Seit 17:05 Uhr Studio 9

Mittwoch, 23.10.2019
 
Seit 17:05 Uhr Studio 9
Tagesprogramm Sonntag, 2. Dezember 2018
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Literatur

Anfänge lesen
Verleger, Autoren und Leser nach 1945
Christian Adam im Gespräch mit Barbara Wahlster und Jörg Plath
(Wdh. v. 08.05.2016)

Die Diktatur des guten Buches spielt in der Entnazifizierung Deutschlands, egal ob in Ost oder in West, eine große Rolle.

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

Tonart

Chansons und Balladen
Moderation: Wolfgang Meyering

02:00 Nachrichten

03:00 Nachrichten

04:00 Uhr

Nachrichten

04:05 Uhr

Tonart

Clublounge
Moderation: Martin Risel

05:00 Nachrichten

06:00 Nachrichten

06:55 Uhr

Wort zum Tage

Apostelamt Jesu Christi

07:00 Uhr

Nachrichten

07:05 Uhr

Feiertag

O Heiland, reiß die Himmel auf!
Ein Aufschrei der Sehnsucht nach einer anderen Welt
Von Pfarrer Günter Ruddat
Evangelische Kirche

07:30 Uhr

Kakadu für Frühaufsteher

Erzähltag
Bahn frei, Kartoffelbrei!
Von Hartmut El Kurdi
Gelesen vom Autor
Ab 6 Jahre
Produktion: Deutschlandradio Kultur 2011
Moderation: Patricia Pantel

Da es immer noch nicht geschneit hat, bauen Lilly und Karim ihren Schlitten in einen Trockenrennrodel um. Anschließend weiß Lilly, warum ihr Freund Kamikaze-Karim genannt wird.

Es ist Nikolaustag und es hat immer noch nicht geschneit. Stattdessen: Regen, Regen, Regen. Lilly ist sauer. Sie will endlich Schneemänner bauen, Schlitten fahren und ihren Freund Karim einseifen. Karim, auch Kamikaze-Karim genannt, wohnt nebenan, ist so alt wie Lilly und behauptet, er sei ein Stuntman. Und benimmt sich auch so. Wenn es irgendwo eine Situation gibt, die auch nur entfernt danach aussieht, dass sie mit einem Gipsarm oder einem großen Pflaster enden könnte, dann ist Karim mittendrin. Als Lilly ihm sagt, dass sie endlich Schlitten fahren will, sagt er: „Na dann fahren wir eben Schlitten!”. Mithilfe von alten Inlinerrollen bauen sie Lillys Holzschlitten zu einem pfeilschnellen Trockenrennrodel um. Als sie ihn schließlich an der Steigung hinter der Schule ausprobieren, steht plötzlich Herr Schütte, der Schulhausmeister im Weg, offensichtlich wild entschlossen, zu einem lebendigen Airbag zu werden.

08:00 Uhr

Nachrichten

08:05 Uhr

Kakadu

Hörspieltag
Ein Glücksstück
Von Hans Zimmer
Frei nach dem Märchen "Hans im Glück" der Brüder Grimm
Ab 8 Jahre
Regie: Stefanie Lazai
Komposition: Wolfgang Loos
Mit: Ilka Teichmüller, Markus Meyer, André Kudella, Claudia Hübbecker, Marko Bräutigam, Matthias Walter, Axel Strothmann, Boris Aljinovic, Ute Becker
Produktion: DeutschlandRadio Berlin 2001
Länge: 48'20
Moderation: Patricia Pantel

Hans gibt alles, was er hat, weg und wird dabei immer glücklicher.

Bruno und Marie wollen ihr Glück machen. Sie sind verliebt, haben einen kleinen Kiosk und gleich daneben ein Haus. Da hören sie plötzlich einen Hilferuf aus dem Brunnen. Sie ziehen einen Mann heraus: Es ist Hans, der vor sieben Jahren in die Welt zog, um sein Glück zu machen. Und er erzählt den beiden von seiner Arbeit bei einem wunderbaren Meister, von seinem großen Klumpen Gold und von den vielen günstigen Tauschgeschäften. Die beiden staunen, wie dieser Hans alles weggibt und dabei immer glücklicher wird.

Hans Zimmer, geboren 1946 in Hessen, studierte Germanistik und Politik, lebt als freier Autor und Regisseur in Hannover, schreibt Lyrik, Texte für Theater und Rundfunk.

