Seit 23:05 Uhr Fazit

Freitag, 18.10.2019
 
Seit 23:05 Uhr Fazit
Tagesprogramm Sonntag, 13. Dezember 2015
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage
Moderaton: Andrea Gerk

Umgang mit Künstlernachlässen. Symposium in der AdK
Gespräch mit Jürgen König

"Ewige Jugend" als Favorit? Verleihung des europäischen Filmpreises
Von Jörg Taszman

Der erste Superstar der amerikanischen Musikgeschichte - Frank Sinatra
Von Georg Schwarte

Kulturpresseschau-Wochenrückblick
Von Tobias Wenzel

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

Literatur

Texte lesen - Bilder denken
Tankred Dorst zum 90. Geburtstag

Mit über 50 Theaterstücken, Prosabüchern, Opernlibretti und Drehbüchern zählt Tankred Dorst zu den bedeutendsten Schriftstellern der Gegenwart. Seine Werke gewannen vom Büchner- bis zum Faustpreis alle nur denkbaren Auszeichnungen. Ein Stück wie “Merlin” (1981) wurde auf der ganzen Welt in weit über 100 Inszenierungen gespielt. Im Dialog mit Ursula Ehler, seit Jahrzenten Dorsts Partnerin im Leben und Schreiben, sind unablässig weitere Stücke (“Meine Entdeckung Amerikas”) im Entstehen. Auf besondere Weise bestimmen Bilder die literarische Arbeit der beiden Autoren: Erinnerungsbilder, beobachtete Szenen, Fundstücke, Gemälde, Traumbilder, Visionen.

Dorst und Ehler collagieren sie zu Denkbildern über die Geschichte des 20. Jahrhunderts, über die Macht und Gefahren der Fantasie, das Spiel und den Ernst der Kunst. “Wunder sind ja das Ergebnis von Unordnung”, erklärt eine ihrer literarischen Figuren einmal - der Ordentliche könne Wunder nicht ertragen, “dem Unordentlichen sind sie ein Triumph der Einbildungskraft über die Vernunft.” Dorst und Ehler stellen den Hörern gelesene Bilder aus ihren Werken vor und diskutieren sie im Gespräch mit Barbara Wahlster und dem Literaturwissenschaftler Thomas Wild (Bard College, USA).

02:00 Uhr

Nachrichten

02:05 Uhr

Tonart

Chansons und Balladen
Moderation: Jürgen Liebing

In wenigen Tagen, am 19. Dezember 1915, wurde Edith Piaf geboren. So ist diese Tonart dieser großen Sängerin gewidmet. Natürlich werden in diesen zwei Stunden ihre großen Erfolge zu hören sein, wie etwa „Milord“, „Non, je ne regrette rien“ oder „La vie en rose“. Aber auch unbekanntere Chansons, wie „Mariage“ oder „Il an chanté“. Außerdem wird sie erzählen aus ihrem Leben: von den Anfängen ihrer Karriere und von der Freude am Singen.

03:00 Nachrichten

04:00 Uhr

Nachrichten

04:05 Uhr

Tonart

Clublounge
Moderation: Mathias Mauersberger

05:00 Nachrichten

06:00 Nachrichten

06:55 Uhr

Wort zum Tage

Apostelamt Jesu Christi

07:00 Uhr

Nachrichten

07:05 Uhr

Feiertag

Professionelle Amateure
Warum "Ehrenamt" kein gutes Wort ist
Von Jens Daniel Schubert
Katholische Kirche

07:30 Uhr

Kakadu für Frühaufsteher

Erzähltag
Andersen in Berlin
Von Holger Teschke
Ab 7 Jahren
Produktion: Deutschlandradio Kultur 2008
Moderation: Patricia Pantel

Am Weihnachtsabend bietet ein fremder Herr dem Märchendichter Hans Christian Andersen einen Handel an: Andersen soll ihm seinen Schatten schenken und er sorgt dafür, dass die schöne Sängerin sich in ihn verliebt.

