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Montag, 10.09.2018

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Freispiel

    Das ganze Chaos live
    Radio 100: Zeitreise in die Gegenöffentlichkeit
    Feature von Katharina Döbler und Annette Schäfer
    Regie: Stefanie Lazai
    Mit: Frank Holzkamp, Manuela Kay, Hans Peter Kuhn, Geert Lovink, Frank Szeimies, Sabine Wahrmann sowie Inga Bruns, Angela Gobelin, Volker Gunske, Wolfram Haack, Hans Hütt, Bettina Kurth, Dirk Ludigs, Katja Nicodemus, Leslie Rosin, Carla Schlender, Werner Voigt und Anika Mauer
    Ton: Alexander Brennecke
    Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2017
    Länge: 54'29
    (Wdh. v. 17.07.2017)

    Privatradio Westberlin: Radiomacherinnen und Radiomacher von Radio 100 erzählen vom Experimentieren im Äther.

    1987 ging in Westberlin "Radio 100" auf Sendung, der erste private Sender Berlins und ein Versuchslabor für radikale Ideen der 1980er-Jahre. Basisdemokratisch, ohne Budget und mit sehr unterschiedlichen Stimmen: Kurden, Araber, Schwule, Lesben, Hausbesetzer, Politaktivisten, Protagonisten der Subkultur und DDR-Bürgerrechtler bekamen Sendezeit. Hier erzählen ehemalige RadiomacherInnen von der Diskrepanz zwischen Wunsch und Wirklichkeit.

    Katharina Döbler, geboren 1957, war Redakteurin der nächtlichen Wortsendung "Nachtflug" bei Radio 100 und ist heute Redakteurin bei Le Monde diplomatique, außerdem Literaturkritikerin und Autorin. Hörspiele: "Das Flappen" (HR 1994) und "Krantz sagt nichts mehr" (HR/WDR 1994). "Schneeziegenmanöver" (BR 1999), Bearbeitung dreier Texte von Jane Bowles). Ihr Roman "Die Stille nach dem Gesang" erschien 2010.

    Annette Schäfer, geboren 1959, war Pressesprecherin von Radio 100, gehörte der Kultur- und der Kernredaktion an und sendete jede Donnerstagnacht Geschichten aus Politik und Verbrechen. Heute ist sie Autorin, Moderatorin und berät Kulturinstitutionen und Museen. Features u.a.: "Tompkins Square Park" (SFB 1991), "Not macht erfinderisch" (Deutschlandradio Berlin 1999), "Der Bauch der Stadt" (RBB 2011).

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    Tonart

    Klassik
    Moderation: Philipp Quiring

    02:00 Uhr
    Nachrichten
    03:00 Uhr
    Nachrichten
    04:00 Uhr
    Nachrichten
  • 05:00 Uhr

    Nachrichten

  • 05:05 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Morgen
    Moderation: Ute Welty

    u.a. Kalenderblatt
    Vor 650 Jahren: Die österreichische Nationalbibliothek wird gegründet

    DDR-Umerziehungsheim Torgau (1/5)
    „Ihr könnt mich umbringen“ - Wie Kinder zu Mördern gemacht werden
    Der Mordversuch
    Von Nathalie Nad-Abonji und Alexander Krützfeldt

    In einer fünfteiligen Serie über den Jugendwerkhof Torgau erzählen Zeitzeugen und Reporter die Geschichte einer Verzweiflungstat.

    Es geschieht im Sommer 1989 kurz vor dem Mauerfall: Fünf Jugendliche sind eingesperrt im Jugendwerkhof Torgau, einem brutalen Umerziehungsheim der DDR. Sie ertragen den Drill, die Demütigungen und Schikanen nicht mehr und schmieden einen Fluchtplan. Dafür soll sich einer von ihnen tot stellen. Paul meldet sich. Aber er will nicht nur tot daliegen, er will wirklich sterben. Sein Lebenswille ist gebrochen. Dabei ist er erst 16 Jahre alt.

    05:30 Uhr
    Nachrichten
    06:00 Uhr
    Nachrichten
    06:20 Uhr
    Wort zum Tage

    Pfarrerin Angelika Obert
    Evangelische Kirche

    06:30 Uhr
    Nachrichten
    07:00 Uhr
    Nachrichten
    07:30 Uhr
    Nachrichten
    07:40 Uhr
    Interview

    "Eingeimpft" - was ist von dem impfkritischen Film und Buch zu halten?
    Gespräch mit Dr. Natalie Grams, Ärztin und Leiterin d. kritischen Informationsnetzwerks Homöopathie

    08:00 Uhr
    Nachrichten
    08:30 Uhr
    Nachrichten
  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • "Der Maulwurf ist mein Wappentier"
    Klaus Pokatzky im Gespräch mit Ralf Rothmann, Schriftsteller
    (Wdh. v. 7.8.2017)

    Als er mit seinem letzten Roman "Im Frühling sterben" für den deutschen Buchpreis nominiert werden sollte, lehnte Ralf Rothmann das ab. Er wolle nicht Teil der Marketingmaschine Literaturbetrieb werden. Das Buch, in dem auch das Schicksal seines vom Krieg traumatisierten Vaters mitschwingt, landete sofort auf den Bestsellerlisten.
    Ralf Rothmann ist vor allem bekannt für seine Romane aus dem Ruhrpott. Dort wuchs er in einer Zechensiedlung auf, lernte mit erst 14 Jahren zunächst Maurer und erprobte sich in vielen anderen Berufen bevor er Schriftsteller wurde. Schon als Kind hatte er viel gelesen und früh seine Faszination für Sprache entdeckt. Als er mit Anfang 20 nach Berlin zog, begegnete er zum ersten Mal Autoren, die ihm zum Vorbild wurden. Für seine Romane bietet ihm sein Leben einen unerschöpflichen Fundus. Und auch wenn sein Elternhaus keineswegs akademisch war, so haben Mutter und Vater seine Leselust unterstützt und sein Schreiben auf ihre Weise geprägt.

  • 10:00 Uhr

    Nachrichten

  • 10:05 Uhr

    Lesart

    Das Literaturmagazin
    Moderation: Andrea Gerk

    "Decolonizing Wor:l:ds" beim ILB
    Von Tobias Wenzel

    „Die Verängstigten“ - über die Depression und die Literatur in Syrien
    Gespräch mit Dima Wannous

    Buchkritik: "Den blinden Göttern“ von Steven Uhly
    Rezensiert von Siegrid Brinkmann

    Mikrokosmos Bibliothek:
    Eine Serie aus Hamburgs Bücherhallen (Folge 1)
    Von Johannes Nichelmann

    Straßenkritik: "Die Krone des Schäfers" von Terry Pratchett
    Von Norbert Zeeb

    Hörbuch: "Die wahre Traurigkeit der Erwachsenen" von David Foster Wallace
    Vorgestelllt von Andi Hörmann

  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • 11:05 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Vormittag
    Moderation: Carten Beyer

    Das war das Lollapalooza 2018 - Ein Rückblick
    Von Martin Risel

    Das muss man gehört haben ... oder auch nicht ( Retro)
    Von Uwe Wohlmacher

    Die Regensburger Domspatzen erstmals im Heiligen Land
    Von Benjamin Hammer

    11:45 Uhr
    Rubrik: Jazz

    "Dance of the Demons"
    Spiritual-Jazz von der Band Web Web
    Gepräch mit Roberto Di Gioia, Pianist/Organist und Christian von Kaphengst, Bassist

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • Prof. Dr. Paul Nolte, Historiker, Neuere und Zeit-Geschichte
    Moderation: Anke Schaefer

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • Moderation: André Hatting

    Porträt René Wilke - der jüngste Oberbürgermeister in Brandenburg
    Von Vanja Budde

    Diktaturopfer mit Verfallsdatum?
    Recht auf Rehabilitierung endet 2019
    Von Silke Hasselmann

    Berlin:
    Erste Erfahrungen mit den neuen Quereinsteiger-Lehrern
    Von Anja Nehls

    Lehrkraft verzweifelt gesucht
    Quereinsteiger an deutschen Schulen
    Gespräch mit Heinz-Peter Meidinger, Präsident des Deutschen Lehrerverbandes

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:05 Uhr

    Kompressor

    Das Kulturmagazin
    Moderation: Gesa Ufer

    Rauswurf der Rowohlt-Chefin:
    Wie wichtig ist Verlagen der Glamourfaktor?
    Gespräch mit Hans von Trotha

    Mary Frey: "Real Life Dramas" in Köln
    Von Lotta Wieden

    Error. Die innovativen Highlights beim Ars Electronica Festival
    Von Philip Artelt

    Beruf: Rock 'n' Roller, Hobby: Ku Klux Klan-Versteher - Daryl Davis
    Gespräch mit Matthias Dell

  • 15:00 Uhr

    Kakadu

    15:05 Uhr
    Infotag

    Moderation: Patricia Pantel

    Kampf gegen Mobbing an Schulen
    Gespräch mit Carsten Stahl, Anti-Gewalt- und Anti-Mobbing-Trainer

    "Wenn der Kung Fu-Panda hochspringt"
    Die Kampfkunst Kung Fu
    Von Peter Kaiser

  • 15:30 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Nachmittag
    Moderation: Vivian Perkovic

    "Blick in den Strom" - Das neue Album von Bobo & Herzfeld
    Gespräch mit den Musikern

    Ein wirkliches Alterswerk?
    Paul Simon mit neuem Album "In the blue light"
    Von Andreas Müller

    Das muss man gehört haben ... oder auch nicht (Retro)
    Von Uwe Wohlmacher

    Soundscout: Uebertribe aus Hamburg
    Von Martin Risel

    Wochenvorschau Tonart
    Gespräch mit Holger Beythien

    16:00 Uhr
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:05 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Abend
    Moderation: Julius Stucke

    18:00 Uhr
    Nachrichten
  • 18:30 Uhr

    Weltzeit

    Moderation: Andre Zantow

    10 Jahre Finanzkrise in den USA- Die Reichen werden reicher
    Von G. Schwarte und T. Teichmann

    Im September 2008 war die Pleite der Lehman-Bank das deutlichste Zeichen der weltweiten Finanzkrise. Was in den USA mit Zahlungsausfällen bei Hypothekenpapieren von Eigenheimbesitzern begann, schlug Wellen bis nach Griechenland, Portugal, Spanien und sogar Island. Milliarden Steuergelder mussten für Banken und Autoindustrie aufgebracht werden. US-Präsident Obama regulierte danach die Wall Street, brachte die Wirtschaft wieder in Schwung und so sank die Arbeitslosigkeit deutlich. Nun lockerte Donald Trump diese „Bremsen“ für Finanzgeschäfte wieder, sehr zur Freude der Börsenspekulanten, die immer reicher werden, während die Löhne der einfachen Jobs niedriger liegen als noch 2008.

  • 19:00 Uhr

    Nachrichten

  • 19:05 Uhr

    Zeitfragen

    Magazin

    19:30 Uhr
    Zeitfragen

    “Meine größte Angst ist, dass mir das auch passiert”
    Wenn Scheidungskinder erwachsen werden
    Von Teresa Sickert
    (Wdh. v. 02.10.2017)

    In Deutschland befand sich die Scheidungsrate um die Jahrtausendwende auf einem historischen Höchststand. Rund 200.000 Ehen wurden jährlich geschieden, in etwa der Hälfte der Fälle waren minderjährige Kinder von der Trennung betroffen. Heute sind die meisten der damaligen Scheidungskinder selbst Erwachsene, leben ihre eigenen Beziehungen. Welche Spuren hat die Trennungserfahrung im Elternhaus in ihrem Leben hinterlassen? Ein Scheidungsforscher und eine Psychologin geben darüber Auskunft. Und drei inzwischen erwachsene Scheidungskinder reflektieren die Vergangenheit, ihre heutigen Einstellungen und Ängste zu Liebe und Partnerschaft. Es gibt nicht die eine Verarbeitung des Geschehenen. Wohl aber die Gewissheit, dass der Trennungsprozess der Eltern eine der prägendsten Erfahrungen im Leben ist und eine lange, erfüllte Partnerschaft kein Kinderspiel.

