Seit 00:05 Uhr Klangkunst

Freitag, 23.08.2019
 
Seit 00:05 Uhr Klangkunst
Tagesprogramm Mittwoch, 17. Januar 2018
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Feature

sound journeys
Sirius FM
Expedition an den Bandtellerrand
Von Philip Stegers und Ulrich Bassenge
Komposition und Regie: die Autoren
Produktion: WDR / DLF / SWR 2017
Länge: 53'11

Blütezeiten und Grabenkämpfe der elektronischen Musik.

In diesem Hybrid aus Reportage und Science-Fiction-Hörspiel fliegt ein Expeditionsteam vom Sirius zur Erde. Seine Mission: Die Suche nach dem Studio für Elektronische Musik, jenem sagenumwobenen Soundlabor im WDR, in dem ab 1953 die Avantgarde der modernen Musik unter Führung von Karlheinz Stockhausen nie zuvor gehörte Klangforschung betrieb. Umgeben von analogen Maschinen hörte dieser Visionär vor 60 Jahren Klänge vorweg, die sich heute problemlos mit Software abrufen lassen.

Gefördert von der Film- und Medienstiftung NRW.

Ulrich Bassenge, geboren 1956 in München, Hörspielmacher, Komponist, Musiker, Autor und Regisseur. Er spielte Resonator-Gitarre, Kontrabass, E-Bass und Orgel in diversen Bands und schrieb Filmmusiken u.a. für "Die Macht der Bilder - Leni Riefenstahl", "Living Buddha" und "Spaltprozesse". Für seine Radioarbeiten erhielt er mehrere Preise. Zuletzt: "Zerfleischen, Zerhacken, Verstreuen. Ein Schreckensszenario" (Radio-Essay, BR 2017).

Philip Stegers, geboren 1973 in Dortmund, Songwriter, Produzent, Filmkomponist und Hörspielautor, arbeitet auch unter dem Namen Lee Buddah als Popmusiker und -produzent. 2015 produzierte der WDR sein Hörspiel "Das Babäm-Prinzip" (Koautorin Andrea Halter).

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

Tonart

Americana
Moderation: Michael Groth

02:00 Nachrichten

03:00 Nachrichten

04:00 Nachrichten

05:00 Uhr

Nachrichten

05:05 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Morgen
Moderation: Dieter Kassel

u.a. Kalenderblatt
Vor 30 Jahren: In Ost-Berlin werden bei einer Kundgebung rund 120 Oppositionelle verhaftet

05:30 Nachrichten

05:50 Aus den Feuilletons

06:00 Nachrichten

06:20 Wort zum Tage

Pfarrerin Kathrin Oxen
Evangelische Kirche

06:30 Nachrichten

07:00 Nachrichten

07:20 Politisches Feuilleton

Ausländerfeindlichkeit - Warum Aufklärung dagegen nicht hilft
Von Christian Kohlross

07:30 Nachrichten

07:40 Interview

Warum gibt es immer noch Beamte?
Gespräch mit Franz Lehner, geschäftsführender Direktor d. Instituts Arbeit u. Technik d. Westfälischen Hochschule Gelsenkirchen Bocholt Recklinghausen

08:00 Nachrichten

08:30 Nachrichten

08:50 Buchkritik

"Wa(h)re Gefühle" von Eva Illouz (Hrsg.)
Rezensiert von Catherine Newmark

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Im Gespräch

"Große Gerichtsverfahren verliert man nie ganz"
Klaus Pokatzky im Gespräch mit Reiner Geulen, Rechtsanwalt

