Seit 01:05 Uhr Tonart

Mittwoch, 01.04.2020
 
Seit 01:05 Uhr Tonart
Tagesprogramm Mittwoch, 1. April 2020
 
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Chormusik

Im großen Klang
Aus dem Alltag professioneller Chorsänger
Von Eva Blaskewitz

Von der ungeliebten Alternative zum Traumberuf. Wie sich der Blick auf das Berufsbild "Profichorsänger" ändert.

Beruf Chorsänger - das galt lange als zweite Wahl, wenn es für die Solo-Karriere nicht reichte. Dabei stellt das Singen im Ensemble ganz besondere Anforderungen: Stilsicherheit in einem breiten Repertoire von der Alten Musik bis zur Avantgarde; die Fähigkeit, vom Blatt zu singen; Wandlungsfähigkeit und schnelles Reaktionsvermögen; nicht zuletzt eine gute Stimmhygiene, um die langen Proben unbeschadet zu überstehen. Und das Chorsingen bietet viele Chancen: eine wesentlich größere Vielfalt, als sie den meisten Solisten ermöglicht wird; das Erlebnis des „Breitwandsounds“ in einem groß besetzten Ensemble; aber auch ein sicheres Einkommen und die Möglichkeit, sich in Projekten außerhalb des Chores mit ganz anderen Facetten zu präsentieren. Mitglieder unterschiedlicher Chöre erzählen aus ihrem Alltag - und warum für sie trotz so mancher Schwierigkeiten Chorsänger ein Traumberuf ist.

00:55 Chor der Woche

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

Tonartaufnehmen

Americana
Moderation: Thorsten Bednarz

02:00 Nachrichten 

03:00 Nachrichten 

04:00 Nachrichten 

05:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

05:05 Uhr

Studio 9aufnehmen

Kultur und Politik am Morgen

05:30 Nachrichten 

05:50 Aus den Feuilletons 

06:00 Nachrichten 

06:20 Wort zum Tage 

Andreas Brauns, Schellerten
Katholische Kirche

06:30 Nachrichten 

07:00 Nachrichten 

07:20 Politisches Feuilleton 

07:30 Nachrichten 

07:40 Interview 

08:00 Nachrichten 

08:30 Nachrichten 

08:50 Buchkritik 

09:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

09:05 Uhr

Das Feuilleton im Radio - 9-12aufnehmen

09:05 Im Gespräch 

Live mit Hörerinnen und Hörern
0800 2254 2254

10:00 Nachrichten 

10:05 Lesart 

11:00 Nachrichten 

11:05 Tonart 

12:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

12:05 Uhr

Das Feuilleton im Radio - 12-16aufnehmen

12:05 Aktuelles 

13:00 Nachrichten 

13:05 Länderreport 

14:00 Nachrichten 

14:05 Kompressor 

Fensterblicke:
Die Welt vor und hinter der Scheibe
Von Fabian Saul

Fundstück 119:
Ann Magnuson and John Cale - Helmut Newton Told Me
Von Paul Paulun

Das Lesen der Anderen:
Spex.de
Gespräch mit Dennis Pohl

15:00 Nachrichten 

15:05 Tonart 

16:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

16:05 Uhr

Das Feuilleton im Radio - 16-20aufnehmen

16:05 Aktuelles 

17:00 Nachrichten 

17:05 Tonart 

18:00 Nachrichten 

18:05 Tonart 

18:15 Podcast: Coronavirus – Alltag einer Pandemie 

18:30 Weltzeit 

Moderation: Katja Bigalke

Radio für Gottes Wort
Christliche Rechte in den USA
Von Arndt Peltner und Gespräch mit Historiker Neil Young

In den USA wird die kommende Präsidentschaftswahl als die wichtigste überhaupt bewertet. Die einen, weil sie den Kurs Donald Trumps und seiner “Make America Great Again” Kampagne weiterführen wollen. Die anderen, weil sie Präsident Trump und dessen weitreichende Einschnitte in das Leben und die Grundideen Amerikas verhindern wollen. Für Trump selbst spielen die Evangelikalen eine wichtige Rolle im Wahlkampf, die Christliche Rechte steht an seiner Seite und half ihm 2016 ins Weiße Haus einzuziehen. Arndt Peltner reiste für uns nach Mississippi, um dort einen Einblick in einer der einflussreichen Organisationen der Christliche Rechte zu bekommen.

19:00 Nachrichten 

19:05 Zeitfragen. Kultur und Geschichte 

Magazin

19:30 Zeitfragen. Feature 

Tödlicher Mob
Lynchjustiz
Von Antje Stiebitz

Mohammad Qasim war 45 Jahre alt, als er wegen eines Gerüchts von einem wilden Mob getötet wurde. Angeblich soll er eine heilige Kuh geschlachtet haben. Er hinterließ eine Frau und sechs Kinder. In den letzten Jahren ist Indien immer wieder wegen Lynchmorden an Muslimen in die Schlagzeilen geraten. Sie gelten als Beleg für die Radikalisierung der hinduistischen Mehrheit, für ein Erstarken nationalistischer Ideen. Aber Lynchjustiz ist nicht auf Indien beschränkt. Sie ist ein globales Phänomen und zieht sich durch die Menschheitsgeschichte. Nur ihre Erscheinungsformen sind sehr unterschiedlich. Die Griechen prägten den Begriff der Ochlokratie: eine Staatsform, in der die Masse ihre Interessen mit Gewalt durchsetzt, die Kehrseite der Demokratie. Traurige Berühmtheit erlangten die Lynchmorde in den USA. Zwischen 1877 und 1955 sollen dort über 4.400 Menschen Lynchmorden zum Opfer gefallen sein. So schüchterte die weiße Bevölkerung ihre afro-amerikanischen Mitbürger ein.

20:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

20:03 Uhr

Konzertaufnehmen

Palais Liechtenstein, Prag
Aufzeichnung vom 16.03.2019

Wolfgang Amadeus Mozart
Klavierquartett Nr. 1 g-Moll KV 478

Ondřej Kukal
Klavierquartett op. 48

Antonín Dvořák
Klavierquartett Nr. 2 Es-Dur op. 87

Dvořák Piano Quartet:
Slávka Vernerová-Pěchočová, Klavier
Štěpán Pražák,Vvioline
Petr Verner, Viola
Jan Žďánský, Violoncello

21:30 Uhr

Alte Musikaufnehmen

Das Hamburger Fischballett
Musikhistorische Erkundungen am Elbestrand
Von Johannes Jansen

Es sei von der Entdeckung eines kleinen Pasticcios zu berichten, das dem Blick der Forschung bislang verborgen geblieben ist. Es lässt sich aus verstreuten Manuskripten (überwiegend Abschriften bekannter Werke) rekonstruieren. Die Beschaffenheit dieser Stücke lässt auf eine gemeinsame Herkunft schließen - vermutlich auf den engeren Wirkungskreis von Georg Philipp Telemann und Carl Philipp Emanuel Bach. Die Entscheidung des Letzteren, Havel und Spree Adieu zu sagen und an der Elbe einen Neuanfang zu wagen, erscheint vor dem Hintergrund dieser Entdeckung in gänzlich neuem Licht.

22:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

22:03 Uhr

Hörspielaufnehmen

Facts & Fakes
Von Guido Gin Koster
Regie: Beate Andres
Mit: Markus Meyer, Peter Lieck, Gerry Wolff, Gisela May, Daniel Minetti, Hans Teuscher
Ton: Peter Avar
Produktion: SFB / ORB 2001
Länge: 54‘09

Eine (Familien)-Geschichte über Kunstfälscher und ihre Betrugsmethoden: Der Großvater des Autors soll eine Persönlichkeit gewesen sein, die es im Bilderfälschen zur Meisterschaft brachte. In einem Rundfunkinterview aus den 50er-Jahren gibt er Auskunft.

Mit „Neuschöpfungen“ kann man ebenso berühmt werden wie mit Originalwerken. Nur ein Haken ist dabei: Man muss als Fälscher entlarvt werden. Je meisterlicher bedeutende Werke gefälscht werden, desto größer der Skandal - und die Berühmtheit im Fall einer Entdeckung. Aus persönlichem Interesse rekonstruiert der Autor einen Skandal. Der eigene Großvater soll, nach Aussagen von Zeitzeugen, ein grandioser Bilderfälscher gewesen sein. Der Enkel macht sich auf die Suche und entdeckt Erstaunliches: Geschichten über berühmte Fälscher, raffinierte Betrugsmethoden und schließlich kommt der Großvater in einer Rundfunksendung aus den 50er-Jahren selbst zu Wort.

Guido Gin Koster, geboren 1962 in Trier, Schriftsteller. Er studierte Komposition und Orgel. Seit 1987 schreibt er Theaterstücke, Erzählungen und Hörspiele für Erwachsene und Kinder, außerdem für die Schweizer Kulturzeitschrift DU. 1996 „Kleistförderpreis für Junge Dramatiker“ der Kleistgedenkstätte Frankfurt/Oder und der Dramaturgischen Gesellschaft, Berlin. Hörspiel des Monats März 2005: „Quel beau voyage oder Was für eine schöne Reise“ (NDR 2004). 2001 Literaturstipendiat der Berliner Senatsverwaltung für Kultur, 2006/2007 Literaturstipendiat der „Stiftung Preußische Seehandlung“. Er lebt mit seiner Familie in Berlin.

23:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

23:05 Uhr

Fazitaufnehmen

Kultur vom Tage

23:30 Kulturnachrichten 

Februar 2020
MO DI MI DO FR SA SO
27 28 29 30 31 1 2
3 4 5 6 7 8 9
10 11 12 13 14 15 16
17 18 19 20 21 22 23
24 25 26 27 28 29 1

Unsere Empfehlung heute

weitere Beiträge

Wurfsendung

Wurfsendung (Deutschlandradio)

Wurfsendungen werfen wir werktäglich sechsmal, an Samstagen und Sonntagen dreimal ins Programm. Viele einzelne Sendungen eines Tages können Sie auf der Wurfsendungsseite direkt nachhören.
Mehr

Interview

weitere Beiträge

Fazit

Finanzielle Hilfen für KünstlerEin Weg mit Hürden
Mit Hilfe einer Schnur produziert ein Mann hunderte bunter Seifenblasen.  (dpa / picutre alliance / Boris Roessler)

Seit letzter Woche können freie Künstler finanzielle Mittel in der Coronakrise beantragen. Janina Benduski vom Bundesverband Freie Darstellende Künste berichtet über Rückmeldungen von Kreativen und die Solidarität der Öffentlichkeit. Mehr

weitere Beiträge

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur