Seit 01:00 Uhr Nachrichten

Dienstag, 19.11.2019
 
Seit 01:00 Uhr Nachrichten
Tagesprogramm Samstag, 30. Dezember 2017
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Lange Nacht

Fröhlich wie selten
Eine Lange Nacht über den Schriftsteller Jurek Becker
Von Vera Teichmann
Regie: die Autorin

„Ich bin da, um ein bisschen Remmidemmi zu machen. Ich bin da, um für ein bisschen Stimmung zu sorgen. Ich bin da, um für ein bisschen Wachheit zu sorgen“, sagte Jurek Becker in einem Interview über sich und seine Arbeit. 1937 in der polnischen Stadt Lodz geboren, überlebte er die Konzentrationslager Ravensbrück und Sachsenhausen. Nach Kriegsende fand ihn sein Vater über eine Hilfsorganisation wieder und ließ sich mit ihm in Ostberlin nieder, wo Jurek achtjährig die deutsche Sprache lernte. Auf das Abitur und ein kurzes Gastspiel an der Universität folgte eine Anstellung als Drehbuchautor für die DEFA. ‚Jakob der Lügner‘, Jurek Beckers erster Roman, entstand aus einem Filmstoff, der zunächst nicht realisiert wurde - und war ein Welterfolg. Übersetzt in 23 Sprachen, schließlich doch verfilmt und, als einzige DEFA Produktion, für den Oscar nominiert. Als die Bücher des scharfsichtigen und streitbaren Schriftstellers in der Bundesrepublik, aber nicht mehr in der DDR publiziert wurden, übersiedelte er 1977 in den Westen, wo er einige Jahre später seinem Freund Manfred Krug mit viel Wortwitz die Rolle des Anwalts in der Fernsehserie ‚Liebling Kreuzberg‘ auf den Leib schrieb. Am 30. September 2017 wäre Jurek Becker, der im März 1997 starb, 80 Jahre alt geworden.

01:00 Nachrichten

02:00 Nachrichten

03:00 Uhr

Nachrichten

03:05 Uhr

Tonart

Filmmusik
Der große Jahresrückblick 2017
Moderation: Oliver Schwesig und Vincent Neumann

04:00 Nachrichten

05:00 Uhr

Nachrichten

05:05 Uhr

Aus den Archiven

"Speere werfen und die Götter ehren"
RIAS Berlin 1954

Kritiker über Kritiker
RIAS Berlin 1977
Vorgestellt von Michael Groth

Zwei Sendungen von Friedrich Luft über Alfred Kerr.

Der am 25.12.1867 in Breslau geborene und am 12.10.1948 in Hamburg gestorbene Alfred Kerr galt, von den letzten Jahren des ausgehenden 19. Jahrhunderts bis 1933, als maßgebende Stimme der Theaterkritik in Deutschland. Seine prägnanten Rezensionen erschienen u.a. in der ‚Berliner Zeitung‘, dem ‚Berliner Tageblatt‘ und der ‚Frankfurter Zeitung'.

06:00 Uhr

Nachrichten

06:05 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Morgen
Moderation: Katrin Heise

06:20 Wort zum Tage

Rainer Dvorak
Katholische Kirche

06:30 Nachrichten

06:40 Aus den Feuilletons

07:00 Nachrichten

07:20 Kommentar der Woche

Regieren geht über sich blamieren
Von Katharina Hamberger

07:30 Nachrichten

07:40 Interview

Woran arbeiten Sie gerade?
Gespräch mit Prof. Dr. Heinz Bude, Soziologe

08:00 Nachrichten

08:30 Nachrichten

08:50 Buchkritik

"Lady Barbarina" von Henry James
Rezensiert von Edelgard Abenstein

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Im Gespräch

Urknall und Unendlichkeit - Faszination Weltall
Florian Freistetter, Astronom und Wissenschaftskabarettist
Dirk Lorenzen, Astrophysiker und Wissenschaftsjournalist
Moderation: Gisela Steinhauer

Telefonnummer 0 08 00.22 54 22 54
Email unter gespraech@deutschlandfunkkultur.de
sowie auf Facebook und Twitter

Ein Jahreswechsel hat immer etwas Geheimnisvolles: was wird uns das neue Jahr bringen? Viele Menschen fragen sich, ob nicht doch etwas über unsere Zukunft in den Sternen steht, so wie es Astrologen, also Sternendeuter, mit ihren Horoskopen behaupten. Bei Im Gespräch schauen wir mit zwei Wissenschaftlern ins Weltall, um zu erfahren, was uns die Sterne wirklich erzählen können. Ob wir allein im Weltall sind - und warum in jedem von uns ein kleines Stück vom Universum steckt.

