Seit 20:03 Uhr In Concert

Montag, 11.11.2019
 
Seit 20:03 Uhr In Concert
Tagesprogramm Mittwoch, 14. Dezember 2016
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Feature

Ich hab mich nie wieder so frei gefühlt
David Bowie in Berlin
Von Christian Möller
Regie: Thomas Leutzbach
Im O-Ton: Iggy Pop, Edu Meyer, Claudia Skoda, Jim Rakete, Wolfgang Müller, Esther Friedman, Thilo Schmied, Edgar Froese
Sprecher: Stefan Kaminski, Andreas Fröhlich, Daniel Brunet, Johannes Flachmeyer, Florian Anderer, Anna Böttcher, Johanna Marx, Gerd Grasse, Bettina Kurth
Ton: Jonas Bergler
Produktion: WDR 2015
Länge: 53'02

Major Tom in Berlin-Schöneberg lebt von Milch, Drogen und Paprika.

Mitte der 70er-Jahre war David Bowie auf dem Höhepunkt seiner Karriere und gleichzeitig ziemlich am Boden. Sein Speiseplan bestand aus Milch, Drogen und Paprika. Er hatte Paranoiaanflüge. Er wollte raus. Musikalisch noch einmal bei Null anfangen. In Westberlin war das möglich. Hier lebte Bowie von 1976 bis 1978 und nahm zwei seiner wichtigsten Alben auf. Er wohnte in einer ranzigen Altbauwohnung, fuhr mit dem Hollandrad durch den Kiez und ging im SO 36 tanzen. Die Berliner ließen ihn in Ruhe. Er tankte neu auf.

Christian Möller, geboren 1974, studierte u.a. Musikwissenschaft in Köln und arbeitet seit über zehn Jahren als Kulturjournalist und Radiomoderator überwiegend für den ARD-Hörfunk. "Bad Salzuflen weltweit" (mit H. Behr, WDR 2012).

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

Tonart

Americana
Moderation: Carsten Beyer

02:00 Nachrichten

03:00 Nachrichten

04:00 Nachrichten

05:00 Uhr

Nachrichten

05:07 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Morgen
Moderation: Dieter Kassel

05:30 Nachrichten

05:50 Kalenderblatt

Vor 70 Jahren: Carl Zuckmayers Drama 'Des Teufels General' wird uraufgeführt

06:00 Nachrichten

06:20 Wort zum Tage

Pfarrer Christoph Stender
Katholische Kirche

06:30 Nachrichten

06:40 Aus den Feuilletons

07:00 Nachrichten

07:20 Politisches Feuilleton

Teure Freiheit
Von Katharina Döbler

07:30 Nachrichten

07:40 Interview

Hass und Pöbleien im Netz: Was hat die "Task force" bisher gebracht?
Gespräch mit Johannes Baldauf, Netz- und Rechtsextremismusexperte der Amadeu Antonio Stiftung

08:00 Nachrichten

08:20 Frühkritik

Tourstart Flo Mega & The Ruffcats (Köln)
Von Jan Tengeler

08:30 Nachrichten

08:50 Buchkritik

"Wölfe" von Petra Ahne
Rezensiert von Susanne Billig

09:00 Uhr

Nachrichten

09:07 Uhr

Im Gespräch

"Ich bin, was ich bin!"
Katrin Heise im Gepräch mit Helmut Baumann, Schauspieler, Tänzer, Choreograph, Musical-Regisseur

Sein Name ist untrennbar mit dem Berliner "Theater des Westens" verbunden. Helmut Baumann hat es 15 Jahre lang geleitet. Dort trat der ausgebildete Tänzer und Schauspieler auch selbst auf. Für Fans unvergessen ist seine "Zaza", die Hauptrolle in "Ein Käfig voller Narren". Baumann, geboren 1939 in Berlin, wollte schon als Kind Tänzer werden. Er erfüllte sich den Traum, brach sein Architektur-Studium ab, wurde Solotänzer und später Regisseur an verschiedenen Bühnen. Er gilt bis heute als einer der bekanntesten Choreographen und Musical-Regisseure Deutschlands. 2014 erhielt er den Deutschen Musical Theater Preis für sein Lebenswerk.
Aber auch mit 77 Jahren ist für ihn noch lange nicht Schluss; aktuell ist er in dem Stück "Alles halb so schlimm. Altwerden für Anfänger" am Berliner Schlosspark Theater zu erleben.

Was bedeutet ihm das Tanzen? Warum liebt er das Musical so sehr? Und wie geht er selbst mit dem Älterwerden um?