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Sonntagmorgen

Das Rätselmagazin
Moderation: Olga Hochweis
sonntagmorgen@deutschlandfunkkultur.de

10:00 Nachrichten

10:30 Sonntagsrätsel

Moderation: Ralf Bei der Kellen
sonntagsraetsel@deutschlandfunkkultur.de

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Deutschlandrundfahrt

Spaziergänge mit Prominenten
Renate Schönfelder unterwegs mit dem Skiabfahrtsweltmeister Markus Wasmeier in Schliersee
(Wdh. v. 26.02.2017)

„Ich habe auf der Sonnenseite gelebt und wollte meiner Heimat Schliersee etwas zurückgeben.“ Deshalb sammelt der zweifache Olympiasieger Markus Wasmeier heute keine Medaillen mehr, sondern alte Bauernhäuser. Ging es während seiner Skikarriere um Hundertstelsekunden, zählt die neue Maßeinheit im Leben des Markus Wasmeier Jahre. Sechs, manchmal sieben dauert es, bis er ein altes Bauernhaus vor dem Zerfall gerettet und in seinem Schlierseer Freilichtmuseum wieder aufgebaut hat. Wasmeier sieht sich als Bewahrer bayerischer Lebenskultur. Im Museum will er Geschichte zum Anfassen bieten. Bis zum Frühjahr ist es eigentlich geschlossen. Für die ‚Deutschlandrundfahrt’ wird der 53-Jährige die Türen aber öffnen. Dann möchte er noch ins Schlierseer Bauerntheater führen, schließlich spielte das Ensemble an der Metropolitan Opera in New York, 1895 wohlgemerkt. Und wenn noch Zeit bleibt, dann soll es auch auf den Stümpfling gehen. Auf diesem Berg lernte Markus Wasmeier nämlich das Skifahren.

11:59 Uhr

Freiheitsglocke

12:00 Uhr

Nachrichten

12:05 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages
Moderation: Thomas Jaedicke

12:30 Uhr

Die Reportage

David gegen Donald
Trumps Mauer in Schottland
Von Eberhard Schade
(Wdh. v. 12.02.2017)

Es gibt sie schon, die Mauer von Donald Trump. Sie verläuft entlang eines Golfplatzes in Schottland, der Donald Trump gehört, und versperrt den Anwohnern den Blick auf‘s Meer - und den Golfern den Blick auf die ärmlichen Häuser der Nachbarn. Eigentlich begrenzt keine Mauer den Platz, sondern es sind aufgeschüttete Erdwälle, die die Sicht versperren und offenbar unzweideutig zeigen sollen, wer wohin gehört. „Trumps Mauer in Schottland“, so titelten sofort britische Zeitungen. Die Anwohner sind genervt und empfinden die Erdwälle als Provokation.

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Sein und Streit

Das Philosophiemagazin
Moderation: Stephanie Rohde

Phil Woko mit Arendt
Von David Lauer

Die erste Hannah Arendt Gesamtausgabe ist da!
Warum erst jetzt?
Prof. Dr. Barbara Hahn, Literaturwissenschaftlerin

Transnationale Philosophie
Hannah Arendt und die Zirkulation des Politischen
Gespräch mit Stefania Maffeis, Mitarbeiterin am Institut für Philosophie der FU Berlin

Adventskalender:
"Musik. Über ein Lebensgefühl" von Roger Willemsen
Von René Aguigah

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Religionen

Moderation: Thorsten Jabs

Das Wunder der acht Tage im Tempel
Das jüdische Lichterfest Chanukka
Gespräch mit dem Rabbiner Nils Ederberg

Eine einmalige Schatzhüterin
Die Klosterkammer Hannover wird 200 Jahre alt
Von Michael Hollenbach

"Ich fürchte, Herr Pastor, wir sind bestohlen"
Geschichten um den Kölner Dom
Von Kirsten Serup-Bilfeldt

Steine zum Sprechen bringen
Freiwillige junge Kirchenführer
Von Gunnar Lammert-Türk

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Interpretationen

Virtuoser Rausch und überlegene Ruhe
Die 6. Suite für Violoncello solo von Johann Sebastian Bach
Gast: Harald Eggebrecht, Musikpublizist
Moderation: Ruth Jarre

16:00 Nachrichten

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages
Moderation: Thomas Jaedicke

17:30 Uhr

Nachspiel

Das Sportmagazin
Moderation: Thorsten Jabs

18:00 Nachrichten

18:05 Nachspiel

Knock-out oder matt setzen
Beim Schachboxen zeigt sich die philosophische Substanz des Sports
Von Thomas Jaedicke
(Wdh. v. 02.11.2014)

Sechs Runden Schach, fünf Runden Boxen: Das ist Chessboxing oder Schachboxen. Sieger ist, wer den Gegner matt setzt, k.o. schlägt oder - im Gegensatz zum Kontrahenten - noch Bedenkzeit auf der Schachuhr hat. „Die klassische Kampfsportart gegen die klassische Denksportart“, das findet Weltmeister Sven Rooch besonders faszinierend. „Scheinbare Gegensätze, die aber dieselben Fähigkeiten erfordern.“ Aktionskünstler Iepe Rubingh gilt als Erfinder des Schachboxens. Dabei hat der Holländer eigentlich nur dafür gesorgt, dass die Fiktion des französischen Comicautors Enki Bilal Wirklichkeit wurde. Für seine Science-Fiction-Trilogie ‚Alexander Nikopol’ hatte Bilal Anfang der 90er-Jahre Schachboxer entworfen. In seinen Bildern, die Mensch und Tier, Maskulines und Feminines verschmelzen lassen, zeigte der Künstler die Kombination zwischen brachialer Kraft und taktischer Intelligenz und glaubte, damit die philosophische Substanz des Sports entdeckt zu haben.

