Seit 01:05 Uhr Tonart

Sonntag, 16.06.2019
 
Seit 01:05 Uhr Tonart
Tagesprogramm Sonntag, 16. Juni 2019
 
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Literatur

Stets der Ire!
100 Jahre Joyce auf Deutsch
Von Walter Bohnacker

Am 16.06.1904 ging Leopold Bloom im Roman "Ulysses" von James Joyce durch Dublin. Für ihn begeistern sich auch im deutschsprachigen Raum viele.

Eine Nebenfigur im ‚Ulysses‘ von James Joyce sagt: „Nach Gott hat Shakespeare am meisten geschaffen.” Joyce-Kenner fügen hinzu: „Nach Shakespeare schuf Joyce am meisten.” Nur wissen das viele nicht. Denn die Werke des Iren stehen bei vielen sehr weit hinten im Regal. Vom ‚Ulysses‘ haben viele immerhin viel gehört - und ebenso viele wenig gelesen. Gerade Joyce-Anfänger geben die Lektüre meist so schnell auf wie Fortgeschrittene das Blättern in Joyces rätselhaftem Spätwerk ‚Finnegans Wake‘ . Dabei führt an unserem Deuter, wie ein Biograf den Iren nannte, kaum ein Weg vorbei. Seit 100 Jahren begeistert der Altmeister der Moderne im deutschsprachigen Raum immer wieder neue Fürsprecher und Interpreten: Autoren, Herausgeber, Übersetzer, Hörspielmacher, Vorleser. Zum Bloomsday am 16. Juni widmet sich Walter Bohnacker den deutschen Joyceanern.

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

Tonartaufnehmen

Chansons und Balladen
Moderation: Jutta Petermann

02:00 Nachrichten

03:00 Nachrichten

04:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

04:05 Uhr

Tonartaufnehmen

Clublounge
Moderation: Oliver Schwesig

05:00 Nachrichten 

06:00 Nachrichten 

06:55 Uhr

Wort zum Tageaufnehmen

Sikh Gemeinde

07:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

07:05 Uhr

Feiertagaufnehmen

Weltkirche auf einer Insel
Wie Migranten die Kirche auf Island bereichern
Von Klaus Böllert
Katholische Kirche

07:30 Uhr

Kakadu für Frühaufsteheraufnehmen

Erzähltag
Post für Peter Püschel
Von Frauke Angel
Gelesen von Karla Sengteller
Ab 6 Jahren
Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2018
Moderation: Tim Wiese

Maralie bekommmt eine Gymnasialempfehlung der Schule. Eigentlich sollte sie sich darüber ja freuen, doch ihr Papa findet Abitur und Studium überflüssig.

Maralie nimmt Post und Pakete für die Mitbewohner im Haus an. Besonders gern für den Nachbarn Peter Püschel. Der ist nett und Maralie quatscht gern mit ihm darüber, wie es bei ihm läuft und so. Dann fällt Papa auf der Baustelle eine Steinplatte auf den Fuß, er wird krankgeschrieben und ist unvermittelt zu Hause. Ausgerechnet dann klingelt der Postbote und hat einen Brief für Maralie. Ein Brief von der Schule, in dem steht, dass Maralie eine sehr gute Schülerin ist und auf das Gymnasium gehen soll, damit sie das Abitur machen und studieren kann. Aber wie wird Papa darauf reagieren. Er sagt immer: „Wieso studieren? Frisörin ist ein guter Beruf. Haare wachsen immer.“ Doch vielleicht kann der Nachbar Peter Püschel Maralie helfen.

08:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

08:05 Uhr

Kakaduaufnehmen

Hörspieltag
Der Fußballgott
Von Thilo Reffert
Ab 7 Jahren
Regie: Cordula Dickmeiß
Komposition: Michael Rodach
Mit: Jack Triebel, Ollo May, Antonia Zschierdrick, Ingoa Busch, Florian Lukas und Axel Prahl
Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2019
(Ursendung)
Moderation: Tim Wiese

Fiodor gerät in eine Zeitschleife und muss das entscheidene Pokalspiel gegen den SSV Billingen immer wieder erleben.