10:00 Uhr

Nachrichten

10:07 Uhr

Lesart

Das Literaturmagazin
Moderation: Andrea Gerk

Klassiker des Feminismus? EMMA wird 40
Gespräch mit Svenja Flaßpöhler, stellv. Chefredakteurin d. Philosophie Magazins

Von Jurassic Park nach Westworld - die Reise eines Erfolgsstoffes
Gespräch mit dem Kulturjournalisten Stefan Mesch

Adventskalender
"Muttermale" von Arnon Grünberg
Von Hans Dieter Heimendahl

Alternative zu Amazon? Der Onlinehandel 'buch7.de' sendet - und spendet
Von Norbert Zeeb

"IQ" von Joe Ide
Rezensiert von Gerrit Bartels

11:00 Uhr

Nachrichten

11:07 Uhr

Tonart

Das Musikmagazin am Vormittag
Moderation:Vincent Neumann

Zimbelsterne - die Showregister der Orgeln
Von Claus Fischer

11:30 Chor der Woche

Kinderchor der Deutschen Schule in Alexandria

Ende des 19. Jahrhunderts halfen deutsche und österreichische Arbeiter beim Bau des Hafens im ägyptischen Alexandria. Für ihre Kinder wurde eine deutsche Schule gegründet, die heute überwiegend von ägyptischen Mädchen besucht wird. Neben dem Großen Chor und einem Kammerchor gibt es auch noch einen Kinderchor an der Schule. Die etwa 120 Schülerinnen und Schüler treten beim alljährlichen Kulturabend und beim Weihnachtsfest in der Kathedrale St. Katharina in Alexandria auf.

11:35 Folk

Die sanfte Revolution - Lesley Kernochans Country-Debut
Von Kerstin Poppendieck

12:00 Uhr

Nachrichten

12:07 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Mittag
Moderation: Frank Meyer

13:00 Nachrichten

13:30 Uhr

Länderreport

Der Wolf ist zurück in Deutschland

Wolfsschützer in Sachsen-Anhalt
„Das ist schon eine beeindruckende Tierart“
Von Christoph D. Richter

Wolfsgegner in Brandenburg
"Herdenschutz und Entschädigung für Risse"
Von Sandra Voß

Wolfcenter Dörverden
Die mit dem Wolf tanzen
Von Dietrich Mohaupt

In mehreren, vor allem ostdeutschen Bundesländern sind in den letzten Jahren die Wolfsvorkommen wieder deutlich gestiegen. Das löst kontroverse Reaktionen aus. Insbesondere Landwirte und Schäfer beklagen die Rückkehr der Raubtiere; Naturschützer freuen sich hingegen, dass Meister Isegrim hierzulande wieder heimisch wird. Sie verweisen darauf, dass der Mensch der größte Feind des Wolfes sei und nicht umgekehrt.

14:00 Uhr

Nachrichten

14:07 Uhr

Kompressor

Das Kulturmagazin
Moderation: Max Oppel

Frage des Tages:
Was soll Darth Vader im neuen Star Wars sagen?

Playboy relaunched
Blattkritik mit Margarete Stokowski und Stefanie Sargnagel

Adé Identitätszirkus?
Emanzipation und Kultur im Angesicht des "Whitelash"
Gespräch mit der Regisseurin Simone Ayivi

Vorgespult: "Paula", "Austerlitz" und "Agonie"
Vorgestellt von Christian Berndt

14:30 Kulturnachrichten

Von Gabi Wuttke

15:00 Uhr

Kakadu

15:00 Nachrichten für Kinder

15:05 Musiktag

Moderation: Ulrike Jährling

Nichts ist schwer, wenn man es liebt
Die Kinderphilharmonie Belgrad
Von Danja Antonovic