  • 20:00 Uhr

    Nachrichten

  • 20:03 Uhr

    In Concert

    15. Möllner Folksfest
    Aufzeichnung vom 08.06.2018

    Phønix feat. SangKa
    Danish Folk meets Guzheng

    Moderation: Holger Beythien

    Es sind oft die eher zufälligen Begegnungen von Musikerinnen und Musikern, aus denen neue, gemeinsame Projekte entstehen. Und da Welt- und Folkmusiker aus den unterschiedlichsten Kulturen und Regionen ohnehin neugierig aufeinander sind, finden wir gerade hier immer wieder spannende und oftmals auch erstmalige Kollaborationen. Ein solches Aufeinandertreffen legte den Grundstein für ein dänisch-chinesisches Projekt. 2014 trafen in Peking die chinesische Guzheng-Spielerin SangKa und die dänische Folkband Phønix aufeinander. Man entdeckte die klanglichen Gemeinsamkeiten und fand im Zusammenspiel von dänischer Folkmusik mit Bassklarinette, Akkordeon, E-Piano, Percussion und Gesang und der chinesischen Zither Guzheng reizvolle Inspirationen von einem musikalischen Miteinander, das es in dieser Art und Weise so noch nicht gab. Aus dem zufälligen Treffen wurde eine kontinuierliche Zusammenarbeit, die drei Jahre später zur ersten gemeinsamen „Groovy Guzheng“ führte. Dass das Konzept dieser europäisch-chinesischen Begegnung aber auch live im Konzert funktioniert, konnten die Besucher des Radiokonzertes beim diesjährigen Folksfest in Mölln sozusagen hautnah miterleben.

  • Kreuzeder und der Dschihad
    Von Jörg Graser
    Regie: Cordula Dickmeiß
    Mit: Sigi Zimmerschied, Luise Kinseher, Maria Peschek, Karim Chérif, Ferdinand Dörfler, Harry Täschner, Andreas Tobias und Robert Frank
    Ton: Alexander Brennecke
    Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2017
    Länge: 57'49
    (Wdh. v. 04.12.2017)

    Kreuzeder, Chef der Passauer Mordkommission, studiert den Koran. Mit Flüchtling Achmed bereitet er eine Abschreckungsaktion vor.

    Kreuzeder, Chef des Passauer Morddezernats, verbringt mehr Zeit im Wirtshaus als im Polizeipräsidium. Er lebt mit Gerda Bichler, der Wirtin vom Grauen Raben, in wilder Ehe und hat sich einem populistischen Stammtisch angeschlossen, angeblich, um verdeckt zu ermitteln. Während die Polizeipsychologin März an seiner Diensttauglichkeit zweifelt, hat der Verfassungsschutz den Gasthof längst verwanzt. Mit dem Flüchtling Achmed Arabi, den die Wirtin als günstige Tresenkraft engagiert, bereitet Kreuzeder eine unerhörte Aktion vor.

    Jörg Graser, 1951 in Heidelberg geboren, ist studierter Politologe und Absolvent der Münchner Filmhochschule. Er hat als Film- und Fernsehregisseur gearbeitet und schreibt Drehbücher, Theaterstücke und Hörspiele, für die er mehrfach ausgezeichnet wurde. Deutschlandradio produzierte auch "Kreuzeder" (2010), "Kreuzeder und die Kellnerin" (2011) und "Kreuzeder und der Tote im Wald" (2012). Der Autor lebt in München und im Bayerischen Wald.

  • 22:30 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages
    Moderation: Gabi Wuttke

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Vladimir Balzer

    Verfassungsschutz-Chef Maaßen relativiert - und verstärkt seine Medienkritik
    Gespräch mit Richard Gutjahr, Internetplattform LobbyPlag

    Musiker abgeschreckt? - Bachfesttage Köthen nach den rechtsextremen Aufmärschen
    Von Folkert Uhde, Radialsystem V GmbH

    Hans-Christian Ströbele und Klaus Pflieger im Gespräch über die RAF Zeit
    Von Christiane Habermalz

    Was soll das? - Warum eine erfolgreiche Verlegerin abgesetzt wurde
    Gespräch mit Wiebke Porombka

    Projekt "Stunde Null" - Deutsche Archäologen bilden syrische Archäologen aus
    Von Susanne Güsten

    Amerikanischer Albtraum - Die Drogenkrise in den USA beim beim Filmfest Toronto
    Von Anna Wollner

    Kulturpresseschau
    Von Ulrike Timm