Seit 15:05 Uhr Tonart
Dienstag, 24.11.2020
 
Seit 15:05 Uhr Tonart
Tagesprogramm Samstag, 12. Januar 2013
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Lange Nacht

Einsamer Cowboy
Die Lange Nacht über Hank Williams
Von Michael Groth
Regie: Rita Höhne
(Wdh. v. 5./6.11.2011)

Er starb, bevor er 30 wurde. Als er in der Silvesternacht 1952/53 auf dem Rücksitz seines Wagens einschlief und nicht mehr aufwachte, war Hank Williams längst Legende. Williams verließ die High School 1939 ohne Abschluss. Er gründete die Drifting Cowboys, die Band, die ihn bis zum Ende begleiten sollte. In seinen Songs beschrieb Williams sein aufgewühltes Leben - eine stürmische Ehe, Alkohol- und Rückenprobleme. Seine Hits - "Lovesick Blues" aus dem Jahr 1949 zum Beispiel - waren nicht nur bei den Anhängern der Countrymusic gefragt. In nur zwei Jahren eroberte der Mann aus Montgomery, Alabama, auch die Charts der Popmusik. Es war aber nicht nur die Musik, die Tausende in seine Konzerte lockte. Hank Williams kreierte einen neuen Stil. In maßgeschneiderten Anzügen präsentierte er seine Lieder moderner als dies bislang in der Szene üblich war. Ein kleiner Hüftschwung, ein Lächeln, eine Anzüglichkeit - für das amerikanische Publikum nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges eine erfrischende Novität. Musikalisch bereitete Williams den Weg berühmter Nachfolger: von Johnny Cash über Willie Nelson bis zu Bob Dylan. Dabei blieb die Musikalität auch in der Familie. Sohn Hank Jr. ist ein bekannter Countrysänger und Produzent, Enkelin Holly wird als Singer/Songwriterin gelobt, und wer Enkel Hank III auf der Bühne erlebt, hört Punk wie Country - in einem Konzert.

Die Lange Nacht erzählt von einem tragischen und zugleich erfüllten Leben. Kleine Geschichten über einen großen Musiker. Geschichten, die anrühren, Geschichten, die Musikgeschichte schrieben. Sie umrahmen das Wichtigste: unsterbliche Songs aus der Feder von Hank Williams. Präsentiert von Williams und seiner Band und von Künstlern, die sich seine Musik spielen - bis zum heutigen Tag.

01:00 Nachrichten

02:00 Nachrichten

03:00 Uhr

Nachrichten

03:05 Uhr

Tonart

Musical Time
Stephen Sondheim:
Merrily We Roll Along
2012 New York Cast Recording
Liedtexte: Stephen Sondheim
Buch: George Furth
Orchestrierungen: Jonathan Tunick
Musikalische Leitung: Rob Berman
Regie: James Lapine
Mit Colin Donnell, Celia Keenan-Bolger, Lin-Manuel Miranda, Adam Grupper u.a.

Moderation: Birgit Kahle

Die nunmehr finale Fassung von Stephen Sondheims hochkarätiger Arbeit im Rahmen der renommierten New York City Center Encores-Konzerte. Komplett neue Arrangements von Jonathan Tunick. Die (quasi rückwärts erzählte) Handlung beginnt im Jahr 1976 und endet 1957 als der sowjetische Satellit Sputnik über den Dachterrassen New Yorks seine Bahn zieht.

Die Partitur war Tony-nominiert und die Liedtexte mit dem Drama Desk Award ausgezeichnet worden. Dennoch brachte es Stephen Sondheims ambitioniertes Musical "Merrily We Roll Along" bei der Erst-Inszenierung 1981 gerade mal auf 16 Vorstellungen, - und beendete zudem die langjährige Zusammenarbeit Sondheims mit dem Regisseur und Produzenten Harold Prince.
Im Februar 2012 erfuhr "Merrily We Roll Along" im Rahmen der renommierten New York City Center Encores-Konzerte seine nuancenreichere und nunmehr wohl endgültige Fassung, - mit komplett neuen Arrangements von Jonathan Tunick und eingespielt mit einem 26-köpfigen Orchester unter der Leitung von Rob Berman. Die (quasi rückwärts erzählte) Handlung beginnt im Jahr 1976 und endet 1957 als der sowjetische Satellit Sputnik über den Dachterrassen New Yorks seine Bahn zieht. Es geht, anders als in der Erst-Inszenierung, weniger um künstlerischen, respektive beruflichen Erfolg oder Misserfolg, und mehr um die Herausforderung, die es bedeutet, wenn man über einen längeren Zeitraum hinweg Freundschaften und das damit verbundene gegenseitige Vertrauen aufrecht erhalten will, auch - so sagt der Regisseur James Lapine - wenn das Leben einen in unterschiedliche Richtungen trägt.

04:00 Nachrichten

05:00 Uhr

Nachrichten

05:05 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages

05:30 Aus den Feuilletons

05:45 Kalenderblatt

Vor 80 Jahren: Der Maler George Grosz emigriert in die USA

05:50 Presseschau

06:00 Nachrichten

06:15 Länderreport

06:23 Wort zum Tage

Ulrike Greim

06:30 Kulturnachrichten

06:50 Interview

07:00 Nachrichten

07:20 Wochenkommentar

07:30 Kulturnachrichten

07:50 Interview

08:00 Nachrichten

08:10 Netscout

08:20 Reportage

Die Mutter aller Rentnerstädte
Besuch in Sun City
Von Tom Noga

Eine Stadt voller Rentner - heute ist das normal, jedenfalls in den USA. Dort gibt es hunderte dieser Siedlungen, in denen alles auf den aktiven Lebensabend einer solventen Klientel abgestimmt ist, vor allem in Staaten, in den oft die Sonne lacht. Im Jahr 1960 aber war das visionär. Damals stampfte der Bauunternehmer Del Webb Sun City aus dem Wüstenboden Arizonas. Wie es sich dort lebt und wie sich die Mutter aller Rentnerstädte im Wettbewerb mit anderen Siedlungen dieser Art schlägt, beschreibt Tom Noga in seiner Reportage.

08:30 Kulturnachrichten

08:50 Kulturtipp

"So was von da"
Nach einem Roman von Tino Hanekamp
Uraufführung im Hamburger Schauspielhaus
Von Katja Weise

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Radiofeuilleton - Im Gespräch

Live mit Hörern
0 08 00.22 54 22 54

09:30 Kulturnachrichten

10:00 Nachrichten

10:30 Kulturnachrichten

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Radiofeuilleton - Themen der Woche

11:20 Album der Woche

11:30 Kulturnachrichten

11:33 Buchkritik

11:40 Album der Woche

11:55 Kalenderblatt

Vor 80 Jahren: Der Maler George Grosz emigriert in die USA

12:00 Uhr

Nachrichten

12:05 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages

12:30 Uhr

Schlaglichter

Der Wochenrückblick

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Tacheles

Kettly Mars, haitianische Lyrikerin und Romanautorin, im Gespräch mit Eberhard Schade

13:30 Uhr

Kakadu

Entdeckertag für Kinder
Hase, Bär oder Schnuffeltuch - der beste Kumpel ist immer dabei
Kuscheltiere
Von Nadine Querfurth
Moderation: Ulrike Jährling

Der Hase, das Hippo, klassisch der Bär oder einfach ein ausgeblichenes Schnuffeltuch: Kuscheltiere werden innig geliebt . Sie sind überall dabei, ihnen werden geheime Wünsche, Sorgen oder Kummer anvertraut. Mama soll sie aber bitte niemals waschen, wie dreckig sie auch sind. Hase, Bär und Co. sind für Kinder wichtige Begleiter sagen Pädagogen, Psychologen und Erziehungswissenschaftler. Sie sind eine wichtige Verbindung zwischen ihrer inneren und äußeren Welt der Kinder. Das erste Kuscheltier ist so prägend, dass sich viele Erwachsene noch daran erinnern. Für diese Sendung besuchen wir eine Kuscheltier-Manufaktur, schauen den Machern beim Entwerfen der nächsten Kuscheltiergeneration und beim Nähen über die Schulter. Kistenweise sitzen Hund, Bär und Tiger nebeneinander und verlassen in Scharen die Kuscheltierfabrik, um in Kinderzimmern neue Freunde zu finden.

Nadine Querfurth ist Biologin und Wissenschaftsjournalistin. Sie lebt bin Berlin, doch zieht es sie gerne und oft in verschiedenen Ecken der Welt. Auch für die Sendung „Kakadu" hat sie schon von ganz weit weg berichtet: zum Beispiel aus Borneo über Orang Utans, von einer Safari aus der afrikanischen Savanne, aber auch aus heimischen Ecken über einen Tierfilmer und einen Schäfer in der Großstadt Berlin.

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Breitband

Medien und digitale Kultur

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Deutschlandrundfahrt

Nichts ist lebendiger als ein Friedhof
Der Südwestkirchhof im brandenburgischen Stahnsdorf
Von Astrid Kuhlmey
(Wdh. v. 12.05.2012)

Eine norwegische Stabholzkirche mitten im märkischen Sand, die Spuren einer stillgelegten Friedhofsbahn und das Grab einer der berühmtesten Romanfiguren des 19. Jahrhunderts – allein diese drei Besonderheiten ziehen Jahr für Jahr zahlreiche Interessierte auf den Südwestkirchhof Stahnsdorf, um die letzte Ruhestätte bekannter Berliner zu besuchen. Und sofort werden die ersten Fragen gestellt: Warum wurden sie nicht in Berlin beigesetzt, sondern "janz weit draußen" in Stahnsdorf? Wie kam eine Romanfigur – nämlich Effi Briest – hier zu einer Grabstätte? Und warum musste der Friedhof einen eigenen S-Bahn-Anschluss haben? Der Gang über das parkähnliche Areal durch die mitunter verwunschenen Alleen, vorbei an elegischen Engelsfiguren, bemoosten Brunnen und theatralischen Mausoleen beantwortet die Fragen und ermöglicht Begegnungen mit berühmten Persönlichkeiten. Der Zeichner Heinrich Zille fand hier seine letzte Ruhe, ebenso wie der Filmregisseur Friedrich Wilhelm Murnau. Erinnerungen an den Mediziner Carl Ludwig Schleich, dem wir die lokale Anästhesie verdanken, werden wach und irgendwann begegnen uns Hänsel und Gretel.

