Seit 18:05 Uhr Wortwechsel

Freitag, 25.09.2020
 
Seit 18:05 Uhr Wortwechsel
Tagesprogramm Mittwoch, 15. November 2017
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Feature

Sibylle
Von Robert Schoen
Produktion: Autorenproduktion 2005
Länge: 17'11
(Wdh. v. 04.01.2006)

Jenny
Von Jens Jarisch
Produktion: Autorenfunk im Auftrag des RBB 2003
Länge: 24'30

Zwei bewegende Schicksale.

Sibylle ist Schauspielerin. In den letzten 20 Jahren hatte sie fast keine Aufträge, denn durch ihre Krankheit ist sie unzuverlässig geworden, was in diesem Geschäft sehr, sehr schlecht ist. Sibylle hat eine bipolare Störung, früher nannte man das manisch-depressiv.

Robert Schoen, geboren 1966 in Berlin, studierte nach einer kaufmännischen Ausbildung Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen. Hörspielregie-Volontariat beim Südwestrundfunk, Baden-Baden. Seit Mitte der 1990er Hörspiel- und Feature-Regisseur und Autor. Hörspielpreis der Kriegsblinden für "Schicksal. Hauptsache Schicksal" (Autorenproduktion/HR 2010), ARD Online-Award 2013 für "Heidi Heimat" (HR 2013). "Sibylle" gewann den Doku-Plopp! Award 2005. Hörspiele zuletzt: "Ein verrauchtes Idyll" (HR 2015) und "Die verlorenen Söhne" (HR 2017, Hörspiel des Monats März).

Jenny wurde von ihrem Stiefvater missbraucht, als sie elf Jahre alt war. Mit 14 rannte sie von zu Hause weg, mit 15 landete sie auf dem Strich, mit 17 war sie fast tot: Überdosis Heroin. Jenny ist zum Zeitpunkt der Aufnahme 23. Sie hat ihr neues Leben gemeistert und blickt in die Zukunft.

Jens Jarisch, 1969 geboren, aufgewachsen in Berlin, Teheran und Lima, lebt in Berlin. Feature-Autor, Produzent und Leiter der Hörspiel- und Feature-Abteilung beim Kulturradio des RBB. Zahlreiche Auszeichnungen, u.a. 2010 Premio Ondas und Prix Italia für "Kinder von Sodom und Gomorrha", Grand Prix Marulić 2009 für "Hongkong Song", Prix Europa 2006 für "Lifestyle - Warum tragen Vietnamesen keine Adidas-Schuhe?" und Prix Europa 2005 für "Die K - Szenen eines Drogenstrichs". "Jenny" wurde mit dem Medienpreis der Kindernothilfe-Stiftung ausgezeichnet. Weitere Stücke: "Shopping is Coming Home" (Coautorin Susanne Franzmeyer, RBB 2013) und "Lebensberichte aus Nordkorea" (RBB/NDR/SWR/DLF 2011).

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

Tonart

Americana
Moderation: Michael Groth

02:00 Nachrichten

03:00 Nachrichten

04:00 Nachrichten

05:00 Uhr

Nachrichten

05:05 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Morgen
Moderation: Liane von Billerbeck

u.a. Kalenderblatt
Vor 75 Jahren: Die Schweizer Schriftstellerin Annemarie Schwarzenbach gestorben

05:30 Nachrichten

05:50 Aus den Feuilletons

06:00 Nachrichten

06:20 Wort zum Tage

Pastoralreferent Hans-Joachim Ditz
Katholische Kirche

06:30 Nachrichten

07:00 Nachrichten

07:20 Politisches Feuilleton

Making China great again: Wie Donald Trumps Asienpolitik den USA schadet
Von Jörg Himmelreich

07:30 Nachrichten

07:40 Interview

Bezahlbare Kunst - für Jedermann?
Gespräch mit dem Kunsthändler Rüdiger Weng

08:00 Nachrichten

08:30 Nachrichten

08:50 Buchkritik

"Die große Verblendung: Der Klimawandel als das Undenkbare" von Amitav Ghosh
Rezensiert von Johannes Kaiser

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Im Gespräch

"Ich bin politisch - meine Mode auch?"
Katrin Heise im Gespräch mit Leyla Piedayesh, deutsch-iranische Modemacherin

Schauspielerin zu werden, war ihr Wunschtraum - stattdessen gründet Leyla Piedayesh 2005 das Modelabel LaLa Berlin. Sie gehört zu einer der wenigen Berliner Modedesignerinnen, die im Ausland wahrgenommen werden, vor allem in Skandinavien verkauft sie gut. Bekannt wurde LaLa Berlin mit einer kreativen Abwandlung des berühmten Palästinensertuches. Das so genannte Pali-Muster, hochwertige Strickwaren und Stoffdesigns mit vom Orient geprägten Farben und Ornamenten sind ihre Markenzeichen. Piedayesh kam als Neunjährige nach Deutschland, weil ihre Eltern aus dem Iran fliehen mussten. Während es vor allem ihrem Vater schwer fiel, sich in der neuen Heimat zu orientieren, fand sich Leyla Piedayesh relativ schnell zurecht. Auf Wunsch ihrer Eltern studierte sie Betriebswirtschaft und arbeitete zunächst in den Medien. Mit Mitte dreißig fand sie den Mut, das zu machen, was sie interessierte: Mode.

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Lesart

Das Literaturmagazin
Moderation: Joachim Scholl

Wolfgang Herrndorff on stage
Von Michael Bartsch

Wörterbuch der Gegenwart: Sprache
Gespräch mit dem Schriftsteller Marcel Beyer

Straßenkritik: "Über mir der Himmel" von Jandy Nelson
Von Claas Christophersen

Buchkritik: "Die Schuldigen von Rotten Row" von Petina Gappah
Rezensiert von Gabriele von Arnim

Tag des inhaftierten Schriftstellers: Welche Möglichkeiten hat der PEN?
Gespräch mit Dr. Regula Venske, Schriftstellerin und Präsidentin PEN Deutschland

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Tonart

Das Musikmagazin am Vormittag
Moderation: Mascha Drost

Konzertkritik:
Saxofon-Legende Pharoah Sanders
Von Andreas Müller

Das muss man gehört haben...oder auch nicht (Klassik)
Von Holger Hettinger

"Who killed Bruce Lee" auf Deutschlandtour
So rockt der Libanon frech und funky
Von Cornelia Wegerhoff

75. Geburtstag - Daniel Barenboims schwieriges Verhältnis zu Israel
Von Benjamin Hammer

11:30 Musiktipps

11:45 Rubrik: Folk

Weiß und Schwarz, politisch vereint: Teamarbeit von Mavis Staples und Jeff Tweedy
Von Jutta Petermann

12:00 Uhr

Nachrichten

12:05 Uhr

Studio 9 - Der Tag mit ...

Jens Jessen, Journalist, Die ZEIT
Moderation: Korbinian Frenzel

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Länderreport

Moderation: André Hatting

Von Bücherwürmern und Lesemuffeln
Wer liest was und wie viel in Deutschland?
Gespräch mit Rolf Küppers, Geschäftsführer microm Micromarketing-Systeme und Consult GmbH

"Die Schatulle" - eine der besten Buchhandlungen Deutschlands
Von Almuth Knigge

Qualität in der Provinz
Eine ausgezeichnete Buchhandlung in Ueckermünde
Von Silke Hasselmann

Aus der Zeit gefallen
Helga Weyhe, Deutschlands älteste Buchhändlerin
Von Christoph Richter

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Kompressor

Das Kulturmagazin
Moderation: Gesa Ufer

Musik, Krawall und Eigensinn - 50 Jahre Indielabel Trikont
Gespräch mit Christof Meueler, Feuilleton-Chef der 'Jungen Welt'

Die Kunst-Welt - Jeff Koons als Blattmacher beim Springer-Verlag
Gespräch mit Gerd Brendel

Fundstück 28: Merzouga - 52°46’ North 13°29’ East / Music for Wax-Cylinders
Von Paul Paulun

Vorgespult: "Teheran Tabu", "The Big Sick" und "Human Flow"
Vorgestellt von Christian Berndt

Markenzeichen Fernsehbild: Graffiti-Künstler Wow123
Von Almuth Knigge

14:30 Kulturnachrichten

Von Michael Mellinger

15:00 Uhr

Kakadu

15:00 Nachrichten für Kinder

15:05 Musiktag

MusikERLEBEN zwischen den Kulturen
Interkulturelles Musikfest des Heinrich-Schütz-Konservatoriums Dresden
Von Anne Müller
Moderation: Patricia Pantel

15:30 Uhr

Tonart

Das Musikmagazin am Nachmittag
Moderation: Martin Bölttcher

Ron Spielman mit Band in Bad Company: Blues für das 21. Jahrhundert
Gespräch mit dem Musiker

"Who killed Bruce Lee" auf Deutschlandtour
So rockt der Libanon frech und funky
Von Cornelia Wegehoff

Das muss man gehört haben...oder auch nicht (Klassik)
Von Holger Hettinger

Posthumes Album von Sharon Jones "Soul Of A Woman"
Gespräch mit Gabriel Roth, Leiter des Labels Daptone Records

16:00 Nachrichten

16:30 Musiktipps

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Abend
Moderation: Vladimir Balzer und Axel Rahmlow

17:30 Kulturnachrichten

Von Michael Mellinger

18:00 Nachrichten

18:30 Uhr

Weltzeit

Nordkorea aus südkoreanischer Sicht - Wie aus Familien Fremde werden
Von Jürgen Hanefeld

Moderation: Andre Zantow

Nach dem Zweite Weltkrieg teilten die USA und die Sowjetunion Korea unter sich auf. 1948 entstanden die Staaten Nord- und Südkorea. In der Folge führte beide von 1950 bis 1953 Krieg gegeneinander. Nach fast 70 Jahren Teilung nehmen familiäre und freundschaftliche Beziehungen ab, auch Sprache und Kultur entwickeln sich unterschiedlich. Viele im Süden verlieren das Interesse für den Norden.

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Zeitfragen. Kultur und Geschichte

Magazin

America first? Der US-Historiker Howard Zinn und die Idee zivilen Ungehorsams
Von Ralf Bei der Kellen

Der Ungehorsam der APO gegenüber der Nazi-Generation - und die APO heute
Von Arno Orzessek

Reinigungskraft in Görings Zelle - Über den alten Untertanengeist nach 1945
Von Stefan May

19:30 Zeitfragen. Feature

Mythos Tomate
Glanz und Elend des roten Frischgemüses
Von Annemieke Hendriks und Dirk Fuhrig

Rot, weich, rund - die deutsche Standard-Tomate. Heute gibt es auch grüne, braune, gezackte und herzförmige Züchtungen. Tomaten gelten als Grundnahrungsmittel in Deutschland, Europa, ja weltweit. Ebenso beliebt sind Klagen über faden Geschmack oder Wässrigkeit. Dazu die Angst vor gentechnischen Manipulationen und holländischen Treibhaus-Kulturen. Wir lieben sie und hassen sie. Die Tomate ist mittlerweile Kulturgut, nicht nur bei unseren niederländischen Nachbarn. Auch im Politischen hat sich die rote Frucht schon etabliert - als wenig verletzungsträchtiges, aber wirkmächtiges Wurfgemüse.

20:00 Uhr

Nachrichten

20:03 Uhr

Konzert

Internationale Hugo-Wolf-Akademie
Staatsgalerie Stuttgart
Aufzeichnung vom 12.11.2017

Lieder von Clara Schumann, Hugo Wolf, Francis Poulenc, Claude Debussy und Erik Satie

Sophie Karthäuser, Sopran
Eugene Asti, Klavier

21:30 Uhr

Hörspiel

Versuch über die kasachische Steppe
Lieder aus Stalins Lager
Von Oleg Jurjew und Olga Martynova
Regie: Andrea Getto
Mit: Heinrich Giskes, Michael Evers, Olga Martynova
Gesang und Gitarre: Oleg Jurjew
Ton: Ursula Potyra
Produktion: HR 2014
Länge: 52'30

Ein Mann vertieft sich in die Aufzeichnungen seines Großvaters.

Ein Mann will in Petersburg den Nachlass seines Großvaters der Akademie der Wissenschaften übergeben. Er vertieft sich in die Tagebücher und Manuskripte des Großvaters, der Literaturwissenschaftler war. Unter Stalin wurde er interniert. Seine Mitgefangenen demütigten ihn, mochten aber seine Erzählungen. Jahre später ist es dem Großvater unerträglich, wenn sein Enkel die Lieder singt, die er selbst aus dem Gulag kennt.

Oleg Jurjew, 1959 in Leningrad geboren, russischer Lyriker, Dramatiker, Essayist, Erzähler und Übersetzer. Studierte Wirtschaftliche Mathematik und Theorie der Systeme. 1989 erschien sein erster Lyrikband. 1991 übersiedelte er nach Deutschland. Seine Arbeiten wurden in mehrere Sprachen übersetzt, die Theaterstücke in vielen Ländern inszeniert. Zahlreiche Auszeichnungen, u.a. 2010 Hilde-Domin-Preis für Literatur im Exil.

Olga Martynova, 1962 in Dudinka geboren, ist eine russische Schriftstellerin und Übersetzerin. Sie schreibt Lyrik, Essays und Romane. Aufgewachsen in Leningrad, Studium der russischen Literatur, kam 1991 nach Deutschland. Zahlreiche Auszeichnungen und Stipendien: Ingeborg Bachmann Preis 2012, Stipendium des Internationalen Künstlerhauses Villa Concordia in Bamberg 2013/2014, Berliner Literaturpreis 2015.

Die beiden sind miteinander verheiratet und leben in Frankfurt am Main. "Versuch über die kasachische Steppe" war Hörspiel des Monats August 2014. Weiteres gemeinsames Hörspiel: "Petersburger Zwillinge" (HR 2011).

22:30 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages
Moderation: Oliver Thoma

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage
Moderation: Gabi Wuttke

Herzog & de Meuron über ihren Museumsneubau auf dem Kulturforum Berlin
Von Nikolaus Bernau

Filme der Woche: "Fikkefucks" und "Human Flow"
Vorgestellt von Jörg Taszman

Kafkas "Prozess" als Widerstandsgeste? Premierenbericht aus Warschau
Gespräch mit Martin Sander

Künstlerausgabe: Jeff Koons als Gastchefredakteur bei der Welt
Von Gerd Brendel

Kulturpresseschau
Von Burkhard Müller-Ullrich

23:30 Kulturnachrichten

Von Cora Knoblauch

November 2017
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