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Freitag, 01.10.2021

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Klangkunst

    Schwerpunkt: Naturschock
    Desert Dictionary
    Regie, Komposition, Text: Boris Baltschun
    Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2021
    Länge: 54'30
    (Ursendung)

    Ein Wörterbuch der Wüste: Wie müsste es klingen? Welche Einträge müsste es enthalten? Mit diesen Fragen hat sich der Künstler und Komponist Boris Baltschun auf eine ausgedehnte Reise durch Südafrika begeben.

    Unterwegs machte er Reisebekanntschaften und bat sie um einen Eintrag in seinen imaginären Diktionär. Die Wortspenden offenbaren persönliche Zugänge und individuelle Geschichten zum Themenkomplex Wüste. Aus den einzelnen Teilen ergibt sich in der Bearbeitung des Komponisten ein Ganzes: eine Konversation unterschiedlicher Menschen, die so nie stattgefunden hat.
    Die Geräusche der Wüste setzen einen auditiven Übersetzungsprozess in Gang, gehen in die Klänge eines Synthesizers ein. So entsteht das akustische Panorama einer Landschaft als Projektionsraum für Fragen zur Umwelt, zu Kolonisierung und Isolation.

    Boris Baltschun ist ein in Berlin lebender Komponist, Musiker und Künstler. Gegenwärtig arbeitet er unter anderem an einer Installation in der Wüste (Südafrika, Provinz Nordkap), an einem Rechercheprojekt in Vietnam zum Zusammenhang von Sprache und Sprechen, Öffentlichkeit und Propaganda und an einer audiovisuellen Installation, die sich den Verbindungen von Architektur, Sound und Bewegtbild vor dem Hintergrund von Waffenmetaphern widmet. 2012 wurde er gemeinsam mit Serge Baghdassarians für „Bodybuilding“ (Deutschlandradio Kultur) mit dem Karl-Sczuka-Preis ausgezeichnet.

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    Tonart

    Weltmusik
    Moderation: Olga Hochweis

    02:00 Uhr
    Nachrichten
    03:00 Uhr
    Nachrichten
    04:00 Uhr
    Nachrichten
  • 05:00 Uhr

    Nachrichten

  • 05:05 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Morgen
    Moderation: Stephan Karkowsky

    05:30 Uhr
    Nachrichten
    06:00 Uhr
    Nachrichten
    06:20 Uhr
    Wort zum Tage

    Samuel-Kim Schwope, Dresden
    Katholische Kirche

    06:30 Uhr
    Nachrichten
    07:00 Uhr
    Nachrichten
    07:30 Uhr
    Nachrichten
    07:50 Uhr
    Interview

    "Die Hohenzollern und die Nazis"
    Kampf zweier Milieus gegen die Republik
    Gespräch mit Stephan Malinowski

    08:00 Uhr
    Nachrichten
    08:30 Uhr
    Nachrichten
  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • Theaterintendantin und Regisseurin Karin Beier im Gespräch mit Britta Bürger

    Sie ist Intendantin am größten Sprechtheater Deutschlands - dem Hamburger Schauspielhaus. Karin Beier führt dort auch Regie, oft arbeitet sie an mehreren Produktionen gleichzeitig. Jetzt ist sie froh, dass wieder live auf der Bühne gespielt wird.

  • 10:00 Uhr

    Nachrichten

  • 10:05 Uhr

    Lesart

    Das Literaturmagazin
    Moderation: Andrea Gerk

    "Zweites Grab, halber Preis"
    Der Friedhof als Mikrokosmos der Stadt
    Gespräch mit Annemieke Hendriks

    Neue Krimis:
    "Moder" von Garry Disher
    Von Katrin Doerksen

    Buchkritik:
    "Utop" von Herbert Kapfer
    Rezensiert von Samuel Hamen

    Ihre Buchhändlerin empfiehlt ...
    Buchhandlung Ocelot, Berlin
    Gespräch mit Magda Birkmann

  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • 11:05 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Vormittag
    Moderation: Carsten Beyer

    Robert Stadlober singt Stefan Heym "Vom Aufstoßen der Fenster"

    Das muss man gehört haben ... oder auch nicht: Pop
    Von Carsten Rochow

    Komische Käuze (5/5):
    Eden Ahbez
    Von Sky Nonhoff

    Zurückgespult - Die Woche in der Musik
    Von Laf Überland

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • Paul Spieß, Direktor des Berliner Stadtmuseums
    Moderation: Korbinian Frenzel

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • Moderation: Nana Brink

    Erste Sondierungsrunde SPD und Grüne und Linke in Berlin
    Gespräch mit Claudia van Laak

    Flutopfer verzweifeln dabei, Wiederaufbauhilfe zu beantragen
    Von Felicitas Boeselager

    Ost-West-Geschichte - Brieffreundschaften
    Von Alexandra Gerlach

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:05 Uhr

    Kompressor

    Das Popkulturmagazin
    Moderation: Boussa Thiem

    Warum das Straßenmagazin "Aspahlt" die Künstler der documenta15 vorstellt
    Gespräch mit Georg Rinke

    Kultserie "Seinfeld"
    Eine Notgemeinschaft für jede Lebenslage
    Von Matthias Dell

    Aus der Gosse: 15 Jahre Comicfestival Hamburg
    Gespräch mit Sascha Hommer

    Ausstellung "Amazons of Pop"
    Das klassische Frauenbild wird zertrümmert
    Von Anette Schneider

  • 15:00 Uhr

    Nachrichten

  • 15:05 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Nachmittag
    Moderation: Martin Böttcher

    Sting wird 70 Jahre alt
    Sie nannten ihn "Stachel"
    Von Christoph Prössl

    Komische Käuze (5/5): Eden Ahbez
    Von Sky Nonhoff

    Tagung in Kopenhagen
    Pop und Rausch
    Gespräch mit Dr. Bodo Mrozek

    Das muss man gehört haben ... oder auch nicht: Pop
    Von Carsten Rochow

    Zurückgespult - Die Woche in der Musik
    Von Laf Überland

    16:00 Uhr
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:05 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Abend
    Moderation: Julius Stucke

  • 18:00 Uhr

    Nachrichten

  • 18:05 Uhr

    Wortwechsel

    Bundestagswahl 2021
    Beginn einer neuen politischen Kultur?

    Es diskutieren:
    - Manuela Rottmann, Mitglied der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/ Die Grünen
    - Judith Skudelny, Mitglied der FDP-Bundestagsfraktion, Mitglied im Bundesvorstand der FDP
    - Dr. Lena Masch, Politologin
    - Stephan Lamby, Journalist
    Moderation: Hans Dieter Heimendahl

    Das Ergebnis der Bundestagswahl 2021 besiegelt den Bedeutungsverlust der einstmals großen Volksparteien CDU/CSU und SPD. Junge Wähler und Erstwähler trauen es eher den kleineren Parteien zu, Politik zu gestalten. Neue Wege der politischen Verständigung und Mehrheitsbildung werden erschlossen.

  • 19:00 Uhr

    Nachrichten

  • Ein Versprechen in die Zukunft
    Neue Tora-Rolle für Erfurter Synagoge
    Von Carsten Dippel

    80 Jahre Massenmord in Babyn Jar
    Von Jochen Rack

  • Lizenz zum Schreiben
    Über das Geschäft mit James Bond als Romanheld
    Von Christian Blees
    (Wdh. v. 17.04.2020)

    Als Romanfigur ist die Kino-Ikone James Bond weniger bekannt. Doch seit Ian Flemings "Casino Royale" schreiben verschiedene Autoren erfolgreich Bondthriller und am 30.09.2021 ist endlich die verschobene Premiere des neuen James Bond-Films "Keine Zeit zu sterben".

