Seit 10:05 Uhr Lesart

Montag, 25.05.2020
 
Seit 10:05 Uhr Lesart
Tagesprogramm Mittwoch, 2. Januar 2013
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Feature

Eine ganze Menge Leben
Hundertjährige erzählen
Von Norbert Joa
Regie: Margot Litten
Ton: Cordula Wanschura
Produktion: BR 1997
Länge: ca. 54’30

1970 lebten ca. 300 Hundertjährige in Deutschland, heute sind es 11.000. Hundertjährige erzählen.

Wenn in Deutschland jemand 100 Jahre alt wird, kommt der Bürgermeister mit einem Blumenstrauß, Geld und einem Geschenkkorb. Manches Mal sind die Jubilare gar nicht daheim und entsprechen so gar nicht dem Bild der "würdigen Alten". Ein Münchener ging an seinem 100. zum Wetten auf die Trabrennbahn und danach ins Hofbräuhaus. Lilly Gronewaldt zitiert mit 108 Jahren noch Faust, singt amerikanische Shantys und erzählt frivole Witze auf Französisch. Vor 45 Jahren lebten gerade einmal 300 Hundertjährige in Deutschland – heute sind es bereits 11.000 und im Jahr 2025 rechnet man mit 44.000. Und die Gen-Ingenieure arbeiten daran, den Tod weiter hinauszuschieben. Es bleiben die Fragen: Wie fit sind dann noch Körper und Geist? Ist so eine Lebensspanne überhaupt wünschenswert? Was sagen die Hundertjährigen dazu?

Norbert Joa, geboren 1961 in Würzburg, studierte Journalistik in München. Seit 1988 freier Mitarbeiter beim Bayerischen Rundfunk, schreibt auch für Printmedien. Zuletzt: "Weiß-blau und grau. Wie sich Bayern wandelt" (BR 2007).

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

2254

Nachtgespräche am Telefon
0 08 00.22 54 22 54
Blick in die Zukunft – Wie planvoll gehen Sie in das Neue Jahr?
Moderation: Justin Westhoff

02:00 Uhr

Nachrichten

02:05 Uhr

Tonart

Chansons und Balladen
Moderation: Jürgen Liebing

03:00 Nachrichten

04:00 Nachrichten

05:00 Uhr

Nachrichten

05:05 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages

05:30 Aus den Feuilletons

05:45 Kalenderblatt

Vor 225 Jahren: "Über den Umgang mit Menschen" von Adolph Freiherr Knigge erscheint

05:50 Presseschau

06:00 Nachrichten

06:15 Länderreport

06:23 Wort zum Tage

Kurt Herzberg

06:30 Kulturnachrichten

06:50 Interview

07:00 Nachrichten

07:20 Politisches Feuilleton

Deutschland einig Einwanderungsland?
Von Naika Foroutan

07:30 Kulturnachrichten

07:50 Interview

08:00 Nachrichten

08:10 Mediengespräch

08:20 Reportage

Geschlossen
Portugals Restaurants verkraften 23% Mehrwertsteuer nicht
Von Tilo Wagner

Portugal ist bekannt für seine reiche Restaurantkultur, geschmacklich nichts besonderes, sondern eher Hausmannskost, aber trotzdem beliebt, weil das Essen reichhaltig und preiswert ist. Der Portugiese geht zum Mittagessen - unter der Woche, aber auch gerne mit der Familie am Sonntag oder Feiertag. Das ändert sich allerdings jetzt in der Krise. Die Regierung hat zu Beginn des Jahres die Mehrwertsteuer von 13 auf 23 Prozent angehoben. Die Folge: Portugal erlebt ein großes Restaurantsterben. Tilo Wagner hat die kleinen Familienbetriebe besucht.

08:30 Kulturnachrichten

08:50 Kulturtipp

"Martin Heidegger",
eine Filmdokumentation von Thomas Palzer
DVD-Tipp von Michael Schornstheimer

09:00 Uhr

Nachrichten

09:07 Uhr

Radiofeuilleton

09:07 Thema

09:20 Radiofeuilleton - Musik

09:30 Kulturnachrichten

09:33 Buchkritik

09:38 Kulturtipps

09:42 Radiofeuilleton - Musik

09:55 Kalenderblatt

Vor 225 Jahren: "Über den Umgang mit Menschen" von Adolph Freiherr Knigge erscheint

