Seit 22:03 Uhr Musikfeuilleton

Freitag, 13.12.2019
 
Seit 22:03 Uhr Musikfeuilleton
Tagesprogramm Sonntag, 22. Dezember 2019
00:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

00:05 Uhr

Stunde 1 Laboraufnehmen

01:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

01:05 Uhr

Diskursaufnehmen

02:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

02:05 Uhr

Tonartaufnehmen

Chansons und Balladen
Moderation: Jörg Adamczak

03:00 Nachrichten 

04:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

04:05 Uhr

Tonartaufnehmen

Clublounge
Moderation: Carsten Rochow

05:00 Nachrichten 

06:00 Nachrichten 

06:55 Uhr

Wort zum Tageaufnehmen

Alt-Katholische Kirche

07:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

07:05 Uhr

Feiertagaufnehmen

Anna und die Lieblingspuppe
Eine adventliche Geschichte
Juliane Bittner, Berlin
Katholische Kirche

07:30 Uhr

Kakadu für Frühaufsteheraufnehmen

Feature
Oh Tannenbaum, wie grün sind deine Blätter
Geschichten aus dem Winterwald
Von Regina Voss
Moderation: Ulrike Jährling

Alle Jahre wieder: Wenn die Lichter am Weihnachtsbaum leuchten, beginnt mit dem Heiligen Abend das Weihnachtsfest. Der geschmückte, immergrüne Baum gehört für viele Menschen zum Fest. Doch woher kommen all die Weihnachtsbäume? Wie können so viele Bäume jedes Jahr nachwachsen? Um diese Fragen zu beantworten, suchen die ‚Kakadu‘-Reporter dieses Jahr ihren Weihnachtsbaum im Wald selber aus. Ein Förster hilft ihnen dabei. Bei der Wanderung durch den Wald lernen die Kinder die ursprüngliche Umgebung der Nadelbäume kennen. Ganz unterschiedliche Spuren und Geräusche verraten, dass auch im Winter im Wald so einiges los ist. Feiern die Tiere vielleicht auch ein Weihnachtsfest?

08:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

08:05 Uhr

Kakaduaufnehmen

Kinderhörspiel
Der Mann der Weihnachtsfrau
Von Peter Jacobi
Ab 6 Jahre
Regie: Beatrix Ackers
Kompositionen: Peter Kaizar
Mit: Nora Schulte, Noah Delius, Conny Wolter, Astrid Meyerfeldt, Axel Wandtke, Margit Bendoka, Christian Gaul, Jürgen Thormann
Produktion: Deutschlandradio Kultur 2005
Moderation: Ulrike Jährling

Ronnie hat 1000 Wünsche auf seinen Wunschzettel geschrieben und ist sehr besorgt, ob der Weihnachtsmann auch an alles denkt.

Je näher Weihnachten rückt, umso mehr fragt sich Ronnie, wie der Weihnachtsmann eigentlich so vielen Kindern zur gleichen Zeit Geschenke bringen kann. Die Mutter sagt, dass der Weihnachtsmann schon in der Nacht vor Heiligabend kommt und die Geschenke bringt, aber das sei dann so spät in der Nacht, da schlafe Ronnie schon. Ronnie stellt sich einen Wecker, denn er möchte den Weihnachtsmann sehen. Ronnies Schwester Susanne will gerade den Wecker abstellen, damit nicht alle unnütz um Mitternacht aufwachen, da steht hinter den beiden Kindern die Frau des Weihnachtsmannes und unter dem Fenster wartet ein Rentier mit Schlitten auf die Kinder. Gemeinsam suchen sie den Weihnachtsmann.

Peter Jacobi, geboren 1951 in Thüringen, studierte Philosophie und Anglistik, lebt in München und schreibt Hörspiele für Kinder und Erwachsene.

09:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

09:05 Uhr

Kakaduaufnehmen

Magazin
Moderation: Ulrike Jährling
08 00 22 54 22 54

09:30 Uhr

Sonntagsrätselaufnehmen

Moderation: Ralf Bei der Kellen
sonntagsraetsel@deutschlandfunkkultur.de

10:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

10:05 Uhr

Plus Einsaufnehmen

11:00 Nachrichten 

11:59 Uhr

Freiheitsglockeaufnehmen

12:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

12:05 Uhr

Studio 9 kompaktaufnehmen

Themen des Tages

12:30 Uhr

Die Reportageaufnehmen

Weihrauchduft beim Gottesdienst
Katholiken und Protestanten teilen sich den Altenberger Dom
Von Elin Hinrichsen

Per allerhöchster „Kabinettsordre" hat der Preußische König Wilhelm der Vierte bestimmt, dass der Altenberger Dom sowohl der evangelischen als auch der katholischen Pfarrgemeinde zur Verfügung stehen sollte, gleichzeitig. Deshalb müssen die Küster wirbeln, um die die Kirche für die Messe wieder herzurichten, es gibt festgelegte Nutzungszeiten für beide Konfessionen. Keine gibt etwas davon ab, jede Minute ist kostbar. Denn jederzeit kann die Andacht gestört werden von der nächsten Busladung Touristen.

13:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

13:05 Uhr

Sein und Streitaufnehmen

Das Philosophiemagazin

14:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

14:05 Uhr

Religionenaufnehmen

15:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

15:05 Uhr

Interpretationenaufnehmen

Romantik "dans le style de Bach"?
Das "Oratorio de Noël" von Camille Saint-Saëns
Gast: Matthias Grünert, Kantor der Dresdner Frauenkirche
Moderation: Claus Fischer

16:00 Nachrichten 

17:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

17:05 Uhr

Studio 9 kompaktaufnehmen

Themen des Tages

17:30 Uhr

Nachspielaufnehmen

Das Sportmagazin

18:00 Nachrichten 

18:05 Nachspiel 

Torschrei und Totenstille
Wie Sport klingt
Von Florian Felix Weyh
(Wdh. v. 21.04. 2019)

Seit 2014 fressen V6-Motoren in der Formel 1 weniger Sprit als zuvor. Vor allem sind sie leiser geworden. Gut so? Nein, die Fans gingen auf die Barrikaden: Autorennen müssen dröhnen, sägen, röhren! Bei Schachmeisterschaften kann schon Hüsteln spielentscheidend sein. Lärm, Stille und Sounds prägen den Sport. Welchen Schaden, welchen Nutzen hat Lärm? Wie wirkt sich Stille aus? FC Bayern gegen Borussia Dortmund ohne Fanunterstützung? Undenkbar! Ein Fußballspiel im leeren Stadion ist die Maximalstrafe. Für viele Sportlehrer wird dagegen der Unterricht zur akustischen Zumutung: Kinder können derart kreischen, brüllen, stampfen! Zwischen „WRRROOAM“ und „PSSSST!“ liegt der Sound. Ihn setzt die Sonifikation für Trainings- und Rehazwecke ein: Wer die eigene Muskelarbeit hören kann, korrigiert Bewegungsfehler leichter. So kommt der Sport ins Klingen.

18:30 Uhr

Hörspielaufnehmen

Wir gehen, wir gehen - ein Leben lang!
Eine Begegnung mit Hans Jürgen von der Wense
Von Ruth Johanna Benrath
Regie: Christine Nagel
Mit: Niklas Kohrt, Mariel Jana Supka, Gerd Wameling
Komposition: Mario Bertoncini
Musiker:
ZAUM-Ensemble
Luisa Santacesaria, Piano
Carlota Cáceres, Perkussion
Lorenzo Colombo, Perkussion
Ton: Jean Szymczak
Produktion: Deutschlandfunk Kultur / HR 2019
Länge: 88'03
(Ursendung)

Das Wandern war für Hans Jürgen von der Wense (1894-1966) Inbegriff von Freiheit und Welterfahrung, die Landschaft ein philosophisches Erlebnis. Die Autorin lässt sich von Wenses lyrischer Assoziationslust anstecken.

