Seit 02:00 Uhr Nachrichten

Montag, 27.01.2020
 
Seit 02:00 Uhr Nachrichten
Tagesprogramm Mittwoch, 29. Januar 2020
00:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

00:05 Uhr

Chormusikaufnehmen

Neue Kraft für alte Stimmen
Wenn Chorsängerinnen und Chorsänger in die Jahre kommen
Moderation: Olga Hochweis

Die alternde Stimme wird zunehmend zum Thema, auch in der Chorszene. Wie kann das Chorsingen bis ins hohe Alter möglich bleiben?

Mit dem Alter verändert sich der Mensch nicht nur äußerlich - auch seine Stimme wird eine andere. Sie verliert an Kraft, Umfang und Klang. Die Atemmuskulatur wird schwächer. Dabei möchte man sich gerade dann intensiv dem Chorgesang widmen, wenn es mit großen Schritten Richtung Rente geht und mehr Zeit und Muße besteht. Was kann helfen, die alternde Stimme in Form zu halten? Auf großes Interesse stieß bei der ‚Chor.com‘ im September 2019 ein spezielles Stimmbildungsprogramm für Menschen über 60, das Christiane Hrasky entwickelt hat, die Landeskantorin in Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern. Und das ist nur eines von mehreren Beispielen für einen neuen Umgang mit alten Stimmen.

00:55 Chor der Woche 

01:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

01:05 Uhr

Tonartaufnehmen

Americana
Moderation: Kerstin Poppendieck

02:00 Nachrichten 

03:00 Nachrichten 

04:00 Nachrichten 

05:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

05:05 Uhr

Studio 9aufnehmen

Kultur und Politik am Morgen

05:30 Nachrichten 

05:50 Aus den Feuilletons 

06:00 Nachrichten 

06:20 Wort zum Tage 

Pfarrerin Barbara Manterfeld-Wormit, Berlin
Evangelische Kirche

06:30 Nachrichten 

07:00 Nachrichten 

07:20 Politisches Feuilleton 

07:30 Nachrichten 

07:40 Interview 

08:00 Nachrichten 

08:30 Nachrichten 

08:50 Buchkritik 

09:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

09:05 Uhr

Im Gesprächaufnehmen

Rahmenmacher Werner Murrer im Gespräch mit Britta Bürger

10:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

10:05 Uhr

Lesartaufnehmen

Das Literaturmagazin

11:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

11:05 Uhr

Tonartaufnehmen

Das Musikmagazin am Vormittag

11:30 Musiktipps 

11:45 Rubrik: Folk 

12:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

12:05 Uhr

Studio 9 - Der Tag mit ...aufnehmen

13:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

13:05 Uhr

Länderreportaufnehmen

14:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

14:05 Uhr

Kompressoraufnehmen

Das Popkulturmagazin

14:30 Kulturnachrichten 

15:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

15:05 Uhr

Tonartaufnehmen

Das Musikmagazin am Nachmittag

15:30 Musiktipps 

15:40 Live Session 

16:00 Nachrichten 

16:30 Kulturnachrichten 

17:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

17:05 Uhr

Studio 9aufnehmen

Kultur und Politik am Abend

17:30 Kulturnachrichten 

18:00 Nachrichten 

18:30 Uhr

Weltzeitaufnehmen

Moderation: Isabella Kolar

Nicht nur Trump-Land
Die USA vor den Primaries
Von Andreas Horchler

Die erste Amtszeit des US-Präsidenten Donald Trumps endet in einem Jahr. Erst am 3. November 2020 finden die Präsidentschaftswahlen statt, aber der Wahlkampf hat längst begonnen. Die liberalen US-Bürger hoffen auf die Abwahl Trumps, seine Anhänger kämpfen für eine Wiederwahl. Aber das riesige Land bietet auch in Zeiten der Präsidentschaft Trumps Platz für viele Weltanschauungen. Evangelikale Christen, linke Historiker, nachdenkliche Reporter, libertäre Freidenker: Welche Politik in Washington gemacht wird, interessiert längst nicht jeden Amerikaner. Das Ergebnis: Die USA sind in den vergangenen drei Jahren nur zum Teil Trump-Land geworden.

19:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

19:05 Uhr

Zeitfragen. Kultur und Geschichteaufnehmen

Magazin

19:30 Zeitfragen. Feature 

Der wiederentdeckte Nationalheld
Dschingis Khan und die postsowjetische Mongolei
Von Ulrich Land

Seine Reiterheere waren gefürchtet. Sein Weltreich erstreckte sich von Ostasien bis Europa. In der Sowjetzeit war er verfemt. Inzwischen hat die Mongolei Dschingis Khan wiederentdeckt.

Der Zusammenbruch des sowjetischen Imperiums vor 30 Jahren hatte nicht nur in Europa tiefgreifende Folgen. Auch in Weltregionen, die heute selten europäische Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Die Mongolei - das Land zwischen China und Russland - war plötzlich befreit von der sowjetischen Vorherrschaft. Und entdeckte seine alte Geschichte wieder. Wie in Ungarn, Polen oder Serbien haben alte nationale Mythen wieder Konjunktur. Dschingis Khan, der legendäre und von den mittelalterlichen Europäern gefürchtete Mongolenherrscher, wird wieder als Nationalheld verehrt. Ulrich Land spürt der Geschichte und dem Mythos des Nationalhelden nach, der für einen kurzen Moment der Weltgeschichte das größte Reich aller Zeiten erobert hatte.

20:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

20:03 Uhr

Konzertaufnehmen

Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie
Aufzeichnung vom 12.01.2020

Kammermusikmarathon: Das Werk von Josef Suk (1/2)

Klavierquartett a-Moll op. 1
"Erlebtes und Erträumtes", Klavierstücke op. 30 (Auszüge)
Klaviertrio c-Moll op. 2
Elegie für Klaviertrio Des-Dur op. 23a
Vier Stücke für Violine und Klavier op. 17

Mitglieder und Gäste der Berliner Philharmoniker:
Noah Bendix-Balgley, Violine
Tamara Stefanovich, Klavier
Philharmonia Klaviertrio Berlin
Feininger Trio

(Teil 2 am 05.02.2020)

21:30 Uhr

Alte Musikaufnehmen

The Beggar's Opera
John Christopher Pepusch schreibt die erste Antioper
Von Georg Beck

London, 29. Januar 1728: Die erste Antioper der europäischen Bühnengeschichte erlebt ihre Uraufführung. Nach der im Prolog auftretenden Figur nennt sie der Autor John Gay (1685- 1732) ‚Bettleroper‘. 69 Textnummern, teils unterlegt mit Melodien aus dem volkstümlichen Liedgut, teils bearbeitet von zeitgenössischen Komponisten wie Georg Friedrich Händel. Ein Werk ganz aus dem Geist des Montageprinzips. Komponist John Christopher Pepusch (1667- 1752) steuert nur eine einzige Nummer und die Ouvertüre bei. Und der Stoff? Eine Sensation. Die Ganovenwelt Englands auf der Bühne in Gestalt der Familie Peachum und des Räubers und Schürzenjägers Macheath. Das Ganze bei höchster Textverständlichkeit. Über ein volles Jahrhundert erlebt ‚The Beggar’s Opera‘ die meisten Aufführungen eines Bühnenstücks überhaupt. Ihre bekanntesten Fans, Bertolt Brecht und Kurt Weill, werden die bekannteste Adaption dazu liefern, die ‚Dreigroschenoper‘.

22:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

22:03 Uhr

Hörspielaufnehmen

Fünf Flure, eine Stunde
Hörspiel in einem Take
Von Luise Voigt
Regie: die Autorin
Mit: Lisa Charlotte Friederich, Philippe Ledun, Nele Niemeyer, Pirmin Sedlmeir, Anna Sonnenschein
Musik und Geräuscheffekte: Milena Kipfmüller und Klaus Janek
Ton: Thomas Rombach
Produktion: HR/SWR/Deutschlandfunk Kultur 2020
Länge: 53'35
(Ursendung)

O-Töne von fünf Pflegekräften eines Altenheims wurden in der Stunde von 8 bis 9 Uhr aufgenommen und später nachgesprochen. Während die Bewohner ihre letzte Zeit verbringen, stehen die Pfleger unter Druck. Wie sich begegnen in so ungleicher Zeit?

Realität im Altenheim: Während den Bewohnern nur noch wenig Zeit in ihrem Leben bleibt, stehen die Pfleger auf ganz andere Weise unter Zeitdruck. Helfende und Hilfsbedürftige sind streng getaktet, unfreiwillig und unabwendbar. Hinter vermeintlich banalen Gesprächen über das Wetter, den gewünschten Brotbelag und das gesundheitliche Befinden tritt auch das zum Vorschein: die Ausweglosigkeit des Seins in der Zeit, die stetig voranschreitet. ‚Fünf Flure, eine Stunde‘ ist ein Wahrnehmungsspiel. Luise Voigt und ihr Team haben am 20.5.2019 zwischen acht und neun Uhr morgens die O-Töne von fünf Pflegern aufgenommen. Die Aufnahmen wurden transkribiert, übereinandergelegt und durch Schauspieler nachgesprochen. Sie spielen zurück, was tatsächlich stattgefunden hat. Aufgenommen in nur einem Take, verlangte die Produktionsweise den Agierenden ab, was die reale Situation bestimmt hatte: Sich in einer begrenzten Zwischenzeit aufeinander einzulassen.

Luise Voigt, geboren 1985, Regisseurin, Autorin, Medienkünstlerin. Studium der Angewandten Theaterwissenschaften in Gießen. Sie inszeniert in der freien Theaterszene, an staatlichen Bühnen und realisiert Hörspiele. 2005 Weimarer Hörspielpreis für ihr Erstlingswerk „Weltall-Erde-Mensch“, entstanden im Rahmen eines Hörspielseminars bei Heiner Goebbels im ersten Studienjahr. 2009 Stipendiatin an der Akademie der Künste Berlin in der Sektion Film- und Medienkunst. Hörspiele u.a. „Ausbrennen - Songs von der Selbstverwertung oder Melodien für den Feierabend“ (SWR 2013), „The Black Hole Radio“ (SWR, Hörspiel des Monats Juni 2015), „Holzschnitzer - wo ist denn die Sonne direkt über uns?“ (Deutschlandradio Kultur 2016). Regie und Bearbeitung bei „Die Jahre“ von Annie Ernaux (HR 2018) und „Heterotopia“ (Deutschlandfunk Kultur 2018). Zuletzt: Regie von „In Stanniolpapier“ von Björn SC Deigner (SWR 2019, Hörspiel des Monats). Luise Voigt lebt in Berlin.

23:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

23:05 Uhr

Fazitaufnehmen

Kultur vom Tage

23:30 Kulturnachrichten 

Januar 2020
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