    James Bond, britischer Geheimagent 007 mit der Lizenz zum Töten, ist vor allem durch die Verfilmungen mit Sean Connery, Roger Moore & Co. längst zu einer Ikone des 20. und auch 21. Jahrhunderts geworden. Doch nur wenige wissen, dass Bonds Geburt nicht erst 1962 (mit „Dr. No“) auf der Kinoleinwand stattfand, sondern bereits 1953 zwischen zwei Buchdeckeln: Da erschien Ian Flemings „Casino Royale“ beim Londoner Verlag Jonathan Cape. Dieser und die nachfolgenden Bond-Romane bescherten Autor und Verleger Einnahmen ungeahnten Ausmaßes. Nach Flemings Tod 1964 drohte James Bond als Romanheld aus dem Bewusstsein der lesenden Öffentlichkeit zu verschwinden. Darum beauftragen dessen Erben bis heute verschiedene Autoren, weitere Thriller rund um den Geheimagenten zu schreiben. Nicht zuletzt dadurch beträgt die verkaufte Gesamtauflage der Bond-Reihe inzwischen weltweit 150 Millionen Exemplare.

  • 20:00 Uhr

    Nachrichten

  • 20:03 Uhr

    Konzert

    Musikfest Berlin
    Phiharmonie Berlin
    Aufzeichnung vom 15.09.2021

    Carlo Gesualdo da Venosa
    "Aestimatus sum" aus: Tenebrae-Responsorien für den Karsamstag

    Giovanni Gabrieli
    Canzon VIII à 8

    Giovanni Pierluigi Palestrina
    De lamentatione Jeremiae Prophetae

    Giovanni Gabrieli
    Canzon Primi Toni à 8

    William Byrd
    "Ne irascaris, Domine"

    Giovanni Gabrieli
    Sonata Octavi Toni à 12

    Thomas Tallis
    Incipit lamentatio Jermiae prophetae

    Igor Strawinsky
    "Threni: id est lamentationes Jeremiae prophetae" für Soli, Chor und Orchester

    Johanna Winkel, Sopran
    Henriette Gödde, Alt
    Maximilian Schmitt, Tenor
    Georg Poplutz, Tenor
    Dominik Köninger, Bariton
    Dominic Barberi, Bass
    RIAS Kammerchor Berlin
    Kammerakademie Potsdam
    Leitung: Justin Doyle

  • 22:00 Uhr

    Nachrichten

  • November
    Kleist und die algebraische Formel der Musik
    Von Peter Knopp

    Heinrich von Kleist schrieb in ganz besonderer Weise über die Wirkung von Musik.

    Heinrich von Kleist hat über das Entfesselte und Entfesselnde von Musik Bescheid gewusst und über das Zerstörerische in ihr, so in seiner Erzählung „Die heilige Cäcilie oder die Gewalt der Musik“. Die "algebraische Formel der Musik" erwähnt Kleist in einem Brief. Er sucht auch in den Strukturen der Musik für sich eine feste, haltgebende Grundlage. Das Mathematische in diesen Strukturen ist ihm wichtig.

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Eckhard Roelcke

    "Die Lola geht an..."
    Die Sieger beim Deutschen Filmpreis 2021
    Gespräch mit Anke Leweke

    Und alle Fragen offen
    Die documenta fifteen setzt auf Künstler-Kollektive
    Gespräch mit Elke Buhr

    "Geschlossene Spiele“
    Tanz-Uraufführung von Demis Volpi im Opernhaus Düsseldorf
    Von Wiebke Hüster

    "Amazons of Pop!"
    Kieler Kunsthalle zeigt Superheldinnen und Ikonen der 60er
    Von Anette Schneider

    Familie: Armin Petras inszeniert in Köln „Metropol“ - nach Eugen Ruges Roman
    Gespräch mit Dorothea Marcus