhoff und Erich Wolfgang Korngold

22:00 Uhr

Nachrichten

22:03 Uhr

Literatur

Die stärkste Droge überhaupt
Literarische Sichten auf Krieg, von Remarque bis Babtschenko
Von Raimund Petschner
(Wdh. v. 03.05.2009)

Kriege zu führen scheint einfacher, als sie zu begreifen.

"Einem Menschen, der nie im Krieg gewesen ist, kann man den Krieg nicht erzählen", schreibt der Russe Arkadi Babtschenko, der in Tschetschenien kämpfte und seinen Remarque gelesen hat. Dessen Roman "Im Westen nichts Neues" ist ebenso wie Ludwig Renns „Nachkrieg“ vor gut 90 Jahren erschienen, in der Mitte zwischen den Weltkriegen. Beide Werke fragen eindrücklich: Was macht der Krieg mit den Menschen? Mit welchen Menschen ist er zu machen? Wie geht der Krieg aus jener Gesellschaft hervor, in die er scheinbar als das ganz Andere einbricht? Und nicht zuletzt: Ist der Krieg in Sprache zu fassen? Gegenüber einem Geschehen wie in Stalingrad 1942/43, bemerkte Alexander Kluge, sei die Position eines Dichters einfach Unsinn. Allerdings liefert auch die Tatsachengeschichte von Kriegen, die die Medien täglich in Bild und Ton liefern, keine gültige Aussage über den Charakter dieses menschlichen Tuns. Daher versuchen ihn dann doch Autoren darzustellen, oft aus eigenem Erleben heraus.

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage
Moderation: Britta Bürger

"Flüstern in stehenden Zügen"
Uraufführung von Clemens J. Setz
Gespäch mit Barbara Behrendt

Schrille Farben und Muster
40 Jahre Memphis Design
Gespräch mit Mateo Kries

Erst Inauguration - jetzt Superbowl
Die Lyrikerin Amanda Gorman
Von Katharina Wilhelm

MeToo in Griechenland: Erst der Sport - jetzt die Kultur
Gespräch mit Karakostaki Charitini

Animal Crossing
Mit der Switch die Fondation Beyeler im Lockdown besuchen
Von Dennis Kogel

23:30 Kulturnachrichten

Von Victoria Eglau

23:50 Kulturpresseschau

Von Arno Orzessek

Februar 2021
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