Ein "Bürokratenschreck" sei er heute nicht mehr, sagt Reiner Geulen. Dabei hatte sich der auf Verwaltungsrecht spezialisierte Anwalt diesen Ruf seit den 70er Jahren redlich erarbeitet: Er hat in Großverfahren gegen die Bundeswehr prozessiert und gegen die Atomindustrie, fragwürdige Autobahnabschnitte ebenso verhindert wie den Bau mehrerer Kohlekraftwerke. Schon als Philosophiestudent machte sich der gebürtige Rheinländer bei seinem Freiburger Uni-Rektor unbeliebt, weil er dessen Nazivergangenheit veröffentlichte. Als Jurastudent in Berlin geriet er später geradewegs ins Zentrum der 68er-Bewegung und stieg - nach einem zeitweiligen Berufsverbot - als Sozius bei Otto Schily ein. Auch mit beinahe 75 Jahren lassen sich keine Pläne für einen baldigen Ruhestand des umtriebigen Juristen erkennen. Heute vertritt Reiner Geulen unter anderem den Berliner Senat in den leidigen Fragen der Flughafensituation in der Hauptstadt.

Warum man große Gerichtsverfahren nie vollständig verliert, wieso er in seinem Urlaub in Laos bei der Bombenentschärfung hilft, und ob er je den Wunsch hatte, wie viele seiner Kollegen in die Politik zu wechseln - darüber unterhält sich Klaus Pokatzky mit Reiner Geulen.

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Lesart

Das Literaturmagazin
Moderation: Frank Meyer

Das Goldene Zeitalter
Science Fiction in China
Von Axel Dorloff

"Reell" - Agentur für Autoren-Selbstvermarktung
Gespräch mit Rebecca Ellsäßer und Julia Dösch

"Alice" - ein dystopischer Mädchen-Roman von Paul Cabine
Von Gerd Brendel

Buchkritik:
"Sleeping Beauties" von Stephen und Owen King
Rezensiert von Thomas Wörtche

Deutscher Krimipreis 2018
Gespräch mit Kolja Mensing und Thomas Wörtche

Straßenkritik:
"M Train" von Patti Smith
Von Maria Bonifer

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Tonart

Das Musikmagazin am Vormittag
Moderation: Mascha Drost

Beginn des Ultraschall-Festivals in Berlin
Gespräch mit Rainer Pöllmann

Das muss man gehört haben oder auch nicht
Von Jan Tengeler

Jazz-Generation 1918: Die Sängerin Irene Daye
Von Matthias Wegner

11:30 Musiktipps

11:45 Rubrik: Folk

Die unvollendete Aufgabe von Alan Lomax' Global Jukebox
Gespräch mit Uwe Golz

12:00 Uhr

Nachrichten

12:05 Uhr

Studio 9 - Der Tag mit ...

Prof. Dr. Gesine Schwan, Politikwissenschaftlerin und Mitglied der SPD
Moderation: Korbinian Frenzel

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Länderreport

Moderation: Heidrun Wimmersberg

Zehn Jahre nach dem Verkauf
Dresdens neue Wohnungsbaugesellschaft
Von Bastian Brandau

Berlin: Kita-Not - "Ich stehe auf Platz 811"
Von Thomas Rautenberg

"Nach schwerem Start durchgebissen"
Junger somalischer Flüchtling in Hessen
Von Ludger Fittkau

München: "Hillary hilft"- Mit Raubvögeln gegen Tauben
Von Susanne Lettenbauer

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Kompressor

Das Kulturmagazin
Moderation: Timo Grampes

Frage des Tages:
Zwischen Schönheit und Gewalt
Rosa Luxemburgs Pflanzen
Von Ute Richter

Skulpturen über virtuelle Erotik
Gespräch mit der Künstlerin Una Szeemann über "Future Love"

Art's Birthday 2018 - Klangkunst im Berghain
Von Paul Paulun

Vorgespult:
Von Christian Berndt

Geheimnis des Schneesturms
Die Erfinder der Schneekugel
Gespräch mit Sabine Perzy, Original Wiener Schneekugel Museum

