Seit 14:30 Uhr Vollbild

Samstag, 07.12.2019
 
Seit 14:30 Uhr Vollbild
Tagesprogramm Mittwoch, 1. Februar 2017
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Feature

Kurzstrecke 58
Feature, Hörspiel, Klangkunst
Zusammenstellung: Barbara Gerland, Ingo Kottkamp, Marcus Gammel
Produktion: Autoren/Deutschlandradio Kultur 2017
Länge: 54'30
(Wdh. v. 30.01.2017)

Ungewöhnlich und nicht länger als 20 Minuten: Wir stellen regelmäßig innovative, zeitgemäße, radiophone Hörstücke vor. In der "Kurzstrecke" heute präsentieren wir unter anderem:

Im Bett mit Penderecki
Von Mariola Brillowska

Alleingänge oder Wenn man allein aufs Klo kann, kann man auch allein ins Kino
Von Vivien Schütz

The Song of Aurora
Von Anne Lepère

Außerdem: Neues aus der "Wurfsendung" mit Julia Tieke

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

Tonart

Americana
Moderation: Uwe Golz

02:00 Nachrichten

03:00 Nachrichten

04:00 Nachrichten

05:00 Uhr

Nachrichten

05:07 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Morgen
Moderation: Dieter Kassel

05:30 Nachrichten

05:50 Kalenderblatt

Vor 75 Jahren: Die "Voice of America" strahlt ihre erste Sendung in deutscher Sprache aus

06:00 Nachrichten

06:20 Wort zum Tage

Pfarrer Hannes Langbein
Evangelische Kirche

06:30 Nachrichten

06:40 Aus den Feuilletons

07:00 Nachrichten

07:20 Politisches Feuilleton

Kampf gegen Populismus: Stärkt den Staat!
Von Alan Posener

07:30 Nachrichten

07:40 Interview

08:00 Nachrichten

08:20 Frühkritik

Simone Thomalla in "Wunschkinder" im Berliner Renaissance-Theater
Von André Mumot

08:30 Nachrichten

08:50 Buchkritik

"Zwanzig Lewa oder tot" von Karl-Markus Gauß
Rezensiert von Marko Martin

09:00 Uhr

Nachrichten

09:07 Uhr

Im Gespräch

Pionierin der deutschen Frauenbewegung
Susanne Führer im Gespräch mit Dagmar Schultz, Soziologin

Empfängsnisverhütung, die Möglichkeit der Abtreibung, die Behandlung durch eine Frauenärztin: Heutzutage sind das Selbstverständlichkeiten. In den 60er-Jahren war das in Deutschland noch undenkbar. Die Soziologin Dagmar Schultz gehörte zu den feministischen Aktivistinnen, die in den 70er-Jahren zahlreiche Rechte für Frauen mühsam erkämpften. Geprägt durch die amerikanische Bürgerrechtsbewegung kehrte sie nach einem zehnjährigen Aufenthalt in den USA 1973 zurück in ihre Heimatstadt Berlin. Schon ein Jahr später gründete sie zusammen mit anderen Frauen das erste Frauengesundheitszentrum und den ersten Verlag, in dem ausschließlich Frauen publizierten. Später wurde daraus der Orlanda Frauenverlag, den Schultz über 20 Jahre lang leitete. Als Professorin an der Alice-Salomon-Hochschule für Sozialarbeit und Sozialpädagogik begleitete sie die Themen der Frauenbewegung auch wissenschaftlich. 2011 ehrte die Freie Universität Berlin ihr Lebenswerk mit dem Margherita-von-Brentano-Preis. Ein Jahr später verwirklichte sie einen Lebenstraum, indem sie einen Dokumentarfilm über die Berliner Jahre der amerikanischen Schriftstellerin und Aktivistin Audre Lorde machte, der 2012 auf der Berlinale lief.
Warum ist die schwarze Amerikanerin Audre Lorde ein Vorbild für sie? Was hat es für sie bedeutet, im Nachkriegs-Berlin ohne Vater in einem Frauenhaushalt aufzuwachsen? Was verbindet sie mit ihrem Credo: "Feminismus muss allen gerecht werden - nicht nur den weißen Frauen?"

10:00 Uhr

Nachrichten

10:07 Uhr

Lesart

Das Literaturmagazin
Moderation: Joachim Scholl

Keine Wahl ist auch eine Wahl - über reale und literarische Katastrophen
Gespräch mit dem Schriftsteller Safran Foer

Myself - myshelf (1)
Von Christian Möller

Buchempfehlungen Februar
"Der große rote Sohn" v. David Foster Wallace
Gespräch mit Svenja Flaßpöhler

"Ellbogen" von Fatma Aydemir
Gespräch mit Maike Albath

Straßenkritik: "Die Entdeckung der Langsamkeit" von Sten Nadolny
Vorgestellt von Andi Hörmann

