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Mittwoch, 31.05.2023

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Chormusik

    A-cappella - Internationales Festival für Vokalmusik
    Evangelisch Reformierte Kirche, Leipzig
    Aufzeichnung vom 04.05.2023

    Traditionelle Vokalmusik aus Albanien

    Albanian Iso-Polyphonic Choir

    Auf der UNESCO-Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit findet sich auch der südosteuropäische Staat Albanien mit seiner Musik. Hier wird eine ganz besondere, traditionelle Vokalmusikform gepflegt. Der Albanian Iso-Polyphonic Choir präsentiert diesen polyphonen Gesang, der sich über einem Bordun als Klanggrund aufbaut. Die Tradition wird nach wie vor mündlich überliefert.

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    Tonart

    Americana
    Moderation: Wolfgang Meyering

    02:00 Uhr
    Nachrichten
    03:00 Uhr
    Nachrichten
    04:00 Uhr
    Nachrichten
  • 05:00 Uhr

    Nachrichten

  • 05:05 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Morgen
    Moderation: Dieter Kassel

    05:30 Uhr
    Nachrichten
    06:00 Uhr
    Nachrichten
    06:30 Uhr
    Nachrichten
    07:00 Uhr
    Nachrichten
    07:30 Uhr
    Nachrichten
    08:00 Uhr
    Nachrichten
    08:30 Uhr
    Nachrichten
  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • Zum Tod von Peter Simonischek
    Von „Jedermann“ bis „Toni Erdmann“
    Schauspieler Peter Simonischek im Gespräch mit Britta Bürger
    (Wdh. v. 23.06.2016)

    Er war einer der großen Schauspieler: Im Kino begeisterte er als „Toni Erdmann“. Unvergessen sein „Jedermann“ bei den Salzburger Festspielen“. Nun ist Peter Simonischek mit 76 Jahren gestorben. Wir erinnern an ihn mit einem wunderbaren Gespräch.

  • 10:00 Uhr

    Nachrichten

  • 10:05 Uhr

    Lesart

    Das Literaturmagazin
    Moderation: Andrea Gerk

    Liebeserklärung an eine schwierige Mutter
    Gespräch mit Dorothee Röhrig, Journalistin und Autorin

    Über die palästinensische Buchszene
    Von Lucca Pizzato

    Buchkritik:
    "Almosen fürs Vergessen / Wo man singt" von Simon Raven
    Rezensiert von Hans von Trotha

    Straßenkritik:
    "Der Salzpfad" von Raynor Winn
    Von Claas Christophersen

    Stories! Die Buchhandlung
    Gespräch mit Frank Menden

  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • 11:05 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Vormittag
    Moderation: Oliver Schwesig

    Vater und Sohn: Einav Yarden spielt C.P.E. Bach versus J.S.Bach
    Gespräch mit der Musikerin

    Album der Woche: Arlo Parks, Song "Blades"

    Das muss man gehört haben ... oder auch nicht: Klassik
    Von Elisabeth Hahn

    Ben Harper "Wide open light"
    Von Kerstin Poppendieck

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • Oliver Reese, Intendant des Berliner Ensembles
    Moderation: Jana Münkel

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • Moderation: Heidrun Wimmersberg

    Flughafen Kiel-Holtenau - Pläne für Elektro-Fliegerei
    Von Jörn Schaar

    E-Fuels - Weltweit größte Forschungsplattform in Leuna geplant
    Von Niklas Ottersbach

    Mehrjährige Haftstrafe für Lina E. - Brutale Überfälle auf Neonazis
    Von Alexandra Gerlach

    Linksextreme Szene in Sachsen - Wechselwirkung mit Rechtsextremen
    Gespräch mit Johannes Kiess

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:05 Uhr

    Kompressor

    Das Popkulturmagazin
    Moderation: Gesa Ufer

    System Spotify - Geschäft mit Geistermusik
    Gespräch mit Sammy Khamis

    "Pearl" im Kino - Die Pandemie als Horror-Slasher (Podcast)
    Gespräch mit Stefan Mesch

    Film "Eismayer" - Männer in Uniform und ihre unterdrückte Sexualität (Podcast)
    Gespräch mit dem Filmkritiker Partrick Wellinski

    Fundstück 239: Aunt Sally - Hi Ga Kuchite
    Von Paul Paulun

  • 15:00 Uhr

    Nachrichten

  • 15:05 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Nachmittag
    Moderation: Vivian Perkovic

    Manchester-Compilation: Eine unvoreingenommene Musikgeschichte
    Gespräch mit Robert Rotifer

    Musiker Baxter Dury über Klassenfragen und sein berühmten Vater Ian
    Gespräch mit dem Künstler

    Ben Harper "Wide open light"
    Von Kerstin Poppendieck

    Der Rhythmus der Townships: IZango ma - NGo Ma
    Von Florian Fricke

  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:05 Uhr

    Studio 9

  • 18:30 Uhr

    Weltzeit

    Moderation: Andre Zantow

    Revival der irischen Sprache - Emanzipation von englischer Herrschaft
    Von Vanessa Guinan-Bank

    Mehrere Jahrhunderte wurde die irische Sprache durch die englische Kolonialmacht auf der Insel zurückgedrängt. Heute gibt es nur noch wenige Regionen in Irland, in denen die Menschen im Alltag Irisch bzw. Gälisch sprechen. Aber seit einigen Jahren haben wieder mehr Iren Interesse an ihrer Sprache. In Schulen, Sprach-Apps und sogar durch die Regierung wird Irisch gefördert. Die keltische Sprache wurde früher vor allem unter ärmeren Arbeitern gesprochen, heute gilt sie sie auch in oberen Einkommensgruppen als „cool“. Wohl auch zur Stärkung der nationalen Identität und als Reaktion auf die Abkehr der Engländer von der EU-Gemeinschaft.

  • 19:00 Uhr

    Nachrichten

  • 19:05 Uhr

    Zeitfragen

    Kultur und Geschichte - Magazin
    Moderation: Lydia Heller

    Mythos "Kafka-Konferenz" von 1963: Auftakt für den Prager Frühling?
    Von Marianne Allweiss

    30 Jahre nach Ende der DDR: "Madgermanes" suchen ihre Kinder
    Von Kathi King

    Jubiläum ohne Jubel
    60 Jahre Anwerbeabkommen zwischen Südkorea und Deutschland
    Von Martin Hyun

    1963 warb die Bundesrepublik um Bergarbeiter aus Südkorea für den westdeutschen Steinkohlebergbau. Anders als die Gastarbeiter aus der Türkei sind sie eher unsichtbar geblieben. Warum?

    Am 16. Dezember 2023 jährt sich das deutsch-koreanische Anwerbeabkommen zum 60. Mal. Das Programm zur vorübergehenden Beschäftigung koreanischer Bergarbeiter im westdeutschen Steinkohlebergbau war der Grundstein für die südkoreanische Migration in die Bundesrepublik. Aber: Trotz sechs Jahrzehnten in Deutschland kommen die Koreaner und ihre Geschichte im kollektiven Gedächtnis kaum vor.

    Beim 60-jährigen Jubiläum des deutsch-türkischen Anwerbeabkommens vor zwei Jahren wurden die ehemaligen Gastarbeiterinnen und Gastarbeiter für ihre Lebensleistungen zu Recht öffentlich gewürdigt: Der Bundespräsident lud Zeitzeugen ins Schloss Bellevue ein, Medien berichteten schon Monate vorher über türkisches Leben in Deutschland, Politikerinnen und Politiker hielten Dankesreden. Das deutsch-koreanische Anwerbeankommen erfährt nicht annähernd so viel Aufmerksamkeit. Warum wird dieser Teil der deutschen Geschichte ungleich, wenn nicht sogar stiefmütterlich behandelt? Geht es der Politik nur um Symbolik statt wirklicher Integration und Einbindung „aller“ Communities?

  • 20:00 Uhr

    Nachrichten

  • 20:03 Uhr

    Konzert

    Villa Teresa, Coswig
    Aufzeichnung vom 10.04.2023

    Eugen d'Albert
    Albumblatt
    Acht Stücke op. 5
    Vier Stücke op. 16

    Johannes Brahms
    Vier Klavierstücke op. 119

    Sofja Gülbadamova, Klavier

  • 21:30 Uhr

    Alte Musik

    „Ohne Reisen ... ist man wohl ein armseliges Geschöpf!“
    Mozarts Reisen durch Europa
    Von Yvonne Petitpierre
    (Wdh. v. 15.05.2013)

    Als am 9. Juni 1763 die Familie Mozart zu ihrer großen Reise durch Westeuropa aufbricht, ist Wolfgang Amadeus gerade sieben Jahre alt. Ihren Anfang nimmt die beschwerliche wie abenteuerliche Tour in Wasserburg am Inn und endet nach dem Besuch von 18 Städten im deutschsprachigen Raum in Aachen. Danach folgen weitere Reisen ins europäische Ausland, denn Vater Leopold möchte seine Wunderkinder Wolfgang und Nannerl auch an den europäischen Höfen von Brüssel über Paris und London bis hin nach Den Haag bekannt machen. Wie wichtig Mozart das Reisen ist, belegen seine Briefe unterhaltsam und vielfältig, denn "ein Mensch von superieuren Talent, welches ich mir selbst, ohne gottlos zu seyn, nicht absprechen kann, wird schlecht, wenn er immer in dem nemlichen Ort bleibt". Folgt man den historischen Dokumenten und vielen Briefen, die „Wolferl“ während seiner vielen Reisen ins heimatliche Salzburg schreibt, begegnet man auch kulturgeschichtlich interessanten Kontexten, die Mozarts musikalische Welt beeinflusst und geprägt haben.

  • 22:00 Uhr

    Nachrichten

  • 22:03 Uhr

    Hörspiel

    Dinosauriermonologe
    Ein Singspiel mit dem Nachwort einer Birke
    Von Ariane Koch
    Regie und Komposition: Antje Vowinckel
    Mit: Heide Simon, Josephine Thiesen, Astrid Meyerfeldt, Britta Steffenhagen, Linn Reusse, Anton Andreew, Nicolas Matthews
    Ton und Technik: Markus Freund, Elke Steinort
    Produktion: NDR 2022
    Länge: 56'30

    Nach dem Aussterben der Menschheit sind die Dinosaurier alle weiblich, unsterblich und vegetieren mehr oder weniger unglücklich auf der Erde. Dann taucht ein unbekanntes Wesen mit zwei Beinen auf.

    In 200 Millionen Jahren leben nur noch einige Bäume und weibliche Dinosaurier auf der Erde. Die Riesenechsen pflanzen sich nicht mehr fort, aber sterben auch nicht, was ihnen ein glückloses Leben beschert. Bis ein unbekanntes Wesen auftaucht. Anders, zweibeinig, dünnhäutig. Ein − Mensch? Wenn er singt, geht manchen das Herz auf. Eines Tages wird das Wesen leblos aufgefunden, Todesursache ungeklärt. Man stopft es aus, animiert es und baut ihm ein Museum.
    Irgendwann übernehmen die Birken das Ruder, bedecken alles mit ihrem Gelbstaub und überliefern auch diese dystopische Geschichte. „Ebenso sprachgewaltig wie heiter schafft Ariane Koch ein Nachdenken über die eigene Spezies, auf der Schwelle in den Untergang“, urteilte die Jury des Else-Lasker-Schüler-Preises.

    Ariane Koch, geboren 1988 in Basel, Autorin, schreibt und konzipiert Theaterstücke, Performances und andere künstlerische Projekte in verschiedenen Kollaborationen. Sie erhielt verschiedene Stipendien wie den Dramenprozessor, eine Hausautorschaft am Luzerner Theater, Aufenthaltsstipendien in Berlin und Paris, sowie einige Werkbeiträge des Kantons Basel-Stadt und der Stiftung Pro Helvetia. Für ihren ersten Roman „Die Aufdrängung“ wurde sie mit dem „aspekte"-Literaturpreis des ZDF 2021 ausgezeichnet. Für ihr Theaterstück „Die toten Freunde“ (Dinosauriermonologe) erhielt sie 2022 den 1. Else-Lasker-Schüler-Stückepreis des Pfalztheaters Kaiserslautern im Auftrag der Stiftung Rheinland-Pfalz für Kultur.

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Eckhard Roelcke

    Neue Umfrage: Alle lieben Theater, aber kaum einer geht hin?
    Gespräch mit André Mumot

    Eklat: Rechtsextremer polnischer Abgeordneter randaliert bei Historiker-Vortrag
    Gespräch mit Miloš Řezník, Deutsches Historisches Institut Warschau

    Diplomatische Krise: Goethe-Institute in Russland gehen auf Minimal-Betrieb
    Von Vladimir Balzer

    Filme der Woche:
    Eismeyer / Orphea in Love
    Gespräch mit Anke Leweke

    Likörell, Lederjacke, Hut: Udo Lindenberg in der Kunsthalle Rostock
    Von Silke Hasselmann