14:30 Kulturnachrichten

Von Heike Bredol

15:00 Uhr

Kakadu

15:00 Nachrichten für Kinder

15:05 Musiktag

Moderation: Tim Wiese

Das Cello umarmen
Instrument des Jahres 2018
Von Ulrike Jährling

Game-Musiker
Von Isabelle Auerbach

3333 Hühner auf einmal
Eine Hühneroper
Uraufführung im Atze Musiktheater
Von Matthias Nöther

15:30 Uhr

Tonart

Das Musikmagazin am Nachmittag
Moderation: Andreas Müller

Zwei Uraufführungen beim Art's Birthday im Rahmen des Ultraschall-Festivals
Gespräch mit Marcus Gammel

Jazz-Generation 1918: Die Sängerin Irene Daye
Von Matthias Wegner

"Nordische Identität"
Neues Album der norwegischen Liedermacherin Kari Bremnes nach fünf Jahren
Von Wolfgang Meyering

Das muss man gehört haben oder auch nicht
Von Jan Tengeler

Ray Fernandez - widerspenstiger Barde aus Kuba
Von Burkhard Birke

16:00 Nachrichten

16:30 Musiktipps

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Abend
Moderation: Vladimir Balzer und Axel Rahmlow

17:30 Kulturnachrichten

Von Heike Bredol

18:00 Nachrichten

18:30 Uhr

Weltzeit

Gold oder Leben - Perus Kleinbauern wehren sich gegen illegales Schürfen
Von Victoria Eglau

Moderation: Ellen Häring

Papst Franziskus Papst Franziskus reist morgen nach Peru und trifft sich dort unter anderem mit Vertretern indigener Völker, die um ihre Existenz im Amazonas kämpfen. Ihr Lebensraum wird durch Goldsucher, die oft aus den Armensiedlungen der Städte stammen, bedroht. Sie holzen weite Gebiete ab, Flüsse und Böden sind mit Quecksilber und Schweröl verseucht. Korruption und ein Mangel an politischem Willen bei den staatlichen Institutionen führen dazu, dass sich die Amazonasbewohner nun selbst organisieren und Schutzkomitees bilden. Vom Papstbesuch erhoffen sie sich Öffentlichkeit und Unterstützung.

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Zeitfragen. Kultur und Geschichte

Magazin
Moderation: Philipp Schnee

Antifaschismus im Westen: Die Geschichte des VVN-BdA
Berliner Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes -
Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten
Von Kolja Unger

Antifaschismus in der DDR
Von Thomas Klug

Störenfried: Antifaschismus
Von Klaus Pokatzky

19:30 Zeitfragen. Feature

Werktags ins Heim
Das System der DDR-Wochenkrippen
Von Lotta Wieden
(Wdh. v. 22.02.2017)

Gäbe es nicht das Tagebuch ihrer Mutter, Livia Seifert wüsste bis heute nicht, dass sie ihre allerersten Lebensmonate in einer Wochenkrippe verbrachte. Einer jener DDR-Kinderkrippen, in der Säuglinge und Kleinkinder bis zum dritten Lebensjahr von montagmorgens bis freitagabends betreut wurden - und nur am Wochenende nach Hause kamen. Wie viele dieser Wochenkrippen es in der DDR gegeben hat, wie die Kinder dort betreut wurden und was später aus ihnen wurde, ist bis heute nie erforscht worden. Das Feature zeigt, wie sich das System der DDR-Wochenkrippen durch staatlichen Druck, wirtschaftliche Zwänge und geschickte Propaganda etablieren konnte.

20:00 Uhr

Nachrichten

20:03 Uhr

Konzert

Arp-Museum Bahnhof Rolandseck
Aufzeichnung vom 13.12.2017

Franz Liszt
"Der Weihnachtsbaum"

Maurice Ravel
"Ma mère l’oye"
"Pavane pour une infante défunte"

Robert Schumann
Fantasiestücke op. 73 für Violoncello und Klavier

Ludwig van Beethoven
Serenade D-Dur für Flöte, Violine und Viola op. 25 (Ausschnitt)

Jean Michel Tanguy, Flöte
Ivry Gitlis, Andreas Röhn, Violine
Lyda Chen Argerich, Viola
Mischa Maisky, Violoncello
Martha Argerich, Klavier
Myriam Farid, Klavier
Itamar Golan, Klavier
Stephan Zind, Klavier

