Seit 01:05 Uhr Tonart

Mittwoch, 26.06.2019
 
Seit 01:05 Uhr Tonart
Tagesprogramm Montag, 4. Februar 2019
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Freispiel

Sender in den Zähnen
Ein Geheimbericht
Von Mariola Brillowska
Regie: die Autorin
Mit: Bela Brillowska, Mariola Brillowska, Ingrid Knoth, Gabor Altorjay, Philipp Mummenhof
Ton: Mariola Brillowska, Gavin Weiß
Autorenproduktion 2017
Länge: 51'32

Absurd-komisches Spionagestück, empfangen über Amalgam, gereimt in codierten Zahlenreihen, dechiffriert von vier Familienmitgliedern.

Eigentlich repariert der Großvater Radios. Jetzt muss er jedoch die Oma reparieren. Sie ist Agentin und empfängt zwar weiterhin Radiowellen in den Zähnen, sendet aber nur noch Störfrequenzen. Opa kennt sich aus und erzählt der Enkelin spannende Geschichten aus dem 20. Jahrhundert - über das Radio Freies Europa, die Kommunikation via Radiowellen und Geheimagenten, die codierte Signale senden. Die Enkelin ist begeistert, kann es kaum abwarten, selbst Zahlencodes zu funken.

Mariola Brillowska, geboren 1961 in Polen, 1981 Ausreise nach Deutschland. Künstlerin, Autorin, Film- und Hörspielmacherin. Studium der Freien Kunst an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg. Seit 1988 in eigener Regie Animationsfilme sowie Performances und Theatershows. Von 2005 bis 2013 Professur für Zeichnen und Illustration an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach am Main. ARD PiNball Award 2014 für ihr Hörspiel "Das Kaufhaus am Meer". Zusammen mit Günter Reznicek entstanden einige Hörstücke. Zuletzt: "Sanatorium Europa" (WDR 2017). "Das kurze brennende Mikro" beim 8. Berliner Hörspielfestival 2017 für ihre Autorenproduktion "Vulkan". Mariola Brillowska lebt in Hamburg.

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

Tonart

Klassik
Moderation: Haino Rindler

Manchmal erzählen Komponisten-Porträts eine interessante Geschichte. Die des jungen und des alten Franz Liszt etwa die Geschichte von der Verwandlung des Frauenschwarms und Salonlöwen in den ernsten Priester und Weltflüchtling. Ein Blick auf sein pianistisches Spätwerk bestätigt die Verdrossenheit, die sich in reduzierten Sätzen und spröden Klängen niederschlägt. Der französische Pianist Cédric Tiberghien hat dieses Kapitel des schillernden Komponisten aufgeschlagen, um die Tiefen des späten Liszt-Schaffens auszuloten, das seine speziellen Reize hat und als Vorbote der Moderne gelten kann. Cédric Tiberghien schildert in der Sendung seinen Zugang zu Liszt von einer Seite, die den meisten verborgen bleibt.

02:00 Nachrichten

03:00 Nachrichten

04:00 Nachrichten

05:00 Uhr

Nachrichten

05:05 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Morgen
Moderation: Ute Welty

u.a. Kalenderblatt
Vor 50 Jahren: Jassir Arafat übernimmt den Vorsitz der Palästinensischen Befreiungsorganisation PLO

05:30 Nachrichten

05:50 Aus den Feuilletons

06:00 Nachrichten

06:20 Wort zum Tage

Pastoralreferent Altfried G. Rempe
Katholische Kirche

06:30 Nachrichten

07:00 Nachrichten

07:20 Politisches Feuilleton

15 Jahre Facebook: Zeit für ein anderes Netzwerk!
Von Yannick Haan

07:30 Nachrichten

07:40 Interview

Wie viel Streit verträgt der Bundestag? Debattenkultur 2019
Gespräch mit Claudia Roth, Bündnis 90/Die Grünen

08:00 Nachrichten

08:30 Nachrichten

08:50 Buchkritik

"Identität" von Francis Fukuyama
Rezensiert von Arno Orzessek

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Im Gespräch

"Eine Kultur ergibt sich erst aus der Vermischung“
Britta Bürger im Gespräch mit der Schriftstellerin Olga Grjasnowa
(Wdh. v. 21.9.2017)

Vor rund 20 Jahren kam Olga Grjasnowa nach Deutschland - ohne ein Wort Deutsch zu sprechen. Heute ist sie als Stimme aus der deutschen Gegenwartsliteratur nicht mehr wegzudenken.