Musikreise
Spanien, La Mancha
Von Brigitte Jünger

Seit fast zehn Jahren gibt es in Belgrad die Kinderphilharmonie, die auf Serbisch Detschija Filcharmonija heißt. Belgrad ist die Hauptstadt Serbiens, liegt an der Donau und hat zwei Millionen Einwohner. Serbien ist ein kleines Land im Südosten Europas, und zählt zu den Ländern der Balkanregion. Seine Grenzen teilt Serbien unter anderem mit Ungarn, Rumänien und Kroatien.
In der Kinderphilharmonie, die etwa 30 Mitglieder zählt, spielen Kinder und Jugendliche zwischen sieben und 17 Jahren. Sie sind Schüler der staatlichen Musikschulen und werden einmal jährlich in einem Casting ausgewählt. Die Musikschule besuchen sie neben ihrem Schulunterricht. Die Konzerte der Kinderphilharmonie sind gut besucht, obwohl die klassische Musik bei ihren Freunden nicht gerade hoch im Kurs steht. Beim kostenlosen Open Air Konzert Ende August in Belgrad kamen mehrere tausend Besucher, unter ihnen viele Kinder und Jugendliche. Danja Antonovic war auch dabei. Hier hat sie mit Fedora und Djordje, die Cello spielen, und Jovana, die Viola spielt, gesprochen. Und erfahren, wie es ist, zwei Schulen auf einmal zu besuchen, welche Rolle Adele und Metallica im Leben eines Jungmusikers spielen und ob Musik und Liebe sich vertragen.

15:30 Uhr

Tonart

Das Musikmagazin am Nachmittag
Moderation: Martin Böttcher

Das muss man gehört haben 2016 (3): Jazz
Von Matthias Wegner

Studiobesuch: Buttering Trio

Jingle ohne bells (14)
Musik zum Advent von Clarence Carter

16:00 Nachrichten

17:00 Uhr

Nachrichten

17:07 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Abend
Moderation: Liane von Billerbeck und Hans-Joachm Wiese

17:30 Kulturnachrichten

Von Susanne Balthasar

18:00 Nachrichten

18:30 Uhr

Weltzeit

Bewaffnete Soldaten in der U-Bahn - Brüssel 9 Monate nach den Anschlägen
Von Azadê Peşmen

Leben in der utopischen Stadt - Auroville in Indien
Von Sonja Ernst

Moderation: Andre Zantow

Leben in der utopischen Stadt - Auroville in Indien
Im Süden Indiens läuft seit 48 Jahren ein Experiment: Menschen aus allen Ländern der Erde sind eingeladen in der ersten als "international“ geplanten Stadt zu leben. Gut 2.000 Einwohner hat Auroville heute - darunter Bürger aus vielen Nationen - vor allem Inder, Franzosen und Deutsche. Inzwischen haben die Gründungs-Mitglieder Kinder und Enkel und die Zukunft der Utopie wird diskutiert.

19:00 Uhr

Nachrichten

19:07 Uhr

Zeitfragen. Kultur und Geschichte

Magazin

Wir Opfer
Die Wiederbelebung eines deutschen Opfermythos in der neuen Rechten
Von Stefanie Oswalt

"Wir sind das glücklichste Volk"
Deutscher Opfermythos und Befreiung im 20. Jahrhundert
Von Winfried Sträter

Opfermythos und Krieg
Serbien und die Schlacht auf dem Amselfeld
Von Martin Sander

19:30 Zeitfragen. Feature

Verdächtige Bewegungen
Tanz und Politik
Von Elisabeth Nehring

Tanzverbote bis in unsere Tage zeigen: Ausdrucksformen im Tanz haben eine politische Dimension, können Ordnungen infrage stellen.

Zu Unrecht eilt dem Tanz der Ruf voraus, eine unpolitische Kunstform zu sein. Seit Jahrhunderten sind Tanz und Politik auf vielfältige, oft auch widersprüchliche Weise miteinander verflochten, ist doch die Ausdruckskraft des menschlichen Körpers in der Lage, gesellschaftliche, moralische oder politische Ordnungen infrage zu stellen oder zu bestätigen. In der Tanzgeschichte finden sich dafür viele Beispiele: kirchliche und weltliche Tanzverbote im ausgehenden 16. und 17., selbst noch im 21. Jahrhundert, Tanz als ideologisch aufgeladene Kunst im Nationalsozialismus und Kommunismus, Tanzperformances der 60er-Jahre, die den Ruf, das Private ist politisch, auf die Bühne trugen, oder Tanzvorstellungen der arabischen Welt heute, die vom politischen Widerstand motiviert sind. Der sich bewegende Körper spricht oft subtiler und mehrdeutiger, als es die Sprache kann.
Jahrhundertelang wurde der Tanz als Bedrohung der öffentlichen Ordnung empfunden: der Tanz um’s Goldene Kalb im Alten Testament, die Veitstänze des Mittelalters oder die Verführungen der Dance Halls im Amerika der 40er-Jahre. In Nordrhein-Westfalen untersagt ein immer noch bestehendes Feiertagsgesetz öffentliche Tanzveranstaltungen und tänzerische Darbietungen an den sogenannten stillen christlichen Feiertagen. Tanz wurde (und wird) als unangemessen und bedrohlich empfunden und gleichgesetzt mit körperlichen Entgleisungen und unkontrollierten Abweichungen vom vorgegebenen Verhaltenskodex. Sogar einer Kunstform wie dem Klassischen Ballett, die höchste Selbstdisziplin und Kontrolle, ja sogar körperlichen Drill erfordert, wurde Unschicklichkeit zugeschrieben. Weltliche und religiöse Obrigkeiten haben Tanz und Bewegung allerdings nicht nur verteufelt, sondern auch für eigene Zwecke benutzt: In komplex choreografierten Paraden und Aufmärschen wird das Gleichmaß der Körper zur ideologischen Aussage. Im Nationalsozialismus bezeichnete sich Josef Goebbels selbst als Choreograf der Massen.
 
