Seit 10:05 Uhr Lesart

Montag, 25.05.2020
 
Seit 10:05 Uhr Lesart
Tagesprogramm Mittwoch, 23. Januar 2013
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Feature

Ein Platz in der Welt
Von Nuran Beriwan und Helene Fuchs
Regie: Antonia Gilani
Mit: Gerti Drassel
Autorenproduktion für RBB/ORF 2012
Länge: 53‘45

Nuran Beriwan nimmt 1991 an einer Demonstration in Istanbul teil, wird verhaftet, gefoltert und verurteilt. Nach 10 Jahren gelingt die Flucht.

"Und dann sie haben angefangen Folter zu machen. Auf Füße schlagen. Ich habe alle meine Nägel verloren. Und dann sie haben mich gehängt. Ich war lange Zeit bewusstlos." Nuran Beriwan nimmt 1991 an einer pro-kurdischen Demonstration in Istanbul teil, wird verhaftet, gefoltert und kommt schwerkrank vor Gericht. Das Urteil – Todesstrafe. Da sie erst 21 Jahre alt ist, bekommt sie lebenslänglich. In der Türkei sind das 35 Jahre. Nach zehn Jahren Gefängnis schafft sie es zu fliehen, über Österreich nach Schweden, von wo aus sie wieder in das Erstankunftsland abgeschoben wird. Nuran sucht einen Platz für sich in der Welt.

Helene Fuchs, geboren 1982 in Niederösterreich, studierte Kommunikations- und Politikwissenschaften, lebt und arbeitet als Autorin und Journalistin in Wien.

Nuran Beriwan, geboren 1970 in der Türkei, studierte Politikwissenschaft in Istanbul. Zehn Jahre als politische Gefangene inhaftiert. Flüchtete während eines Hafturlaubs nach Österreich und schloss dort eine Ausbildung zur Sozialarbeiterin ab.

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

2254

Nachtgespräche am Telefon
0 08 00.22 54 22 54
Jim Knopf und die wilde Rassismus-Debatte: Sollen Kinderbücher politisch korrigiert werden?
Moderation: Monika van Bebber

02:00 Uhr

Nachrichten

02:05 Uhr

Tonart

Country
Moderation: Uwe Golz

03:00 Nachrichten

04:00 Nachrichten

05:00 Uhr

Nachrichten

05:05 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages

05:30 Aus den Feuilletons

05:45 Kalenderblatt

Vor 200 Jahren: Die Schriftstellerin und erste norwegische Frauenrechtlerin Camilla Collett geboren

05:50 Presseschau

06:00 Nachrichten

06:15 Länderreport

06:23 Wort zum Tage

Pfarrerin Mechthild Werner

06:30 Kulturnachrichten

06:50 Interview

07:00 Nachrichten

07:20 Politisches Feuilleton

Eingebildete Mündigkeit – Über eine neue Variante der Weltfremdheit
Von Rainer Paris

07:30 Kulturnachrichten

07:50 Interview

08:00 Nachrichten

08:10 Mediengespräch

08:20 Reportage

Summen vor dem Kanzleramt
Proteste am Rande der Grünen Woche
Von Katrin Lechler

Noch bis zum 27.01.2013 findet in Berlin die Grüne Woche samt Treffen der internationalen Agrarminister statt. Am ersten Samstag gab es eine große Demo gegen die Industrialisierung der Landwirtschaft. Wie gehabt. Am Abend davor trafen sich Aktivisten zur Schnippeldisko, um eine Suppe für die Demonstranten zu kochen. Imker zogen vors Kanzleramt. Lobbyarbeit mal anders. Über den Protest am Rande der Grünen Woche.

08:30 Kulturnachrichten

08:50 Kulturtipp

Dortmunder Philharmoniker im 125 Jahr ihres Bestehens
Konzert mit der Seelenverwandten Brahms und Schönberg
Musik-Tipp von Klaus Gehrke

09:00 Uhr

Nachrichten

09:07 Uhr

Radiofeuilleton

09:07 Thema

09:20 Radiofeuilleton - Musik

09:30 Kulturnachrichten

09:33 Buchkritik

09:38 Kulturtipps

09:42 Radiofeuilleton - Musik

09:55 Kalenderblatt

Vor 200 Jahren: Die Schriftstellerin und erste norwegische Frauenrechtlerin Camilla Collett geboren

10:00 Nachrichten

10:07 Feuilletonpressegespräch

10:20 Radiofeuilleton - Musik

10:30 Kulturnachrichten

10:33 Buchkritik

10:38 Kulturtipps

10:42 Radiofeuilleton - Musik

10:50 Profil

11:00 Nachrichten

11:07 Thema

11:20 Radiofeuilleton - Musik

11:30 Kulturnachrichten

11:33 Buchkritik

11:38 Kulturtipps

11:42 Radiofeuilleton - Musik

12:00 Uhr

Nachrichten

12:07 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages

12:50 Internationales Pressegespräch

13:00 Uhr

Nachrichten

13:07 Uhr

Länderreport

Verfassung per ordre
Die Geschichte der saarländischen Landesverfassung
Von Tonia Koch

Überwiegend gleich und doch ganz anders. So paradox es klingen mag, es trifft zu auf die saarländische Landesverfassung. Inhaltlich unterscheidet sie sich nicht von den Verfassungen der übrigen Länder, aber sie verfügte im Dezember 1947 über einen wesentlichen Unterschied: die Präambel. Sie war das eigentliche Kernstück der Verfassung und wies das Saarland als Protektorat der französischen Nachbarn aus. Nachdem eine offene Annexion des Saarlandes an Einsprüchen der übrigen Siegermächte gescheitert war, wurden die politische Unabhängigkeit des Saarlandes und sein wirtschaftlicher Anschluss an Frankreich von den Alliierten stillschweigend akzeptiert. Mit dem Nein der Saarländerinnen und Saarländer am 23. Oktober 1955 zu einem europäischen Statut für das Saarland, das den Landstrich zwischen Deutschland und Frankreich der einen wie der anderen nationalstaatlichen Zuständigkeit entbunden hätte, verlor die Präambel, nicht aber die Verfassung, ihre Legitimation.

