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Mittwoch, 19.06.2024

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Chormusik

    Vokale Weltpremiere
    Das erste "Internationale Kinder- und Jugendchorfestival Hannover"
    Von Miriam Stolzenwald

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    Tonart

    Americana
    Moderation: Wolfgang Meyering

    02:00 Uhr
    Nachrichten
    03:00 Uhr
    Nachrichten
    04:00 Uhr
    Nachrichten
  • 05:00 Uhr

    Nachrichten

  • 05:05 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Morgen
    Mit Buchkritik
    Moderation: Stephan Karkowsky

    05:30 Uhr
    Nachrichten
    06:00 Uhr
    Nachrichten
    06:30 Uhr
    Nachrichten
    07:00 Uhr
    Nachrichten
    07:30 Uhr
    Nachrichten
    08:00 Uhr
    Nachrichten
    08:30 Uhr
    Nachrichten
  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • Schauspielerin Jutta Speidel im Gespräch mit Katrin Heise

  • 10:00 Uhr

    Nachrichten

  • 10:05 Uhr

    Lesart

    Das Literaturmagazin
    Moderation: Frank Meyer

    Wortmeldungen: Sein ausgezeichneter Essay "Die Möglichkeit einer Micky Maus"
    Gespräch mit Frank Witzel

    Porträt über den preisgekrönten Comiczeichner Joann Sfar
    Von Jule Hoffmann

    Buchkritik:
    "Der Köder" von Rosemary Tonks
    Rezensiert von Katharina Teutsch

    Straßenkritik:
    "Das Memorial" von José Saramago
    Von David Siebert

    Thüringer Buchhandlung am Markt von Hildburghausen empfiehlt...
    Gespräch mit Alexandra Messerschmidt

  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • 11:05 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Vormittag
    Moderation: Marie König

    Bernadette La Hengst: "Musikalisiert euch! in Dresden
    Gespräch mit der Musikerin

    Das muss man gehört haben ... oder auch nicht: Jazz
    Von Jan Tengeler

    Spotifys "Daten-Alchemist" Glenn McDonald veröffentlicht Buch: You Have Not ...
    Von Mathis Raabe

    Album der Woche: Moby "Always centered at night"

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • Deutschlandfunk Kultur on tour
    Sebastian Krumbiegel, Musiker
    Moderation: Korbinian Frenzel
    Aufzeichnung vom 18.06.2024, Treibhaus Döbeln

    Raus aus dem Studio, rein ins Land - Deutschlandfunk Kultur geht on tour. Radio ganz nah, zum Zuschauen und Mitdiskutieren. Korbinian Frenzel lädt ein zu einem Gespräch über die Fragen unserer Zeit - mit einem prominenten Gast aus Medien, Kultur oder Politik. Und vor allem mit Ihnen! Wir wollen miteinander ins Gespräch kommen: Über das, was Sie bewegt. Was Sie sich wünschen. Worüber Sie sich ärgern. Wie Sie auf die Zukunft schauen.

    Sebastian Krumbiegel ist unser Gast in Döbeln. Der Sänger und Frontmann der Band „Die Prinzen“ ist ein aktiver Beobachter aktueller politischer Entwicklungen. Der Leipziger, dessen musikalisches Leben seinen Anfang beim Thomanerchor nahm, engagiert sich seit Jahren für Demokratie und gegen Rechtsextremismus.

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • Moderation: Nana Brink

    Rücktritt Malu Dreyer - SPD-Ministerpräsidentin übergibt das Zepter
    Gespräch mit Christian Buttkereit

    Familiengrundschulzentren - Wie sie Eltern in den Schulalltag einbinden
    Von Vivien Leue

    Drogenhotspot Berlin - Warum kein Konzept im Görlitzer Park hilft
    Von Claudia van Laak

    Drogenkonsum - Das Crackproblem von Frankfurt am Main
    Gespräch mit Elke Voitl

    Reutlingen - Was hinter den Schmähplakaten gegen die Stadt steckt
    Von Katharina Thoms

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:05 Uhr

    Kompressor

    Das Popkulturmagazin
    Moderation: Max Oppel

    Rattenschwanz und Kannibalismus - Debatte um Ausstellung in Osnabrück
    Gespräch mit Carsten Probst

    "Gute Orte": Internet - aufsuchende Sozialarbeit bei twitch und steam
    Gespräch mit Jeome Trebing

    Film "Hardcore never dies" - Gabber in den 90ern
    Von Jenni Zylka

    Porträt über den preisgekrönten Comiczeichner Joann Sfar
    Von Jule Hoffmann

  • 15:00 Uhr

    Nachrichten

  • 15:05 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Nachmittag
    Moderation: Martin Böttcher

    Befreiungsschlag und Selbstbestimmung: Kate Nash und "9 Sad Symphonies"
    Gespräch mit der Musikerin

    Zeit für Punk? Die Verlierer aus Berlin mit zweitem Album
    Gespräch mit Hannes Berwing

    Spotifys "Daten-Alchemist": Wie Glenn McDonald auf Spotify blickt
    Von Mathis Raabe

    Das muss man gehört haben ... oder auch nicht: Jazz
    Von Jan Tengeler

    Newcomer der Woche: Alien Surf Girl
    Gespräch mit Jonas Paelt

    16:00 Uhr
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:05 Uhr

    Studio 9

  • 18:30 Uhr

    Weltzeit

    Moderation: Yana Adu

    Zwischen Massaker und Massenentführung
    Bringt Nigerias State Police mehr Sicherheit?
    Von Dunja Sadaqi

    Terroristen, Banditen, Massenentführungen, blutige ethnische Konflikte - Afrikas bevölkerungsreichster Staat Nigeria hat zahlreiche massive Sicherheitskrisen. Wie viele Staatsmänner vor ihm hat Präsident Tinubu bei Amtsantritt im vergangenen Jahr versprochen, die Sicherheit im Land zur obersten Priorität zu machen. Jetzt wird diskutiert, eine neue Polizeieinheit bundesweit einzuführen. Kritiker sind skeptisch, ob eine State Police die Probleme nachhaltig lösen kann.

  • 19:00 Uhr

    Nachrichten

  • 19:05 Uhr

    Zeitfragen

    Kultur und Geschichte - Magazin
    Moderation: Lydia Heller

    Arabischer Drag - widerständig & anti-orientalistisch
    Von Vanessa Guinan-Bank

    Bilder als Anker: Comics und Mehrsprachigkeit
    Von Ralf Hutter

  • Identität
    Du Opfer! Eine Zuschreibung und ihre Geschichte
    Von Isabel Fannrich-Lautenschläger

    Wer ist ein "Opfer"? Kaum eine andere Identifikationsfigur unterliegt einem ähnlichen Wandel in der Wahrnehmung - zwischen Hilfsbedürftigkeit und Machtposition.

    Wer körperlicher Gewalt im Privatleben ausgesetzt ist oder kriminellen Delikten, wer von einer Umweltkatastrophe betroffen ist oder staatliche Übergriffe bis hin zu Folter erlebt, der oder die wird zumeist als „Opfer“ bezeichnet. Oft auch mit dem Zusatz „unschuldig”. Doch das war nicht immer so. Im Laufe der Geschichte hat sich immer wieder verändert, wer als „Opfer” wahrgenommen wird, wer sich selbst so bezeichnet - und wie die Gesellschaft auf „Opfer” blickt. Historiker und Kriminologen untersuchen diesen Wandel erst in jüngster Zeit. Und „Opfer” selbst versuchen, sich aus der unterlegenen Rolle der hilflos Ausgelieferten in eine neue Position zu begeben: die der Betroffenen oder sogar der Erfahrenen.

  • 20:00 Uhr

    Nachrichten

  • 20:03 Uhr

    Konzert

    Gewandhaus Leipzig, Mendelssohn-Saal
    Aufzeichnung vom 12.06.2024

    Terry Riley
    Two Piano Pieces
    "Bird of Paradise" für Tonband
    "In C" für variables Ensemble

    Ensemble Avantgarde
    Klavier, Leitung und Moderation: Steffen Schleiermacher

  • 21:30 Uhr

    Alte Musik

    Auf der Suche nach dem perfekten Klang
    Der junge Beethoven in Augsburg
    Von Martin Hoffmann

    Vermutlich im Dezember 1786 machte sich Beethoven zu einer Bildungsreise nach Wien auf, um bei Wolfgang Amadé Mozart Unterricht zu erhalten. Ob Beethoven Mozart tatsächlich angetroffen hat, wissen wir nicht. Aber es bleibt uns die Erkenntnis: Der junge, pianistisch ambitionierte Beethoven verband mit dem Wunsch, Schüler Mozarts zu werden, auch das Interesse, die spezifischen Instrumente kennenzulernen, die den Weg zu Mozarts Klangästhetik erschließen sollten. Dazu gehörten insbesondere die Instrumente des in Augsburg wirkenden Clavierbauers Johann Andreas Stein. Man kann trefflich darüber spekulieren, wann Beethoven den Entschluss gefasst hat, die Rückreise von Wien nach Bonn zu nutzen, um nun auch (wie ehedem Mozart) die Werkstatt Johann Andreas Steins in Augsburg zu besuchen. Auf alle Fälle ist aber anzunehmen, dass sich die persönliche Bekanntschaft mit dem klangvisionären „State of the art“-Architekten des Hammerklaviers für Beethoven als einer der Höhepunkte seiner Bildungsreise erwies. Denn noch im Jahr 1833, fast ein halbes Jahrhundert später, stellt die „Allgemeine musikalische Zeitung“ fest, dass „(…) kein Reisender, noch weniger aber ein Musiker von Bedeutung den Weg über Augsburg nahm, ohne den berühmten Stein zu besuchen“.

  • 22:00 Uhr

    Nachrichten

  • 22:03 Uhr

    Hörspiel

    Woanders
    Ein Hörspiel in Auseinandersetzung mit Texten von Thomas Brasch
    Von Diana Näcke, Masha Qrella und Christina Runge
    Regie: die Autorinnen
    Mit: Masha Qrella
    Komposition: Masha Qrella
    Musik: Andreas Bonkowski, Chris Imler, Masha Qrella
    Gäste: Andreas Spechtl, Tarwater
    Ton und Technik: Alexander Brennecke und Gunda Herke
    Dramaturgie: Barbara Gerland
    Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2020
    Länge: 50'26

    „Bleiben wo ich nie gewesen bin“ − aus Thomas Braschs Lyrik werden Lieder. Masha Qrella und ihre Mitmusikerinnen kreieren ein Musikprogramm aus Interviews, Gedichten, Materialskizzen und Proberaum-Mitschnitten.

    „Wer sind wir eigentlich noch?“, fragte der Schriftsteller Thomas Brasch, und Masha Qrella singt diese Zeilen. Sie und ihre Mitmusikerinnen machen Braschs Lyrik zu Songtexten. Im musikalischen Zwiegespräch folgen sie seinem Beispiel, sich mit der Welt und der eigenen Existenz in ihr auseinanderzusetzen. In Versatzstücken aus Interviews, Gedichten, Materialskizzen und Proberaum-Mitschnitten entsteht ein musikalisches Hörspiel, das von der Einsamkeit als politischem Moment erzählt und zugleich vom fortwährenden Versuch, sich Vereinnahmungen zu entziehen. Das Hörspiel legt auch einen Arbeitsprozess offen, der versucht, „das Ungeheuerliche erst mal zu denken“ und den Raum zu schaffen, den Thomas Brasch als „Bleiben wo ich nie gewesen bin“ herbeigesehnt hat.

    „Woanders“ war Hörspiel des Monats Februar 2021.

    Diana Näcke, Dokumentarfilmerin, Autorin, Videokünstlerin. Ihre Filme „Meine Freiheit, Deine Freiheit“ (2012) und „Die Geister, die mich riefen“ (2016) liefen erfolgreich auf internationalen Festivals, in deutschen Kinos und wurden mehrfach ausgezeichnet. Derzeit arbeitet sie an ihrem dritten Film „The Fish knows everything“. Sie ist außerdem als Autorin für das Fernsehen tätig und kollaboriert als Videokünstlerin mit Musikern, Performancegruppen und bildenden Künstlern.

    Masha Qrella, Musikerin, Songwriterin, Produzentin. Mitbegründerin der Berliner Instrumentalbands Mina und Contriva. 2002 veröffentlichte sie ihr erstes Solo-Album „Luck“. Es folgten vier weitere Veröffentlichungen, diverse künstlerische Kooperationen, Singles, Samplerbeiträge und Konzerttouren in Europa, den USA und Japan. Als Filmmusikerin arbeitete sie u.a. mit Regisseuren wie Carsten Fiebeler, Andreas Arnstedt, Diana Näcke und Monika Treut. Als Theatermusikerin ist sie an Produktionen des deutsch-britischen Künstlerkollektivs Gob Squad und des Theaterregisseurs Stefan Pucher beteiligt. Im Auftrag des HAU Hebbel am Ufer vertonte sie Texte von Heiner Müller (2016) und Einar Schleef (2019). Qrellas eigeninitiierte Auseinandersetzung mit Texten von Thomas Brasch führte zu ihrer ersten eigenen Produktion „WOANDERS“ − einer Arbeit an der Schnittstelle von Konzert, performativem Textraum und Installation (Uraufführung am HAU Hebbel am Ufer im Dezember 2019). Zuletzt: Komposition und Livemusik für das Theaterstück „Etwas Besseres als den Tod finden wir überall“ (Staatstheater Kassel 2022), das sie derzeit mit Diana Näcke als Hörspiel für den Deutschlandfunk bearbeitet.

    Christina Runge, Dramaturgin, Produzentin. Seit 2006 Mitwirkung an Projekten in den Bereichen Performance, Theater und Installation u.a. mit dem deutsch-britischen Künstlerkollektiv Gob Squad, Interrobang, Schorsch Kamerun und Masha Qrella, zudem Programmkonzeptionen in Kooperation u.a. mit der Akademie der Wissenschaften Berlin, dem HAU Hebbel am Ufer und der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz. Gemeinsam mit Andreas Kebelmann realisierte sie das Radio-Feature „Was uns bleibt, sind Möglichkeiten“ (NDR 2014).

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Andrea Gerk

    Neuer Gedenkort für NSU-Opfer in Erfurt: Wie geht ein würdiges Erinnern?
    Gespräch mit Leonie Baumann

    Die gefährlichste Künstlerin der Welt: Selma Selmann in der Frankfurter Schirn
    Von Rudolf Schmitz

    Russland schließt Deutsches Historisches Institut in Moskau
    Gespräch mit Sandra Sahlke

    Filme der Woche:
    Eternal You-Vom Ende der Endlichkeit / The Bikeriders
    Gespräch mit Anke Leweke

    Schwebender Beton: Die Hyparschale in Magdeburg wird wiedereröffnet
    Von Niklas Ottersbach