10:00 Nachrichten

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Lesart

Mein persönliches Sachbuch 2017 - Die Empfehlungen der Redaktion

Kim Kindermann empfiehlt:
"Zwei Schwestern: Im Bann des Dschihad" von Åsne Seierstad
Verlag Kein & Aber

Shelly Kupferberg empfiehlt:
"Das kalte Blut" von Chris Kraus
Diogenes Verlag

Florian Felix Weyh empfiehlt:
"Justizpalast" von Petra Morsbach
Knaus Verlag

Svenja Flaßpöhler empfiehlt:
"Die Gesellschaft der Singularitäten: Zum Strukturwandel der Moderne" von Andreas Reckwitz
Suhrkamp Verlag

Christian Rabhansl empfiehlt:
"Nur wenn Du allein kommst. Eine Reporterin hinter den Fronten des Dschihad" von Souad Mekhennet
C.H. Beck Verlag

12:00 Uhr

Nachrichten

12:05 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages  
Moderation: Marianne Allweiss

12:30 Uhr

KulturSchock

Der satirische Jahresausblick 2018
Moderation: Andre Zantow

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Breitband

Medien und digitale Kultur
Live vom Chaos Communication Congress in Leipzig
Moderation: Vera Linß und Marcus Richter

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Rang 1

Das Theatermagazin
Moderation: Janis El-Bira

"Arts under Attack":
Zensur und Boykott in der internatinalen Theaterwelt
Gespräch mit Dr. Thomas Engel

"Lagertheater"
Erste Ausstellung über Theater in Konzentrationslagern
MOCAK, Museum of Contemporary Art Krakow
Von Florian Kellermann

14:30 Uhr

Vollbild

Das Filmmagazin
Moderation: Patrick Wellinski

Vorgespult:
"The Greatest Showman", "Die Spur" und "Leuchten der Erinnerung"
Vorgestellt von Christian Berndt

Jahresrückblick: Unsere Lieblingsinterviews
Gespräch mit Bryan Cranston

Jahresrückblick: Unsere Lieblingsinterviews
Von Joya Thome

Jahresrückblick: Das US-Kino
Von Anke Leweke und Anna Wollner

Jahresrückblick: Der Skandal um Harvey Weinstein
Von Anke Leweke und Anna Wollner

Jahresrückblick: Das europäische Kino
Von Susanne Burg

15:00 Nachrichten

16:00 Uhr

Nachrichten

16:05 Uhr

Echtzeit

Das Magazin für Lebensart
Moderation: Susanne Balthasar

Insekten als deutscher Foodtrend 2018?
Von Jürgen Stratmann

Serie: "Was ich dir noch sagen wollte!"
Folge 6: Benjamin
Von Margot Litten

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages
Moderation: Marianne Allweiss

17:30 Uhr

Tacheles

"#MeToo bedeutet eine moralische Revolution"
Susan Neiman, Direktorin des Einstein Forums in Potsdam, stellt sich den Fragen von Susanne Führer

Als Susan Neimans Töchter um die 16 waren und sich bei ihrer Mutter über Anmache und Belästigung beschwerten, sagte sie zu ihnen: Damit müsst ihr leben. Heute, 10 Jahre später - nach dem Weinstein-Skandal und #MeToo - hat sie ihre Töchter um Entschuldigung gebeten. Sie schäme sich dafür, dass sie ihre eigenen Prinzipien verraten habe. "Für mich als Kantianerin ist die wichtigste Unterscheidung überhaupt zwischen dem, wie die Welt ist und dem, wie die Welt sein soll. Und ich glaube, erwachsen werden heißt, diese beiden Punkte immer im Auge zu behalten. Also, auf dem Teppich bleiben, weil man sieht, wie die Welt tatsächlich ist", aber immer auch einen Versuch zu machen, die Welt dahin zu bringen, wie sie sein soll. Stattdessen habe sie sexuelle Belästigung hingenommen wie das Wetter.

Für Susan Neiman bedeutet die Debatte, die #MeToo ausgelöst, eine moralische Revolution und einen moralischen Fortschritt. Den es zu verteidigen gilt.

18:00 Uhr

Nachrichten

18:05 Uhr

Feature

Die Sehnsucht nach der Klammer
Von Andrea Halter und Philip Stegers
Regie: Philip Stegers
Mit: Lena Weichsel, Bernd Hartwig und Miriam Piehlau
Komposition: Gunter Papperitz und Lee Buddah
Ton: Gunter Papperitz und Lee Buddah
Produktion: WDR 2011
Länge: 52'47

Drei Menschen auf der Suche nach einem Ausweg aus ihrer ganz persönlichen Katastrophe.