Fiodor ist Torwart, genauer gesagt zweiter Torwart und heute spielt sein Verein im Pokal gegen den SSV Billingen. Und da Kalid, der erste Torwart, sich am Vortag beim Training mit Fiodor am Knie verletzt hat und ausfällt, muss Fiodor im Pokalspiel im Tor stehen. „Noch nie seid ihr als Mannschaft im Pokal so weit gekommen”, versucht der Trainer das Team zu motivieren. „Wenn man so weit kommt, Jungs, dann kommen irgendwann die Billingens dieser Welt. Und dann zeigt es sich: Steht ihr oder fallt ihr um?” Und leider fällt Fiodor um, vielmehr fliegt er beim alles entscheidenden Neunmeter in die falsche Ecke. In seinem Frust fleht er den Fußballgott an: „Fußballgott, wo bist du, wenn man dich braucht!” Der Fußballgott hört Fiodors Klagen und gewährt ihm eine zweite Chance. Dadurch gerät Fiodor in eine Zeitschleife und muss fortan denselben Tag, immer wieder und wieder aufs Neue erleben. Doch wie kann er aus dieser Zeitschleife wieder entkommen?

09:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

09:05 Uhr

Sonntagmorgenaufnehmen

Das Rätselmagazin
Moderation: Olga Hochweis
sonntagmorgen@deutschlandfunkkultur.de

10:00 Nachrichten 

10:30 Sonntagsrätsel 

Moderation: Ralf Bei der Kellen
sonntagsraetsel@deutschlandfunkkultur.de

11:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

11:05 Uhr

Deutschlandrundfahrtaufnehmen

Spaziergänge mit Prominenten
Korbinian Frenzel unterwegs mit der Autorin und Publizistin Thea Dorn durch Berlin.

Über Heimat hat sich Thea Dorn in ihrem aktuellen Buch ‚Deutsch, nicht dumpf‘ viele Gedanken gemacht. Heimat könnte in ihrem Fall Offenbach sein, wo sie geboren wurde, oder Frankfurt, wo die Tochter zweier Wirtschaftswissenschaftler zur Schule ging und mit ihren Eltern und ihrem Bruder lebte. Doch die längste Zeit ihres Lebens hat sie in Berlin verbracht. Zum Studium kam sie kurz nach dem Mauerfall an die Spree. Sie studierte Theaterwissenschaften und Philosophie und legte an der Freien Universität ihre Prüfung ab.
Noch während des Studiums schrieb sie an ihrem ersten Krimi ‚Berliner Aufklärung‘, in dem an der Philosophischen Fakultät ein brutaler Mord geschieht. Um zu vermeiden, dass irgendjemand an der Fakultät sie missversteht, legte sie sich in Anlehnung an den großen Philosophen Theodor Adorno vorsorglich einen Künstlernamen zu. Geboren wurde Thea Dorn vor 48 Jahren als Christiane Scherer. Zahlreiche Krimis, Romane, Drehbücher und Theaterstücke sind von ihr erschienen, aber in letzter Zeit macht sie sich auch öffentlich Gedanken um Deutschland und um Heimat.

11:59 Uhr

Freiheitsglockeaufnehmen

12:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

12:05 Uhr

Studio 9 kompaktaufnehmen

Themen des Tages
Moderation: Oliver Thoma

12:30 Uhr

Die Reportageaufnehmen

13:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

13:05 Uhr

Sein und Streitaufnehmen

Das Philosophiemagazin
Moderation: René Aguigah

Voraussichtliches Thema:

90. Geburtstag des Philosophen und Soziologen Jürgen Habermas
Gespräch mit Prof. Dr. Axel Honneth, Philosoph, Universität Frankfurt am Main,
und Martin Saar

14:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

14:05 Uhr

Religionenaufnehmen

Moderation: Kirsten Dietrich

Schwerpunkt: Bauhaus und Bauwagen

Segen im Provisorium
Zwei Pfarrer machen Kirche im Bauwagen
Von Martina Senghas

"Gott hat mir nie das Du angeboten"
Gespräch mit der Autorin Sophia Fritz

Die Menschheits-Kathedrale
Lothar Schreyer und das christliche Bauhaus
Von Adolf Stock