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Lesart

Das Literaturmagazin
Moderation: Joachim Scholl

Eduard Louis und die Wut der Franzosen
Von Etienne Roeder

"Die Mauer" - der neue finstere Roman von John Lanchester
Gespräch mit dem Autor

Straßenkritik:
"Seelen" von Stephenie Meyer
Von David Siebert

Buchkritik:
"Ein Mensch allein" von Jean Giono
Rezensiert von Wolfgang Schneider

Katharina Schultens: Lyrik und Oper
Von Irene Binal

Hörbuchkritik:
Honoré de Balzac - Die große Hörspiel-Edition
Von Tobias Wenzel

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Tonart

Das Musikmagazin am Vormittag
Moderation: Mathias Mauersberger

Gestern: Der Super Bowl in Atlanta und die Musik
Gespräch mit Fabian Wolff

Independent Venue Week London - Ein Nachbericht
Gespräch mit Oliver Schwesig

Das muss man gehört haben... oder auch nicht: Weltmusik
Von Grit Friedrich

11:30 Musiktipps

11:45 Rubrik: Jazz

"Homebridge"
Matthias Wegner im Gespräch mit der Sängerin und Songschreiberin Tamara Lukasheva

12:00 Uhr

Nachrichten

12:05 Uhr

Studio 9 - Der Tag mit ...

Ralf Fücks, Direktor Zentrum Liberale Moderne
Moderation: Anke Schaefer

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Länderreport

Moderation: André Hatting

Autofahrer machen mobil
Erneut Demo gegen Fahrverbote in Stuttgart
Von Uschi Götz

Land in Sicht?
Die Sylt-Pendler und das Bahnchaos
Reportage von Johannes Kulms

Handmade
Urbane Sehnsuchtsobjekte aus der bayerischen Provinz
Von Georg Gruber

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Kompressor

Das Kulturmagazin
Moderation: Gesa Ufer

Innovativer als die Berlinale?
Filmfestival Rotterdam
Gespräch mit Jörg Taszman

Das Lesen der Anderen: Theater heute
Gespräch mit Franz Wille, Redakteur

Schlimmer als Sexismus
Die Computermusik-Pionierin Laurie Spiegel
Von Paul Paulun

Top Five:
100 Jahre United Artists
Von Hartwig Tegeler

14:30 Kulturnachrichten

Von Susanne Balthasar

15:00 Uhr

Kakadu

15:00 Nachrichten für Kinder

15:05 Infotag

Moderation: Tim Wiese

Wintermüdigkeit
Von Hilde Braun

Pilz des Jahres 2019
Grüner Knollenblätterpilz
Von Regina Voss

Was ist Speed-Handball?
Von Gerd Michalek

15:30 Uhr

Tonart

Das Musikmagazin am Nachmittag
Moderation: Oliver Schwesig

Amparanoia - Die Mestizo-Legenden aus Spanien sind zurück
Gespräch mit der Sängerin Amparo Sanchéz

Das war der jüdische Jugend-Gesangs- und Tanzwettbewerb Jewrovision 2019
Von Ludger Fittkau

Das muss man gehört haben... oder auch nicht: Weltmusik
Von Grit Friedrich

Soundscout:
Botschaft aus Hamburg
Von Martin Risel

50 Jahre Wishbone Ash - gestern Abend in Berlin
Gespräch mit Martin Risel

16:00 Nachrichten

16:30 Musiktipps

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Abend
Moderation: Axel Rahmlow

17:30 Kulturnachrichten

Von Susanne Balthasar

18:00 Nachrichten

18:30 Uhr

Weltzeit

Moderation: Katja Bigalke

Smarte Zukunft: China als Supermacht der Künstlichen Intelligenz
Von Axel Dorloff

In einigen chinesischen Schule funktioniert das Bücherausleihen nun über Gesichtserkennung, effizienter könnte die Gangerkennung sein, meint das Pekinger Start-up Watrix. Ein weiterer Baustein in der Welt der Künstlichen Intelligenz (KI), die alle Daten von Mensch und Natur speichert und verarbeitet. Daraus entstehen Anwendungen in der Kriminalitätsbekämpfung, der Medizin oder im intelligenten Zuhause. Chinas will zur KI-Supermacht aufsteigen und hat ein milliardenschweres Förderprogramm aufgelegt - mit einigen Erfolgen, da es kaum Beschränkungen gibt. In dem autoritären Staat hofft die Regierung auf mehr Kontrolle und Effizienz, die Mehrheit der Nutzer folgt ohne ethische oder datenschutzrechtliche Diskussionen und die Unternehmen wollen große Gewinne.

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Zeitfragen. Politik und Soziales

Magazin

Der Hund kann nichts dafür
Wie Bedürftige ihre Tiere versorgen
Von Natalie Putsche

Sterbebegleitung
Allein sollst Du nicht gehen
Von Bettina Conradi

Das Ende im Krankenhaus
Habseligkeiten und der Glanz der Tüten
Von Bettina Conradi

19:30 Zeitfragen. Feature

Tiefer Graben zwischen Arm und Reich
Ist soziale Gerechtigkeit nur Utopie?
Von Ralph Gerstenberg

Die Fakten sind bekannt: Das reichste Zehntel unserer Gesellschaft besitzt 66,6 Prozent aller Güter. In keinem anderen Staat innerhalb der Eurozone ist die Kluft zwischen Arm und Reich größer als in Deutschland. In einer Zeit gravierender sozialer Unterschiede fiel es dem SPD-Kanzlerkandidaten Martin Schulz jedoch schwer, den Slogan ‚Mehr soziale Gerechtigkeit‘ mit Inhalten zu füllen. Dieses Land sei mit Hartz IV zu einem Suppenküchensozialstaat verkommen, beklagt der Armutsforscher Christoph Butterwegge mit Blick auf die Amerikanisierung des Arbeitsmarktes. Deutschland sei gerechter als wir meinen, hält der ehemalige Caritas-Chef Georg Cremer dagegen. Fast 30 Prozent gebe der Staat für Sozialleistungen aus. Also alles halb so schlimm? Ein gutes Jahr nach der Bundestagswahl soll noch einmal die Gerechtigkeitsfrage gestellt werden. Wer tritt wofür ein? Geht die Schere zwischen Arm und Reich tatsächlich immer weiter auseinander? Oder ist das Gerede vom sozialen Gefälle nur eine Neiddebatte ewiger Nörgler?