21:30 Uhr

Hörspiel

Vater Goriot (1/3)
Von Honoré de Balzac
Bearbeitung: Helmut Peschina
Regie: Judith Lorentz
Mit: Hans-Michael Rehberg, Camill Jammal, Swetlana Schönfeld, Michael Rotschopf, Brigitte Grothum, Mira Partecke, Markus Meyer, Katharina Schüttler, Andrea Schieffer, Erika Skrotzki, Michael Hanemann, Christoph Gawenda, Sascha Nathan, Gabriella Maria Schmeide, Martin Rentzsch, Thomas Fränzel, André Holonics, Leonie Rainer, Leslie Malton, Wilfried Hochholdinger, Gerald Michel, Luzie Kurth, Christian Gaul und Jens Harzer
Komposition: Lutz Glandien
Ton: Martin Eichberg
Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2017
Länge: 58'47
(Ursendung)
(Teil 2 am 24.01.2018)

'Maison Vauquer. Pension für beide Geschlechter und andere'.

Paris, Anfang des 19. Jahrhunderts. In der bürgerlichen Pension von Madame Vauquer wohnen sieben Gäste. Darunter der ehemalige Nudelfabrikant Goriot, der von den anderen als Kauz belächelt und spöttisch Vater Goriot genannt wird. Eugène de Rastignac, weiterer Pensionsgast und ambitionierter Jurastudent, findet heraus, dass der Grund für Goriots finanzielle Verausgabung seine beiden hübschen verheirateten Töchter sind: Der Alte ist von den beiden nahezu besessen.

Honoré de Balzac, 1799 in Tours geboren, zog 1814 mit seiner Familie nach Paris. Brach sein Jura-Studium vor den Abschlussprüfungen ab, um Schriftsteller zu werden und fand Eingang in die Welt des Adels. Um seinen kostspieligen Lebensstil zu finanzieren, musste Balzac immer mehr Texte veröffentlichen. In eine Mönchskutte gehüllt schrieb er bis zu 17 Stunden am Tag, einzig am Leben gehalten durch den immensen Konsum von schwarzem Kaffee. Dennoch war Balzac die längste Zeit seines Lebens tief verschuldet. Erst 1850 erfüllte sich sein Traum, reich zu heiraten - doch noch im selben Jahr erlag er seinem erschöpften Herz. Sein Hauptwerk war die "Comédie humaine", ein Romanzyklus, der die Tugenden und Abgründe von Mensch und Gesellschaft erforscht. Von 137 geplanten Erzählungen konnte Balzac 91 vollenden. An "Vater Goriot" schrieb er von September 1834 bis Januar 1835. Deutschlandradio Kultur realisierte als Hörspiele bereits "Eugénie Grandet" (Hörspiel des Monats März 2015) und "Cousine Lisbeth" (Deutschlandradio Kultur/RB 2017).

22:30 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages
Moderation: Hans-Joachim Wiese

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage
Moderation: Sigrid Brinkmann

Filme der Woche:
"Der andere Liebhaber" und "Hot Dog"
Vorgestellt von Jörg Taszman

Beyond Seeing:
Mode und Design für blinde Menschen

Future Love:
Begehren und Verbundenheit im Zeitalter geformter Natur - in Basel
Gespräch mit Boris Magrini, Kurator der Ausstellung

Überzogener Alarmismus?
Diskussion um Vorsitz des Kulturausschusses
Von Christiane Habermalz

Kulturpresseschau
Von Gregor Sander

23:30 Kulturnachrichten

Von Rade Janjusevic

Januar 2018
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Berlin Mitte, Kino Babylon am Rosa Luxemburg Platz Berlin (imago/Jürgen Ritter)

Was der Tonfilm spätestens ab den 1930er-Jahren verdrängt hat, lebt heute in manchen Lichtspielhäusern wieder auf. Im Berliner Kino "Babylon" werden Stummfilme live von einem Orchester begleitet. Mehr

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