Seit 08:20 Uhr Neue Krimis

Freitag, 23.08.2019
 
Seit 08:20 Uhr Neue Krimis
Tagesprogramm Samstag, 27. Januar 2018
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Lange Nacht

"Ich folge den Ablagerungen der Geschichte in mir"
Eine Lange Nacht über den israelischen Filmemacher Amos Gitai
Von Heike Brunkhorst und Roman Herzog
Regie: Claudia Mützelfeldt

Amos Gitai - Filmemacher des jüdischen Israel in all seinen Widersprüchen und Konflikten. Er ist unbequem und herausfordernd - und überaus produktiv: In 40 Jahren sind über 60 Dokumentar- und Spielfilme entstanden. Vom Staat zensiert, geht Amos Gitai ins Exil und kehrt zurück nach der Wahl Yitzhak Rabins zum Ministerpräsidenten 1992. Heute in beiden Welten lebend, eckt er mit seinen Filmen immer wieder an, hinterfragt die Gewaltgeschichte seines Landes, die Diskriminierung der Palästinenser und politische Mythen - der Linken wie der Rechten, der Israelis und der Palästinenser. Impulsgeber ist dabei seine Familiengeschichte - Mutter Sabra, Vater Ashkenasi - und die Bibel. Kein anderer israelischer Filmemacher bringt so stark religiöse Texte ins Spiel. Sein Kino ist der Versuch, in einer Architektur des Realen zusammenzufügen, was auseinanderzufallen droht, im nomadischen Dasein Identitäten zu schaffen inmitten vollständiger Orientierungslosigkeit. Gitai versucht, Erinnerungen zu bewahren im Augenblick ihrer allgegenwärtigen Zerstörung und Anhaltspunkte zu verorten angesichts der Auflösung aller Koordinaten - eine Chronik des Verschwindens, zugleich Utopie einer anderen Realität.

01:00 Nachrichten

02:00 Nachrichten

03:00 Uhr

Nachrichten

03:05 Uhr

Tonart

Filmmusik
Moderation: Vincent Neumann

Zum 70. Geburtstag von John Carpenter:
Eine Reise durch die cineastischen Grusel-Klänge der vergangenen Jahrzehnte

„Musik statt Sprache“ - wie der moderne Stummfilm „The Artist“ live auf die Bühne gebracht wird
Frank Strobel mit dem Rundfunksinfonieorchester Berlin

„Three Billboards Outside Ebbing, Missouri“ - wie eine Südstaaten-Kleinstadt-Tragikomödie zum Oscar-Favoriten wurde

04:00 Nachrichten

05:00 Uhr

Nachrichten

05:05 Uhr

Aus den Archiven

Krawczyk und die Folgen
Die DDR streitet über die Ausweisung von Künstlern und Intellektuellen
Von Gerhard Rein
Deutschlandfunk 1988
Vorgestellt von Michael Groth

Am 2. Februar 1988 wurden Stefan Krawczyk und Freya Klier in die Bundesrepublik abgeschoben. Das Feature erinnert an Ereignisse, die vor 30 Jahren ihren Teil zum späteren Zusammenbruch der SED-Diktatur beitrugen.

06:00 Uhr

Nachrichten

06:05 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Morgen
Moderation: Katrin Heise

06:20 Wort zum Tage

Propst André Müller
Katholische Kirche

06:30 Nachrichten

06:40 Aus den Feuilletons

07:00 Nachrichten

07:20 Kommentar der Woche

Türkische Invasion in Syrien:
Frieden schaffen mit deutschen Waffen?
Von Sebastian Engelbrecht

07:30 Nachrichten

07:40 Interview

Die AfD im Verein:
Wieviel gesellschaftliche Realität gehört ins Stadion?
Gespräch mit Prof. Dr. Elk Franke, Sportphilosoph

08:00 Nachrichten

08:30 Nachrichten

08:50 Buchkritik

'Good Home' von T.C. Boyle
Rezensiert von Sigrid Löffler

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Im Gespräch

Sehnsucht nach Heimat: Wie "regio" sind regionale Produkte?
Prof. Dr. Ulrich Hamm, Professor für Agrar- und Lebensmittelmarketing an der Universität Kassel
Mathias von Mirbach, Landwirt
Moderation: Klaus Pokatzky

Tel: 0800 2254 2254
E-Mail unter gespraech@deutschlandfunkkultur.de
sowie auf Facebook und Twitter

Produkte regionaler Herkunft liegen bei den Verbrauchern im Trend.
Immer mehr Lebensmittel tragen auch die Werbung "regional" oder "von hier" auf der Verpackung; inzwischen gibt es mehr als 200 Siegel und Logos. Aber wieviel Thüringen steckt in einer Thüringer Bratwurst, wieviel Rügener Milch im Camembert "Rügener Badejunge"?
Was bedeutet regionale Herkunft - und wie können Kunden sicher sein, dass derart beworbene Produkte wirklich aus der Umgebung kommen? Und was heißt es für einen Landwirt, ausschließlich regional zu vermarkten?