Am Weihnachtsabend des Jahres 1845 wartet der Märchendichter Hans Christian Andersen in einem Hotelzimmer in Berlin auf eine Einladung zur Bescherung. Doch die angebetete Sängerin Jenny Lind, die in der königlichen Oper unweit seines Hotels Triumphe feiert, hat ihn vergessen. Trübsinnig hockt Andersen am Fenster und starrt auf die Straße hinunter, als er plötzlich im Fenster des Hauses gegenüber einen Schatten entdeckt, der ihm zuwinkt. Er folgt der Aufforderung und wird von einem mürrischen Zwerg in einen düsteren Palast eingelassen. Hier erwartet ihn ein grauer Herr, der all seine Märchen kennt und auch die Schatten seiner Figuren herbeizaubern kann, sogar den Schatten von Jenny Lind lsst er erscheinen. Und er schlägt Andersen, einen Handel vor: Wenn Andersen ihm seinen Schatten schenkt, dann gewinnt er die Liebe der Sängerin. Nun ahnt Andersen mit wem er da am Tisch sitzt. Er ist froh, als er endlich aus diesem Albtraum aufwacht. Er geht zum Hofrat Zimmer und liest der Familie unterm Tannenbaum aus seinen Märchen vor.

Diese Weihnachtsgeschichte von Holger Teschke geht von Andersens Besuch zu Weihnachten 1845 in Berlin aus und verflicht reale Ereignisse aus seinem Leben mit märchenhaften Elementen aus seinen Büchern und Briefen.

08:00 Uhr

Nachrichten

08:05 Uhr

Kakadu

Hörspieltag
Vierundzwanzig Wunschzettel
Von Uta Ackermann
Ab 7 Jahren
Regie: Gabriele Bigott
Mit: Götz Schubert, Greta Unkell, Winnie Böwe, Nicoline Schubert, Marthilda Bartel, Danne Hoffmann, Thomas Just, Matthias Matschke, Thomas Nicolai u.a.
Produktion: MDR 2014
Länge: 45'22
Moderation: Patricia Pantel

Clara ist sechs Jahre alt und wünscht sich zu Weihnachten eine Mama.

Clara ist sechs Jahre alt und wünscht sich zu Weihnachten eine Mama. Auf jeden Wuschzettel hat sie das geschrieben. Clara lebt ohne eine Familie in einem Kinderheim. Und sie weiß genau, wer ihre Mama sein soll: Judith. Die wünscht sich schließlich ein Kind und hat Clara schon ein paar Mal im Heim besucht. Doch dann rückt Weihnachten immer näher, und als Judith Heiligabend zur Mittagszeit immer noch nicht da ist, da geht Clara ihr entgegen. Aber wo genau soll sie lang laufen? Clara irrt durch die Stadt. Und Judith kommt ins Heim, will Clara abholen und findet sie nicht. Nun sucht auch Judith die Stadt ab. Zum Glück ist am 24. Dezember der Weihnachtsmann unterwegs und kann helfen!

Uta Ackermann, geboren 1964 in Dresden, aufgewachsen in Leipzig, lebt als Autorin und Übersetzerin in Berlin. Neben Gedichten und Theaterstücken veröffentlichte sie eine Reihe von Hörspielen für Kinder und Erwachsene.

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Sonntagmorgen

Das Rätselmagazin

10:00 Nachrichten

10:30 Sonntagsrätsel

Moderation: Uwe Wohlmacher
sonntagsraetsel@deutschlandradiokultur.de

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Deutschlandrundfahrt

Spaziergänge mit Prominenten
Renate Schönfelder unterwegs mit dem CDU-Generalsekretär Peter Tauber in Gelnhausen im Main-Kinzig-Kreis

