Seit 01:05 Uhr Tonart
Dienstag, 15.06.2021
 
Seit 01:05 Uhr Tonart
Tagesprogramm Samstag, 6. Oktober 2012
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Lange Nacht

Durch Buchen, Fichten, Tannen
Die Lange Nacht vom Rennsteig
Von Jens Rübsam

Er hat eine eigene Hymne, einen eigenen Gruß, eine eigene Sage und er ist ins Gerede gekommen: der Rennsteig. Thüringens grüner Höhenweg –
168,3 Kilometer lang – ist einer der beliebtesten Wanderwege Deutschlands. Wer ihn geht, der begeht geschichtsträchtiges Terrain. Luther überquerte den Rennsteig, Napoleon zog mit seinen Truppen durch die dichten Buchenwälder. 1300 Grenzsteine links und rechts des Weges erzählen von vergangenen Tagen – eine steinerne Chronik. Der rüstige Major Julius von Plänckner aus Gotha war 1830 der erste, der den Rennsteig in seiner Gesamtheit erwanderte. Bis heute zieht der Höhenweg, der durch den Thüringer Wald, den Frankenwald und das Thüringer Schiefergebirge führt, die Besucher in seinen Bann. Die erlebnis- und abwechslungsreiche Naturlandschaft und das Wandern auf gleichbleibender Höhe kommt dem modernen Genusswanderer entgegen. Mit "Gut Runst" haben die Wanderer hier seit mehr als 100 Jahren eine eigene Begrüßungsformel. 1951 setzte der Volksmusikant Herbert Roth dem Rennsteig ein Denkmal. Sein Rennsteiglied gilt heute als die heimliche Hymne Thüringens. Keine Runst – so die offizielle Bezeichnung einer Rennsteig-Wanderung – ohne das Lied des Suhler Musikanten.
Die Lange Nacht vom Rennsteig erzählt die Geschichte des beliebten Wanderpfades, um den sich Mythen und Sagen ranken. Erinnert der Mythos um die "Wilde Sau", den ältesten Grenzstein am Rennsteig, nun an einen Jagdunfall oder einen Mord aus Eifersucht? Oder die Sage von der Teufelsbuche: In deren Geäst soll der Teufel persönlich gesessen und den Wanderern und Handelsleuten aufgelauert haben.

01:00 Nachrichten

02:00 Nachrichten

03:00 Uhr

Nachrichten

03:05 Uhr

Tonart

Filmmusik
Hugo Friedhofer:
The Barbarian and the Geisha

Adventures of Casanova
(Abenteuer auf Sizilien)
Moderation: Birgit Kahle

04:00 Nachrichten

05:00 Uhr

Nachrichten

05:05 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages

05:30 Aus den Feuilletons

05:45 Kalenderblatt

Vor 125 Jahren: Der französisch-schweizerische Architekt Le Corbusier geboren

05:50 Presseschau

06:00 Nachrichten

06:15 Länderreport

06:23 Wort zum Tage

Pfarrer Wolf Fröhling

06:30 Kulturnachrichten

06:50 Interview

07:00 Nachrichten

07:20 Wochenkommentar

07:30 Kulturnachrichten

07:50 Interview

08:00 Nachrichten

08:10 Netscout

08:20 Reportage

08:30 Kulturnachrichten

08:50 Kulturtipp

Musik-Tipp:
Rhapsody in Concert
Camille Saint-Saens: "Der Karneval der Tiere"
Professionelle Künstler gemeinsam mit dem Orchester des Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Gymnasiums Berlin,
auf Deutschlandradio Kultur um 22.15 Uhr in "Die besondere Aufnahme"

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Radiofeuilleton - Im Gespräch

Live mit Hörern
0 08 00.22 54 22 54

09:30 Kulturnachrichten

10:00 Nachrichten

10:30 Kulturnachrichten

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Radiofeuilleton - Themen der Woche

