Seit 11:05 Uhr Tonart

Montag, 25.05.2020
 
Seit 11:05 Uhr Tonart
Tagesprogramm Sonntag, 20. Januar 2013
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Literatur

Lost Paradise?
Das lyrische Echo von John Milton und William Blake in Dichtung und Rockmusik
Von Michael Reitz

Die im 17. und 18. Jahrhundert geschriebene Lyrik, so rätselhaft wie düster, ist erstaunlich populär. Was macht sie so aktuell?

John Miltons „Paradise Lost“ und die Dichtungen seines geistigen Nachfolgers William Blake stellten Ekstase und Fantasie gegen das Diktat der Vernunft. Ihre Lyrik markierte eine Sichtweise der Welt, die die Dunkelheit des Daseins zum Thema hatte. Vor mehreren 100 Jahren geschrieben, erfreuen sich die Texte Blakes und Miltons heute einer erstaunlichen Popularität. Dies gilt vor allem für anspruchsvollere Texte der Rockmusik. Die Sendung folgt den lyrischen Fährten der beiden großen britischen Dichter bis in die Neuzeit. Was macht ihre Dichtung so zeitlos, heute noch lesbar, und wie lassen sich ausgerechnet Rockmusiker wie einstmals die Doors oder Patti Smith von einer Lyrik inspirieren, die als ausgesprochen rätselhaft gilt? Paradies und Hölle, Sujets aus vormoderner Zeit, als Gegenstand postmoderner Lyrik – wie stellt sich das dar?

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

2254

Nachtgespräche am Telefon
0 08 00.22 54 22 54
Lance Armstrongs Doping-Beichte: Kann der Ex-Radprofi sein Image nochmal aufpolieren?
Moderation: Kirsten Lemke

02:00 Uhr

Nachrichten

02:05 Uhr

Tonart

Lounge
Moderation: Mathias Mauersberger

03:00 Nachrichten

04:00 Uhr

Nachrichten

04:05 Uhr

Tonart

Lounge
Moderation: Mathias Mauersberger

05:00 Nachrichten

05:55 Kalenderblatt

Vor 200 Jahren: Der Schriftsteller Christoph Martin Wieland gestorben

06:00 Uhr

Nachrichten

06:05 Uhr

Sonntagsmotette

Giuseppe Verdi
Quattro pezzi sacri
Donna Brown, Sopran
Monteverdi-Chor
Orchestre Révolutionnaire et Romantique
Leitung: Sir John Eliot Gardiner

Adolf Friedrich Hesse
Fantasie nebst Präludium und Fuge e-Moll
Michael Pohl an der Mehmel-Orgel der Marienkirche Greifswald

06:56 Uhr

Wort zum Tage

Bahá'í

07:00 Uhr

Nachrichten

07:05 Uhr

Feiertag

Leichentuch und Kälteschutz – Der Schnee im Wandel der Zeiten
Von Pastor Diederich Lüken
Evangelische Kirche

In Zeiten der Schneekanonen ist es kaum vorstellbar, dass Schnee etwas anderes als ein Spaßfaktor sein soll. In früheren Zeiten galt er als Bote der Starre und des Todes. Dabei nahm man mit Ehrfurcht und Staunen wahr, dass unter dem Schnee bereits das neue Leben keimt und der Schnee es wie eine Decke schützt. In dieser Spannung erzählt der Schnee etwas vom Wesen des christlichen Glaubens.

07:30 Uhr

Kakadu für Frühaufsteher

Wochenrückblick
Moderation: Patricia Pantel

08:00 Uhr

Nachrichten

08:05 Uhr

Aus den Archiven

Der Deutsch-Franzose Reinhard Mey
Ein Gespräch mit Ingrid Tourneau und Olaf Leitner zum Jahrestag des Elysée-Vertrags
RIAS 1988
Vorgestellt von Margarete Wohlan

Ein Mann mit zwei Karrieren in zwei Ländern unter zwei Namen: Reinhard Mey und Frédérik Mey. Kaum ein anderer deutscher Künstler verkörpert das, was als Idee hinter dem Elysée-Vertrag steht, mehr noch: Er ist der deutsch-französische Kontakt par excellence. Den heute 70-Jährigen kennen Deutsche und Franzosen gleichermaßen. 1942 in Berlin geboren und aufgewachsen, hat er schon als zehnjähriger seine Ferien bei einer befreundeten Familie in Frankreich verbracht. Er hat das französische Baccalauréat und das deutsche Abitur, seine erste Frau war Französin, seine zweite ist Deutsche. Ingrid Tourneau und Olaf Leitner haben 1988 den 25. Jahrestag des deutsch-französischen Freundschaftsvertrags zum Anlass genommen, mit dem Liedermacher über seine deutsch-französische Lebensgeschichte zu sprechen und das mit den Liedern und Chansons von Reinhard Mey zu ergänzen. Ein Gespräch, das auch heute, 50 Jahre nach Unterzeichnung des Elysée-Vertrags, noch aktuell ist.