16:00 Uhr

Nachrichten

16:05 Uhr

Religionen

"Es findet keine Aufarbeitung statt."
Philipp Gessler spricht mit Matthias Katsch vom "Eckigen Tisch" über den Missbrauchsskandal in der Katholischen Kirche

Der Dichterpfarrer Christian Lehnert
Von Michael Hollenbach

Beatrice von Weizsäcker: "Ist da jemand?"
Eine Buchbesprechung
Von Adolf Stock

Der russische Freigeist und Oligarch Viktor Bondarenko
Von Thomas Franke

Ethik-Unterricht bei der Bundeswehr
Von Julia Weigelt

Wie der Koran die Umwelt schützt
Von Simon Kremer

Moderation: Philipp Gessler

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages mit Sport

17:30 Uhr

Lesung

Aus "Grenzfall" von Merle Kröger
Gelesen von Henning Vogt

18:00 Uhr

Nachrichten

18:05 Uhr

Feature

What makes them kill
Von der Einübung der Gewalt
Von Nora Bauer
Regie: die Autorin
Mit: Volker Risch, Claudia Mischke, Sebastian Klaas, Jan-Martin Müller, Thomas-Balou Martin, Marcus Abdel-Messih, Raoul Migliosi, Henning Jung, Patric Welzbacher, Felix Saur
Ton: Karl-Heinz Stevens
Produktion: DKultur 2013
Länge: 52'41
(Ursendung)

Im US-Truppencamp Hohenfels befragt die Autorin Soldaten, wie ihnen das Töten antrainiert wird.

Es ist ein gängiges Klischee, dass bewaffnete Gruppen willige Vollstrecker ihres Kampfauftrages sind: Analysen zeigen, dass viele kampfunerprobte Rekruten im Angesicht des Gefechts den Gehorsam verweigern. Sie schießen nicht auf den Gegner, sondern in die Luft. Es gibt offenbar eine normale Hemmung, einen Mitmenschen zu töten. Das Pentagon setzt deshalb eine Waffe gegen die eigenen Soldaten ein: die Psychologie. Sozialisationsprozesse, in denen die Gruppe und die Verantwortung für den Nebenmann, den Buddy, die wichtigste Rolle spielen, machen in wenigen Wochen aus normalen jungen Männern tötungswillige Soldaten.
Beim Besuch im US-Truppencamp Hohenfels versucht die Autorin diesen Prozess nachzuvollziehen.

Nora Bauer, geboren 1960, lebt in Köln. Radioautorin und Regisseurin für zeitgenössische Oper. 2006 für DKultur ›Das Theater des Mangels - die fantastischen Inszenierungen der Hysterie‹. Zuletzt für DKultur: ›Mein Leben ist mir kein Gegenstand der Vorstellung. Eine Lange Nacht über Heinrich von Kleist‹ (2011).

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Oper

Oper in deutschen Ländern
Live aus dem Staatstheater Mainz

Hans Werner Henze
"Der Prinz von Homburg"
Oper in drei Akten
Libretto: Ingeborg Bachmann nach Heinrich von Kleist

Friedrich Wilhelm, Kurfürst von Brandenburg - Alexander Spemann
Die Kurfürstin - Sanja Anastasia
Prinzessin Natalie von Oranien - Vida Mikneviciute
Feldmarschall Dörfling - Heikki Kilpeläinen
Prinz Friedrich Artur von Homburg - Christian Miedl
Graf Hohenzollern - Thorsten Büttner
Obrist von Kollwitz - Hans-Otto Weiß
Wachtmeister - Dietrich Greve
1. Offizier - Christian Rathgeber
2. Offizier - Richard Logiewa
3. Offizier - Dmitriy Ryabchikov
1. Hofdame - Saem You
2. Hofdame - Ahra Cho
3. Hofdame - Judith Christ-Küchenmeister
1. Heiducke - Alexej Egorov
2. Heiducke - Marc-Eric Schmidt
Philharmonisches Staatsorchester Mainz
Leitung: Hermann Bäumer

nach Opernende ca. 21.35 Nachrichten

21:40 Uhr

Die besondere Aufnahme

Robert Kahn
Klaviertrio Nr. 2 E-Dur op.33

Hyperion-Trio
Oliver Kipp, Violine
Katharina Troe, Violoncello
Hagen Schwarzrock, Klavier

Produktion: Deutschlandradio Kultur 2011

22:30 Uhr

Erotikon

Lesung zur Nacht
Aus "Liebespaare" von Ulrich Woelk
Gelesen von Kathrin Wehlisch
(Wdh. v. 29.05.2010)

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage

Januar 2013
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