Seit 20:03 Uhr In Concert
Montag, 18.10.2021
 
Seit 20:03 Uhr In Concert
Tagesprogramm Samstag, 22. Dezember 2012
00:00 Uhr

Konzert

Konzert zum Ende der Zeit
Live aus der Landes- und Universitätsbibliothek Dresden
(Fortsetzung von 22:30)

00:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

Lange Nacht

Ganz der Vater – und doch ganz anders
Eine Lange Nacht über die Bach-Söhne
Von Ulrich Kahmann und Dennis Hopp

„Der majestätische Strom teilt seine höchste Fülle in vier Arme, schickt diese allen Weltgegenden zu“, schrieb Johann Friedrich Reichardt zum Tod von Johann Sebastian Bach. Die vier Arme, das sind die Bach-Söhne: Der Einzelgänger Wilhelm Friedemann, der Visionär Carl Philipp Emanuel, Johann Christoph Friedrich, der Stille im Lande und Johann Christian, der Überflieger.

Wer Johann Sebastian Bach zum Vater hat, wird reich beschenkt. Oder erblich belastet. Vier seiner Söhne wurden ebenfalls Komponisten und haben selbst Musikgeschichte geschrieben. Doch allein schon diese Bezeichnung, oft nicht einmal mit Bindestrich: Bachsöhne. Die buchstäbliche Verkleinerung, die Definition der Söhne über den Vater provozieren geradezu die Notwendigkeit, jeweils ihre eigene Persönlichkeit zu finden.

Die Bach-Söhne: Vier Charaktere, die unterschiedlicher nicht sein könnten und von denen doch keiner den Vater verleugnen kann. Vier Karrieren, reich an Höhen, noch reicher an Tiefen. Die Lange Nacht folgt ihren Neigungen und Launen, ihren Vorlieben und Lieben und ihrer Musik.

02:00 Nachrichten

03:00 Nachrichten

04:00 Uhr

Nachrichten

04:05 Uhr

Tonart

Filmmusik
Moderation: Uwe Golz

Dass die ernste Muse in den Dienst Hollywoods tritt ist keine Ausnahme, wird aber oft und gerne verschwiegen. Wir lüften den Vorhang: Johann Sebastian Bach, Georg Friedrich Händel und auch Richard Wagner als Filmmusik-Komponisten.

05:00 Uhr

Nachrichten

05:05 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages

05:30 Aus den Feuilletons

05:45 Kalenderblatt

Vor 175 Jahren: Albert Lortzings Oper "Zar und Zimmermann" wird in Leipzig uraufgeführt

05:50 Presseschau

06:00 Nachrichten

06:15 Länderreport

06:23 Wort zum Tage

Monika Lazar

06:30 Kulturnachrichten

06:50 Interview

07:00 Nachrichten

07:20 Wochenkommentar

07:30 Kulturnachrichten

07:50 Interview

08:00 Nachrichten

08:10 Netscout

08:20 Reportage

Braten ante portas -
Martin Hasselberger liefert fertige Weihnachtsgänse
Von Tina Hüttl

Das Leben einer Gans ist kurz. 16, vielleicht 22 Wochen, dann ist Schluss. Dann hat die Gans sich sieben Kilo angefressen, wird geschlachtet und gerupft. Fast fünfeinhalb Millionen Gänse landen in Deutschland in der Bratröhre, und zwar in den paar Wochen zwischen Martinstag Anfang November und Weihnachten. Die meisten davon werden in Restaurantküchen zubereitet, weshalb die Weihnachtszeit nicht nur für Gänse, sondern auch für Köche ein Alptraum ist. Der Berliner Koch Martin Hasselberger wird bis Weihnachten etwa zwei Tonnen Enten und Gänse gebraten haben, den Geruch wird er auch nachts nicht mehr los, wie er sagt. Von seiner Küche aus beliefert er das Enten- und Gänsetaxi, ein Lieferservice, der fertig gebratene Weihnachtsvögel inklusive Knödel, Rot- und Grünkohl bis zur eigenen Haustür bringt. Besuch bei einem, der sich nichts sehnlicher wünscht, als dass Weihnachten endlich vorbei ist.

