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Dienstag, 09.08.2022

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Neue Musik

    Im Strom der Dinge
    Volkmar Klien und die hörbare Kunst
    Von Florian Neuner
    Produktion: Deutschlandradio Kultur 2015

    Klien ist als Komponist instrumentaler und elektronischer Musik ebenso hervorgetreten wie mit radiofonen und installativen Arbeiten.

    Fasziniert vom Musikleben seiner Heimatstadt Wien mit ihren gloriosen Traditionen und antiquierten Ritualen steht der österreichische Komponist Volkmar Klien in einer Linie mit der Wiener Avantgarde-Tradition, deren Protagonisten die Stadt immer zugleich geliebt und gehasst haben. Sein Interesse an den vielschichtigen Verbindungen zwischen den verschiedenen Modi menschlicher Wahrnehmung und den Rollen, die diese in der gemeinschaftlichen Schöpfung von Wirklichkeit einnehmen, führt Volkmar Klien in die unterschiedlichsten Bereiche hörbarer - und manchmal auch unhörbarer - Kunst.

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    Tonart

    Jazz
    Moderation: Matthias Wegner

    02:00 Uhr
    Nachrichten
    03:00 Uhr
    Nachrichten
    04:00 Uhr
    Nachrichten
  • 05:00 Uhr

    Nachrichten

  • 05:05 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Morgen
    Moderation: Liane von Billerbeck

    05:30 Uhr
    Nachrichten
    06:00 Uhr
    Nachrichten
    06:30 Uhr
    Nachrichten
    07:00 Uhr
    Nachrichten
    07:30 Uhr
    Nachrichten
    08:00 Uhr
    Nachrichten
    08:30 Uhr
    Nachrichten
  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • Kinderheim-Gründerin Susanne Kleinschmidt im Gespräch mit Katrin Heise - 12 Kinder und immer erreichbar

    Als Gründerin des Brandenburger Kinderheims "Manuka" hat Susanne Kleinschmidt viele positive Erfahrungen gemacht. Das Konzept des veganen Heims mit vielen Tieren hat sich bewährt. Doch jetzt möchte die gelernte Erzieherin keine Chefin mehr sein.

  • 10:00 Uhr

    Nachrichten

  • 10:05 Uhr

    Lesart

    Das Literaturmagazin
    Moderation: Frank Meyer

    Büchner-Preisträgerin Emine Sevgi Özdamar
    Von Carsten Hueck

    Roman "MTTR": Millenial-Mutter will alles anders machen als die eigenen Eltern
    Gespräch mit Julia Friese

    Straßenkritik: "Wir waren wie Brüder" von Daniel Schulz
    Von Andi Hörmann

    Buchkritik:
    "Es werde Wald!" von Rian Singh und Ishita Jain
    Rezensiert von Sylvia Schwab

    Literaturtipps
    Von Susanne von Schenck

    Sommer-Klassiker: "Malina" von Ingeborg Bachmann
    Von Miriam Zeh

  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • 11:05 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Vormittag
    Moderation: Mathias Mauersberger

    "Grease"-Star und "Physical"-Sängerin: Zum Tod von Olivia Newton-John
    Gespräch mit Jenni Zylka

    Geteilte Räume- Das Film und Bühnenmusik-Archiv von B.Fleischman
    Gespräch mit Bernhard Fleischmann

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • Mathias Greffrath, Journalist, Schriftsteller
    Moderation: Gabi Wuttke

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • Moderation: Susanne Arlt

    Ein Job mit Zukunft - warum Lehrstellen im Heizungsbau unbesetzt bleiben
    Von Dietrich Mohaupt

    Rückgehende Bewerberzahlen - warum selbst die Polizei über Nachwuchsmangel klagt
    Von Katharina Thoms

    Berlin-Marzahn - warum eine Bestattungsgenehmigung Wochen auf sich warten lässt
    Von Daniela Siebert

    Kloster Ansburg - warum ehrenamtliches Engagement nicht mehr gefragt ist
    Von Gregor Lischka

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:05 Uhr

    Kompressor

    Das Popkulturmagazin
    Moderation: Massimo Maio

    Zum Tod des japanischen Modedesigners Issey Miyake
    Gespräch mit Maria Hunstig

    Geräuschlose Vorreiterin: zum 100. Geburtstag von Elisabeth Walter-Bense
    Gespräch mit Felix Mittelberger

    Nach Urteil gegen Verschwörungstheoretiker Alex Jones: seine Saat geht auf
    Gespräch von Alexa Waschkau

    Vorm Vater sorgen sich die Töchter: Hermann Bohlens Hörspielserie "Furzknochen"
    Gespräch mit Hermann Bohlen

  • 15:00 Uhr

    Nachrichten

  • 15:05 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Nachmittag
    Moderation: Oliver Schwesig

    Verdrängt und vergessen - weiße Flecken in der Musikgeschichte: Tom Wilson
    Von Fabian Wolff

    Motown-Legende: Lamont Dozier mit 81 Jahren gestorben
    Von Goetz Steeger

    AI Song Contest: Hat Künstliche Intelligenz eine Nationalität?
    Von Christoph Drösser

    Leonhard Hieronymi über sein Buch "Trance"

    16:00 Uhr
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:05 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Abend
    Moderation: Axel Rahmlow

    18:00 Uhr
    Nachrichten
  • 18:30 Uhr

    Weltzeit

    Moderation: Isabella Kolar
    Ein Jahr Machtübernahme der Taliban - Das Desaster der Ortskräfte
    Gespräch mit Erik Marquardt, grüner Europa-Parlamentarier

    Am 15. August jährt sich die Machtübernahme durch die radikal-islamischen Taliban in Afghanistan. Innerhalb kürzester Zeit brach der Staat zusammen, der 20 Jahre lang vom Westen unterstützt worden war. Danach folgte eine häufig kritisierte Evakuierungsaktion von afghanischen Ortskräften - also Menschen, die für Deutschland gearbeitet haben. Nach der Machtübernahme der Taliban brachte dieses Engagement viele von ihnen in Lebensgefahr. Es geht um Versäumnisse der Bundesregierung, um mögliche bürokratische Tricks, die die Einreise ehemaliger Ortskräfte verhindern sollen, um mangelnden Datenschutz der GIZ, die diese in Gefahr bringt und - laut den UN - um erste mögliche Racheakte der Taliban an den Ortskräften.

  • 19:00 Uhr

    Nachrichten

  • 19:05 Uhr

    Zeitfragen

    Wirtschaft und Umwelt - Magazin

    Corona im Erzgebirge - Die Angst vor der nächsten Welle
    Von Sibylle Kölmel

    Energiekrise - Die Macht der großen Vier
    Von Mischa Ehrhardt

    Vergesellschaftung von Unternehmen
    Moderne Alternative oder Planwirtschaft 2.0?
    Von Philipp Lemmerich
    (Wdh. v. 19.10.2021)

    Die Unantastbarkeit von Privateigentum war in der Bundesrepublik über Jahrzehnte hinweg politischer Konsens - ein Grundpfeiler von Wohlstand in der Marktwirtschaft. Alternativen schien es nach dem Untergang des Staatssozialismus kaum zu geben. Auch wenn Genossenschaften und Alternativkommunen nie ganz verschwanden. Doch Wohnungsnot, wachsende Ungleichheit und Klimakrise haben andere Stimmen auf den Plan gerufen. Sie kritisieren Rendite- und Wachstumszwang, fehlende demokratische Kontrolle und fordern die Vergesellschaftung von Betrieben. Dabei sollen ausdrücklich keine subventionsabhängigen, bürokratischen Apparate entstehen, sondern zeitgenössische, konkurrenzfähige Betriebe. Wie soll das aussehen? Und wäre so etwas in einem Rechtsstaat, in dem das Eigentum grundgesetzlich geschützt ist, überhaupt möglich?

