Seit 05:05 Uhr Studio 9
Mittwoch, 28.10.2020
 
Seit 05:05 Uhr Studio 9
Tagesprogramm Freitag, 20. November 2020
00:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

00:05 Uhr

Klangkunstaufnehmen

Reihe: Here History Began
Eine Frage der Stimmung
Von Khyam Allami und Julia Tieke
Kompositionen und Klavier: Khyam Allami
Piano Oriental: Joseph Kai
Produktion: SAVVY Contemporary / CTM / Deutschlandfunk Kultur 2019
Länge: 54'30

Die Vierteltöne der arabischen Musik sind mit vielen europäischen Instrumenten kaum zu spielen. Instrumentenbauer und Künstler versuchen sich deshalb an Umbaumaßnahmen und technischen Neuentwicklungen.

„Hofmann Oriental“ steht auf einem Klavier in Beirut, das Vierteltöne wiedergeben kann, charakteristisch für arabische Musik. Es wurde 1954 in Wien gebaut, nach Plänen von Abdallah Chahine, der jahrzehntelang an Prototypen getüftelt hatte. „Comma“ heißt die Software, mit der der irakische Musiker Khyam Allami etwas Ähnliches für digitale Musik erreichen will: Viertel- und Mikrotöne individueller stimmen. Die Diskussionen um die vielfältige Stimmung arabischer Musik reichen von der Kairoer Konferenz für Arabische Musik 1932 bis zum Berliner CTM Festival 2019.

Khyam Allami, geboren 1981 in Damaskus als Sohn irakischer Eltern, aufgewachsen in London, ist Oudspieler, Komponist, Toningenieur und Labelbetreiber. Seit dem ersten Golfkrieg beschäftigt er sich intensiv mit ethnologischer Musik. Gleichzeitig spielte er als Rockmusiker in verschiedenen Bands.

Julia Tieke, geboren 1974, ist Kulturwissenschaftlerin, Autorin und Regisseurin. Projektleiterin der Wurfsendung von Deutschlandfunk Kultur. Zuletzt für diesen Sender: „Die Kunst sich zum Affen zu machen“ (2017) und „Eine Frage der Stimmung“ (2019).

01:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

01:05 Uhr

Tonartaufnehmen

Weltmusik
Moderation: Thorsten Bednarz

02:00 Nachrichten 

03:00 Nachrichten 

04:00 Nachrichten 

05:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

05:05 Uhr

Studio 9aufnehmen

Kultur und Politik am Morgen

05:30 Nachrichten 

05:50 Aus den Feuilletons 

06:00 Nachrichten 

06:20 Wort zum Tage 

Militärdekan Dirck Ackermann, Berlin
Evangelische Kirche

06:30 Nachrichten 

07:00 Nachrichten 

07:20 Politisches Feuilleton 

07:30 Nachrichten 

07:40 Alltag anders 

Von Matthias Baxmann und Matthias Eckoldt

07:50 Interview 

08:00 Nachrichten 

08:20 Neue Krimis 

08:30 Nachrichten 

08:50 Buchkritik 

09:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

09:05 Uhr

Im Gesprächaufnehmen

10:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

10:05 Uhr

Lesartaufnehmen

Das Literaturmagazin

11:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

11:05 Uhr

Tonartaufnehmen

Das Musikmagazin am Vormittag

11:30 Musiktipps 

11:45 Unsere roc-Ensembles 

12:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

12:05 Uhr

Studio 9 - Der Tag mit ...aufnehmen

13:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

13:05 Uhr

Länderreportaufnehmen

14:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

14:05 Uhr

Kompressoraufnehmen

Das Popkulturmagazin

14:30 Kulturnachrichten 

15:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

15:05 Uhr

Tonartaufnehmen

Das Musikmagazin am Nachmittag

15:30 Musiktipps 

15:40 Live Session 

16:00 Nachrichten 

16:30 Kulturnachrichten 

17:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

17:05 Uhr

Studio 9aufnehmen

Kultur und Politik am Abend

17:30 Kulturnachrichten 

18:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

18:05 Uhr

Wortwechselaufnehmen

19:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

19:05 Uhr

Aus der jüdischen Welt mit "Shabbat"aufnehmen

19:30 Uhr

Zeitfragen. Literaturaufnehmen

"I want my country back"
Der Brexit, das Virus und die Literatur
Von Hans von Trotha

Was bedeuten Brexit und Covid 19 für das Königreich, für die Zukunft und für die Literatur?