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Radiofeuilleton - Kino und Film

09:05 Thema

09:20 Radiofeuilleton - Kino und Film

09:30 Kulturnachrichten

09:33 Buchkritik

09:37 Radiofeuilleton - Kino und Film

09:40 Radiofeuilleton - Kino und Film

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Radiofeuilleton

10:05 Thema

10:15 Sonntagsrätsel

10:45 Radiofeuilleton - Musik

10:55 Kalenderblatt

Vor 200 Jahren: Der Schriftsteller Christoph Martin Wieland gestorben

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Radiofeuilleton - Wissenschaft und Technik

11:05 Thema

11:15 Radiofeuilleton - Musik

11:30 Kulturnachrichten

11:33 Buchkritik

11:40 Radiofeuilleton - Musik

11:50 Mahlzeit

Udo Pollmer, Ernährungsexperte

11:59 Freiheitsglocke

12:00 Uhr

Nachrichten

12:05 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages

12:30 Uhr

Lesart

Das politische Buchmagazin

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Die Reportage

13:30 Uhr

Neonlicht

Das Großstadtmagazin

Schuldner als Kunstsubjekte
Zwangsräumungen sind in Spanien vor allem in den vergangenen Krisen-Monaten ein großes Thema. Das Land hat besonders strenge Vollzugsrichtlinien. Wer seine Hypothek nicht zahlen kann, fliegt. Daran haben auch ein paar Notfallmaßnahmen wenig verändert. Und so hat der Protest gegen Zwangsräumungen inzwischen seine kreative Seite entdeckt: Betroffene werden in Kunstsubjekte verwandelt und als übergroße Porträts überall in Barcelona plakatiert.
Von Julia Macher

Karaoke bierernst
Teehäuser, Theater, Kabarett – damit können viele junge Leute in Chinas Großstädten heute nicht mehr viel anfangen. Von den Bräuchen des alten China hat sich nur wenig durch die Zeiten des Kommunismus gerettet. Und doch entdecken immer mehr Großstadtbewohner, die vom wirtschaftlichen Aufschwung profitieren, ihre Freizeit. Am liebsten singen sie Karaoke. Doch hierbei geht es vor allem um Ehrgeiz und weniger um Entspannung und Spaß.
Von Markus Rimmele

Køttbullar und Smørebrød erobern New York
Eingelegter Hering, geräuchertes Rentier oder gepökelter Stockfisch. New Nordic Cuisine – neue nordische Küche – nennt sich der neuste, kulinarische Trend im New Yorker Stadtteil Brooklyn. Aquavit, Fika oder Smorgas Chef heißen die Lokale zumeist dänischer oder schwedischer Herkunft. Für den anspruchsvollen New Yorker, immer auf der Jagd nach dem neuen ultimativen Geschmackserlebnis, ist die neue nordische Küche ein gefundenes Fressen.
Von Claudia Sarre

Der Klang der Baustelle
Schon lange wird vor den negativen gesundheitlichen Folgen andauernder Lärmbeschallung im Alltag gewarnt – gerade in Metropolen sind die Menschen durch Verkehr und Großbaustellen besonders belastet. Der Musiker und Klangkünstler Dirk Dresselhaus hat aus der Not eine Tugend und aus Baustellenlärm die Grundlage für seine Musik gemacht. „Construction sounds“ heißt seine aktuelle Platte und besteht ausschließlich aus Bohrhämmern, Schleifmaschinen und Pressluftmeißeln.
Von Cornelius Wüllenkemper

Karaoke, Kunstsubjekte und Køttbullar
Im Neonlicht lernen wir in dieser Woche einen Berliner kennen, der penetranten Lärm in Musik verwandelt. In Barcelona beschäftigen wir uns mit einem Krisenphänomen ganz unten und wir begegnen jungen Chinesen, für die Karaoke eine sehr ernste Angelegenheit ist. Außerdem probieren wir kulinarische Zungenbrecher in New York.

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Kakadu

Hörspieltag für Kinder
Adrian und Lavendel
Von Albert Wendt
Ab 7 Jahren
Regie: Karlheinz Liefers
Mit: Carmen-Maja Antoni, Klaus Piontek, Wolfgang Brunecker, Klaus Manchen, Axel Werner u. a.
Produktion: Funkhaus Berlin 1990
Länge: 40'02
Moderation: Patricia Pantel

Eine zartgeflügelte Dampfwalze zieht bei einem Märchendichter ein und bringt dort alles durcheinander.

Adrian dem Märchendichter flattert eine zartgeflügelte Dampfwalze genau vor die Füße. Die Dampfwalze heißt Lavendel und hat Hunger auf Märchen. Adrian füttert sie Seite um Seite mit seinen Geschichten, und sofort steigt ihr Dampfdruck wieder. Adrian und Lavendel werden Freunde. Aber leicht ist es nicht, mit einer zartgeflügelten Dampfwalze friedlich unter einem Dach zu wohnen. Nachts, wenn alle schlafen, lässt sie laut Dampf ab, schon im Morgengrauen walzt sie einen Weg durch den Garten, und dem mürrischen Nachbarn raubt sie die letzten Nerven. Trotzdem ist es wunderbar, mit ihr befreundet zu sein.