08:30 Kulturnachrichten

08:50 Kulturtipp

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Radiofeuilleton - Im Gespräch

Live mit Hörern
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09:30 Kulturnachrichten

10:00 Nachrichten

10:30 Kulturnachrichten

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Radiofeuilleton - Themen der Woche

11:20 Album der Woche

11:30 Kulturnachrichten

11:33 Buchkritik

11:40 Album der Woche

11:55 Kalenderblatt

Vor 175 Jahren: Albert Lortzings Oper "Zar und Zimmermann" wird in Leipzig uraufgeführt

12:00 Uhr

Nachrichten

12:05 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages

12:30 Uhr

Schlaglichter

Der Wochenrückblick

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Tacheles

13:30 Uhr

Kakadu

Entdeckertag für Kinder
„Und wenn sie nicht gestorben sind ..."
Vor 200 Jahren erscheinen die „Kinder- und Hausmärchen" der Brüder Grimm
Von Kati Obermann
u.a. Adventskalender 2012
Gelesen von Gerd Wameling
Moderation: Ulrike Jährling

Wir haben ein Treffen arrangiert – mit den beiden Märchen-Brüdern, mit Aschenputtel, Dornröschen und vielen anderen Märchen-Figuren.

Wir schreiben das Jahr 1812. Unter den Weihnachtsbäumen der wohlhabenden Familien liegen die üblichen Geschenke für die Kinder: Zinnsoldaten, Trommeln, Holzpferde und Porzellanpüppchen. Aber in diesem Jahr liegt dort noch etwas: ein Buch. Ein dicker in Leder gebundener Wälzer, der im Laufe der Jahrhunderte zu einem der bekanntesten Bücher überhaupt werden sollte - fast so bekannt wie die Bibel. Bis heute gibt es in Deutschland vermutlich kein Kind, das noch nicht von diesem Buch gehört hat. Die Rede ist von den 'Kinder- und Hausmärchen' der Brüder Grimm. Wir haben für euch ein Treffen arrangiert - mit den beiden Märchenbrüdern, mit Aschenputtel, Dornröschen und all den anderen Märchenfiguren, die dank der fleißigen Geschichtensammler bis heute beim Lesen immer wieder wachgeküsst werden.

Kati Obermann lebt als freie Autorin und Rundfunkjournalistin in Berlin und Leipzig. Für den 'Kakadu' hat sie bereits zahlreiche Erzählungen und Features produziert. Zuletzt: 'Eisberg voraus! - Vor 100 Jahren versank die Titanic' (DKultur 2012).

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Breitband

Medien und digitale Kultur

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Deutschlandrundfahrt

Neuer Wein in alten Schläuchen
Ein Streifzug durch Kirchen, die keine mehr sind
Von Paul Stänner

Viele Kirchen stehen leer, weil die Gläubigen lieber zu Hause bleiben. Große, hallende, schlecht zu heizende Gebäude warten auf eine neue Nutzung: In Köln baute ein Architekt eine frühere Kirche zur Wohnung und zum Büro um, im brandenburgischen Müncheberg wurde die Dorfkirche Konzertsaal, Bibliothek und Tagungszentrum, in eine Berliner Kirche zieht eine Galerie ein. Ateliers, Vereinsheime, Pizzerien und sogar Luxuswohnungen – die Nutzungsmöglichkeiten scheinen endlos, obwohl es vielen wohl eine mentale Umstellung abverlangt, wenn ein ehemaliges Gotteshaus zu einer profanen Immobilie umgerüstet wird. Während in Großstädten die früheren Gotteshäuser oft in eine kommerzielle Nutzung übergehen, scheinen sie in den kleineren Orten oder Dörfern eher sozialen und kommunalen Einrichtungen zugutezukommen – so, als wolle man ihre frühere Rolle als geistig-weltliches Zentrum, als "ordnenden Kern" (Lewis Mumford), wiederbeleben. Die Deutschlandrundfahrt besucht frühgotische, neugotische und beton-sachliche Kirchen und sieht nach, was aus ihnen geworden ist.

16:00 Uhr

Nachrichten

16:05 Uhr

Religionen

Die Faszination der Endzeit
Philipp Gessler im Gespräch mit dem Autor Hugo Stamm

Unendliche Schöpfung
Neuer Kinofilm über die Sagrada Familia
Von Wolfgang Martin Hamdorf

Das Phänomen der Feste – Zum Zweck der Feiertage
Von Gerd Brendel

Oh wie schön ist Überfluss an Weihnachten
Ein Essay zur Fülle
Von Herbert A. Gornik

Weihnachten und Islam
Rezension des Buches von Karl Josef Kuschel
Von Kirsten Dietrich

Floreria – In der Möbelkammer des Papstes
Von Thomas Migge

Moderation: Kirsten Westhuis

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages mit Sport

17:30 Uhr

Lesung

Aus "Grrrimm" von Karen Duve
Gelesen von der Autorin

18:00 Uhr

Nachrichten

18:05 Uhr

Feature

Stellen Sie sich den Behörden
Die Weihnachtsansprachen der Bundespräsidenten. Eine deutsche Revue.
Von Michael Lissek
Regie: der Autor
Produktion: SWR/NDR/WDR/DKultur 2012
Länge: 51'12
(Ursendung)

Seit 1949 spricht der Bundespräsident am Ende jedes Jahres zu seinem Volk. Der Autor montiert die Reden zur Kenntlichkeit.

Seit 1949 spricht der Bundespräsident am Ende jedes Jahres zu seinem Volk. Der Bundespräsident ist der höchste Repräsentant des deutschen Staates. Auf der Internetseite des Bundespräsidialamtes steht zu lesen, er mache "durch sein (...) öffentliches Auftreten den Staat selbst – seine Existenz, Legitimität, Legalität und Einheit – sichtbar." In unserem Fall: hörbar. Aber was ist das für ein Staat, der sich da zu Gehör bringt und durch den Bundespräsidenten (s)eine Sprache findet? Die gesprochene Sprache der Jahresschlussreden ist salbungsvoll, calmierend, leutselig und patriarchal, changierend zwischen Christbaumschmuck und Bundesadler. Zur Kenntlichkeit montiert, entwerfen diese Reden ein (oftmals skurriles) Sittengemälde unseres Landes.

Michael Lissek, geboren 1969, Autor, Regisseur und Produzent. Zuletzt: "Saat des Sieges" (SWR 2011).

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Oper

Euroradio-Opernsaison 2012-2013
Musikverein Graz
Aufzeichnung vom 22.09.2012

Giuseppe Verdi
Giovanna d'Arco
Dramma lirico in einem Prolog und drei Akten
Libretto: Temistocle Solera

Giovanna - Maria Agresta, Sopran
Carlo VII., König von Frankreich - Jean-François Borras, Tenor
Giacomo, Vater der Giovanna - Gabriele Viviani, Bariton
Talbot, Oberbefehlshaber der Engländer - Josef Pepper, Bass
Delil, Offizier des Königs - Robert Bartneck, Tenor
Chor und Extrachor der Oper Graz
ORF Radio-Symphonieorchester Wien
Leitung: Carlo Montanaro

nach dem 1. Akt ca. 20.20 Pause mit Nachrichten

21:15 Uhr

Die besondere Aufnahme

Johann Sebastian Bach
Konzert C-Dur für zwei Klaviere, Streicher und Basso continuo BWV 1061

Igor Strawinsky
Concerto per due pianoforti

Franz Liszt / Stefan Heucke
"Concerto pathétique"
für zwei Klaviere und Orchester

GrauSchumacher Piano Duo
Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
Leitung: Martyn Brabbins

Produktion: DKultur 2011

22:30 Uhr

Erotikon

Lesung zur Nacht
Aus "Aus meinem Leben" von Giacomo Casanova
Gelesen von Bernhard Schütz
(Wdh. v. 27.10.2007)

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage

Januar 2012
MO DI MI DO FR SA SO
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