11:20 Album der Woche

11:30 Kulturnachrichten

11:33 Buchkritik

11:40 Album der Woche

11:55 Kalenderblatt

Vor 125 Jahren: Der französisch-schweizerische Architekt Le Corbusier geboren

12:00 Uhr

Nachrichten

12:05 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages

12:30 Uhr

Schlaglichter

Der Wochenrückblick

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Tacheles

13:30 Uhr

Kakadu

Entdeckertag für Kinder
Wie kommt man zu Geld?
Vom Geldverdienen und anderen Geldquellen
Von Sylvia Schopf
Moderation: Ulrike Jährling

Egal ob Lebensmittel, Kleidung, Urlaubsreisen, elektrischer Strom: vieles bekommt man nur, wenn man dafür bezahlt. Man muss es verdienen, in dem man arbeitet. Aber zum Glück gibt es auch Dinge, für die es kein Geld braucht.

Egal ob Lebensmittel, Kleidung, Urlaubsreisen, elektrischer Strom – vieles bekommt man nur, wenn man dafür bezahlt. Anders als in jenen Zeiten, in denen man Waren tauschte, braucht man heute dafür Geld. Deswegen ist es gut, welches zu haben. Aber wie bekommt man es? Man muss es verdienen, indem man arbeitet: zum Beispiel in einem Büro, einem Krankenhaus oder einer Schule. Oder man stellt etwas her, das man dann für Geld verkauft. Manche Leute lassen auch ihr Geld arbeiten. Sie bringen es zur Bank und bekommen am Ende Geld für ihr Geld, also Zinsen. Es gibt auch verbotene Möglichkeiten der Geldbeschaffung: Man klaut es beispielsweise oder fälscht es. Aber zum Glück gibt es auch Dinge, für die man kein Geld braucht, wie Sonnenschein und gute Laune. Die kann man sich nicht kaufen – und das ist auch gut so!

Sylvia Schopf, Journalistin, Schauspielerin und Autorin, schreibt Features und Reportagen für verschiedene Radiosender sowie Bücher und Theaterstücke für Kinder und Erwachsene. Außerdem hat sie für das Fernsehen gearbeitet.

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Breitband

Medien und digitale Kultur

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Deutschlandrundfahrt live

Mit Nana Brink und ihren Gästen

16:00 Uhr

Nachrichten

16:05 Uhr

Religionen

Das Konzil und seine Wirkung
Philipp Gessler spricht mit Kardinal Karl Lehmann zum 50. Jahrestag des Beginns des Zweiten Vatikanischen Konzils

Kampf um die Deutungshoheit
Die Liturgiereform 50 Jahre nach Beginn des Zweiten Vatikanischen Konzils

Eine kirchliche Subkultur
Über alte und neue Zugänge zu heiligen Texten im Bibliodrama

Der Tresenseelsorger
Warum ein katholischer Pfarrer am Sonntagabend Bier ausschenken will

Moderation: Ralf Bei der Kellen

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages mit Sport

17:30 Uhr

Lesung

Aus "Die Kugel und das Opium" von Liao Yiwu
Gelesen von Falk Rockstroh

"Sprachmächtig und unerschrocken gegen Unterdrückung" schreibt der diesjährige Friedenspreisträger über Leben und Tod am Platz des Himmlischen Friedens

18:00 Uhr

Nachrichten

18:05 Uhr

Feature

"Wahrheit ist die Erfindung eines Lügners"
Der Physiker Heinz von Förster und die Realität
Von Mareike Maage
Musik und Regie: Philip Stegers
Mit: Camilla Renschke, Robert Steudtner, Valery Tscheplanowa
Ton: Gunter Papperitz
Produktion: WDR 2011
Länge: 53’20

Heinz von Förster, geboren 1911, leidenschaftlicher Physiker. Auf die Frage, wie er als Wissenschaftler mit der Realität umgehen würde, antwortete er: "Realität, wo haben Sie die?".

