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Sonntag, 29.09.2019

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Studio LCB

    Aus dem Literarischen Colloquium Berlin
    Lesung: Sherko Fatah
    Gäste: Elke Schmitter und Stefan Weidner
    Moderation: Tobias Lehmkuhl
    Produktion: Deutschlandfunk 2019

    Ein Thriller? Ein historischer Roman? Eine Parabel? Mit "Schwarzer September" beleuchtet Sherko Fatah den Untergrund der 70er-Jahre, die klandestinen Zusammenkünfte kleiner Terrorzellen, die verdeckte Arbeit der Geheimdienste in Beirut, Paris und Frankfurt, das komplizierte Spiel der Camouflage. Die Deutsche, die den Kampf sucht, der Libanese, der in den innersten Kreis der Organisation „Schwarzer September“ vordringt, der Amerikaner, der sich keiner Illusion darüber hingibt, dass irgendjemand in dem brodelnden Moloch Beirut den kompletten Überblick behalten könnte. Diese Welt des Terrorismus und der Spionage in ihrem verschachtelten Aufbau stellt Sherko Fatah in seinem vermeintlich einfach geschriebenen, aber geschickt verfugten Roman höchst anschaulich dar. Und er fragt, inwiefern diese Zeit in ihrer utopischen Fatalität die heutige mitprägt.

  • 02:00 Uhr

    Nachrichten

  • 02:05 Uhr

    Tonart

    Chansons und Balladen
    Moderation: Jutta Petermann

    03:00 Uhr
    Nachrichten
  • 04:00 Uhr

    Nachrichten

  • 04:05 Uhr

    Tonart

    Clublounge
    Moderation: Christoph Reimann

    05:00 Uhr
    Nachrichten
    06:00 Uhr
    Nachrichten
  • Zum jüdischen Feiertag Rosch Haschana spricht Rabbiner Joel Berger

  • 07:00 Uhr

    Nachrichten

  • Maler der christlichen Botschaft
    Zum 350. Todestag von Rembrandt
    Von Jan-Hendrik Stens, Köln
    Katholische Kirche

  • 07:30 Uhr

    Kakadu

    Feature
    Pst… - ich bin ein Spion!
    Über Spione, Agenten und was Geheimdienste Geheimes tun
    Von Patricia Pantel
    Moderation: Tim Wiese

    Spione leben abenteuerlich! Sie jagen Verbrecher, knacken Codes, leben Doppelleben und ihr Handwerkszeug sind versteckte Kameras, Wanzen und geheime Waffen im Absatz eines Schuhs. Spione spionieren im Geheimen, erfüllen unlösbare Missionen und sind coole Typen wie James Bond. Unser Geheimauftrag - natürlich geschrieben mit unsichtbarer Tinte: wir finden heraus, was Spione eigentlich wirklich machen. Wie Spionage funktioniert. Warum überhaupt spioniert wird. Was Geheimdienste tun. Und was dran ist am abenteuerlichen Bild, das wir von Spionen haben.
    Wir spionieren - bis unser Geheimauftrag erfüllt ist. Denn unser Name ist: 00 Kakadu!

  • 08:00 Uhr

    Nachrichten

  • 08:05 Uhr

    Kakadu

    Kakadus Reisen
    Silberbüchse, Bärentöter und Henrystutzen
    Besuch im Karl-May-Museum Radebeul
    Moderation: Ulrike Jährling

