Programm

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Sonntag, 03.10.2021

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • Festival Pop-Kultur Berlin
    Aufzeichnung vom 26.08.2021

    Brauchen wir eine neue Musiker:innen-Vertretung?

    Podiumsdiskussion mit
    Balbina, Musikerin
    Ella Rohwer, Verband Pro Musik
    Klaus Lederer, Kultursenator Berlin
    Moderation: Juliane Reil, Christoph Reimann

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    Diskurs

    Bundestagswahl 2021
    Beginn einer neuen politischen Kultur?

    Es diskutieren:
    - Manuela Rottmann, Mitglied der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/ Die Grünen
    - Judith Skudelny, Mitglied der FDP-Bundestagsfraktion, Mitglied im Bundesvorstabd der FDP
    - Dr. Lena Masch, Politologin
    - Stephan Lamby, Journalist
    Moderation: Hans Dieter Heimendahl
    (Wdh. vom 01.10.2021 - Wortwechsel)

    Das Ergebnis der Bundestagswahl besiegelt den Bedeutungsverlust der Volksparteien CDU/CSU und SPD. Junge Wähler und Erstwähler trauen es eher den kleineren Parteien zu, Politik zu gestalten. Neue Wege der politischen Kommunikation werden erschlossen.

  • 02:00 Uhr

    Nachrichten

  • 02:05 Uhr

    Tonart

    Chansons und Balladen
    Moderation: Jürgen Liebing

    03:00 Uhr
    Nachrichten
  • 04:00 Uhr

    Nachrichten

  • 04:05 Uhr

    Tonart

    Clublounge
    Moderation: Oliver Schwesig

    05:00 Uhr
    Nachrichten
    06:00 Uhr
    Nachrichten
  • 07:00 Uhr

    Nachrichten

  • Mehr als ein Spaziergang
    Nach-Gehen und Nachdenken am 3. Oktober
    Militärdekan Dirck Ackermann, Berlin
    Evangelische Kirche

  • 07:30 Uhr

    Kakadu

    Das Buch vom Flohmarkt
    Eine Geschichte von Hans Zimmer
    Gelesen von Axel Wandke
    Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2021
    (Ursendung)
    Moderation: Tim Wiese

    Auf dem Trödelmarkt entdecken Flo und sein Opa ein altes Buch, in dem gleich vorne Opas Name steht. Kann es sein, dass es sich tatsächlich um genau das Buch handelt, das er als Kind verloren hat? Bevor die beiden das Rätsel lösen konnen, schnappt ihnen ein fremde Junge das Buch vor der Nase weg. Doch zum Glück hat Flo einen Plan, was sie nun machen können.

  • 08:00 Uhr

    Nachrichten

  • 08:05 Uhr

    Kakadu

    Kinderhörspiel
    Prinzessin Sara
    Von Mario Göpfert
    Nach dem Roman von Frances Hodgson Burnett
    Ab 7 Jahre
    Regie: Christine Nagel
    Komposition: Peter Ehwald
    Mit: Anne Marlene Meister, Verena von Behr, Anna Böttcher, Aglaia Rogacey, Alexander Khuon, Jürgen Holtz, Ingo Hülsmann
    Produktion: Deutschlandradio Kultur 2012
    Länge: 52'15
    Moderation: Tim Wiese

    Mit viel Fantasie wehrt sich das Waisenkind Sara gegen die Schikanen im Mädcheninternat.

    Sara ist bei ihrem Papa in Indien aufgewachsen. An einem trüben Wintertag bringt der Papa sie nach London. Sara soll hier zur Schule gehen. Der Papa hat ihr herrliche Kleider und Spiele gekauft, und sie bekommt das schönste Zimmer im Internat. Dann fährt der Papa zurück nach Indien und Sara muss allein zurechtkommen. Alle halten sie für eine kleine Prinzessin. Sara ist ein kluges Mädchen. Sie setzt sich selbstbewusst über die Verbote der Internatsleiterin hinweg. Sie befreundet sich, mit wem sie möchte, und kann nicht verstehen, warum Becky, das Dienstmädchen, nur arbeiten soll und nichts lernen darf. Als ihr Vater plötzlich stirbt und ihr kein Geld hinterlässt, muss Sara in eine kleine Dachkammer ziehen und sehr viel arbeiten. Gut, dass sie Freunde gefunden hat und ihre Fantasie ausreicht, sich auch jetzt schöne Spiele auszudenken.

    Frances Burnett (1849-1924) wurde durch drei Kinderbücher weltberühmt: „Der kleine Lord“, „Der geheime Garten“ und „Sara, die kleine Prinzessin“.

    Mario Göpfert, geboren 1957, schreibt seit 1984 Hörspieltexte und Erzählungen für Kinder.

  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • 09:05 Uhr

    Kakadu

    Magazin
    Moderation: Tim Wiese
    08 00 22 54 22 54

  • Moderation: Ralf Bei der Kellen
    sonntagsraetsel@deutschlandfunkkultur.de

  • 10:00 Uhr

    Nachrichten

  • 10:05 Uhr

    Plus Eins

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • 12:05 Uhr

    Studio 9

  • Ungleiche Nachbarn
    Eisenhüttenstadt und Kloster Neuzelle
    Von Stefan May

    Eisenhüttenstadt, ganz im Osten Brandenburgs an der Oder gelegen, galt als sozialistische Musterstadt der DDR. Auf dem Reißbrett war ein riesiges Stahlkombinat samt Wohnstadt auf der grünen Wiese entstanden. Heute ist Eisenhüttenstadt Deutschlands größtes Flächendenkmal. Direkt benachbart liegt Neuzelle, ein Ort mit einem barocken Kloster als Mittelpunkt. Vor 200 Jahren wurden die Mönche von dort vertrieben, vor drei Jahren haben Zisterzienser das Kloster Neuzelle wiederbelebt. Die ungleichen Nachbarn sind von gegensätzlichen Weltanschauungen geprägt. Wie funktioniert das Zusammenleben? 

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • Das Philosophiemagazin
    Moderation: Stephanie Rohde

    Perspektiven des digitalen Kapitalismus
    Algorithmen für's Allgemeinwohl
    Gespräch mit Eva von Redecker und Philipp Staab

    Klimawandel und Himmelserscheinungen
    Für eine Erotik des Wetters
    Von Wolfram Eilenberger

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:05 Uhr

    Religionen

    Moderation: Julia Ley

    Autorität und Religionen
     
    Der Imam der Zukunft
    Gespräch mit der Religionswissenschaftlerin Juanita Villamor
     
    Überhöhung von katholischen Priestern
    Das Gesicht Gottes unter den Menschen
    Von Michael Hollenbach
     
    Muslimische Predigerinnen in Niger
    Vorkämpferinnen mit traditionellem Weltbild
    Von Bettina Rühl

    Zweite Synodalversammlung
    Wie reformfähig ist die Katholische Kirche?
    Von Anne-Katrin Hochstrat

  • 15:00 Uhr

    Nachrichten

  • Zwischen Mahler und Lenin
    Der Dirigent und Komponist Oskar Fried (1871-1941)
    Gast: Alexander Gurdon, Musikwissenschaftler
    Moderation: Elisabeth Hahn

    16:00 Uhr
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:05 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages
    Moderation: Axel Flemming

  • 17:30 Uhr

    Nachspiel

    Das Sportmagazin
    Moderation: Thorsten Jabs

    Premiere!
    Das erste "Fußball-Länderspiel" Ostfriesland - DDR

    Hanning. Macht. Handball
    Biographie über Bob Hanning
    Von Knut Benzner

    Einwurf: Väter der Klamotten
    Der ewige Hype um Fußball-Trikots
    Von Heinz Schindler

    18:00 Uhr
    Nachrichten
    18:05 Uhr
    Nachspiel

    Online gegen Großmeister
    Fernschach ohne Briefporto 
    Von Fritz Schütte
    (Wdh. v. 10.03.2019)

    16. September 1981. Im UEFA-Pokal ist Borussia Möchengladbach zu Gast beim 1. FC Magdeburg. Frank lernt einen Fußball-Fan aus dem Westen kennen. Es entwickelt sich ein reger Briefkontakt, denn beide mögen eine in der DDR äußerst beliebte Sportart: Fernschach. Viereinhalb Jahre nach ihrem Untergang gewinnt die DDR im Fernschach sogar noch eine Medaille. Das Turnier hatte acht Jahre zuvor begonnen.
    Zwar können Fernschachpartien immer noch Jahre dauern, aber dank des Internets hat das Tempo merklich angezogen. Sogar Blitzschachpartien mit streng limitierter Bedenkzeit werden heute ohne direktes Gegenüber gespielt. Auf einigen Online-Plattformen können Laien sogar gegen Großmeister antreten.

  • 18:30 Uhr

    Hörspiel

    Wolfwelt
    Von Gerhild Steinbuch
    Regie: Henri Hüster
    Mit: Mateja Meded, Sylvana Seddig, Wolfgang Michael, Ingo Tomi, Ilse Ritter, Barbara Philipp, Paul Zichner und Klaus Theweleit
    Komposition: Bernhard Fleischmann
    Ton und Technik: Andreas Stoffels, Philipp Adelmann
    Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2021
    Länge: 63'51
    (Ursendung)

    Gerhild Steinbuch entwirft in ihrem Hörspiel einen poetischen Albtraum − eine vielstimmige Erzählung aus persönlichen Familienerinnerungen, gesellschaftlichem Vergessen und moderner Gewaltforschung.