Heinz von Förster: geboren 1911, leidenschaftlicher Physiker, Bergsteiger und Philosoph, Mitbegründer des Begriffs der Kybernetik, der Grundlage der modernen Computerwissenschaft. Als Philosoph, beeinflusst von Ludwig Wittgenstein, ist er Anhänger des radikalen Konstruktivismus, der eine objektive Wahrheit ablehnt und Wahrnehmung nur als subjektive Beobachtung gelten lässt. Für einen Physiker eine metaphysische Sichtweise. Aber von Förster interessierte sich auch für das Zaubern, liebte das Spiel mit Wahrnehmungen und Erkenntnissen. Auf die Frage, wie er als Wissenschaftler mit der Realität umgehen würde, antwortete er: "Realität, wo haben Sie die?"

Mareike Maage, geboren 1979 in Hannover, studierte Kunst und Experimentelles Radio in Weimar und Tokio. Seit 2007 arbeitet sie als freie Autorin. Zuletzt:
"Gesichter der Orgel" (WDR 2012).

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Oper

Oper in deutschen Ländern
Komische Oper Berlin
Aufzeichnung vom 30.09.2012

Olga Neuwirth
"American Lulu"
(Uraufführung)
Konzept und Bearbeitung des 1. und 2. Aktes von Alban Bergs Oper
Musik und Text für den 3. Akt von Olga Neuwirth
Englische Textfassung nach einer Übersetzung von Richard Stokes
und Übersetzung des 3. Aktes von Catherine Kerkhoff-Saxon

Lulu - Marisol Montalvo
Eleanor - Della Miles
Clarence - Jacques-Greg Belobo
Dr. Bloom - Claudio Otelli
Jimmy / Young Man - Rolf Romei
Painter - Dmitry Golovnin
Athlete - Philipp Meierhöfer
Professor / Banker - Hans-Peter Scheidegger
Lulu-Double - Jane-Lynn Steinbrunn
Orchester der Komischen Oper Berlin
Leitung: Johannes Kalitzke

Olga Neuwirth wirft in "American Lulu" einen neuen Blick auf eine der schillerndsten Frauengestalten der Theatergeschichte.

nach Opernende ca. 21.12 Nachrichten

Die vielfach ausgezeichnete österreichische Komponistin Olga Neuwirth wirft einen neuen Blick auf eine der schillerndsten Frauengestalten der Theatergeschichte. In ihrer Auseinandersetzung mit Alban Bergs "Lulu", einem Schlüsselwerk der Oper des 20. Jahrhunderts, werden Lulu, Geschwitz und Schigolch zu Afroamerikanern, deren Schicksal vor dem Hintergrund der US-amerikanischen Protestbewegungen der 60er und 70er Jahre erzählt wird.

21:15 Uhr

Die besondere Aufnahme

Rhapsody in Concert
Konzerthaus Berlin
Aufzeichnung vom 27.09.2012

Camille Saint-Saëns
„Der Karneval der Tiere“
Text: Loriot

Klaus Maria Brandauer, Sprecher
Daniel Hope und Christian Tetzlaff, Violine
Antoine Tamestit, Viola
Alban Gerhardt und Daniel Müller-Schott, Violoncello
Edicson Ruiz, Kontrabass
Andrea Lieberknecht, Flöte
Sabine Meyer, Klarinette
Johannes Fischer, Schlagzeug
Lauma Skride, Klavier
Lars Vogt, Klavier

Werke u.a. von
Johann Sebastian Bach
Béla Bartók
Franz Schubert

Orchester des Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Gymnasiums Berlin

22:30 Uhr

Erotikon

Lesung zur Nacht
Aus "Ein Mann im Haus" von Ulla Hahn
Gelesen von Almut Zilcher
(Wdh. v. 12.01.2008)

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage

Oktober 2012
MO DI MI DO FR SA SO
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