    Villa Shatterhand - goldene Buchstaben machen jeden Besucher schon aus der Ferne neugierig auf ein Haus, in dem der „berühmte Schriftsteller und Weltreisende Dr. Karl May”, wie er sich nannte, bis zu seinem Tod 1912 wohnte. Bekannt wurde der sächsische Schriftsteller und Weltreisende dann auch durch seine sogenannten Reiseerzählungen. Aber am berühmtesten wurde Karl May mit seinen Geschichten um den Indianerhäuptling Winnetou, die es auch in Filmen, Hörspielen, auf der Bühne und in Comics gibt. Gereist ist er wirklich, wovon er schreibt, da ist vieles ausgedacht und geklaut, einen Doktortitel hat er nie erlangt, eine Universität auch nicht von innen gesehen. Dafür aber mehrere Jahre hinter Gittern gesessen. Und trotzdem wurde er weltberühmt. Wir besuchen das ehemalige Wohnhaus von Karl May, das von dem bewegten Leben und seinem literarischen Werk erzählt, besichtigen seine Waffensammlung, die allerdings von einem Dresdner Büchsenmeister stammte.

  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • 09:05 Uhr

    Kakadu

    Magazin
    Moderation: Tim Wiese
    08 00 22 54 22 54

  • Moderation: Ralf Bei der Kellen
    sonntagsraetsel@deutschlandfunkkultur.de

  • 10:00 Uhr

    Nachrichten

  • 10:05 Uhr

    Plus Eins

    11:00 Uhr
    Nachrichten
  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • 12:05 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages
    Moderation: Thomas Jaedicke

  • Great Spas of Europe
    Kurbäder im Wandel
    Von Tom Noga

    Im 19. Jahrhundert waren sie ein beliebter Treffpunkt für bedeutende Persönlichkeiten, eine zweite Blütezeit erlebten sie bis Anfang der 90er Jahre. Dann wurden die Zuschüsse der Krankenkassen gestrichen, die Zahl der Kurgäste ging rapide zurück. Heute überleben viele Kurorte vor allem durch Wellness-Gäste. Elf geschichtsträchtige Bäder bewerben sich nun gemeinsam um den Titel UNESCO- Weltkulturerbe. Tom Noga hat das belgische Spa, Bad Ems und Baden-Baden für seine Reportage besucht.

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • Das Philosophiemagazin
    Moderation: Simone Rosa Miller

    Österreich-Wahl
    Warum die Expertenregierung keine Lösung wäre
    Von Andrea Roedig

    'Indigenialität'
    Was wir von Naturvölkern lernen können
    Von Andreas Weber

    Kleine Philosophie des Singens
    Von Christian Berndt

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:05 Uhr

    Religionen

    Moderation: Anne Françoise Weber

    Homosexualität als Erklärmuster
    In seinem Buch „Sodom“ will der Journalist Frédéric Martel aufzeigen, wie stark der Vatikan von der unterdrückten Homosexualität vieler Kirchenmänner geprägt ist

    Ferien, als ob es die Mauer nicht gäbe
    Auch im geteilten Deutschland gab es Kontakte zwischen Kirchengemeinden
    Von Cornelia Saxe

    Verehrt wie ein Gott
    In Indien ist Mahatma Gandhi, dessen Geburtstag sich am 2. Oktober zum 150. Mal jährt, überall gegenwärtig
    Von Antje Stiebitz

    Das erste Mal. Reflexionen über den Anfang
    Das Fest Rosch HaSchana markiert nicht nur das jüdische Neujahr, sondern erinnert auch an die Erschaffung der Welt
    Von Ruth Kinet

  • Das erste Mal
    Reflexionen über den Anfang zum jüdischen Neujahrsfest Rosch Haschana
    Von Ruth Kinet

    Zeit braucht einen Anfang. Das jüdische Neujahrsfest steht am Anfang des jüdischen Jahres. Es erinnert an den Anfang der Welt, an die Erschaffung von Adam und Eva, es markiert den Geburtstag der Menschheit. Die hebräische Bibel steckt voller Geschichten von Neuanfängen und ersten Malen. Welche Bedeutung haben Anfänge im Judentum und welche die Verheißungen von Neuanfängen? Und schließlich: Wenn es einen Anfang gibt, muss es dann nicht auch ein Ende geben?