 
 
 

20:00 Uhr

Nachrichten

20:03 Uhr

Konzert

Begegnungen mit dem Komponisten und Dirigenten Friedrich Cerha (3/4)
Vom "Würstelverkäufer" zum Staatskünstler?
Olaf Wilhelmer im Gespräch mit Friedrich und Gertraud Cerha
(Teil 4 am 21.12.2016)

Mit Ausschnitten aus folgenden Werken:

Alban Berg
"Lulu" (aus dem von Friedrich Cerha vervollständigten 3. Akt)
Teresa Stratas, Sopran
Yvonne Minton, Mezzosopran
Orchestre de l’Opéra de Paris
Leitung: Pierre Boulez

Friedrich Cerha
"Und du…" für Stimmen und Orchester
Ensemble die reihe
ORF Radio-Symphonieorchester Wien
Leitung: Friedrich Cerha

"Baal"
Theo Adam, Bassbariton
Wiener Philharmoniker
Leitung: Christoph von Dohnányi

"Verzeichnis" für 16 Stimmen
ORF Chor
Leitung: Erwin Ortner

21:30 Uhr

Hörspiel

Meine Frau Inge und meine Frau Schmidt
Von Joachim Brehmer
Regie: Achim Scholz
Mit: Dieter Wien, Doris Abesser, Katarina Tomaschewsky, Jochen Thomas, Ruth Glöss, Evamaria Bath, Joachim Tomaschewsky, Rudolph Christoph, Hans Teuscher und Carl-Hermann Risse
Ton: Gisela Kuschnierz
Produktion: Rundfunk der DDR 1976
Länge: 50'37

Ein Mann mit zwei Frauen in zwei Wohnungen. Nur die offiziellen Stellen tun sich schwer.

Bei Produktionsleiter Karl Lehmann geht es nicht mit rechten Dingen zu. Er ist fleißig und auch privat sehr verantwortungsvoll. Nur lässt er dieses Verantwortungsgefühl gleich zwei Kleinfamilien angedeihen. Ganz offiziell verbringt Herr Lehmann eine Woche mit seiner angetrauten Frau Inge und die nächste mit seiner Freundin Frau Schmidt. Die offiziellen Stellen tun sich schwer mit dem friedlichen Doppelleben des Herrn Lehmann. Die Frauen selbst beklagen sich nicht.

Joachim Brehmer, geboren 1944 in Chemnitz. Konditorlehre, dann Klubhausleiter und in anderen Funktionen im DDR-Kulturbereich tätig, u.a. als Mitglied des Rates und Leiter der Abteilung Kultur beim Rat des Kreises Karl-Marx-Stadt/Land und als literarischer Mitarbeiter und Dramaturg der Städtischen Theater Karl-Marx-Stadt. Schreibt seit 1976 Hörspiele und Drehbücher.

22:30 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages
Moderation: Moritz Behrendt

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage
Moderation: Eckhard Roelcke

Wem gehört das Krim-Gold?
Amsterdamer Gericht entscheidet: der Ukraine
Von Florian Kellermann

Der mächtigste aller Pharaonen:
Große Ramses Ausstellung in Karlsruhe
Gespräch mit dem Kurator Lars Petersen

Der Kampf der weißen Mittelschichtsfrau:
Morgen feiert die EMMA 40. Geburtstag
Gespräch mit der Publizistin Mely Kiyak

Filme der Woche
"Das unbekannte Mädchen" und "Hong Kong Trilogy"
Von Anke Leweke

Adventskalender
"Muttermale" von Arnon Grünberg
Von Hans Dieter Heimendahl

Kulturpresseschau
Von Arno Orzessek

23:30 Kulturnachrichten

Von Nadya Luer

Dezember 2016
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