10:00 Nachrichten

10:07 Feuilletonpressegespräch

10:20 Radiofeuilleton - Musik

10:30 Kulturnachrichten

10:33 Buchkritik

10:38 Kulturtipps

10:42 Radiofeuilleton - Musik

10:50 Profil

11:00 Nachrichten

11:07 Thema

11:20 Radiofeuilleton - Musik

11:30 Kulturnachrichten

11:33 Buchkritik

11:38 Kulturtipps

11:42 Radiofeuilleton - Musik

12:00 Uhr

Nachrichten

12:07 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages

12:50 Internationales Pressegespräch

13:00 Uhr

Nachrichten

13:07 Uhr

Länderreport

"Mir sinn halt familich miteinanna"
Alltagsbeobachtungen eines lothringischen Grenzgängers
Von Marcel Adam und Bärbel Jenner

L`amitié franco-allemande? So richtige Freunde sind die Saarländer und Lothringer nicht. Dafür sind sie viel zu verwandt. Wer miteinander kocht, miteinander isst und dabei die gleiche Mundart spricht, der gehört eben zur Familie. Der Lothringer Marcel Adam macht sich im Länderreport nun auf, die Besonderheiten dieser Verwandtschaft besser zu verstehen. Seine Grenzgänge führen ihn unter anderem in das französische „Café de la Paix“, zu einem saarländischen Spitzenkoch – und durch den Sprachenmischmasch, der diese Region auszeichnet. Kurzum: ein grenzüberschreitendes Familienportrait „en détail“ von Marcel Adam und Bärbel Jenner.

13:30 Uhr

Kakadu

Musiktag für Kinder
u.a.
Musikreise: Senegal
Von Brigitte Jünger
Moderation: Elmar Krämer

Auf dem großen afrikanischen Kontinent liegt ganz im Westen, am Rande der Sahara, der Senegal. Von dort stammt der Musiker Malick Pathé Sow, der aus einer berühmten Instrumentenbauerfamilie stammt. Er spielt die Hoddu, eine fünfsaitige Laute, mit der er vom Leben seines Volkes, der Fula erzählt. So wie dieser Musiker heute durch Europa reist, sind im Senegal früher die Griots, die Geschichtenerzähler durch die Dörfer gezogen, um die Menschen mit alten Legenden und aktuellen Neuigkeiten zu versorgen.

14:00 Uhr

Nachrichten

14:07 Uhr

Radiofeuilleton

14:07 Thema

14:20 Radiofeuilleton - Musik

14:30 Kulturnachrichten

14:33 Buchkritik

14:38 Kulturtipps

14:42 Radiofeuilleton - Musik

15:00 Nachrichten

15:07 Thema

15:20 Radiofeuilleton - Musik

15:30 Kulturnachrichten

15:33 Buchkritik

15:38 Kulturtipps

15:42 Radiofeuilleton - Musik

15:50 Debatte

16:00 Nachrichten

16:07 Thema

16:20 Radiofeuilleton - Musik

16:30 Kulturnachrichten

16:33 Buchkritik

16:38 Kulturtipps

16:42 Radiofeuilleton - Musik

16:50 Elektronische Welten

17:00 Uhr

Nachrichten

17:07 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages

18:00 Uhr

Nachrichten

18:07 Uhr

Weltzeit

Ein ehemaliger Musterschüler stürzt ins Chaos -
Die Krise von Mali
Von Alexander Göbel

Des Königs doppeltes Spiel -
Marokko und der Arabische Frühling
Von Marc Dugge
Moderation: Angelika Windloff

18:30 Uhr

Da Capo

19:00 Uhr

Nachrichten

19:07 Uhr

Fazit am Abend

19:30 Uhr

Zeitreisen

Sándor Márai, Lunik IX und Andy Warhol
Košice – Europäische Kulturhauptstadt 2013
Von Joachim Hildebrandt

Geschichte und Gegenwart der europäischen Kulturhauptstadt an der Ostgrenze der Slowakei.

Europa – das ist trotz Schuldenkrise, Euroskepsis und Bürokratieverdrossenheit immer noch ein positiv besetzter politischer Begriff. Denn Europa steht, allen Herausforderungen zum Trotz, für Demokratie, Frieden und Wohlstand durch einen gemeinsamen Markt. Woran es Europa mangelt, sind Institutionen, durch die Europa als „gemeinsames Haus“ erlebt werden kann. Immerhin – es gibt die gute Tradition, dass sich in jedem Jahr zwei Städte den Europäern als Kulturhauptstädte präsentieren. So wird der Blick in ganz unterschiedliche Regionen unseres Kontinents gelenkt.
Kosice an der Ostgrenze der EU und Marseille am Mittelmeer: Die beiden europäischen Kulturhauptstädte 2013 führen die Spannweite europäischer Wirklichkeiten vor Augen. Die slowakische Stadt Kosice ist vielen Europäern kaum bekannt, ihre Geschichte ist geprägt von den Unsicherheiten nationaler Zugehörigkeit. Bis zum Ende des Ersten Weltkrieges gehörte die Stadt, die damals Kaschau hieß, zur Donaumonarchie, dann zur Tschechoslowakei, ab 1938 zu Ungarn, ab 1945 zur Tschechoslowakei, ab 1993 zur Slowakei. Heute besinnt sich Kosice auf seine Stadtgeschichte und kämpft mit gravierenden sozialen Problemen. Das Schicksal von Kosice zeigt, wie wichtig die Europäische Union ist, um nationale Gegensätze auszugleichen.
Marseille hingegen ist legendär – schon als Mythen umwobene Gründung durch griechische Siedler vor 2.600 Jahren. Nach Marseille fuhren und fahren Durchreisende auf ihrem Weg nach Afrika und Amerika. Sie kamen und gingen als Kolonialisten und Abenteurer wie Arthur Rimbaud oder waren auf der Suche nach Rettung in höchster Not – wie die Deutschen auf der Flucht vor Hitler. Umgekehrt kommen heute die Flüchtlinge, um in den Burgbezirk des «Schengener Abkommens» aufgenommen zu werden. In Marseille zeigt sich die andere Herausforderung Europas: der Umgang mit den Menschen, die Zuflucht suchen, um ihr Leben zu retten, auf der Suche nach einer neuen Heimat.