  • 15:00 Uhr

    Nachrichten

  • "Handgelenksübung eines alten Mannes"
    Das Oboenkonzert von Richard Strauss
    Gast: Albrecht Mayer, Oboist
    Moderation: Ulrike Timm
    (Wdh. v. 29.03.2015)

    16:00 Uhr
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:05 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages
    Moderation: Thomas Jaedicke

  • 17:30 Uhr

    Nachspiel

    Das Sportmagazin
    Moderation: Jörg Degenhardt

    Die unsichtbaren Helfer
    Die Streckenmarkierer beim Berlin Marathon
    Von Wolf-Sören Treusch

    Und es gibt sie doch
    Die sportlichen Jugendlichen
    50 Jahre Jugend trainiert für Olympia
    Von Thomas Wheeler

    Stark und erfolgreich
    Portrait Kobra Ladies - Frauenfootballteam
    Von Günter Herkel

    Ein Aufsteiger macht Furore
    Norwich City überrascht in der Premier League
    Von Hendrik Buchheister

    18:00 Uhr
    Nachrichten
    18:05 Uhr
    Nachspiel

    Ausdauersport Rock 'n' Roll
    Bewegungsperfektion im Takt treibender Musik
    Von Elmar Krämer

    Der Rock ‘n’ Roll gilt, zumindest in seiner Wettkampf-Ausprägung, als einer der körperlich anstrengendsten Tänze. Seine Dynamik ist nicht zu übersehen. Akrobatische Einlagen, springende Grundschritte, durch die Luft fliegende Tänzerinnen: All diese Elemente sind eine Herausforderung für Muskeln, Sehnen und Bänder. Kein Wunder also, dass das Training der Wettkampftänzer zu jeweils einem Drittel aus Kraft- und Ausdauerübungen und nur zu einem Drittel aus Tanz besteht.

  • 18:30 Uhr

    Hörspiel

    Torschlusspanik
    Von William Gaddis
    Übersetzung: Marcus Ingendaay
    Regie und Komposition: Klaus Buhlert
    Mit: Ignaz Kirchner
    Ton: Karl-Heinz Stevens, Ernst Hartmann, Gabriele Neumann, Susanne Friedrich
    Produktion: Deutschlandfunk / BR / WDR 1999
    Länge: 88'47

    Ein Schriftsteller ordnet sein Archiv und beklagt geistigen Diebstahl: „Was ist man? Was hat man noch (allein) für sich? Und dann immer dieser Thomas Bernhard, der die eigenen Zeilen plagiiert, bevor man sie schreibt!“

    Der Erzähler, ein alter Mann, ist ans Krankenbett gefesselt. Neben ihm stapelt sich die Vorarbeit zu seinem Werk über „die Rolle der Kunst und ihr Scheitern im Zeitalter kommerzieller Reproduzierbarkeit und Verwertung”. Immer wieder greift er in sein Archiv, immer öfter greift er daneben, die herbeizitierten Autoren machen sich selbstständig und fallen sich gegenseitig ins Wort. Um das Chaos perfekt zu machen, sucht der Held in komischer Verzweiflung nach der eigenen Identität. Er glaubt, einen Doppelgänger zu haben, der ihm seine Gedanken gestohlen hat. Was ist überhaupt noch authentisch? Gaddis spielt auf Thomas Bernhards Roman ‚Beton‘ an.

    William Gaddis (1922-1998), amerikanischer Schriftsteller. Er schrieb vier Romane. Sein erster Roman „The Recognitions” wurde von der Kritik verrissen und fand auch beim Publikum keinen Anklang. Zwanzig Jahre später erschien sein zweiter Roman „JR”, für den er 1976 den „National Book Award” erhielt. Ein zweites Mal wurde er mit dem „National Book Award” für den Roman „A Frolic of His Own” ausgezeichnet. Das Hörspiel “Torschlusspanik”, das Gaddis für den Deutschlandfunk schrieb, war die letzte Arbeit vor seinem Tod.