Miriam Pielhau befindet sich auf einem Tauchausflug in Thailand, als eine Tsunamiwelle ihren Urlaubsort zerstört. Bernd Hartwig wächst in der hermetischen Welt frommer Christen auf. Als er feststellt, dass er schwul ist, beginnt für ihn eine jahrelange Odyssee, verbunden mit der Hoffnung, von der ‚Krankheit Homosexualität‘ geheilt zu werden. Lena Weichsel ist an einer aggressiven Form von Rheuma erkrankt. Drei Menschen auf der Suche nach einem Ausweg aus ihrer ganz persönlichen Katastrophe.

"Die Sehnsucht nach der Klammer" wurde mit einem Hörspielstipendium der Filmstiftung NRW gefördert.

Philip Stegers (als Musiker Lee Buddah), geboren 1973 in Dortmund, ist Komponist und Hörspielautor. Hörspiele u.a.: "Sirius FM" (Mit Ulrich Bassenge, WDR/DLF/SWR 2017), "Die Siedlung" (WDR 2014).

Andrea Halter, geboren 1971 in Trier, studierte Deutsch, ne uere Geschichte und Politik. Seit 1999 arbeitet sie als Journalistin im Bereich Popkultur, Reportage und Feature. Zuletzt: "Konrad Adenauer 50" (RBB 2017, mit Amelie Ernst, Jens Schellhass und Elisabeth Veh).

Andrea Halter gemeinsam mit Philip Stegers: "Das Babäm-Prinzip" (WDR 2015).

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Oper

Deutsche Oper Berlin
Historische Aufnahme vom 24.09.1961

Wolfgang Amadeus Mozart
'Don Giovanni' - Dramma giocoso in zwei Akten KV 527

Dietrich Fischer-Dieskau, Bariton - Don Giovanni
Elisabeth Grümmer, Sopran - Donna Anna
Donald Grobe, Tenor - Don Ottavio
Josef Greindl, Bass - Der Komtur
Pilar Lorengar, Sopran - Donna Elvira
Walter Berry, Bass - Leporello
Ivan Sardi, Bass - Masetto
Erika Köth, Sopran - Zerlina

Chor der Deutschen Oper Berlin
Orchester der Deutschen Oper Berlin
Leitung: Ferenc Fricsay

22:30 Uhr

Die besondere Aufnahme

Charles Valentin Alkan
Sonatine für Klavier op. 61
Shaghajegh Nosrati, Klavier
Produktion: Deutschlandradio Kultur 2016

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage
Moderation: Britta Bürger

Chaos Communication Congress (27.- 30.12.2017)
Gespräch mit Marcus Richter

documenta, Skulpturenprojekte, Biennale
So war das Superkunstjahr 2017
Von Elke Buhr und Carsten Probst

Europas Kulturhauptstadt Aarhus zieht Bilanz
Von Björn Dake

Morgen 80. Geburtstag Anthony Hopkins
Von Jens-Peter Marquardt

Kulturpresseschau - Wochenrückblick
Von Klaus Pokatzky

Dezember 2017
MO DI MI DO FR SA SO
27 28 29 30 1 2 3
4 5 6 7 8 9 10
11 12 13 14 15 16 17
18 19 20 21 22 23 24
25 26 27 28 29 30 31

Unsere Empfehlung heute

And the winner is...Prix Europa 2019
Logo Prix Europa (prixeuropa.eu/home)

Wir stellen das Siegerstück des Prix Europa 2019 in der Kategorie Radio Documentary vor: „A sense of Quietness“ aus England. Das deutsche Hörspiel „Helena“ wurde zum Digital Audio Rising Star gekürt.Mehr

weitere Beiträge

Wurfsendung

Wurfsendung (Deutschlandradio)

Wurfsendungen werfen wir werktäglich sechsmal, an Samstagen und Sonntagen dreimal ins Programm. Viele einzelne Sendungen eines Tages können Sie auf der Wurfsendungsseite direkt nachhören.
Mehr

Interview

weitere Beiträge

Fazit

Margaret Atwood wird 80Humanistin und hellsichtige Mahnerin
Die kanadische Schriftstellerin Margaret Atwood (picture alliance / AP / Invision / Arthur Mola)

Weltberühmt wurde sie mit ihrer Dystopie "Der Report der Magd". Heute feiert die kanadische Schriftstellerin Margaret Atwood ihren 80. Geburtstag. Über ihre teilweise düsteren Visionen sagt sie: "Ich beschreibe nur, was wir schon tun oder tun könnten."Mehr

weitere Beiträge

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur