Seit 21:45 Uhr Die besondere Aufnahme
Samstag, 08.05.2021
 
Seit 21:45 Uhr Die besondere Aufnahme
Tagesprogramm Dienstag, 27. November 2012
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Neue Musik

Das Fenster öffnen
Die Herausforderungen des Alltags für die musikalische Moderne
Von Gisela Nauck

"Früher war man gewohnt, Kunst als etwas zu begreifen, das besser organisiert war als das Leben" (Cage)

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

2254

Nachtgespräche am Telefon
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Freundlichkeit und gutes Benehmen: Heute noch angesagt?
Moderation: Dieter Kassel

02:00 Uhr

Nachrichten

02:05 Uhr

Tonart

Jazz
Tipps und Trends
Moderation: Lothar Jänichen

03:00 Nachrichten

04:00 Nachrichten

05:00 Uhr

Nachrichten

05:05 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages

05:30 Aus den Feuilletons

05:45 Kalenderblatt

Vor 60 Jahren: Im "Slánský-Prozess" werden ehemalige tschechoslowakische Funktionäre zum Tode verurteilt

05:50 Presseschau

06:00 Nachrichten

06:15 Länderreport

06:23 Wort zum Tage

Pfarrerin Angelika Scholte-Reh

06:30 Kulturnachrichten

06:50 Interview

07:00 Nachrichten

07:20 Politisches Feuilleton

Callcenter statt Uhrmacher – Über Spezialisten und Spezialitäten
Von Katharina Döbler

07:30 Kulturnachrichten

07:50 Interview

08:00 Nachrichten

08:10 Mediengespräch

08:20 Reportage

Jedes Kind ist musikalisch
Musikunterricht mal anders
Von Blanka Weber

"Der Musikunterricht an den meisten deutschen Schulen ist total altbacken, nicht mehr zeitgemäß und wird als Schulfach oft hintenan gestellt. Es bedarf an gutem Personal, an besserer Ausstattung und einem klaren Wollen für musikalische Bildung an einer Schule." - So deutlich formuliert der Verband der Schulmusiker seine Kritik. Dass es bis dahin ein langer Weg ist, zeigt die Praxis: Unterricht fällt aus, das Fach Musik gilt als „nicht so wichtig" im Leistungskanon und manche Lehrer unterrichten es eben *nebenbei* statt mit Leidenschaft. Bei Sebastian Herda aus Thüringen ist das anders. Er versteht seinen Beruf als Berufung und ist fest davon überzeugt, dass jedes Kind musikalisch ist. Was diese Einstellung bei den Kindern auslöst, hat Blanka Weber beobachtet.

08:30 Kulturnachrichten

08:50 Kulturtipp

"Strom aufwärts" - Tollwood
Winterfestival in München
Von Dorothea Hußlein

09:00 Uhr

Nachrichten

09:07 Uhr

Radiofeuilleton

09:07 Thema

09:20 Radiofeuilleton - Musik

09:30 Kulturnachrichten

09:33 Buchkritik

09:38 Kulturtipps

09:42 Radiofeuilleton - Musik

09:55 Kalenderblatt

Vor 60 Jahren: Im "Slánský-Prozess" werden ehemalige tschechoslowakische Funktionäre zum Tode verurteilt

10:00 Nachrichten

10:07 Feuilletonpressegespräch

10:20 Radiofeuilleton - Musik

10:30 Kulturnachrichten

10:33 Buchkritik

10:38 Kulturtipps

10:42 Radiofeuilleton - Musik

10:50 Profil

11:00 Nachrichten

11:07 Thema

11:20 Radiofeuilleton - Musik

11:30 Kulturnachrichten

11:33 Buchkritik

11:38 Kulturtipps

11:42 Radiofeuilleton - Musik

12:00 Uhr

Nachrichten

12:07 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages

12:50 Internationales Pressegespräch

13:00 Uhr

Nachrichten

13:07 Uhr

Länderreport

Die kleine Sprachgeschichte. Türkdeutsch
Oder: Warum die da so anders sprechen
Von Frank Überall

Dass die Kölner, die Sachsen oder die Bayern einen Dialekt sprechen, gilt als selbstverständlich. In deutschen Großstädten entwickelt sich vor allem unter Jugendlichen aber eine neue sprachliche Variation, die mit den herkömmlichen Dialekten durchaus vergleichbar ist: „Türk-Deutsch" hat seine eigenen Regeln und wird besonders dort gesprochen, wo junge Menschen auf der Suche nach ihrer eigenen kulturellen Identität sind. Sprachwissenschaftler haben das Phänomen unter die Lupe genommen und herausgefunden, dass hinter dem Gebrauch von „Türk-Deutsch" keinesfalls mangelnde Sprachkenntnisse im Hochdeutschen stehen. Caroline Hoffmann und Frank Überall zeigen, dass diese Sprachvariation ähnlich den etablierten Dialekten eigenen Gesetzmäßigkeiten gehorcht und so längst zu einer neuen Facette des kulturellen Alltagslebens in der Bundesrepublik geworden ist.

13:30 Uhr

Kakadu

Erzähltag für Kinder
Die Geschichte, die das Gruseln lehrt
Von Lord Dunsany
Ab 7 Jahren
Produktion Deutschlandradio Kultur
Moderation: Tim Wiese

Eigentlich gruseln sich Kinder heutzutage ja kaum doch. Es sei denn, Jorkens erzählt ihnen eine Geschichte.

Als der erfahrene Großwildjäger Jorkens zum Tee zu Besuch kam, baten die Kinder ihn um eine spannende Geschichte. Sie dürfe ruhig auch gruselig sein, baten die Kinder. Jorkens erfüllte ihre Bitte mehr als den Kindern lieb war.

14:00 Uhr

Nachrichten

14:07 Uhr

Radiofeuilleton

14:07 Thema

14:20 Radiofeuilleton - Musik

14:30 Kulturnachrichten

14:33 Buchkritik

14:38 Kulturtipps

14:42 Radiofeuilleton - Musik

15:00 Nachrichten

15:07 Thema

15:20 Radiofeuilleton - Musik

15:30 Kulturnachrichten

15:33 Buchkritik

15:38 Kulturtipps

15:42 Radiofeuilleton - Musik

15:50 Debatte

16:00 Nachrichten

16:07 Thema

16:20 Radiofeuilleton - Musik

16:30 Kulturnachrichten

16:33 Buchkritik

16:38 Kulturtipps

16:42 Radiofeuilleton - Musik

16:50 Elektronische Welten

17:00 Uhr

Nachrichten

17:07 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages

18:00 Uhr

Nachrichten

18:07 Uhr

Weltzeit

Zeichen setzen - Reggae Stars kämpfen gegen den Hass in der Elfenbeinküste
Von Alexander Göbel

Hunger durch Gier - Die Spekulation mit Lebensmitteln in der Sahelzone
Von Bettina Rühl
Moderation: Angelika Windloff

18:30 Uhr

Da Capo

19:00 Uhr

Nachrichten

19:07 Uhr

Fazit am Abend

19:30 Uhr

Literatur

Vor 50 Jahren
"Kommt uns nicht mit Fertigem"
Ein Lyrikabend in der Ostberliner Akademie der Künste und seine Folgen
Von Johannes Kirsten

Neue Lyrik als Statement für ein kritisches Lebensgefühl in der DDR im Jahr zwei nach dem Mauerbau.

Der Dichter Stephan Hermlin hat im Herbst 1962, ein gutes Jahr nach dem Mauerbau, im Namen der DDR-Akademie der Künste junge Leute aufgerufen, unveröffentlichte Gedichte einzusenden. Unter dem Titel „JUNGE LYRIK – unbekannt und unveröffentlicht“ fand daraufhin im Dezember in der Akademie am Berliner Robert-Koch-Platz ein einmaliger Lyrikabend statt. Er wurde zur Initialzündung für eine Bewegung, die dieser Gattung in den folgenden Jahren eine ungeahnte Aufmerksamkeit einräumte und als Lyrikwelle in die Literaturgeschichte eingegangen ist. Aus einer überwältigenden Zuschriftenflut wählte Stephan Hermlin 63 Gedichte aus und lud die angehenden Dichter in die Akademie ein, darunter Rainer und Sarah Kirsch, Wolf Biermann und Volker Braun. Ein ganz neuer Ton hielt Einzug in die Institution und in die Literatur. Nach der Lesung eröffnete Hermlin eine Diskussion, die in den Archiven der Akademie aufbewahrt ist. Überraschend waren Freizügigkeit und Leidenschaft, mit der hier gestritten wurde. Dies blieb für einige Beteiligte nicht ohne Folgen, aber der Keim war gelegt und der Siegeszug der Autoren, von denen einige zu den bedeutendsten deutschsprachigen Lyrikern zählen, nicht mehr aufzuhalten.

20:00 Uhr

Nachrichten

20:03 Uhr

Konzert

Live aus der Alten Oper Frankfurt

Gisbert Näther
"Und der Mensch versuche die Götter nicht"
Sinfonischer Prolog für Streichorchester op. 178

Max Bruch
Konzert für Violine, Viola und Orchester op. 88
(Bearbeitung für Streichorchester von Ettore Causa)

ca. 21.00 Konzertpause mit Nachrichten

Antonín Dvořák
Streicherserenade E-Dur op.22

Vilde Frang, Violine
Nils Mönkemeyer, Viola
Deutsche Streicherphilharmonie
Leitung: Michael Sanderling

Die Deutsche Streicherphilharmonie ist ein ewig junges Orchester. Im kommenden Jahr feiert es dennoch schon seinen 40. Geburtstag. 1973 als Rundunk-Musikschulorchester gegründet, ist das Streichorchester ein sehr begehrter Platz für Musikschülerinnen und -schüler. Inzwischen strömen sie aus der gesamten Bundesrepublik herbei, um in mehreren Arbeitsphasen intensiv zu proben und anschließend auf Konzerttournee zu gehen. Die Deutsche Streicherphilharmonie - das sind 60 junge MusikerInnen aus allen Bundesländern Deutschlands. Unter der Anleitung ihrer Mentoren aus dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin können die 12 bis 18-Jährigen zuerst in den Stimmgruppen, dann im großen, vielstimmigen Miteinander ihr in den Musikschulen erlerntes Handwerk prüfen, vervollkommnen und gleichzeitig Tipps und Kniffe für das Orchesterspiel hautnah und aus "allererster Hand" erfahren. Erst nach intensiven Proben in mehreren Arbeitsphasen geht das Orchester in die Öffentlichkeit und auf Reisen. Bundesweit und weltweit. Diese Orchestererziehung hat sich seit vier Jahrzehnten bewährt und schmiedet das Streichorchester für mehr als nur eine Saison zusammen. Wer in die DSP kommt, bleibt meistens bis zum unwiderruflichen Ende - und das kommt, wenn die Schulzeit zu Ende geht. Im Herbst 2012 gastieren die Deutsche Streicherphilharmonie und ihr Chefdirigent Michael Sanderling in verschiedenen Konzerthäusern Deutschlands. Einer der künstlerischen Höhepunkte ist das Konzert in der Alten Oper Frankfurt mit den Solisten Vilde Frang und Nils Mönkemeyer.

22:00 Uhr

Alte Musik

Das Libretto der "Zauberflöte"
Inspirationsquellen, Vorlagen und Schikaneders Endfassung
Von Micaela von Marcard

Harfe, Flöte, Glockenspiel sind orphische Instrumente, um Menschen und Tiere, ja sogar die Hüter der Unterwelt zu berücken. Doch einzig die Flöte ist autonom, denn zu ihr kann der Spieler nicht singen. Sie singt selbst. Tamino ist kein Orpheus. In der „Zauberflöte“ verklärt sich die Musik also selbst zum Wunder, durch Mozart und seines Librettisten Emanuel Schikaneder zauberischer Feder. Lakaiensohn, Jesuitenzögling, Possenreißer, gefeierter Darsteller des Hamlet, Impresario, relegierter Freimaurer und last but not least Librettist der „Zauberflöte“ sowie der erste Darsteller des Papageno: Schikaneder war eine schillernde und zwiespältige Persönlichkeit, der keineswegs seine „Zauberflöte“ aus dem literarischen Niemandsland schuf, sondern zahlreiche Erzählungen seiner Zeit als Inspiration nutzte. Angefangen bei Fenelons Initiationsroman „Die Abenteuer des Telemach“ über August Jakob Liebeskinds „Lulu und die Zauberflöte“, Christoph Martin Wielands „Der Stein des Weisen“, Louis de Maillys „Der Zauberkönig“ bis zu Abbé Jean Terrassons „Der Zauberkönig“. Die Verbindung von Märchen mit Mysterienspiel lag in der aufklärerischen Luft des ausgehenden 18. Jahrhunderts.

22:30 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage

November 2013
MO DI MI DO FR SA SO
28 29 30 31 1 2 3
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