  • 20:00 Uhr

    Nachrichten

  • 20:03 Uhr

    Konzert

    68. Internationaler ARD-Musikwettbewerb
    Herkulessaal der Residenz München
    Aufzeichnung vom 20.09.2019

    Preisträgerkonzert
    für die Instrumente Klarinette, Fagott, Violoncello und Schlagzeug

    Carl Maria von Weber
    Konzert für Klarinette und Orchester Nr. 1 f-Moll, op. 73
    Joë Christophe, Klarinette

    Wolfgang Amadeus Mozart
    Konzert für Fagott und Orchester B-Dur, KV 191
    Andrea Cellacchi, Fagott

    ca. 20.50 Konzertpause
    Christine Anderson im Gespräch mit den Jurymitgliedern Nina Janßen-Deinzer, Rumi Ogawa, Tamás Varga und Milan Turković

    Dmitrij Schostakowitsch
    Konzert für Violoncello und Orchester Nr. 2 G-Dur, op. 126
    Haruma Sato, Violoncello

    Avner Dorman
    2. Adagio und 3. Satz Presto, exuberant
    aus: "Frozen in time". Konzert für Schlagzeug und Orchester
    Kai Strobel, Schlagzeug

    Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
    Leitung: Eun Sun Kim

    Fast drei Wochen lang, immer im September, schaut die Musikwelt nach München. Der Internationale Musikwettbewerb der ARD wird von allen ARD-Anstalten gemeinsam veranstaltet und bereits zum 68. Mal vom BR in München ausgetragen. In diesem Jahr konkurrieren junge Musikerinnen und Musiker der Instrumenten-Kategorien Klarinette, Violoncello, Fagott und Schlagzeug um die Auszeichnungen.

  • 22:00 Uhr

    Nachrichten

  • 22:03 Uhr

    Literatur

    Literatur trifft Wissenschaft
    Blauwale als Lockung und Drohung
    Tanja Maljartschuk und Hans-Jürgen Heinrichs über Fremdheit
    Moderation: Jörg Plath
    Aufzeichnung vom 02.09.2019 aus dem Literaturhaus Berlin

    Fremdheit kann bedrohlich sein - und beglückend.

    Der Blauwal ist ein kapitales Wesen - sehr groß und schwer und dennoch meist unsichtbar. Handelt es sich um die Unterart ‚Blauwal der Erinnerung’, der dem Roman von Tanja Maljartschuk den Titel gab, dann ist er fähig, Gegenwart und Vergangenheit miteinander zu verknüpfen: Eine unter Panikattacken leidende Schriftstellerin erinnert sich an das Leben des ukrainischen Freiheitskämpfers Wjatscheslaw Lypynskyj vor 100 Jahren. Fremd sind dessen Wünsche und Leiden, fremd bleiben sie jedoch nicht - die Schriftstellerin entdeckt, wie ähnlich Lypynskyjs Kämpfe den ihren sind. Hans-Jürgen Heinrichs hat sich als Ethnologe dem Fremden immer wieder ausgesetzt. Er erzählt in ‚Fremdheit’ von einer durchaus ambivalenten Erfahrung, ermöglicht nicht zuletzt durch Literatur und Kunst.

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Sigrid Brinkmann

    Neuanfang oder Rückkehr zum Alten?
    Österreich hat gewählt
    Gespräch mit Marlene Streeruwitz, Schriftstellerin

    Joana Mallwitz dirigiert Verdis Oper "Don Carlos" in Nürnberg
    Gespräch mit Franziska Stürz

    Parallax Symmetry
    Große Überblicksschau von Carsten Nicolai in Düsseldorf
    Von Rudolf Schmitz

    Wege der Moderne - Das Comeback
    Ausstellung im Museum Moritzburg
    Gespräch mit Thomas Bauer-Friedrich

    Kulturkampf
    Der Einfluss brasilianischer Politiker auf die Kultur
    Von Victoria Eglau

    Kulturpresseschau
    Von Tobias Wenzel