„Wer wandert, der nimmt wahr“. Hans Jürgen von der Wense (1894-1966) war Schriftsteller, Komponist, Übersetzer aus über 100 Sprachen und Dialekten und leidenschaftlicher Wanderer. Er strebte in seinen fragmentarischen Texten eine Art ‚Weltmitschrift‘ an: Das Wandern war für Wense Inbegriff von Freiheit und Welterfahrung, die Landschaft ein philosophisches Erlebnis. Die Autorin lässt sich von Wenses Assoziationslust anstecken. Zwei Dichter verschiedener Jahrhunderte begegnen sich.

Ruth Johanna Benrath, geboren 1966, studierte Germanistik, Philosophie und Geschichte in Heidelberg. Mit dem Cellisten Thomas Böhm-Christl inszeniert sie interdisziplinäre Kunstprojekte und tritt als Duo „gezinkte sterne“ auf. 2009 erschien ihr erster Roman „Rosa Gott, wir loben dich“, zwei Jahre später „Wimpern aus Gras“. 2013 erhielt sie für das Jugendtheaterstück „Klassenkämpfe“ den Preis des Coburger Forums junger Autoren. 2019- 2020 präsentiert das Museum Mitte die von ihr und Anna Opel konzipierten Audiowalks durch den Berliner Tiergarten „Ich war, ich bin, ich werde sein. Rosa Luxemburg auf der Spur.“ Ruth Johanna Benrath lebt in Berlin.

20:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

20:03 Uhr

Konzertaufnehmen

Berliner Dom
Aufzeichnung vom 21.12.2019

Judith Weir
"Drop down Ye Heavens from Above" für Chor a cappella

Matthew Martin
"O Oriens" für Chor und Orgel

Judith Bingham
Zwischenspiel für Orgel solo aus der Missa brevis "Videntes stellam"

Owain Park
Neues Werk für Chor a cappella

Ralph Vaughan Williams
Messe g-Moll für Chor a cappella

Herbert Howells
"Psalm 23,4" für Orgel solo

Herbert Howells
Drei Carol-Anthems für Bariton und Chor a cappella

Karen Rettinghaus, Sopran
Josette Micheler, Alt
Joo-hoon Shin, Tenor
Wolfram Teßmer, Bariton
René Voßkühler, Bariton
Andreas Sieling, Orgel
Rundfunkchor Berlin
Leitung: Benjamin Goodson

22:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

22:03 Uhr

Literaturaufnehmen

Väter und Söhne
Eine archetypische Beziehung, immer neu erzählt
Von Andreas Schäfer

Gottgleich, verfluchend, weise, gemordet - Väter sind Söhnen selten gleichgültig.

Geschichten von Väter und Söhnen gehören seit jeher zu den archetypischen literarischen Konstellationen, und sie werden bis heute immer wieder neu erzählt. Das ist kaum verwunderlich, entsteht doch mit jeder Generation ein gehöriges Konfliktpotenzial, wenn der Heranwachsende selbstständig wird und gegen den Vater opponiert - oder ihm sehnsüchtig nacheifert. Vom gottgleichen eisernen Vater der Antike über den verfluchenden Vater des Mittelalters bis zum weisen, verzeihenden Greis mit Silberlocke aus der Werther-Zeit: Jede Zeit entwirft ihre eigenen Väter. Mit deren Autorität ist es seit Anfang des 19. Jahrhunderts allerdings nicht mehr zum Besten bestellt. Die Söhne der literarischen Moderne begehren auf, und sie fordern von immer schwächer werdenden Vätern Liebe und moralische Integrität, drohen ihnen mit Verachtung und schrecken - in expressionistischen Dramen - selbst vor dem Vatermord nicht zurück. Doch auch die rigorosesten Söhne können nicht verhindern, dass sie irgendwann selbst in das „Alter des Vaters“ kommen (Botho Strauß). Und dann? Andreas Schäfer über die literarischen Wandlungen eines ewigen Konflikts.

23:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

23:05 Uhr

Fazitaufnehmen

Kultur vom Tage

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