13:30 Uhr

Kakadu

Musiktag für Kinder
u.a.
Die Heißen Hörner
Eine Kinder Big Band aus Hamburg
Von Ute Hempelmann
Moderation: Tim Wiese

Seit 30 Jahren gibt es diese Schülerband, die sich dem Swing widmet.

14:00 Uhr

Nachrichten

14:07 Uhr

Radiofeuilleton

14:07 Thema

14:20 Radiofeuilleton - Musik

14:30 Kulturnachrichten

14:33 Buchkritik

14:38 Kulturtipps

14:42 Radiofeuilleton - Musik

15:00 Nachrichten

15:07 Thema

15:20 Radiofeuilleton - Musik

15:30 Kulturnachrichten

15:33 Buchkritik

15:38 Kulturtipps

15:42 Radiofeuilleton - Musik

15:50 Debatte

16:00 Nachrichten

16:07 Thema

16:20 Radiofeuilleton - Musik

16:30 Kulturnachrichten

16:33 Buchkritik

16:38 Kulturtipps

16:42 Radiofeuilleton - Musik

16:50 Elektronische Welten

17:00 Uhr

Nachrichten

17:07 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages

18:00 Uhr

Nachrichten

18:07 Uhr

Weltzeit

Tage von Wut und Zorn - Kann Ägypten wirtschaftlich auf die Beine kommen?
Von Susanne Al Khafif
Moderation: Angelika Windloff

18:30 Uhr

Da Capo

19:00 Uhr

Nachrichten

19:07 Uhr

Fazit am Abend

19:30 Uhr

Zeitreisen

"Wir waren die Zukunft"
Geschichte und Perspektiven der Kibbuzim in Israel
Von Sigrid Brinkmann

Hier sollten "neue Menschen" aufwachsen, eine sozialistische Utopie für Israel. Doch die Utopie ist verblasst, die Zukunft der Kibbuzim ungewiss.

20:00 Uhr

Nachrichten

20:03 Uhr

In Concert

Mick Flannery
Bremen, Moments
Aufzeichung vom 29.10.2012
Moderation: Uwe Wohlmacher

Für viele ist Mick Flannery die Nr. 1 der irischen Folksänger.

Mick Flannery gilt fünf Jahre nach seinem Debüt als einer der talentiertesten Singer/Songwriter Irlands. Gleich mit seinem ersten Album erkannte die Kritik in dem 29-jährigen einen "sensiblen und gleichzeitig kraftvollen Poeten, dem eine große Zukunft bevorstehen könnte". Diesen Vorschuss konnte Flannery mit den zwei nachfolgenden Platten mit leichter Hand einlösen. Darauf war Musik zu hören, die vordergründig von US-amerikanischem Folk und Country-Blues beeinflußt ist, die aber mit jener emotionalen Tiefe vorgetragen wird, die für die irische Folkmusik typisch ist. Beide Veröffentlichungen erreichten die Top Ten Irlands und wurden mehrfach ausgezeichnet. Und selbst bei der renommierten International Songwriter Competition in Nashville bekam er in gleich zwei Kategorien einen Preis. Und dass dabei Flannerys großes Idol Tom Waits in der Jury saß, machte diese Wertschätzung für den Musiker umso bedeutsamer. Mittlerweile hat Mick Flannery seine Songs auf einer Tournee, die Deutschlandradio Kultur als Medienpartner begleitet hatte, auch in Deutschland vorgestellt.

21:30 Uhr

Nachrichten

21:33 Uhr

Hörspiel

Voisins/Nachbarn
Boxen
Nach dem Roman "Jahr des Erwachens" von Charles Juliet
Aus dem Französischen von Kay Borowsky
Bearbeitung: Helmut Peschina
Regie: Stefanie Hoster
Komposition: Frank Wingold
Mit: Patrick Güldenberg, Falk Rockstroh, Martin Engler, Gabriela Maria Schmeide u.a.
Ton: Jean Szymczak
Produktion: DKultur 2011
Länge: 55’59
(Wdh. v. 23.11.2011)

Frankreich, Herbst 1948. Der mittellose Bub darf auf einer Militärschule den Schulabschluss machen. Er ist ehrgeizig.

Herbst 1948 in Aix-en-Provence. Der mittellose 14-jährige Charles hat auf einer Militärschule die Chance, einen Schulabschluss zu machen. Er ist ehrgeizig, aber er leidet unter dem Drill und der Brutalität der Mitschüler. Charles will Boxen lernen von seinem Zugführer Julien, einem ehemaligen Boxer. Die Sonntage in der Villa von Julien und seiner Frau werden für den Jungen zur Entdeckung.

Charles Juliet, geboren 1934 in Jururieux bei Lyon, wuchs bei einer Pflegefamilie auf, trat zwölfjährig in die Militärschule von Aix-en-Provence ein. Später brach er ein Medizinstudium ab, um sich dem Schreiben zu widmen. 1989 gelang ihm mit "L'année de l'éveil" der Durchbruch. Seine Werke wurden international bekannt, einige, so auch dieses, verfilmt.

22:30 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage

Januar 2013
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