11:00 Uhr

Nachrichten

11:07 Uhr

Tonart

Das Musikmagazin am Vormittag
Moderation: Matthias Wegner

"Ich bin gerne altmodisch"
Gespräch mit der Jazz-Sängerin Sarah McKenzie

11:30 Chor der Woche

Classaviva

Die Musik dient dazu, das Wahre, Gute und Schöne zu erkennen, sagen die 17 jungen Frauen von Classaviva. Einst gingen sie alle gemeinsam zur Schule und sangen dort im Schulchor, in den Pausen und in der Freizeit und stellten schon bald fest, das häufige gemeinsame Singen stärkte ihre Klassengemeinschaft. Ihr Repertoire bezeichnen sie selbst als Querbeet - vom Volkslied bis zur Klassik, wobei geistliche Musik für sie einen hohen Stellenwert hat. Wenige Monate vor dem Abitur veröffentlichten sie ihre erste CD mit zum Teil selbst komponierten Liedern.

11:35 Folk

Zwischenstand Celtic Connections Festival
Von Harald Mönkedieck

12:00 Uhr

Nachrichten

12:07 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Mittag
Moderation: André Hatting

13:00 Nachrichten

13:30 Uhr

Länderreport

Ein Modell für die Zukunft?
Beschäftigte übernehmen ein Krankenhaus
Von Sandra Voß

Die Lage vieler kleiner Krankenhäuser auf dem Land in Schleswig-Holstein ist desolat. Geburtsstationen werden geschlossen, manchmal sogar ganze Kliniken. Aber es gibt auch Gegenmodelle. Wie zum Beispiel im brandenburgischen Spremberg. Dort gibt es ein Krankenhaus, das eine einzigartige Eigentümerstruktur hat: 49 Prozent gehören der Stadt und 51 Prozent dem Förderverein, dahinter stehen in der Mehrzahl die Beschäftigten selbst. Laut AOK-Krankenhaus-Navigator ist das Krankenhaus die beliebteste Klinik in ganz Ostdeutschland. Wie funktionieren diese Modelle, sind Beschäftigte und Patienten zufrieden, wo liegen die Herausforderungen und vielleicht auch Schwierigkeiten, solche Häuser zu managen?

14:00 Uhr

Nachrichten

14:07 Uhr

Kompressor

Das Kulturmagazin
Moderation: Stephan Karkowsky

Der Musiknomade
Gespräch mit dem Komponisten und Klangkünstler Stefan Fraunberger

Shia LaBeouf und Jonathan Horowitz gegen Trump:
Vier Jahre Dauer-Protest
Von Thomas Reintjes

Vorgespult:
"Hidden Figures", "Salesman" und "Die irre Heldentour des Billy Lynn"
Vorgestellt von Christian Berndt

Das Lesen der Anderen: Edit - Papier für neue Texte
Gespräch mit Mathias Zeiskes

14:30 Kulturnachrichten

Von Benjamin Ebeling

15:00 Uhr

Kakadu

15:00 Nachrichten für Kinder

15:05 Musiktag

Moderation: Tim Wiese

Klangohr CD-Test
Von Rüdiger Bischoff

15:30 Uhr

Tonart

Das Musikmagazin am Nachmittag
Moderation: Dirk Schneider

Hippie-Geist und elektronische Klanglandschaften - Musikerkollektiv Bakery
Von Martin Risel

Don Everly zum 80. Geburtstag
Von Dirk Schneider

Musikhören wieder geniessen können - Studie der Musikhochschule Hannover
Gespräch mit Felix Thiesen, Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Systematische Musikwissenschaft Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover, Hanover Music Lab, Musikwissenschaftliches Institut

Rock aus dem Märchenland - der Sampler "More Pakistani Dance Music"
Von Thorsten Bednarz

16:00 Nachrichten

17:00 Uhr

Nachrichten

17:07 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Abend
Moderation: Liane von Billerbeck und Hans-Joachim Wiese

17:30 Kulturnachrichten

Von Gemma Pörzgen

18:00 Nachrichten

18:30 Uhr

Weltzeit

Von der Küste auf die Piste - Skifahren im Libanon
Von Cornelia Wegerhoff

Nazi-Flüchtling in Damaskus - Neuer Roman von Ibrahim Aljabin
Von Amloud Alamir

Moderation: Andre Zantow

Von der Küste auf die Piste - Skifahren im Libanon
Halb so groß wie Hessen und trotzdem Zufluchtsort für mehr als eine Million Syrer: Der Libanon hilft vielen Menschen aus dem Nachbarland, kämpfte kürzlich selbst zwei Jahre mit der Suche nach einem Präsidenten und hofft nun wieder auf mehr zahlungskräftige Wintertouristen. In der "Schweiz des Nahen Ostens" kommen Gäste in nur einer Stunde vom Mittelmeer in Skigebiete in über 2000 Meter Höhe.