Albert Wendt, geboren 1948, lebt als freier Autor in Kleinpösna bei Leipzig. Er hat Texte für Theater und Rundfunk geschrieben, die mehrfach ausgezeichnet wurden.

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Interpretationen

Wo liegt der Orient?
Nikolai Rimskij-Korsakows „Scheherazade“
Moderation: Jan Brachmann

16:00 Nachrichten

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages mit Sport

17:30 Uhr

Nachspiel

Der neue Stammtisch
Social Media im Sport
Von Birgit Galle

Liken, adden und followen - also das Anklicken des Gefällt-mir-Daumen-hoch-Zeichens bei Facebook oder der neue Kontakt bei Twitter, der über sich auf dem Laufenden hält - das gehört heute zum Sport dazu. Wissenschaftler haben herausgefunden: Leistungssportler, die in den sozialen Netzwerken aktiv werden und dort verstärkt mit Fans kommunizieren, schöpfen daraus einen beträchtlichen Motivationsgewinn für den Wettkampf. Und auch Sportvereine, Ligen und Verbände nutzen die Social Media in beträchtlichem Umfang. Allen voran die Fußballer und Basketballer. Über Facebook und Twitter stärken sie das Image, binden Fans und nehmen Sponsoren für sich ein.

17:55 Uhr

Ortszeit Wahlstudio

Landtagswahl in Niedersachsen
Moderation: Thomas Wiecha

17:57 Nachrichten

18:30 Uhr

Hörspiel

Vor 50 Jahren
Rolf Hochhuths "Der Stellvertreter"
Hörcollage von Marianne Wendt und Christian Schiller
Regie: Marianne Wendt
Mit: Bettina Kurth, Robert Frank, Sven Lehmann, Ole Lagerpusch
Ton: Andreas Narr
Produktion: DKultur 2013
Länge: 73’37
(Ursendung)

1963 entfachte Rolf Hochhuths "Der Stellvertreter" einen Theaterskandal. Erwin Piscator inszenierte das Stück als Hörspiel.

Vor 50 Jahren stellte Rolf Hochhuth in seinem Stück "Der Stellvertreter" eine Frage, die das Nachkriegsdeutschland der 60er-Jahre erschütterte: Warum schwieg Papst Pius XII. zu den Judendeportationen? Darf der Stellvertreter Gottes nur seinem politischen Kalkül folgen? Die Theateruraufführung am 20. Februar 1963 führte zum größten Theaterskandal der BRD, und die bloße Ankündigung der Radiofassung provozierte eine Bombendrohung im Rundfunksender. Der Skandal reicht bis in die Gegenwart: Ein ehemaliger Securitate-General gibt 2007 an, der KGB hätte den Autor Hochhuth instrumentalisiert, um den Ruf Pius XII. zu schädigen. Der Vatikan ist gleichzeitig um die Seligsprechung eben dieses Papstes bemüht. Die Hörcollage verwendet Auszüge aus der Hörspielinszenierung Erwin Piscators von 1963 und überschreibt diese mit ihrer eigenen Rezeptionsgeschichte.

Marianne Wendt und Christian Schiller leben als Radio-, Film- und Theaterautoren in Berlin.

19:45 Uhr

Ortszeit Wahlstudio

Landtagswahl in Niedersachsen

20:00 Uhr

Nachrichten

20:03 Uhr

Konzert

Ultraschall – Das Festival für neue Musik
Live aus UNI.T - Theatersaal der Universität der Künste Berlin

Christophe Bertrand
"Quatuor II" für Streichquartett (2010)
Deutsche Erstaufführung

Joshua Fineberg
"La Quintina" für Streichquartett und Elektronik (2012)
Uraufführung

In der Konzertpause ca. 21.00 Ortszeit Wahlstudio

Rebecca Saunders
"Fletch" für Streichquartett (2012)
Deutsche Erstaufführung

Georg Friedrich Haas
7. Streichquartett mit Live-Elektronik (2011)
Deutsche Erstaufführung

Arditti Quartet
Live-Elektronische Realisation
Experimentalstudio des SWR:
Michael Acker, Klangregie
Joachim Haas, Klangregie
Simon Spillner, Klangregie
Greg Beller, Klangregie/IRCAM

anschließend:
Aufzeichnung vom Nachmittag

Philippe Manoury
"Tensio" für Streichquartett und Elektronik (2010)
Deutsche Erstaufführung

Quatuor Diotima
IRCAM Paris

22:30 Uhr

Ortszeit

Landtagswahl in Niedersachsen
und weitere Themen des Tages

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage

Januar 2013
MO DI MI DO FR SA SO
31 1 2 3 4 5 6
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