Ein junger, konservativer, weitgehend unbekannter Hesse wurde vor zwei Jahren Generalsekretär der CDU - Peter Tauber. Er sollte die Partei verjüngen, weiblicher machen und gegenüber den Grünen öffnen. Für den 41-jährigen gehört etwas Punk in die Politik, damit kann er auch an seine eigene Punkvergangenheit anknüpfen, spielte er doch in seiner Jugend als Gitarrist in der Gruppe 'Papst hört Punk'. Im Spaziergang mit Renate Schönfelder zeigt Tauber uns in seinem Wahlkreis Main-Kinzig die Barbarossastadt Gelnhausen. Hier bietet sich für den promovierten Historiker mit der Kaiserpfalz und einer gut erhaltenen Altstadt viel Anschauungsmaterial für über 800 Jahre Geschichte. Taubers Schwerpunkt war und ist die Netzpolitik, er nutzt alle sozialen Medien, um für die Partei zu werben. Sein Markenzeichen: keine Haare, markante Brille, Bart und ein frischer Ton im Umgang. Der begeisterte Läufer, Fahrradfahrer und Fußballfan (Offenbacher Kickers) ist sehr heimatverbunden, engagiert sich in diversen Vereinen, u.a. als Büttenredner im Karneval.

11:59 Uhr

Freiheitsglocke

12:00 Uhr

Nachrichten

12:05 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages
Moderation: Kirsten Lemke

12:30 Uhr

Die Reportage

Der König der Bettler 
Michael Henry aus Boston 
Von Nora Sobich 

Er ist Everybody's Darling: Seit über zwanzig Jahren steht der Bettler Michael Henry in Boston's historischem Beacon Hill, in einer der feinsten Ecken Amerikas - ein Teil der Ostküstenelite lebt hier, u.a. US-Außenminister John Kerry. Immer wieder gewinnt Michael die Herzen und täglich mehrere hundert Dollar, so die Legende. Nora Sobich wollte mehr über Michael wissen, schließlich trifft auch sie ihn jeden Tag - und ist, wie viele andere in ihrer Nachbarschaft, beunruhigt, wenn Michael mal nicht Ecke Charles und Beacon Street steht.

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Sein und Streit

Das Philosophiemagazin
Moderation: Christian Möller

Kleine Leute, große Fragen: Was ist ein Zuhause?
Von Ilka Lorenzen

Dürfen wir Tiere klonen?
Von Jennifer Rieger

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Religionen

Flüchtlinge und Religion

Die religiöse Spannungslinie wird stark akzentuiert
Gespräch mit dem Göttinger Soziologen Alexander-Kenneth Nagel über die Veränderungen der religiösen Landschaft durch die Migration nach Deutschland

Eine 30 Zentimeter lange Wunde
Religiöse Spannungen in Flüchtlingsheimen sind vorhanden - aber wie stark sind sie?
Von Susanne Arlt

Eine diffuse Abwehr von Religion
Die SPD diskutiert über íhr Verhältnis zur Religion und den Wandel, den der Migrantenstrom mit sich bringen könnte
Von Matthias Bertsch

Ein fantastisches Netzwerk
Wie in Winsen an der Luhe die Kommune und die Kirchen gemeinsam Flüchtlingen ganz praktisch helfen
Von Brigitte Lehnhoff

Beten zwischen Tür und Angel
Es geht selbst hier: Muslime suchen auch in Flüchtlingsunterkünften die Möglichkeiten des täglichen Gebets
Von Antje Stiebitz

Moderation: Philipp Gessler

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Interpretationen

"Groß ist man durch die Liebe, größer noch durch das Leid"
Jacques Offenbachs Oper "Hoffmanns Erzählungen"
Gast: Stefan Herheim
Moderation: Jürgen Liebing

16:00 Nachrichten

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages mit Sport
Moderation: Kirsten Lemke

17:30 Uhr

Nachspiel

Das Sportmagazin
Moderation: Thomas Wheeler

Betterplace.org - die Online-Spendenplattform
Von Fritz Schütte

Einwurf: Zum Boom der Stiftungen im Sport
Von Günter Herkel

Fit für 100 - ein Übungsprogramm zur Sturzprophylaxe
Von Gerd Michalek

18:00 Nachrichten

18:05 Nachspiel

Akrobatik als Leistungskurs
Die staatliche Artistenschule in Berlin
Von Kerstin Hildebrandt

