Seit 14:05 Uhr Religionen

Sonntag, 12.07.2020
 
Seit 14:05 Uhr Religionen
Tagesprogramm Freitag, 20. Dezember 2019
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Hörspiel

La légende du saint buveur
Die Legende vom heiligen Trinker
Zweisprachiges Hörspiel mit französischem Erzähler
Von Joseph Roth
Übersetzung ins Französische und bilinguale Bearbeitung: Cécile Wajsbrot
Idee: Helmut Peschina
Regie: Marguerite Gateau
Mit: Philippe Dormoy, Philippe Magnan, Tony de Mayer, Christian Pelissier, Amélie Jallier, Jule Böwe, George Claisse, Camille Garcia, Olivier Perrier, Peter Davor, Karin Adrover, Michael Rotschopf
Musik: Jörn Lazarus
Geräusche: Sophie Bissantz
Ton: Jean Szymczak und Thorsten Weigelt
Produktion: Deutschlandradio Kultur/SR/France Culture 2007
Länge: 53'52

Paris 1934: Jemand gibt dem Trinker Andreas 200 Francs. Das reicht für ein gutes Essen und einen Friseurbesuch. Am nächsten Tag findet er Arbeit und verdient 200 Francs. Gibt er das Geld zurück?

Die Legende vom heiligen Trinker führt uns ins Paris von 1934. Hier, wo Joseph Roth als Emigrant in elender Lage lebte, entstand die Erzählung vom heimatlosen Trinker Andreas aus Schlesien, dem unter den Brücken der Seine doch noch ein Wunder geschieht: Ein Fremder gibt ihm 200 Francs. Das Geld reicht für ein gutes Essen mit Wein, für eine Zeitung und sogar für einen Friseurbesuch am nächsten Morgen. Schon wieder ein Glückstag: Andreas findet Arbeit und verdient 200 Francs. Nun wird er das Geld zurückgeben, pünktlich zur Heiligen Messe am Sonntag. Oder gleich nach dem nächsten Pernod.

Joseph Roth (1894-1939) war österreichischer Schriftsteller und Journalist. Er lebte in Wien und Berlin, schrieb Romane und Erzählungen. Viele wurden als Hörspiele adaptiert: „Radetzkymarsch“ (WDR/SWF 1962 und ORF 1969), „Hotel Savoy“ (DLR Berlin 1994), „Hiob“ (MDR 1999), „Die Kapuzinergruft“ (ORF/NDR 2012). Am 30. Januar 1933 verließ Joseph Roth Deutschland 1933. Seine Bücher wurden von den Nazis verbrannt. Verzweifelt über den Zustand Europas, starb er in einem Pariser Armenhospital an den Folgen seiner Trunksucht.

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

Tonart

Weltmusik
Moderation: Thorsten Bednarz

02:00 Nachrichten

03:00 Nachrichten

04:00 Nachrichten

05:00 Uhr

Nachrichten

05:05 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Morgen
Moderation: Liane von Billerbeck

05:30 Nachrichten

05:50 Aus den Feuilletons

06:00 Nachrichten

06:20 Wort zum Tage

Lukas Pellio, Berlin
Evangelische Kirche

06:30 Nachrichten

07:00 Nachrichten

07:20 Politisches Feuilleton

Warum sich der Westen neu erfinden muss
Von Ramon Schack

07:30 Nachrichten

07:40 Alltag anders

Familienfest
Von Matthias Baxmann und Matthias Eckoldt

07:50 Interview

Kann man mit jüdischem Kitsch gegen Weihnachten ankommen?
Gespräch mit Juna Grossmann, Bloggerin

08:00 Nachrichten

08:20 Neue Krimis

08:30 Nachrichten

08:50 Buchkritik

„Nachtaktiv" von Guy Leschziner
Rezensiert von Susanne Billig

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Im Gespräch

SPD-Politikerin Sawsan Chebli im Gespräch mit Britta Bürger

Eine Bilderbuchkarriere: Sawsan Chebli ist Tochter palästinensischer Flüchtlinge, die Analphabeten sind, als sie nach Deutschland kommen. Sie studiert und arbeitet seit 2014 in den Chefetagen deutscher Politik; damit ist Chebli Vorbild wie Reizfigur.