10:00 Nachrichten

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Lesart

Das politische Buch
Moderation: Florian Felix Weyh

Astrid Séville: 'There is no alternative'
Politik zwischen Demokratie und Sachzwang
Gespräch mit der Autorin

Robert H. Frank:'„Ohne Glück kein Erfolg'
Der Zufall und der Mythos der Leistungsgesellschaft
Rezensiert von Michael Schornstheimer

Laura Spinney: '1918 - Die Welt im Fieber'
Wie die Spanische Grippe die Gesellschaft veränderte
Rezensiert von Martin Ahrends

Fritz Keller: 'Ein Leben am Rande der Wahrscheinlichkeit'
Si Mustapha alias Winfried Müller: Vom Wehrmachtsdeserteur zum Helden des algerischen Befreiungskampfes
Gespräch mit dem Autor

12:00 Uhr

Nachrichten

12:05 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages  
Moderation: Thorsten Jabs

12:30 Uhr

Schlaglichter

Der Wochenrückblick
Moderation: Vera Linß

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Breitband

Medien und digitale Kultur

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Rang 1

Das Theatermagazin
Moderation: Janis El-Bira

Ein Leitungsmodell für freie Theater?
Das neugegründete Theater Aufbau Kreuzberg
Gespräch mit Mirjam Schmuck, Regisseurin und Dramaturgin

Festung Europa:
Über Visa-Politik und neue Schutzprogramme für Künstler
Von Gerd Brendel

14:30 Uhr

Vollbild

Das Filmmagazin
Live vom Max-Ophüls-Preis-Festival in Saarbrücken
Moderation: Susanne Burg und Patrick Wellinski

15:00 Nachrichten

16:00 Uhr

Nachrichten

16:05 Uhr

Echtzeit

Das Magazin für Lebensart
Licht (am Ende des Tunnels)
Moderation: Mandy Schielke

Battle of Bräunung: Solarium vs. Sprühen
Von Jürgen Stratmann

Erhellungstechniken: Wie sich Schweden gegen die Dunkelheit wappnen
Von Carsten Schmiester

Kann jedes Kind: Die Kommunikationstechnologie Heliographie
Gespräch mit Dr. Veit Didczunek, Abteilungsleiter Museum für Kommunikation Berlin

Für immer und alle: Die Kraft des Heiligen Lichts
Von Gerd Brendel

Serie "Was ich Dir noch sagen wollte", Folge 10: Anka
Von Margot Litten

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages mit Sport
Moderation: Thorsten Jabs

17:30 Uhr

Tacheles

Gedenken und das Verblassen der Erinnerung
Volkhard Knigge, Direktor der Gedenkstätte Buchenwald, im Gespräch mit Patrick Garber

Zum Holocaust-Gedenktag am 27. Januar werden wieder an Mahnmalen Kränze niedergelegt und Reden gehalten. Die Auseinandersetzung mit den Schrecken der NS-Vergangenheit spielt eine zentrale Rolle im Selbstverständnis der Bundesrepublik Deutschland. Doch die Jahre vergehen, die letzten Zeitzeugen sterben, in den Familien verblassen die Erinnerungen, Menschen mit ganz anderen geschichtlichen Hintergründen kommen in großer Zahl nach Deutschland. Und rechtspopulistische Kräfte fordern einen Schlussstrich unter die Beschäftigung mit unserer Nazi-Vergangenheit.
Relativiert der wachsende zeitliche Abstand das Geschehene? Wird Gedenken zum Ritual? Mit welchen Mitteln kann eine Gedenkstätte jungen Menschen heute das Grauen der KZ veranschaulichen? Durch Pflichtbesuche für Schüler? Und wie kann Gedenkkultur Versuchen von rechts begegnen, die Geschichte umzuschreiben?