„I want my country back.“ So überschrieb die junge Autorin Laurie Penny nach dem Brexit-Referendum 2016 einen aufrüttelnden Text, in Abwandlung eines der Slogans der Brexit-Befürworter. J.K. Rowling hatte per Tweet noch gewarnt, Lord Voldemort würde für Leave stimmen. Und Robert Harris twitterte: „Fühle mich, als wenn ich in einem schlechten dystopischen politischen Thriller lebe.“
Großbritannien ist traditionell eine literarische Nation, wie sich auch in den Brexit-Debatten zeigt. Das literarische Potential der Entscheidung, Europa zu verlassen, zu dem man vielleicht nie so recht gehört hat, war schnell identifiziert. Doch es dauert, bis Ereignisse der Zeitgeschichte in die Literatur eingesickert sind. Inzwischen sind Sachbücher zum Thema erschienen, aber auch Romane, die von den Folgen der Brexit-Entscheidungen geprägt sind oder sie zum Thema machen.
Der Englandkenner Hans von Trotha hatte geplant, in London Autor*innen zu treffen, um mit ihnen über die Folgen des Brexit für die Literatur zu sprechen. Aber dann kam die nächste wirklich gewordene Dystopie: das Virus. Und so wirft Trotha von hier aus seinen Blick auf die Insel und ihre Bücher und fragt Autor*innen: Was bedeutet die Kombination aus Brexit und Covid 19 für das Königreich, für die Zukunft und für die Literatur?

20:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

20:03 Uhr

Konzertaufnehmen

Nikolaisaal Potsdam
Aufzeichnung vom 09.11.2020

Living Music 2020

Eyal Bat
Lieder nach Gedichten von Else Lasker-Schüler, übersetzt von Nathan Zach, für Stimme, Violine, Violoncello und Klavier

Chaya Arbel
Fragmente aus Anne Franks Tagebuch für Mezzosopran, Streichquartett und Klavier

Mátyás Seiber
Divertimento für Klarinette und Streichquartett

Ursula Mamlok 
"Breezes" für Klarinette, Violine, Viola, Violoncello und Klavier

Robert Kahn
Quintett c-Moll für Klavier, Violine, Viola, Violoncello und Klarinette op. 54

Mimi Sheffer, Sopran
Else Ensemble:
Sarah Christia, Violine
Hed Yaron Mayersohn, Violine
Lena Eckels, Viola
Daniela Shemer, Violoncello
Shelly Ezra, Klarinette
Naaman Wagner, Klavier

22:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

22:03 Uhr

Musikfeuilletonaufnehmen

Die Todesfuge in Tönen
Zum 100. Geburtstag von Paul Celan
Von Albrecht Dümling

Er hieß eigentlich Paul Antschel, der am 23. November 1920 in Czernowitz in der Ukraine geborene Paul Celan. Die Deportation und Ermordung der Juden aus seiner Heimat, darunter seine Eltern, führte zu einem seiner ersten und wichtigsten Gedichte: „Todesfuge”. Nicht zuletzt diese Verse machten Celan, neben Brecht, zum meistvertonten Lyriker des 20. Jahrhunderts. Auch für Aribert Reimann wurde er zum wichtigsten Dichter.

23:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

23:05 Uhr

Fazitaufnehmen

Kultur vom Tage

23:30 Kulturnachrichten 

23:50 Kulturpresseschau 

November 2020
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