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Lesart

Das Literaturmagazin
Moderation: Andrea Gerk

Adventskalender 2019
„Die einzige Geschichte“ von Julian Barnes
Von Martin Mair

Schreiben oder nicht mehr schreiben?
Mit 49 Jahren reif fürs Literaturarchiv
Gespräch mit Julia Franck

Weihnachtsaktion der Berliner Buchbox-Buchhandlungen
Von Frauke Thiele

Buchkritik:
"Eine Frau" von Annie Ernaux
Rezensiert von Helmut Böttiger

Buchhandlung Hansen + Kroeger aus Wiehl empfiehlt
Gespräch mit Mike Altwicker

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Tonart

Das Musikmagazin am Vormittag
Moderation: Matthias Wegner

Spielstätte des Jahres 2019
Das Quasimodo in Berlin
Gespräch mit Fee Schlennstedt

Weihnachtsausgabe
Das muss man gehört haben ... oder auch nicht: Pop
Von Carsten Rochow

Zurückgespult - Die Woche in der Musik
Von Ina Plodroch

11:30 Musiktipps

11:45 Unsere roc-Ensembles

Britische Weihnacht mit dem Rundfunkchor Berlin
Gespräch mit Benjamin Goodson

12:00 Uhr

Nachrichten

12:05 Uhr

Studio 9 - Der Tag mit ...

Ralf Fücks, Direktor des Zentrum Liberale Moderne
Moderation: Anke Schaefer

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Länderreport

Moderation: André Hatting

Flaute für Windräder
Stellenabbau bei Enercon ist Katastrophe für Aurich
Von Felicitas Boeselager

Nicht nur zur Weihnachtszeit
Münchner Initiativen helfen bedürftigen Kindern
Von Burkhard Schäfers

Die Lehren aus Gladbeck
Aachener Geiseldrama 1999
Von Moritz Küpper

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Kompressor

Das Popkulturmagazin
Moderation: Gesa Ufer

Cyberpunk Jahr 2019
Leben wir in einer Blade-Runner-Welt?
Von Lars Schmeink

Der deutsche Cyberpunk-Film schlechthin
Decoder
Gespräch mit Klaus Maeck

14:30 Kulturnachrichten

Von Michael Leverkus

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Tonart

Das Musikmagazin am Nachmittag
Moderation: Vivian Perkovic

Bushido veröffentlicht Album "CCN4"
Gespräch mit Jan Kawelke

Ende einer Dekade
Die 10er Jahre: Männer*Frauen
Von Juliane Reil

Weihnachtsausgabe
Das muss man gehört haben ... oder auch nicht: Pop
Von Carsten Rochow

Zurückgespult - Die Woche in der Musik
Von Ina Plodroch

15:30 Musiktipps

15:40 Live Session

Erdmöbel

16:00 Nachrichten

16:30 Kulturnachrichten

Von Michael Leverkus

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Abend
Moderation: Axel Rahmlow

17:30 Kulturnachrichten

Von Michael Leverkus

18:00 Uhr

Nachrichten

18:05 Uhr

Wortwechsel

Experten verzweifelt gesucht - Was tun gegen den Fachkräftemangel?

Darüber diskutieren:
-Dr. Achim Dercks,Stellvertretender Geschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK)
-Daniela Kolbe,SPD-Politikerin, Mitglied des Bundestags-Ausschusses für Arbeit und Soziales
-Dr. Thomas Liebig, Leitender Ökonom der Abteilung für Internationale Migration bei der OECD
-Prof. Dr. Enzo Weber, Leiter des Forschungsbereichs "Prognosen und gesamtwirtschaftliche Analysen"
am Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Nürnberg

Moderation: Birgit Kolkmann

Ob im Handwerk, in der IT-Branche, im Pflege- oder Transportwesen - allerorten mangelt es an Fachkräften. Das neue Fachkräfteeinwanderungsgesetz soll Abhilfe schaffen. Wie attraktiv ist Deutschland für ausländische Experten? Was tun gegen den Mangel?

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Aus der jüdischen Welt mit "Shabbat"

19:30 Uhr

Zeitfragen. Literatur

Gruppenbild mit Dom
Heinrich Böll und seine Heimatstadt Köln
Von Andi Hörmann

Heinrich Böll wurde in Köln geboren - eine Stadt und ihr berühmter Schriftsteller.