18:00 Uhr

Nachrichten

18:05 Uhr

Feature

Die Kunst, sich zum Affen zu machen
Besuch in einem Labor für Klang und Philosophie in Lahore
Von Julia Tieke
Regie: die Autorin
Mit: Andreas Tobias, Imogen Kogge, Inka Löwendorf, Joachim Bliese, Eva Weißenborn, Sascha Werginz, Gerd Wameling und Julia Tieke
Ton: Jean Szymczak
Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2017
Länge: 54'30
(Ursendung)

„Hier bin ich ein freier Mensch” sagt Raza Kazim, der 1947 zur Staatsgründung Pakistans aus Indien nach Lahore auswandert und der teuerste Rechtsanwalt im Land wird. Heute ist Kazim 87 und blickt auf bewegte Jahre als Aktivist, Querdenker, Zankapfel, Kettenraucher und Philanthrop zurück. Hat der Mensch die Fähigkeit zur Veränderung? Ist eine andere Gesellschaft möglich? „Am scheußlichsten aller Orte” - so Kazim über Pakistan - gründete er das Sanjan Nagar Institut, um diesen Fragen auf den Grund zu gehen.

Julia Tieke, geboren 1974, studierte Kulturwissenschaften in Hildesheim. Autorin, Regisseurin und Projektleiterin der Wurfsendung von Deutschlandfunk Kultur. Weitere Stücke: "Meine Batterien sind leer" (DKultur 2008), "Entlang der Greenline" (DKultur 2010), "Blind Date mit Beirut" (mit Katrin Moll, WDR 2011), "Tagebuch aus Aleppo" (SWR 2013), "Ulrich Gerhardt. Ein Porträt" (DKultur 2013), "Facebook sagt, Du bist in der Türkei" (mit Faiz, SWR 2014), "Syria FM" (DKultur 2015).

19:00 Uhr

Oper

Live aus der Metropolitan Opera New York

Giacomo Puccini
"Tosca", Oper in drei Akten
Libretto: Luigi Illica und Giuseppe Giacosa

Sonya Yoncheva, Sopran - Floria Tosca
Vittorio Grigolo, Tenor - Mario Cavaradossi
Sir Bryn Terfel, Bariton - Baron Scarpia
Patrick Carfizzi, Bariton - Sakristan
Brenton Ryan, Tenor - Spoletta
Christophe Job, Bass - Sciarrone
Christian Zaremba, Bass - Cesare Angelotti
Richard Bernstein, Bass - Schließer
Chor und Orchester der Metropolitan Opera New York
Leitung: Emmanuel Villaume

22:25 Uhr

Die besondere Aufnahme

Young Euro Classic
Konzerthaus Berlin
Aufzeichnung vom 03.09.2017

Jenny Peña Campo
Suite für Orchester

Cuban-European Youth Academy
Leitung: Duncan Ward

Jedes Jahr Ende August, Anfang September füllt sich das Konzerthaus Berlin mit jungen Musikerinnen und Musikern aus aller Welt. Das Festival Young Euro Classic lädt Jugendorchester nach Berlin und bittet immer darum, dass sie auch Musik aus ihrer Heimat mitbringen. Häufig sind das Werke von bekannten Komponisten, die viel für die Musik des jeweiligen Landes getan haben. Oft entstehen so aber auch neue Werke, die bei jungen Komponistinnen und Komponisten in Auftrag gegeben werden und bei Young Euro Classic ihre Uraufführungen erleben. Auch die Suite für Orchester von Jenny Peña Campo ist ein Auftragswerk, das diejunge Kubanerin Jenny Peña Campofür das Rheingau Festival geschrieben hat. Das Orchester ist unter dem Dach der Cuban-European Academy zu Hause, die eine stetige und heutzutage noch seltene Zusammenarbeit deutscher und kubanischer Nachwuchsmusiker ermöglicht.

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage
Moderation: Marietta Schwarz

Wer bekommt den Ophüls-Preis?
Von Patrick Wellinski und Susanne Burg

Karl Schmidt-Rottluff: expressiv, magisch, fremd. Ausstellung in Hamburg
Gespräch mit der Kuratorin Katrin Baumstark

Kulturpresseschau - Wochenrückblick
Von Arno Orzessek

Januar 2018
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Unsere Empfehlung heute

"Babylon" in BerlinLivemusik im Kino
Berlin Mitte, Kino Babylon am Rosa Luxemburg Platz Berlin (imago/Jürgen Ritter)

Was der Tonfilm spätestens ab den 1930er-Jahren verdrängt hat, lebt heute in manchen Lichtspielhäusern wieder auf. Im Berliner Kino "Babylon" werden Stummfilme live von einem Orchester begleitet. Mehr

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