  • 20:00 Uhr

    Nachrichten

  • 20:03 Uhr

    Konzert

    Sommerliche Musiktage Hitzacker 2022
    Verdo Konzertsaal
    Aufzeichnung vom 07.08.2022

    Olivier Messiaen
    "Liturgie de cristal" für Klarinette solo, aus: "Quatuor pour la fin du temps"

    Claude Debussy
    Intermède aus der Sonate für Violine und Klavier g-Moll

    Krzysztof Penderecki
    Klarinettenquartett

    Robert Schumann
    Klavierquintett Es-Dur op. 44

    Viviane Hagner und Oliver Wille, Violine
    Alexey Stadler, Violoncello
    Anna Maria Wünsch, Viola
    Pablo Barragán, Klarinette
    Yannick Rafalimanana, Klavier

  • 22:00 Uhr

    Nachrichten

  • 22:03 Uhr

    Feature

    Schwerpunkt: Für die Arbeit in die Fremde
    "Gastarbeiter"-Kultur
    60 Jahre Migration aus der Türkei
    Von Ferda Ataman und Johannes Nichelmann
    Regie: Friederike Wigger
    Mit: Ferda Ataman, Winnie Böwe, Saliha Scheinhardt, Erci Ergün, Nedim Hazar, Fatih Çevikkollu
    Ton: Christian Bader
    Produktion: WDR 2021
    Länge: 54'07

    Am 30. Oktober 1961 unterzeichnete die Bundesrepublik das Anwerbeabkommen mit der Türkei. In den Folgejahren kamen nicht nur sogenannte "Gastarbeiter", sondern mit ihnen auch Lieder, Bücher und Geschichten, die Stoff für Filme wurden.

    Die Journalistin und Autorin Ferda Ataman, selbst Kind ehemaliger Arbeitsmigranten aus der Türkei, begibt sich auf die Reise zu Musikerinnen und Musikern sowie Künstlerinnen und Künstlern ihrer Jugend. Sie trifft das Gesicht der ersten türkischen Hip-Hop-Gruppe „Cartel”, zu deren Musik sie im Jugendclub in Nürnberg getanzt hat. Unter anderen trifft sie die Schriftstellerin Saliha Scheinhardt, den Comedian Fatih Çevikkollu sowie den Musiker Nedim Hazar in Köln und Berlin. Ataman zeigt, wie sich in Deutschland eine eigene türkische und kurdische Musik-, Literatur- und Kulturszene entwickelt hat.

    Ferda Ataman, als Tochter türkischer Einwanderer 1979 in Stuttgart geboren, studierte Politikwissenschaft mit dem Schwerpunkt Moderner Vorderer Orient und Migration an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und dem Otto-Suhr-Institut der Freien Universität Berlin. Sie arbeitet als freie Autorin, Moderatorin und Journalistin und lebt in Berlin. Ataman gehörte 2008 zu den Gründungsmitgliedern des Vereins Neue deutsche Medienmacher:innen.

    Johannes Nichelmann, geboren 1989 in Berlin, Reporter und Feature-Autor, seit 2014 auch Redakteur und Moderator bei Deutschlandfunk Kultur. Für „"Das Hacker-Syndrom" (WDR 2013) wurde er mit dem Robert Geisendörfer Preis ausgezeichnet, für "Der einsame Tod des Herrn D." (Deutschlandfunk 2017) mit dem Deutschen Sozialpreis. Zuletzt: "Herrscher am Ende − Die verschollenen Tonbänder des Politbüros" (mit Lydia Heller, Deutschlandfunk 2020) und "Die autonome Republik Katja Lange-Müller" (WDR 2021).

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Britta Bürger

    Heimat der Literatur ist die Welt: Büchner-Preis an deutsch-türkische Autorin
    Gespräch mit Emine Sevgi Özdamar

    "Hochpoetischer Sound" - Emine Sevgi Özdamar
    Gespräch mit Helmut Böttiger

    Der Kunst-Schneider - zum Tod des japanischen Mode-Designers Issey Miyake
    Gespräch mit Prof. Dr. Barbara Vinken, Ludwig-Maximilians-Universität München

    Rossini-Festival in Pesaro: Premiere "Le Comte Ory"
    Gespräch mit Uwe Friedrich

    Träume eines Kino-Exilanten. Die Retrospektive Douglas Sirk
    Gespräch mit Patrick Wellinski