Akrobaten, Seiltänzer und Jongleure sind Unterhaltungskünstler, die ihr Publikum verzaubern wollen. Doch was so mühelos aussieht, ist in erster Linie Hochleistungssport. Und wie in jeder Sportart gilt auch hier, früh übt sich, wer es zu etwas bringen will. An einer besonderen Eliteschule in Berlin können Kinder und Jugendliche von der fünften Klasse bis zum Abitur die hohe Kunst der Artistik lernen. Neben dem nötigen Talent brauchen sie aber viel Disziplin und Ehrgeiz, um den normalen Schulalltag und das tägliche Training zu bewältigen. Seit 1956 gibt es die staatliche Artistenschule in Berlin. Seit ihrer Gründung in der DDR hat sich zwar viel geändert, eines aber gilt immer noch: Wer diese Schule mit einem Diplom als Artist in der Tasche verlässt, dem stehen die Varietés und Zirkusse dieser Welt offen.

18:30 Uhr

Hörspiel

Zum 90. Geburtstag von Tankred Dorst
Spielregeln
Ich soll den eingebildet Kranken spielen
Von Tankred Dorst
Mitarbeit: Ursula Ehler
Regie: Harald Krewer
Komposition: Christian Mews
Mit: Falk Rockstroh, Leslie Malton, Felix von Manteuffel, Felix Goeser, Meike Droste, Inka Löwendorf, Friedhelm Ptok, Michael Rotschopf
Produktion: Deutschlandradio Kultur 2010
Länge: 54’49
(Wdh. v. 19.12.2010)

Ob der Schauspieler seine Bühnenrolle mit dem wirklichen Leben verwechselt? Einfühlung wird zu einem Akt der Selbstzerstörung.

Ein Schauspieler, seit Jahren auf der Bühne, soll Molières Eingebildet(en) Kranken spielen. Seine Frau hat sich unterdessen einem Heiler verschrieben, der ihr zur Freude und dem Ehemann zum Verdruss von "Krankheit als dem moralischen Resultat eines verfehlten Lebens" spricht. In einer unerbittlichen Auseinandersetzung mit dem Heiler, seiner Frau, seiner Tochter, seinem 'verkommenen' Bruder und schließlich Molière selbst, spielt der Schauspieler seine selbstzerstörerische Rolle im Leben statt auf der Bühne.

Tankred Dorst, geboren am 12. Dezember 1925 in Oberlind/Thüringen, Dramatiker, Prosa- Drehbuch- und Hörspielautor. Zahlreiche Auszeichnungen: Georg-Büchner-Preis 1990, Deutscher Theaterpreis 'Der Faust' 2012.

20:00 Uhr

Nachrichten

20:03 Uhr

Konzert

Für György Kurtág
Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin, Marstall
Aufzeichnung vom 11.12.2015

György Kurtág
Streichquartett op.1
Vogler Quartett

Acht Klavierstücke op. 3
Olga Gavryliuk, Klavier

"Die kleine Klemme" für Piccolo, Posaune und Gitarre op. 15 b
Rafal Zolkos, Piccolo
Marten Bötjer, Posaune
Hendrik Schacht, Gitarre

"Signs, Games and Messages" für Viola
Tabea Zimmermann, Viola

"Hölderlin-Gesänge" für Bariton und Instrumente op. 35
Martin Bruns, Bariton
Olaf Ott, Posaune
Sebastian Wagemann, Tuba

"Hommage à R. Sch." für Klarinette, Viola und Klavier op. 15d
Shirley Brill, Klarinette
Tabea Zimmermann, Viola
Jonathan Aner, Klavier

22:00 Uhr

Musikfeuilleton

Die Kraniche von Ainola
Zu Gast bei Jean Sibelius
Von Hildburg Heider

22:30 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages mit Sport
Moderation: Kirsten Lemke

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage
Moderation: Eckhard Roelcke

Kunstsammlung Chemnitz zeigt erstmals seinen großen Schmidt-Rottluff Bestand
Gespräch mit der Generaldirektorin Irene Mössinger

Prinzip Hoffnung: Studenten an der Uni Cottbus planen Wiederaufbau von Aleppo
Von Christiane Habermalz

Kino und Kulturpolitik in Havanna - das Filmfestival geht zu Ende
Von Peter B. Schumann

Kulturpresseschau
Von Ulrike Timm

Dezember 2015
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