20:00 Uhr

Nachrichten

20:03 Uhr

In Concert

Jazz à la Villette
Philharmonie de Paris
Aufzeichnung vom 31.08.2018

Avishai Cohen Trio
"Gently Disturbed"

Avishai Cohen, Bass
Shai Maestro, Klavier
Noam David, Schlagzeug

Moderation: Matthias Wegner

Der israelische Jazzbassist, Komponist und Sänger Avishai Cohen füllt mit seiner Musik weltweit große Säle und erreicht ein Riesen-Publikum. Seine Auftritte sind stets einzigartig und von großer emotionaler Kraft. Das Konzert seines Trios „Gently Disturbed“ war einer der Höhepunkte des Pariser Festivals „Jazz à la Villette“ Ende August 2018. Piano-Trios, bei denen der Pianist nicht der Bandleader ist, sind im Jazz vergleichsweise selten. Unabhängig davon ist Avishai Cohens Band „Gently Disturbed" von einem klassischen Jazz-Klaviertrio weit entfernt. Das liegt an den vielen Einflüssen in der gespielten Musik: Orientalische Klänge, klassische Passagen und südamerikanische Rhythmen werden mit dem Jazzvokabular federleicht verknüpft. Zudem hört man deutlich, dass der Bandleader eben nicht an den Tasten sitzt, sondern den Bass zupft. Aufdringlich ist das Spiel von Avishai Cohen dabei nicht. Ganz im Gegenteil: als Solist hält sich Cohen immer mehr zurück, dafür gibt es bei den meisten seiner Konzerten den ein oder anderen gesungenen Titel. So auch beim Konzert am 31.August 2018 in Paris.
„Mittlerweile erwarten die Leute ja immer, dass ich singe“, sagt Avishai Cohen, „das ist sehr erfreulich, denn ich habe erst spät angefangen, meine Stimme in meine Musik zu integrieren“.

21:30 Uhr

Kriminalhörspiel

Außergewöhnliche Belastung
Von Dunja Arnaszus
Regie: die Autorin
Komposition: Peta Devlin und Thomas Wenzel
Mit: Fiona Metscher, Johanna Gastdorf, Eva Löbau, Elif Kardesseven, Max Tuveri, Stephen Appleton
Ton: Dirk Hülsenbusch
Produktion: WDR/Deutschlandfunk Kultur 2019
Länge: 52'42
(Ursendung)

Chaos im Finanzamt: Eine Hebamme, ein Reichsbürger und eine Praktikantin kämpfen mit den Steuern.

Die Hebamme Henny Holm kommt mit ihrer Steuererklärung nicht zurande. Sie ruft beim Finanzamt an, um zum sechsten Mal Aufschub zu erbitten. Praktikantin Arzu stellt ihr fälschlicherweise in Aussicht, dass sie vor Ort auf die Hilfe der Beamten bauen könne. Dort trifft Henny auf Jessica. Die hat sich, um Steuern zu sparen, den Reichsbürgern angeschlossen. Reichsbürger Wolf von der Heeresschlucht, Souverän des von ihm gegründeten Staates Preussien, begleitet sie ins Finanzamt. Der Kampf gegen die Bundesrepublik GmbH eskaliert.
Ein Spiel mit Steuern - was sagen Steuerzahlungen über unser Verhältnis zu Staat und Sozialgemeinschaft aus?

Dunja Arnaszus, 1970 in Göttingen geboren, Hörspielautorin, Dramaturgin und Schauspielerin.

22:30 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages
Moderation: Oliver Thoma

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage
Moderation: Marietta Schwarz

Riesige Schaffenskraft
Der Nachlass von Salinger soll veröffentlicht werden
Gespräch mit Clemens Setz

Weltpremiere
T.C. Boyle stellt seinen neuen Roman "Das Licht" vor
Von Steen Lorenzen

Nachruf:
Schriftstellerin Leonie Ossowski gestorben
Gespräch mit Salli Sallmann

Digitale Zeitzeugen in 3D
Filmprojekt bei den Jüdischen Filmtagen München
Gespräch mit Prof. Dr. Mirjam Zadoff, Direktorin des NS-Dokumentationszentrums München

Krise in Simbabwe: der Künstler Gresham Nyaude
Von Leonie March

Kulturpresseschau
Von Hans von Trotha

23:30 Kulturnachrichten

Von Rade Janjusevic

Februar 2019
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