Leben und Arbeit zusammendenken
Diakonissen-Mutterhaus im Bauhaus-Stil
Von Christoph Richter
 

15:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

15:05 Uhr

Interpretationenaufnehmen

Griechenland ist ein Vorort von Paris
Die Antiken-Operetten von Jacques Offenbach
Gast: Michael Stegemann, Musikwissenschaftler
Moderation: Olaf Wilhelmer

16:00 Nachrichten 

17:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

17:05 Uhr

Studio 9 kompaktaufnehmen

Themen des Tages
Moderation: Oliver Thoma

17:30 Uhr

Nachspielaufnehmen

Das Sportmagazin
Moderation: Thomas Wheeler

Voraussichtliche Themen:

US-Fußballerinnen kämpfen um Gleichberechtigung
Gespräch mit Kerstin Zilm

Mixed-Staffeln in der Leichtathletik
Von Gerd Michalek

18:00 Nachrichten 

18:05 Nachspiel 

Sportler, die an Krücken laufen
Unfälle im Freizeitsport
Von Matthias Baxmann

Ein Schleudersturz vom Surfbrett, der Fuß verfängt sich am Mast, das Kniegelenk klappt zur Seite: Dem jähen Schmerz folgen die Notaufnahme und später eine OP. Die Gefahr, sich beim Sport ernsthaft zu verletzen - ob beim Windsurfen, Skifahren, Fußball oder Joggen - lauert überall. Welches Risiko muss man bei Freizeitsportaktivitäten einkalkulieren? Wie umgehen mit der Lust an Verausgabung einerseits und der notwendigen Achtsamkeit andererseits? Wer beim Badminton gerade den peitschenartigen Knall gehört hat, wenn jemandem die Achillessehne reißt, spielt vielleicht kurzzeitig etwas vorsichtiger, doch schon geht es wieder ums Gewinnen. Rund 1,5 Millionen Sportunfälle ereignen sich jedes Jahr in Deutschland. Wie gehen Betroffene damit um?

18:30 Uhr

Hörspielaufnehmen

brennt durch
Von Sasha Marianna Salzmann
Regie: Judith Lorentz
Mit: Markus Meyer, Jirka Zett, Barbara Nüsse, Lou Tillmanns, Thomas Huber, Heinrich Giskes, André Beyer, Karmen Mikovic
Komposition: Planningtorock
Ton: Ursula Potyra
Produktion: HR 2016
Länge: 66'44

Der eine ein Ausgestoßener, der andere ein angehender König. Kann das funktionieren? Eine schwule Liebesgeschichte aus der Bibel.

Anschließend:
Der Dramaturg Jan Buck im Gespräch mit Sasha Marianna Salzmann
Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2019
Länge: 17'51

David soll König werden, irgendwann, in ferner Zukunft. Aber jetzt hat er nichts. Er ist geflohen vom Hofe Sauls, lebt auf der Straße, ohne saubere Kleidung, ohne Essen. Doch es gibt Jonathan, der ihn liebt, den er liebt. Aber was soll David mit dem feinen Hemd, das Jonathan ihm bringt, wenn es dazu führen wird, dass er unter die Räuber fällt? Wo ist der Unterschied zwischen Jonathan und denjenigen, von denen David im Tausch gegen seinen Körper Brot bekommt? Wie kann Liebe überhaupt funktionieren zwischen dem Königssohn und dem Ausgestoßenen?

Sasha Marianna Salzmann, 1985 in Wolgograd geboren und in Moskau aufgewachsen, migrierte 1995 nach Deutschland. Studierte Literatur, Theater und Medien und Szenisches Schreiben. Ihr Stück ‚muttersprache Mameloschn‘ wurde 2012 am Deutschen Theater Berlin uraufgeführt. 2013 wurde sie Hausautorin des Berliner Maxim Gorki Theaters. Mitbegründerin des Kultur- und Gesellschaftsmagazins ‚freitext‘. 2017 erschien ihr Roman ‚Außer sich‘, für den sie den Literaturpreis der Jürgen-Ponto-Stiftung und den Mara-Cassens-Preis erhielt. Lebt in Berlin und Istanbul. ‚brennt durch‘ entstand als Originalhörspiel im Bibelprojekt des Hessischen Rundfunks.

20:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

20:03 Uhr

Konzertaufnehmen

Live aus der Philharmonie Berlin

Albert Roussel
Sinfonische Fragmente aus dem Ballett "Le Festin de l'Araignée" (Das Festmahl der Spinne) op. 17

Camille Saint-Saëns
Konzert für Violoncello und Orchester Nr. 1 a-Moll op. 33

ca. 20.55 Konzertpause

Sergej Prokofjew
Symphonie Nr. 4 C-Dur op. 112

Gautier Capuçon, Violoncello
Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
Leitung: Mikhail Tatarnikov

Dolby Digital 5.0

22:00 Uhr

Musikfeuilletonaufnehmen

"Der Prinz von Arkadien"
Jacques Offenbachs musikalische Traumwelt
Von Egbert Hiller

Markante Spannungsfelder bestimmten Leben und Schaffen von Jacques Offenbach: Vision und Wirklichkeit, Anarchie und Kommerz, Frankreich und Deutschland. Im Juni 1819 wurde Offenbach als Sohn eines jüdischen Kantors in Köln geboren. Schon früh zog es ihn nach Paris, wo er als Komponist, Cellist, Kapellmeister und Theaterdirektor das Musikleben aufwirbelte. Offenbach erfand die moderne Operette - und mit ihr erlaubte er sich samt ironisch-satirischem Blick auf die Welt viele (musikalische) Freiheiten. Zugleich bescherte ihm die Gattung enorme Einnahmen. Er tauchte in seinen Werken in Traumgefilde ein, spiegelte darin aber immer wieder Realität und Zeitgeschehen. Virtuos spielte er mit Farben und Formen und kreierte schräge Figuren wie den ‚Prinzen von Arkadien‘, mit denen er auch sich selbst charakterisierte.

22:30 Uhr

Studio 9 kompaktaufnehmen

Themen des Tages
Moderation: Thomas Jaedicke

23:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

23:05 Uhr

Fazitaufnehmen

Kultur vom Tage
Moderation: Marietta Schwarz

Voraussichtliche Themen:

"Brief an einen Schatten"
Héctor Abads Bestseller als Film
VonTobias Wenzel

Das Gedicht und die Stadt
Das Poesiefestival Berlin
Von Etienne Roeder

"So sind wir, die Kubaner"
Der Fotograf Alex Castro Soto de Valle
Von Burkhard Birke

"Diversität in Arbeit"
Was Kulturinstiutionen von der Wirtschaft lernen können
Von Moritz von Rappard

Kulturpresseschau
Von Gregor Sander

Dezember 2020
MO DI MI DO FR SA SO
30 1 2 3 4 5 6
7 8 9 10 11 12 13
14 15 16 17 18 19 20
21 22 23 24 25 26 27
28 29 30 31 1 2 3

Unsere Empfehlung heute

weitere Beiträge

Wurfsendung

Wurfsendung (Deutschlandradio)

Wurfsendungen werfen wir werktäglich sechsmal, an Samstagen und Sonntagen dreimal ins Programm. Viele einzelne Sendungen eines Tages können Sie auf der Wurfsendungsseite direkt nachhören.
Mehr

Interview

Hund und MenschEine tausende Jahre alte Liebesbeziehung
Eine Frau sitzt auf einem Stein und lächelt ihren Hund an, der zu ihr aufschaut.   (Unsplash / Jenny Marvin)

"Man streitet immer noch darüber, ob die Menschen die Hunde oder die Hunde die Menschen domestiziert haben", sagt der Kulturwissenschaftler Thomas Macho. War der Hund früher vor allem ein Nutztier, ist er heute für manche Menschen sogar ein Partnerersatz.Mehr

weitere Beiträge

Fazit

weitere Beiträge

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur