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Samstag, 09.10.2021

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Lange Nacht

    Filme über (das) Filmemachen
    Eine Lange Nacht über den radikalen Kinoerneuerer Jean-Luc Godard
    Von Beate Becker
    Regie: Klaus-Michael Klingsporn

    Jean-Luc Godard, 1930 in Paris geboren, wuchs als Kind einer großbürgerlichen Familie in der Schweiz auf. Er studierte an der Sorbonne Ethnologie und lernte früh François Truffaut, Jacques Rivette und Eric Rohmer kennen. Zunächst arbeitete er als Filmkritiker für die Zeitschrift Cahiers du Cinéma. 1959 drehte er seinen ersten Spielfilm „Außer Atem“ mit Jean-Paul Belmondo und Jean Seberg in den Hauptrollen. Es war sein erfolgreichster und einflussreichster Film - mit ihm begann die Nouvelle Vague. In den folgenden sieben Jahren drehte er 15 Filme, darunter „Der kleine Soldat”, „Pierrot le Fou”, „Eine Frau ist eine Frau” und „Die Verachtung”. Mit dem Film „Weekend”, in dem der Wochenendstau auf einer französischen Landstraße zu einem Blutbad führt, verkündete er das Ende des Kinos. Im Pariser Mai 1968 bewegte er sich unter den Revoltierten. In der Folge wendete er sich vom kommerziellen Kino ab: Filme will er jetzt nur noch politisch machen. Mit dem sozialistischen Theoretiker Jean-Pierre Gorin gründete er die Gruppe Dziga Vertow und stellte seine Filme in den Dienst einer revolutionären Aufgabe. In den 80er-Jahren kehrte er mit „Rette sich, wer kann (das Leben)” in die Kinosäle zurück, arbeitete zeitgleich aber immer auch mit Video. Sein intellektuelles Kino, das die Postmoderne vorwegnimmt, montiert und collagiert Zitate aus der Filmgeschichte, aus Bildender Kunst, Literatur und Musik. Godard hat weit über 100 Filme und Videos gedreht.

    01:00 Uhr
    Nachrichten
    02:00 Uhr
    Nachrichten
  • 03:00 Uhr

    Nachrichten

  • 03:05 Uhr

    Tonart

    Filmmusik
    Moderation: Birgit Kahle

    04:00 Uhr
    Nachrichten
  • 05:00 Uhr

    Nachrichten

  • Lebensansichten einer alten Arbeiterin
    Von Katharina Rothärmel
    Stimme der DDR 1988
    Vorgestellt von Margarete Wohlan

    "Stimme der DDR" war ein Hörfunkprogramm des Rundfunks der DDR.

    Frieda Klisch, 1905 geboren, hat beide Weltkriege überlebt, 1946 Trümmerfrau, dann Landarbeiterin, Kohlearbeiterin, schließlich im Reichsbahnausbesserungswerk, am Ende die erste weibliche Diesellokfahrerin der DDR, erzählt auf eigenwillige Weise und nicht ohne Humor ein Stück Geschichte der proletarischen Klasse seit dem Beginn des Jahrhunderts.

  • 06:00 Uhr

    Nachrichten

  • 06:05 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Morgen
    Moderation: Dieter Kassel

    06:30 Uhr
    Nachrichten
    07:00 Uhr
    Nachrichten
    07:30 Uhr
    Nachrichten
    07:40 Uhr
    Interview

    Wie kann eine inhaltliche und programmatische Neuausrichtung der Union gelingen?
    Gespräch mit Dr. phil. Andreas Püttmann

    08:00 Uhr
    Nachrichten
    08:30 Uhr
    Nachrichten
  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • Gesellschaft und Seele
    Wie bleiben wir psychisch gesund?

    Gäste: Prof. Dr. Harald Gündel, Ärztlicher Direktor der Abteilung Psychosomatische Medizin und Psychotherapie am Universitätsklinikum Ulm
    - und Yvonne Mahling, Verband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen Landesverband Berlin (ApK)
    Moderation: Valdimir Balzer

    Live mit Hörern
    08 00 22 54 22 54
    gespraech@deutschlandfunkkultur.de

    "Ich bin im Stress!“ - Viele Menschen fühlen sich wie im Hamsterrad: Belastung an der Arbeit, in der Familie - alles verstärkt durch Corona. Immer mehr reagieren mit psychischen Problemen. Wie halten wir unsere Seele in Balance?

    10:00 Uhr
    Nachrichten
  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • 11:05 Uhr

    Lesart

    Das politische Buch
    Moderation: Shelly Kupferberg

    George Orwell
    "Reise durch Ruinen"

    Buchkritik:
    Anton Kusters „1078 Blue Skies / 4432 Days“
    Gespräch mit Frank Dietschreit

    Buchkritik:
    Jonas Feige/Lana Wernicke "Zenker: N° 318"
    Gespräch mit Silke Hennig

    Jochen Voit / Sophia Hirsch:
    "Ernst Busch - Der letzte Prolet"

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • Dr. jur. Heribert Prantl, Süddeutsche Zeitung
    Moderation: Korbinian Frenzel

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • 13:05 Uhr

    Breitband

    Medien und digitale Kultur
    Moderation: Vera Linß

    Facebooks Hybris
    Der technische Hintergrund erklärt
    Von Matthias Finger

    Facebooks Nemesis:
    Die Whistleblowerin Frances Haugen
    Gespräch mit Jochen Dreier

    Facebooks Themis:
    Behandeln wie andere kritische Infrastruktur
    Gespräch mit Stephan Bohn

    Journalist Trauma Network
    Von Carina Schroeder

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:05 Uhr

    Rang 1

    Das Theatermagazin
    Moderation: Janis El-Bira

    Auch auf TikTok
    "Institut für Digitaldramatik" am Nationaltheater Mannheim
    Gespräch mit Sascha Hargesheimer und Lena Wontorra

    Intime Gesten, beredte Mienen
    Ausstellung über die Theaterfotografin Ruth Walz
    Von Susanne Burkhardt

    Die geniale Stelle:
    Felicitas Demurray über "Level fear" im Gripstheater Berlin

  • 14:30 Uhr

    Vollbild

    Das Filmmagazin
    Moderation: Susanne Burg

    Steht Hollywood bald still?
    Die Filmcrew-Gewerkschaft droht mit Streik
    Gespräch mit Katharina Wilhelm

    Ein neuer Blick auf das New York der 1960er
    Todd Haynes' The Velvet Underground
    Gespräch mit Todd Haynes

    Corona-Ticker:
    Diversität und der deutsche Film
    Von Christian Berndt

    Langsamer Abschied aus dem Leben
    Das Demenz-Drama "Supernova"
    Gespräch mit Harry Masqueen

    Postadoleszenz im TV
    Wenn Millenials erwachsen werden
    Von Simone Schlosser

    Große Gefühle: Der Erfolg koreanischer Serien
    Gespräch mit Anke Leweke

    Top Five: Das gute Verhandeln
    Von Hartwig Tegeler

    15:00 Uhr
    Nachrichten
  • 16:00 Uhr

    Nachrichten

  • 16:05 Uhr

    Echtzeit

    Das Magazin für Lebensart
    Moderation: Martin Böttcher

    Live on Tape:
    Schleifsteine wetzen, Ziegen melken - Die Almschule in Tirol
    Gespräch mit Eren Önsöz

    Faszination Gipfel
    Gespräch mit Buchautor und Alpinist Andreas Lesti

    Eigner Weinberg, endlich!
    Von Sebastian Krämer

    Stapel der Unordnung?
    Bergwelten zu Hause
    Von Ruth Rach

  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:05 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages
    Moderation: Korbinian Frenzel

  • 17:30 Uhr

    Tacheles

    Niedriglöhne in Deutschland
    "Ein Nährboden für gesellschaftliche Polarisierung"
    Alexandra Fedorets, DIW-Ökonomin, stellt sich den Fragen von Gerhard Schröder

    Jeder fünfte Beschäftigte in Deutschland arbeitet im Niedriglohnsektor, soviel wie in kaum einem anderen europäischen Land. Und nur wenige schaffen den Aufstieg. "Das ist ein Alarmsignal", sagt die DIW-Ökonomin Alexandra Fedorets.

  • 18:00 Uhr

    Nachrichten

  • 18:05 Uhr

    Feature

    Reihe: direct radio
    Koma Kicks
    Erkundungen unter jungen Kampftrinkern
    Von Tom Schimmeck
    Regie: Nikolai von Koslowski
    Mit: Julia Hummer
    Ton und Technik: Dietmar Fuchs, Martin Hansen
    Produktion: NDR 2008
    Länge: 53'16

    Laut Suchtexperten zählt Deutschland international zu den Hochkonsumländern. Auch Kinder und Jugendliche greifen zur Flasche. Um cool zu sein, um Sorgen zu vergessen. Doch was kommt nach dem Rausch? Der Autor hat die Jugendlichen begleitet.

    In Deutschland wird nach wie vor zu viel Alkohol getrunken, auch von Kindern und Jugendlichen. Jugendalkoholismus findet sich kaum in Statistiken, aber es gibt ihn. Immer noch. Heute werden mehr als doppelt so viele Kinder und Jugendliche wegen akuten Alkoholmissbrauchs stationär behandelt als zur Jahrtausendwende, dabei sind die Zahlen seit ein paar Jahren sogar rückläufig. Den Höchstwert der vergangenen 20 Jahre gab es im Jahr 2012 mit rund 18.800 Fällen. Die Betroffenen wurden zuletzt auch wieder jünger: 2019 wurden 3.200 Kinder und Jugendliche zwischen zehn und 14 Jahren wegen einer Alkoholvergiftung im Krankenhaus behandelt.
    Die einen möchten einfach dazugehören, cool sein oder ein bisschen erwachsen, manche wollen auch Sorgen vergessen. Hoch die Tassen. Weitertrinken. Filmriss. Doch die Gefahren für jugendliche Trinker sind noch größer als für Erwachsene, da das kindliche Nervensystem empfindlicher reagiert. Was geschieht nach dem großen Rausch? Für sein Feature, das an Aktualität nichts verloren hat, besuchte Tom Schimmeck junge Menschen in Suchtkliniken, traf sie in Notfallaufnahmen und auf der Reeperbahn.

    Tom Schimmeck, geboren 1959, arbeitet seit 40 Jahren als Journalist für Zeitungen, Zeitschriften und den Rundfunk, als Korrespondent, Kolumnist, Redakteur und Reporter aus aller Welt. 2010 erschien sein medienkritisches Buch „Am besten nichts Neues: Medien, Macht und Meinungsmache“. Für seine Arbeit erhielt Schimmeck eine Reihe von Preisen. „Koma-Kicks - Erkundungen unter jungen Kampftrinkern“ wurde im April 2009 mit dem Preis „ Bremer Hörkino“ ausgezeichnet. Zuletzt: „Silicon Children. Aufwachsen zwischen Absturz und Verheißung“ (Deutschlandfunk / RBB 2020), ), „Merkel-Jahre“ (Featureserie Deutschlandfunk 2021).

  • 19:00 Uhr

    Nachrichten

  • 19:05 Uhr

    Konzert

    Mendelssohn-Remise, Berlin
    Aufzeichnung vom 16.08.2021

    Nikolai Rimsky-Korsakow
    "Mozart und Salieri", Oper in einem Akt nach Alexander Puschkin
    Libretto vom Komponisten nach dem gleichnamigen Versdrama von Alexander Puschkin

    Robert Elibay-Hartog, Bariton
    Jeff Martin, Tenor
    Der blinde Geiger - Alan Stoupel, Violine
    Vladimir Stoupel, Klavier

  • Sigismond Stojowski
    Suite für Orchester Es-Dur op. 9
    "Intermède polonais"
    "Rêverie et Cracovienne"
    Sinfonie d-Moll für großes Orchester op. 21

    Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz
    Leitung: Antoni Wit
    Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2021 in der Philharmonie Ludwigshafen

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Eckhard Roelcke

    Volksmission mit leeren Worten
    Zum Rücktritt von Sebstian Kurz
    Gespräch mit Marlene Streeruwitz, Schriftstellerin

    Warschau pfeift auf Brüssel
    Verliert die EU ihr demokratisches Zentrum?
    Gespräch mit Basil Kerski, deutsch-polnisches Magazin "Dialog"

    Pinar Karabulut inszeniert in München Like Lovers Do (Memoiren der Medusa)
    Gespräch mit Anna Landefeld

    #Rette dein Theater
    Aktion gegen Millioneneinbußen für Theater in Niedersachsen
    Gespräch mit Sonja Anders, Intendantin Hannover Schauspiel