19:00 Uhr

Nachrichten

19:07 Uhr

Zeitfragen. Kultur und Geschichte

Magazin

Glänzende Vergangenheit - rechte Geschichtspolitik in Deutschland
Von Stefan Maas

Die Neuerfindung der Welt
Von Yvonne Hofstetter

19:30 Zeitfragen. Feature

Gummi für die Masse
Die Demokratisierung des Konfekts
Von Nora Bauer
(Wdh. v. 09.09.2015)

20:00 Uhr

Nachrichten

20:03 Uhr

Konzert

Ultraschall Berlin - Festival für neue Musik
Radialsystem V
Aufzeichnung vom 21.01.2017

Wolfgang Rihm
"Ende der Handschrift", Elf späte Gedichte von Heiner Müller (1999)
"Rilke: Vier Gedichte" (2000)
"Das Rot", Sechs Gedichte der Karoline von Günderrode (1990)

Christoph Prégardien, Tenor
Christoph Schnackertz, Klavier

Mehr als jedes Instrument ist die Stimme Träger individuellen, unverwechselbaren Ausdrucks, und das nicht nur im rein musikalischen Kontext. Seine Stimme zu erheben oder auch jemandem eine Stimme zu geben, bedeutet, sich als autonomes Subjekt zu äußern. Das Festival Ultraschall Berlin, veranstaltet von Deutschlandradio Kultur und kulturradio vom rbb, stellt in diesem Jahr die Stimme in den Mittelpunkt. Durch das Programm zieht sich - in denkbar unterschiedlicher Weise - die Stimme als roter Faden. Sie knüpft als schön geführte Stimme an die große Tradition des Liedgesangs an, sie wagt sich weit vor in die experimentelle Stimmbehandlung, die die Übereinkunft des Belcanto zur Disposition stellt.

Seit seiner Jugend hat Wolfgang Rihm Lieder komponiert. Bereits sein 'Opus 1' ist ein Gesangszyklus für Stimme und Klavier. Bis heute ist er diesem Genre in unzähligen Kombinationen treu geblieben, so dass er als einer der wichtigsten Vokalmusikkomponisten der Gegenwart gilt. 'Ende der Handschrift' widmet sich den späten Gedichten von Heiner Müller, die von der Desillusionierung des modernen Menschen erzählen, etwa wenn es im Motto des Zyklus heißt: "Nur die Schreibmaschine/Hält mich noch aus dem Abgrund dem Schweigen/Das der Protagonist meiner Zukunft ist." Die vier Rilke-Lieder entnahm Rihm dem Gedichtkreis 'Aus dem Nachlass des Grafen C. W.' von Rainer Maria Rilke, der unter der Maske der fiktiven Figur C.W. eine Schreibblockade überwindet und Gedichte schreibt, die "aber nie so sich könnte(n) in mir ausgeformt haben". In den Liedern auf Gedichte der früh verstorbenen romantischen Lyrikerin Karoline von Günderode legt Rihm den Abgrund hinter den schwärmerischen Texten frei, sucht die Bruchstellen in dem vermeintlichen Vertrauten und formt das Porträt einer Dichterin, die letztlich nicht mehr zwischen Fantasie und Realität zu unterscheiden vermag.

21:30 Uhr

Hörspiel

Der Zuavenoberst
Von Olivier Cadiot
Übersetzung: Ulrich Menke
Regie: Alexander Schuhmacher
Mit: Jens Harzer, Berthold Toetzke, Almut Henkel, Walter Renneisen, Rosemarie Gerstenberg, Martin Leutgeb
Ton: Werner Klein
Produktion: SR 2000
Länge: 59'17

Ein namenloser Diener als schillerndes Beispiel völliger Selbstentfremdung.

Ich habe eine eiserne Moral, funktioniere fehlerfrei, ich lasse die Platte nicht fallen, reibungslose reine Arbeit. Alles prima. Hundertprozentiger Erfolg. Bis zu dem Moment, wo Monsieur zu der Person am Ende der Tafel sagte: "Stop, he could understand." Das Ziel höchster Perfektion führt zu kompletter Selbstentfremdung, zum geistigen Abdrift in komisch-absurde Welten, Unterwasser-Spionage, erotische Fantasien, Versagensängste, philosophische Untersuchungen über das Wesen des Dienens und das Geschwätz der Bedienten.

Olivier Cadiot, geboren 1956 in Paris, lebt dort als freier Autor und Übersetzer. Er schreibt Prosa, Lyrik, Theaterstücke und arbeitet außerdem mit Musikern (u.a. Text für die Oper "Roméo et Juliette", 1989). "Le Colonel des Zouaves" entstand 1997 und wurde auch im Deutschen Theater Berlin aufgeführt. 2016 erschien "Histoire de la littérature récente" (POL, Paris).

22:30 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages
Moderation: Thomas Jaedicke

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage
Moderation: Eckhard Roelcke

Ever Elusive. 30 Jahre Transmediale
Von Carsten Probst

Filme der Woche: "The Salesman" und "Volt"
Vorgestellt von Anke Leweke

Goethe-Institut und Victoria & Albert Museum starten „Collecting Europe“
Gespräch mit Angela Kaya, Leiterin Goethe Institut London

Bonom - Der Banksy von Brüssel
Vopn Paul Vorreiter

Kulturpresseschau
Von Ulrike Timm

23:30 Kulturnachrichten

Von Gemma Pörzgen

Februar 2018
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