20:00 Uhr

Nachrichten

20:03 Uhr

In Concert

Rita Marcotulli & European Leaders
LOT-Theater, Braunschweig
Aufzeichnung vom 14.12.2012

Rita Marcotulli, Piano
Andy Sheppard, Saxofon
Nguyen Lê, Gitarre
Marilyn Mazur, Schlagzeug, Perkussion
Michel Benita, Bass

Moderation: Matthias Wegner

Eine italienische Ausnahme-Pianistin präsentiert ihre All-Star-Band

Die Pianistin Rita Marcotulli und ihr einzigartiger Sound sind nicht leicht zu verorten. Zu definieren ist er zum Teil über ihre klassische Ausbildung, aber er wird auch bestimmt durch die Musik, mit der sie aufgewachsen ist und zu der nicht zuletzt Pink Floyd gehörte. Rita Marcotulli hat in ihrer Karriere mit ganz verschiedenen Musikern gespielt und ganz unterschiedliche Stile erkundet, darunter auch italienische Folklore und ganz besonders: Jazz. Marcotulli spielte mit Jazzgrößen wie Kenny Wheeler, Joe Henderson, Joe Lovano – und immer wieder mit Andy Sheppard. Der britische Saxofonist verbindet gern afrikanische, indische und südamerikanische Elemente in seiner Musik. Der Gitarrist Nguyen Lê wiederum bringt Harmonien aus dem fernen Osten mit in die gemeinsame Allstar-Band. Die unterschiedlichen Stilrichtungen und Traditionen verschmelzen hier zu einem west-östlichen Divan. Am Bass steht Michel Benita mit seinem feinen und subtilen Anschlag. Marilyn Mazur, die Queen of Percussion, begeistert durch ihr unkonventionelles Spiel, das keine Idiome und keine Beschränkungen kennt.

21:30 Uhr

Nachrichten

21:33 Uhr

Hörspiel

Mercury
Von Susanne Amatosero
Regie: die Autorin
Komposition: Matthias Arfmann
Mit: Jenny Klippel u.v.a.
Ton: Axel Wernecke
Produktion: NDR/DKultur 2012
Länge: 49’23
(Ursendung)

Zum Jahresbeginn erscheint Hermes/ Merkur/ Mercury. Er ist der Gott der Diebe, aber auch des glücklichen Findens.

Hermes/ Merkur gilt der antiken Mythologie zufolge als Götterbote, häufig auch bezeichnet als der Listenreiche. Er ist der Gott der Diebe, aber auch der Gott des glücklichen Findens. Er trägt Flügelschuhe und hat eine Tarnkappe, die ihn unsichtbar macht. Daneben ist Hermes unter anderem zuständig für: Verkehr, Kreuzungen, Zungen, Redekunst, Lyrik, Hirten, Magie, Hermeneutik, Gymnastik, Totenbegleitung. Vor allem ist er – so die Autorin – ein "Meister des Timings". Er steht für das Prinzip des Flüchtigen und für alles, was in der Schwebe ist.
Susanne Amatosero spielt mit dem Nachhall des Wortes "Mercury" und den kulturellen Vorstellungswelten, die dahinter erscheinen, beim Überschreiten von Grenzen oder den Übergängen von Wachsein zu Traum.

Susanne Amatosero, 1952 in Wittlich/ Mosel geboren, studierte freie Malerei, lebt als Autorin und Regisseurin in Hamburg. Zahlreiche Hörspiele, zuletzt:
"Voodoo Child und die Musik als fünftes Element" (DKultur 2011).

22:30 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage

Januar 2013
MO DI MI DO FR SA SO
31 1 2 3 4 5 6
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