‚Köln gibt´s schon, aber es ist ein Traum‘ heißt ein 2014 von René Böll zusammengestelltes Buch mit Texten seines Vaters Heinrich Böll. Kaum ein Schriftsteller ist im Bewusstsein seiner Leser so sehr mit einer Stadt verbunden wie Heinrich Böll: In Köln wurde er 1917 geboren, hier verbrachte er seine Kindheit und Jugend, nach Köln kam er nach seiner Zeit als Soldat und Kriegsgefangener zurück, begann seine literarische Karriere, die ihm neben dem Nobelpreis auch den Literaturpreis und die Ehrenbürgerschaft der Stadt Köln eintrug.
In den Texten von Heinrich Böll finden sich liebevolle und detaillierte Beschreibungen der Kölner Südstadt vor dem Krieg, scharfsichtige Beobachtungen zum Wandel der Stadt und ihrer Bewohner unter den Nazis und intensive Schilderungen der chaotischen Verhältnisse nach dem Ende des Krieges. Und doch blieb das Verhältnis gespalten, auf viele seiner kritischen Äußerungen reagierten die städtischen Institutionen und die Öffentlichkeit ablehnend.
Wo begegnen wir heute dem Erbe von Heinrich Böll im öffentlichen Leben der Stadt Köln? Und wie steht Köln zu seinem berühmten Sohn? Eine Spurensuche nach dem Vermächtnis von Heinrich Böll in seiner Stadt Köln.

20:00 Uhr

Nachrichten

20:03 Uhr

Konzert

Staatstheater Mainz
Aufzeichnung vom 15.11.2019

Lili Boulanger
"D’un soir triste"

Maurice Ravel
"Ma mère l’oye", Ballet en cinq tableaux et une apothéose

Alexander Zemlinsky
"Lyrische Symphonie" für Sopran, Bariton und Orchester op. 18 nach Gedichten von Rabindranath Tagore

Marlene Mild, Sopran
Brett Carter, Bariton
Philharmonisches Staatsorchester Mainz
Leitung: Peter Hirsch

22:00 Uhr

Nachrichten

22:03 Uhr

Musikfeuilleton

„Spiel, spiel, spiel! Spiele mit Gefühl!“
Szenische Darstellung auf der Opernbühne
Von Heidi Mottl

Sehgewohnheiten und Trends ändern sich, davon bleibt auch die Opernbühne nicht verschont. In den letzten Jahrzehnten ist vor allem der szenische Anspruch an Opernsängerinnen enorm gestiegen.

Wer auf der Opernbühne überzeugen will, muss mehr vorweisen können als nur eine gute Stimme. Stars wie Maria Callas oder Luciano Pavarotti wurden auch deshalb so verehrt, weil sie hervorragende Schauspieler waren und ihre Rollen glaubhaft verkörperten. Im Musikfeuilleton von Heidi Mottl kommen fünf Sängerdarstellerinnen aus drei Generationen zu Wort - Karan Armstrong, Ute Trekel-Burckhardt, Alma Sadé, Nicole Chevalier und Marie Sophie Jakob, die auf eine Welt-Karriere zurückblicken, mitten drin stecken oder diese noch vor sich haben. Mit Regisseuren wie Walter Felsenstein, Götz Friedrich oder Barrie Kosky entwickelten sie ihren jeweils sehr persönlichen Zugriff auf die Rollen und ihre speziellen Darstellungsweisen.

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage
Moderation: Sigrid Brinkmann

Kunst und so
Thomas Melles neues Stück "Ode" am Deutschen Theater Berlin
Gespräch mit Barbara Behrendt

Zu früh gefreut in Düsseldorf?
Irritation um geplantes Bundes-Fotozentrum
Gespräch mit Hagen Lippe-Weißenfeld

Was mir heilig ist: Benedicte Savoy, Historikerin
Von Marietta Schwarz

"Eingebildeter Kranker" und "Kassandra/Prometheus" in München
Gespräch mit Christoph Leibold

Peking-Oper trifft auf Musiktheater
Ring des Nibelungen im Radialsystem Berlin
Gespräch mit Uwe Friedrich

Kulturpresseschau
Von Adelheid Wedel

23:30 Kulturnachrichten

Von Maja Fiedler

Dezember 2019
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25 Jahre SrebrenicaGespaltenes Gedenken
Zineta Ibisevic hält ein Foto ihrer Kinder in den Händen. Die Familie Ibisevic hat ihre beiden Söhne 1995 beim Völkermord an Srebrenica verloren. (picture alliance / Anadolu Agency / Denis Zuberi)

Trotz aller Aufarbeitung: Auch 25 Jahre nach dem Massaker von Srebrenica gebe es immer noch eine Kultur des Leugnens, sagt die Historikerin Marie-Janine Calic: "Jede Gruppe zählt nur die eigenen Opfer, und die anderen sind immer nur der Täter."Mehr

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