Seit 17:05 Uhr Studio 9

Mittwoch, 22.01.2020
 
Seit 17:05 Uhr Studio 9
Tagesprogramm Samstag, 25. Januar 2020
00:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

00:05 Uhr

Lange Nachtaufnehmen

Zeugen sterben, Dinge erinnern
Eine Lange Nacht über die Habseligkeiten von Auschwitz
Von Maria Ossowski
Regie: Thomas Wolfertz

Die Nationalsozialisten haben nicht nur die Juden Europas physisch vernichtet, sie wollten auch jede Erinnerung an ihre Opfer auslöschen. Kein Zeugnis sollte bleiben: keine Namen, keine Orte, keine Instrumente, keine Kleider, keine Schuhe, keine Schriften, keine Koffer, keine Zeichnungen... Es ist ihnen nicht gelungen. Tausende letzte Habseligkeiten ließen die Ermordeten in Auschwitz zurück. Diese Dinge lagern seit 75 Jahren im dortigen Museum und in Depots und bezeugen das größte Verbrechen der Menschheitsgeschichte. 18 junge Konservatorinnen und Konservatoren in modernen Werkstätten auf dem Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers bemühen sich, alles zu bewahren, was sonst längst zerfallen wäre. Leder zerbröckelt, Haare lösen sich auf, Papier verblasst ohne professionellen Erhalt. Wir haben diese Werkstätten zum 75. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers besucht und gefragt, wie authentisch konservierte Gegenstände erzählen können und wer sie mitgenommen hatte auf die letzte Reise - und wir haben für die Lange Nacht die letzten, hochbetagten Auschwitzüberlebenden in Israel besucht.

01:00 Nachrichten 

02:00 Nachrichten 

03:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

03:05 Uhr

Tonartaufnehmen

Filmmusik
Moderation: Vincent Neumann

04:00 Nachrichten 

05:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

05:05 Uhr

Aus den Archivenaufnehmen

"Ich bereue keinen Tag" - Irrwege in der DDR
Eine deutsche Biografie
Von Beate Schönfeldt
Deutschlandfunk 1992
Vorgestellt von Michael Groth

06:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

06:05 Uhr

Studio 9aufnehmen

Kultur und Politik am Morgen

06:20 Wort zum Tage 

Johannes Rogge, Berlin
Katholische Kirche

06:30 Nachrichten 

06:40 Aus den Feuilletons 

07:00 Nachrichten 

07:30 Nachrichten 

07:40 Interview 

08:00 Nachrichten 

08:30 Nachrichten 

08:50 Buchkritik 

09:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

09:05 Uhr

Im Gesprächaufnehmen

Kindesmissbrauch: Wie schützen wir Kinder vor sexueller Gewalt?
Moderation: Katrin Heise

Live mit Hörern
0800 22 54 22 54
gespraech@deutschlandfunkkultur.de

10:00 Nachrichten 

11:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

11:05 Uhr

Lesartaufnehmen

Das politische Buch

12:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

12:05 Uhr

Studio 9 - Der Tag mit ...aufnehmen

13:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

13:05 Uhr

Breitbandaufnehmen

Medien und digitale Kultur

14:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

14:05 Uhr

Rang 1aufnehmen

Das Theatermagazin

14:30 Uhr

Vollbildaufnehmen

Das Filmmagazin
Live vom 41. Filmfestival Max Ophüls Preis 2020 in Saarbrücken
Moderation: Susanne Burg und Patrick Wellinski

15:00 Nachrichten 

16:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

16:05 Uhr

Echtzeitaufnehmen

Das Magazin für Lebensart

17:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

17:05 Uhr

Studio 9 kompaktaufnehmen

Themen des Tages

17:30 Uhr

Tachelesaufnehmen

Dr. Philine Gaffron, Institut für Verkehrsplanung und Logistik, stellt sich den Fragen von Susanne Führer

18:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

18:05 Uhr

Featureaufnehmen

Wirklichkeit im Radio
Gar nicht so einfach, sich am Leben vorbeizuschleifen
Von Andreas Schroth und Gabriele Thaler
Regie: Götz Naleppa
Ton: Gerhard Dönitz und Manfred Pickert
Produktion: RIAS Berlin 1981
Länge: 54'13

Erich Graf, 85 Jahre alt, ist der letzte Scherenschleifer Berlins. Pfeifend zieht er durch die Hinterhöfe und bietet seine Dienste an. Seine Erinnerungen reichen bis in die Kaiserzeit.

„Ich glaube, dass ich tatsächlich jetzt der letzte Scherenschleifer bin. Denn ich habe die letzten zwei Jahre so gut wie gar keinen mehr gesehen.“ Erich Graf, zum Zeitpunkt der Aufnahmen 85 Jahre alt, ist ein Relikt. Sein Beruf stirbt aus. Seine Erinnerungen reichen bis in die Kaiserzeit. Doch immer noch zieht er peifend durch Berliner Hinterhöfe und preist seine Dienste an. Das Stück über Erich Graf steht nicht nur für ein bewegtes Leben in vier deutschen Systemen, sondern auch für eine dokumentarische Tradition, die Unbekannten eine Stimme geben wollte.

19:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

19:05 Uhr

Operaufnehmen

Großer Saal, Gewandhaus Leipzig
Aufzeichnung vom 09.11.2019

Adolph Bernhard Marx
"Mose“, Oratorium aus der Heiligen Schrift für Soli, Chor und Orchester

Königin - Johanna Knauth, Sopran
Mirjam - Julia Sophie Wagner, Sopran
Mutter des Pharao - Henriette Gödde, Alt
Mose - Daniel Ochoa, Bariton
Aaron - Felix Schwandtke, Bass
Pharao - Tobias Hunger, Tenor
weitere männliche Rollen - Florian Sievers, Tenor, und Tobias Ay, Bariton

GewandhausChor
camerata lipsiensis
Leitung: Gregor Meyer

21:30 Uhr

Die besondere Aufnahmeaufnehmen

Nikolai Kapustin
Konzert für Violoncello und Orchester Nr. 1 op. 85

Alfred Schnittke
Konzert für Violoncello und Orchester Nr. 1

Eckart Runge, Violoncello
Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
Leitung: Frank Strobel

Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2019

23:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

23:05 Uhr

Fazitaufnehmen

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