    Anschließend:
    Gespräch mit Gerhild Steinbuch zum Hörspiel „Wolfwelt“
    Von Christine Grimm
    Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2021
    Länge: 16'35

    „Wolfwelt“ handelt vom Verschwinden: dem Verschwindenlassen von Geschichte und Verantwortung und dem Verschwindenwollen jener, die sich ausnahmsweise ans Tätersein erinnern. Wölfe ziehen durch eine Welt im Ausnahmezustand, und es ist nicht sicher, ob der Wolf einer ist, der in den Straßen mordet, einer, der im gleißenden Licht mit Prinzenfrisur roh-bürgerliche Reden schwingt, oder einer, der sich in seinen Körper einpanzert, weil er die Angstwelt nicht mehr erträgt. Vielleicht sind die eigentlichen Wölfe ja auch jene, die sich einheimeln im Flausch und das Erinnern leid sind: Akteure des Gedächtnistheaters, die Richard von Weizsäckers Rede zum Kriegsende von 1985 ein bisschen zu wörtlich nehmen und aus dem Glauben an die eigene Befreiung von Täterschaft und Schuld den unbedingten Glauben an die sogenannte Leitkultur ableiten. Ein Glauben, den es um jeden Preis zu verteidigen gilt. „Wolfwelt“ handelt auch von Körpern: Körpern, die ausbrechen und aufbrechen, die aufgebrochen werden, die sich abkappen, einpanzern, von Körpern als Kriegsgefährt, die nach innen schießen und durch ein Land rollern, das so grässlich ist wie die sogenannte Ganzheitlichkeit des deutschen Waldes.

    Mit viel Fantasie, Poesie und scharfem Realitätssinn begegnet Gerhild Steinbuch in einem akustischen Albtraum Formen und Sprache von neuer und ewig gestriger Gewalt in unserer Gesellschaft.

    Gerhild Steinbuch,1983 in Mödling geboren, studierte Szenisches Schreiben und Dramaturgie in Graz und Berlin. Heute Theaterautorin und Dozentin in Wien sowie engagierte Poetologin bei nazisundgoldmund.net. Zahlreiche Literatur- und Theaterstipendien und -preise.

  • 20:00 Uhr

    Nachrichten

  • 20:03 Uhr

    Konzert

    Live aus dem Kulturpalast Dresden
    Aktion - Orchestermusik um 1970

    Christfried Schmidt
    Sinfonie Nr. 2 "In memoriam Martin Luther King" für Orchester, Bass- und Altsolo (Uraufführung)

    Bernd Alois Zimmermann
    "Ich wandte mich und sah an alles Unrecht, das geschah unter der Sonne", Ekklesiastische Aktion für zwei Sprecher, Bariton-Solo und Orchester

    Antigone Papoulkas, Alt
    Robert Koller, Bariton
    Martin Jan Nijhof, Bass
    Peter Schweiger, Sprecher
    Helmut Vogel, Sprecher
    Dresdner Philharmonie
    Leitung: Jonathan Stockhammer

  • 22:00 Uhr

    Nachrichten

  • 22:03 Uhr

    Literatur

    Endlich Ruhe, Platz und Grün
    Der Traum vom Vorstadtleben
    Von Christoph Vormweg

    Suburbia ist ein Traum, leider von vielen. Also eine Idylle und eine Hölle.

    Die Industrialisierung lässt die Städte anschwellen und mit ihnen die Vorstädte. Denn viele Menschen wollen der Enge, dem Lärm und dem Gestank entfliehen. Wie lebt es sich am Rand der Stadt? Immer häufiger erkunden Schriftsteller den Alltag an der Peripherie. Mancher erlebt den Aufstieg zum Privateigentum als Triumph. Anderen gilt die Vorstadt-Existenz als Metapher für Vereinzelung und Hort des Kleinlichkeitsdenkens. Den Kindern ist das egal. Für sie kann das Gartenglück mit Fernsehanschluss die große Welt bedeuten. Vielleicht werden sie geprägt von der genormten Architektur der wie Grabsteine aufgereihten Einfamilienhäuser. Und was wird aus den Träumen des Neuanfangs auf grüner Wiese? Besiegeln Zersiedlung, Flächenfraß und Autozwang das ökologische Desaster? Solche Fragen stellt sich auch Christoph Vormweg, der in einem Reihenhaus aufgewachsen ist.

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Marietta Schwarz

    Der Tag der Einheit
    Ein echter Feiertag für die Schriftstellerin Helga Schubert
    Gespräch mit der Autorin

    Start Da-Ponte-Zyklus an Staatsoper Berlin mit "Cosi fan tutte" unter Barenboim
    Gespräch mit Dieter David Scholz

    Kunsthaus Zürich
    Ein „kontaminiertes Museum“?
    Von Kathrin Hondl

    Seuchen im Zeitalter der Globalisierung
    Ausstellung in Hildesheim
    Gespräch mit Oliver Gauert

    Ist der Kapitalismus noch zu retten?
    Ausstellung Post Capital Art im Mudam
    Gespräch mit Carsten Probst

    "Vergessene Bauhaus-Frauen"
    Eine Ausstellung in Weimar
    Von Henry Bernhard