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Mittwoch, 13.10.2021

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Chormusik

    Singen ist...
    Ein Chor.com-Tagebuch
    Von Miriam Stolzenwald und Maximilian Winkler

    Warum singen wir? Wann und wie? Kann Singen die Gesellschaft stützen? Begegnungen und Gespräche, Gedanken und Visionen, zusammengetragen in einem akustischen Tagebuch während der viertägigen Chor.com in Hannover Ende September.

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    Tonart

    Americana
    Moderation: Wolfgang Meyering

    02:00 Uhr
    Nachrichten
    03:00 Uhr
    Nachrichten
    04:00 Uhr
    Nachrichten
  • 05:00 Uhr

    Nachrichten

  • 05:05 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Morgen
    Moderation: Liane von Billerbeck

    05:30 Uhr
    Nachrichten
    06:00 Uhr
    Nachrichten
    06:20 Uhr
    Wort zum Tage

    Pater Norbert Cuypers, Wenden
    Katholische Kirche

    06:30 Uhr
    Nachrichten
    07:00 Uhr
    Nachrichten
    07:30 Uhr
    Nachrichten
    08:00 Uhr
    Nachrichten
    08:30 Uhr
    Nachrichten
  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • Millionenerbin Marlene Engelhorn im Gespräch mit Susanne Führer

    Die Wiener Studentin Marlene Engelhorn wird mehrere Millionen Euro erben, ohne jemals etwas dafür getan zu haben. Gemeinsam mit der Initiative “Tax me now” plädiert sie für Besteuerung von Erbschaften und sucht nach Wegen, ihr Erbe sinnvoll loszuwerden.

  • 10:00 Uhr

    Nachrichten

  • 10:05 Uhr

    Lesart

    Das Literaturmagazin
    Moderation: Joachim Scholl

    "Harlem Shuffle"
    Das New York der kleinen Gangster
    Gespräch mit dem Autor Colson Whitehead

    Buchkritik:
    "Die Rache ist mein" von Marie N´Diaye
    Rezensiert von Jörg Plath

    Straßenkritik:
    "Wir sind doch Schwestern" von Anne Gesthuysen
    Von Maria Bonifer

  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • 11:05 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Vormittag
    Moderation: Carsten Beyer

    Vor 100 Jahren wurde der Sänger und Schauspieler Yves Montand geboren
    Gespräch mit Jürgen Liebing

    Das muss man gehört haben ... oder auch nicht: Klassik
    Von Rainer Pöllmann

    Chart-Hits mit Hintersinnigkeit
    Paul Simon wird 80 Jahre alt
    Von Goetz Steeger

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • Prof. Wolfgang Kaschuba, Institut für Europäische Ethnologie der Humboldt-Universität zu Berlin
    Moderation: Axel Rahmlow

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • Moderation: André Hatting

    "Mich ärgert das!"
    Was eine ehemalige Soldatin vom "Zapfenstreich" hält
    Gespräch mit Corinna Kirchhöfer

    Humus ist der Motor
    Börde-Bauer setzt auf regenerative Landwirtschaft
    Von Annette Schneider-Solis

    Industriewald Rheinelbe
    Neue Natur auf alten Brachen
    Von Kai Rüsberg

    Der Piks für die Sau
    Pandemie beschleunigt RNA-Impfstoffentwicklung für Tiere
    Von Detlev Karg

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:05 Uhr

    Kompressor

    Das Popkulturmagazin
    Moderation: Ramona Westhoff

    Captain Kirk fliegt ins All
    Katastrophe oder Kindheitstraum?
    Gespräch mit Dr. Thomas Reiter

    Geleakte Facebook-Liste
    Wie darf über rechtsradikale Bands gesprochen werden?
    Gespräch mit Miro Dittrich

    Tokio Hotel Podcast Kaulitz Hills
    Senf aus Hollywood
    Gespräch mit Caren Miesenberger

    "Reservation Dogs"
    Serie über indigene Teenager in Oklahoma
    Gespräch mit Dr. Maren Haffke, Universität Bayreuth

  • 15:00 Uhr

    Nachrichten

  • 15:05 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Nachmittag
    Moderation: Oliver Schwesig

    Neues Buch zum Jubiläum
    "75 Jahre Fender - Der Sound von Generationen"
    Gespräch mit Robert Rotifer

    Kleider, Platten und Schuhe von Amy Winehouse werden versteigert

    Newcomer der Woche
    R'n'B auf deutsch von Neromun
    Gespräch mit Dustin Christ

    Musik-Stems von Kanye West und Courtney Barnett
    Von Goetz Steeger

    Neues Folk-Album von Karin Peris
    Auf dem Rücken der Giraffe
    Von Dirk Schneider

    15:40 Uhr
    Live Session

    Homesession: Xing - Soul gegen die Einsamkeit

    16:00 Uhr
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:05 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Abend
    Moderation: Nicole Dittmer

    18:00 Uhr
    Nachrichten
  • 18:30 Uhr

    Weltzeit

    Moderation: Margarete Wohlan

    Energiegewinnung in Georgien
    Die Retter des Rioni-Tals
    Von Christoph Kersting

    Mitbestimmung und Transparenz in Georgien
    Gespräch mit Sonja Schiffers von der Heinrich-Böll-Stiftung Tbilisi

    Was im Herbst 2020 mit kleinen Demonstrationen begann, ist inzwischen zu einem landesweiten Protest geworden: der Kampf gegen zwei geplante Wasserkraftwerke samt Staudämmen am Fluss Rioni in Zentral-Georgien. Es ist das bislang größte Energievorhaben in der Geschichte der kleinen Kaukasusrepublik. Dabei geht es nicht nur um Umweltfragen, sondern auch darum, wie in der Kaukasusrepublik Politik gemacht wird: hinter verschlossenen Türen oder transparent, unter Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger Georgiens? Und darum, wie wichtig die Unabhängigkeit in Energiefragen vom Nachbarn Russland wirklich ist.

  • 19:00 Uhr

    Nachrichten

  • 19:05 Uhr

    Zeitfragen

    Magazin
    Moderation: Magdalena Neubig

    Aufbruchsmentalität
    Gefühlte & reale Machtwechsel in der deutschen Politik
    Von Mathias Greffrath

    100 Jahre politischer Mord (9)
    Gewalt von links und die Presse
    Von Elke Kimmel

    Ein rassistischer Hochstapler
    Das Doppelleben des Asa E. Carter aus Alabama
    Von Nora Sobich

    Seine Hassreden schürten über zwei Jahrzehnte weiße Gewalt und Terror gegen die Bürgerrechtsbewegung. Für Alabamas Rechtspopulisten George Wallace schrieb er 1963 die historisch gewordene Rede „Rassentrennung für immer!“ Anfang der 70er-Jahre schlüpfte der militante Ku-Klux-Klan-Kämpfer Asa E. Carter in eine neue Identität - er wurde Romancier und Cherokee-Indianer. Für Clint Eastwood schrieb er fortan als Forrest Carter den Blockbuster „The Outlaw Josey Wales“ (dt. Der Texaner). Seine Pseudo-Autobiografie „The Education of Little Tree“ (dt. Der Stern der Cherokee) hielt sich zwölf Wochen auf Platz Eins der New-York-Times-Bestsellerliste und wird bis heute gelesen. Wie war es möglich, dass sich die US-amerikanische Nation damals so leicht täuschen ließ?

  • 20:00 Uhr

    Nachrichten

  • 20:03 Uhr

    Konzert

    RundfunkchorLounge
    silent green Kulturquartier, Berlin
    Aufzeichnung vom 29.09.2021

    "Die Gedanken sind frei"
    Zum 100. Geburtstag von Sophie Scholl

    Vasyl Barvinsky
    Drei Lieder für Mezzosopran und Klavier

    Edward Elgar
    "They are at rest" für gemischten Chor a cappella

    Gustav Mahler
    Das Lied des Verfolgten im Turm „Die Gedanken sind frei“ für Singstimme und Klavier

    Philip Moore
    "Morning Prayer"
    "Evening Prayer"
    aus: Three Prayers of Dietrich Bonnhoeffer für gemischten Chor a cappella

    Wolfgang Rihm
    "Mit geschlossenem Mund" für 8-stimmigen Chor a cappella

    Mikis Theodorakis
    Trio für Violine, Violoncello und Klavier

    Isang Yun
    "Epilog" für Solo-Sopran, Frauenchor, Oboe, Flöte, Violine, Violoncello und Celesta
    East-West Miniature 1 und 2 für Oboe und Violoncello

    Udo Zimmermann
    Arie der Sophie aus "Weiße Rose"

    Eva Friedrich, Sopran
    Roksolana Chraniuk, Alt
    Georg Streuber, Bariton
    Gergely Bodoky, Flöte
    Florian Grube, Oboe
    Heather Cotrell, Violine
    Anna Carewe, Violoncello
    Florian Grube, Oboe
    Gergely Bodoky, Flöte
    Philip Mayers, Klavier und Celesta
    Rundfunkchor Berlin
    Gast: Barbara Beuys, Historikerin und Autorin
    Moderation: Gayle Tufts
    Leitung: Gijs Leenaars und Justus Barleben

  • 21:30 Uhr

    Alte Musik

    Finanztalent mit scharfem Musikverstand
    Der Komponist Friedrich Wilhelm Marpurg
    Von Johannes Jansen