18:30 Uhr

Hörspiel

Die Welpen (3/3)
Hörspiel nach dem Roman von Pawel Salzman
Übersetzung aus dem Russischen: Christiane Körner
Bearbeitung, Komposition, Regie: Klaus Buhlert
Mit: Bibiana Beglau, Felix Goeser, Franz Pätzold (als Erzählerin/Erzähler) sowie in weiteren Rollen: Hendrik Arnst, Anton Andreew, Mareike Beykirch, Moritz Ceste, Martin Engler, Moritz Grove, Manuel Harder, Corinna Harfouch, Christopher Heisler, Josephine Hock, Tilda Jenkins, Roman Kanonik, Wolfram Koch, Cristin König, Astrid Meyerfeldt, Vidina Popov, Lars Rudolph, Thomas Thieme u.a.
Ton: Alexander Brennecke
Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2018
Länge: 80'57
(Ursendung)

Ständige Bedrohung, Angst und Erschöpfung machen die Welt im Wachzustand schwer ertragbar. Tiere und Menschen flüchten in ihre Träume.

Auf ihrem Weg aus den Wäldern über Land in die Stadt erleben die Welpen Brutalität und Rohheit in allen Facetten, beobachtend oder dem Geschehen ausgeliefert. Realität und Traum vermischen sich. Bereits Erlebtes wechselt die Gestalt und erscheint neu. Der Mensch, ein Tier und umgekehrt. Der zu Tode geprügelte Welpe kämpft sich ins Leben zurück.

Pawel Salzman, geboren 1912 in Kischinjow (Moldawien). Der Vater, ein Oberst, war deutscher, die Mutter jüdischer Herkunft. Die Eltern ziehen 1925 nach Leningrad. Nach dem Schulabschluss wird Salzman Illustrator, assistiert beim Film. Er lernt den Maler Pawel Filonow kennen, ist beeinflusst von der russischen Avantgarde, schreibt Lyrik und Erzählungen, malt, zeichnet und findet letztlich eine Anstellung als Szenenbildner beim Film. Mit Filmteams reist er quer durch die Sowjetunion: nach Karelien, Sibirien, Tadschikistan. 1941, während der Belagerung Leningrads, verhungern die Eltern. Salzman wird 1942, inzwischen mit Frau und Tochter, nach Kasachstan evakuiert. In Alma Ata arbeitet er bis zu seinem Tod 1985 als leitender Szenenbildner bei Kasachfilm. Der Roman "Die Welpen" entsteht mit Schreibpausen von 1932- 1982 und erscheint 2012 erstmals auf Russisch.

20:00 Uhr

Nachrichten

20:03 Uhr

Konzert

Martinů-Festtage Basel
Museum Tinguely
Aufzeichnung vom 25.11.2018

Bohuslav Martinů
Kleine Suite aus der Radio-Oper "Komödie auf der Brücke"

Albert Roussel
Kleine Suite op. 39

Bohuslav Martinů
Sonata da camera für Violoncello und Kammerorchester

Joseph Haydn
Sinfonie Nr. 100 G-Dur "Militärsinfonie"

Kammerorchester Lausanne
Nicolas Altstaedt, Violoncello und Leitung

22:00 Uhr

Musikfeuilleton

Gold in der Kehle
Zur Verleihung des Birgit-Nilsson-Preises an Nina Stemme
Von Hildburg Heider

Der von großen schwedischen Sängerin Birgit Nilsson gestiftete Preis wurde in diesem Jahr zum vierten Mal verliehen. Er ist der am höchsten dotierte Preis der klassischen Musikwelt. Für die diesjährige Preisträgerin, die Sopranistin Nina Stemme, schloß sich ein Kreis, denn sie hatte bei der ersten Preisverleihung an den Tenor Placido Domingo den musikalischen Rahmen gestaltet. Am 11. Oktober empfing sie nun selbst Urkunde und Statuette aus der Hand des schwedischen Königs Carl Gustav XVI. Neben Eindrücken von diesem Tag enthält das ‚Musikfeuilleton‘ auch einen Rückblick auf die Geschichte des Birgit-Nilsson-Preises.

22:30 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages
Moderation: Gabi Wuttke

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage
Moderation: Sigrid Brinkmann

Neustart in Abwärtsspirale:
Tracy Letts "Wheeler" am Berliner Ensemble
Gespräch mit Barbara Behrendt

Dresdner Semperoper Richard Strauss’ „Ariadne auf Naxos“ unter Thielemann
Von Uwe Friedrich

Benny Claessens als 'Salome'
Regie Ersan Mondtag, Maxim Gorki Theater Berlin
Von André Mumot

Befreiungsschlag aus Frankreich?
Zur Debatte um die Rückgabe kolonialer Objekte
Von Carsten Probst

Smart-Tatort aus München: "Wir kriegen euch alle"
Von Matthias Dell

Adventskalender:
"Musik. Über ein Lebensgefühl" von Roger Willemsen
Von René Aguigah

Kulturpresseschau
Von Tobias Wenzel

Dezember 2018
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