    Im Bach-Umfeld ist er kein Unbekannter, „Wie Griechenland nur einen Homer und Rom nur einen Vergil gehabt: So wird Deutschland wohl nur einen Bach gehabt haben”. Dieses Zitat wird Friedrich Wilhelm Marpurg (1718- 1795) zugeschrieben. Doch zweifelsfrei belegen lässt es sich nicht, denn der Autor blieb gern anonym oder versteckte sich hinter seltsamen Namen wie Melidor und Metaphrastes. Als Musikschriftsteller und Gelehrter war er brillant und gefürchtet. Den größten beruflichen Erfolg verbuchte er allerdings damit, seine Muse „finanzisch denken zu lassen”, was ihm die Ernennung zum Preußischen Lotteriedirektor eintrug. Marpurg als Komponist, der er auch war, geriet hingegen in Vergessenheit. Neue Aufnahmen seiner Lieder und Klavierstücke rücken ihn nun wieder ins Licht.

  • 22:00 Uhr

    Nachrichten

  • 22:03 Uhr

    Hörspiel

    Verschwinden
    Von Elise Wilk
    Übersetzung aus dem Rumänischen: Frank Weigand, Ciprian Marinescu
    Regie: Cordula Dickmeiß
    Mit: Anja Schneider, Philipp Engelhardt, Uta Hallant, Luise Wolfram, Ole Lagerpusch, Linn Reusse, Michael Wittenborn, Vanessa Loibl, Moritz Grove, Nico Holonics
    Ton und Technik: Andreas Stoffels, Gunda Herke
    Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2021
    Länge: 56'28
    (Ursendung)

    Drei Frauen aus drei Generationen einer Familie erleben im rumänischen Siebenbürgen eine Gesellschaft in Auflösung. Eine arrangiert sich. Eine geht. Eine bleibt. Drei Leben in einem politisch unruhigen Land.

    Das Hörspiel erzählt die Geschichte einer siebenbürgischen Familie von 1945 bis heute. Kathi, Martha und Emma gehören zur deutschen Minderheit der Siebenbürger Sachsen in Rumänien. Jede von ihnen muss sich anders mit dem Leben arrangieren: Kathi kann sich 1945 vor der Deportation nach Sibirien retten, indem sie einen Rumänen heiratet. Martha flieht im Winter 1989/90 - nur Tage vor dem Ende der Ceaușescu-Diktatur. Kurz vor dem Beitritt Rumäniens zur EU 2007 entscheidet sich ihre Tochter Emma zu bleiben. „Als ich in den frühen 80er-Jahren geboren wurde, hatte bereits die Hälfte meiner Familie Rumänien verlassen. Dann begannen die Ankündigungen, dass Freunde oder Bekannte sich im Ausland niederließen … Ab einem gewissen Punkt tut es nicht mehr weh … Und dann ein Gedanke wie ein Schatten: Wenn alle gehen, dann wirst du Ausländer in deinem eigenen Land. Bist du dann zu Hause?“ (Elise Wilk)

    Elise Wilk, geboren 1981 in Braşov, Rumänien, ist eine der meistgespielten Dramatikerinnen der jungen Generation in Rumänien. Sie studierte Journalismus in Cluj-Napoca, Literatur und Kommunikation in Braşov und Szenisches Schreiben in Târgu Mureş. 2008 erhielt sie für ihr erstes Stück „Es geschah an einem Donnerstag“ den rumänischen Dramatikerpreis „dramAcum“. Ihre Stücke wurden bisher in 10 Sprachen übersetzt.
    In Rumänien erhielt sie u. a. den Preis der irischen Botschaft Bukarest für Nachwuchsdramatiker (Die grüne Katze, 2013), ihre Texte wurden ausgezeichnet als Stück des Jahres (Papierflieger, 2015) und Monodrama des Jahres (Krokodil, 2017).
    Sie nahm an internationalen Programmen wie dem Forum Junger AutorInnen der Theaterbiennale Wiesbaden (2014), dem Dramatiker-Programm Hot Ink in New York (2015) und Fabulamundi.Playwriting Europe (2013-2020) teil.

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Gabi Wuttke

    Mit 90 Ausflug ins All
    Captain Kirk trifft William Shatner
    Gespräch mit Jacqueline Montemurri

    Surrealismus jenseits der Grenzen im Metropolitain Museum New York
    Von Adreas Robertz

    Gast in Potsdam
    Die südkoreanische Choreografin Eun-Me Ahn
    Gespräch mit Elisabeth Nerhing

    Filme der Woche:
    Zimmer 212 - in einer magischen Nacht / Supernova
    Gespräch mit Anke Leweke

    "Enfin le cinéma!"
    Frankreichs Kinogeschichte im Musée d´Orsay
    Von Christiane Kaess