Programm

Kalender
Mon
Tue
Wed
Thu
Fri
Sat
Sun

Samstag, 01.09.2018

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Lange Nacht

    "Ich bin völlig erschöpft von meinem äußeren Leben ...“
    Eine Lange Nacht über Franz Liszt
    Von Barbara Giese
    Regie: Beate Bartlewski

    „Das moderne Weltkind. Der Dämon des äußeren Erfolges verwirrt ihn immer wieder“, so schrieb Richard Wagner über den 1811 im österreich-ungarischen Burgenland geborenen Franz Liszt. Eigentlich wollte er Geistlicher werden, aber der ehrgeizige Vater sah in dem schwächlichen Kind den Künstler und ließ ihn bei dem bekannten Klavierpädagogen Carl Czerny unterrichten, dessen Etüden den Klavierschülern bis heute bestens bekannt sind. Anschließend ging Liszt auf Konzerttourneen durch Europa, um Geld für die Familie zu verdienen. Nach dem Tod des Vaters und einer verbotenen ersten Liebe hatte Liszt viele Affären. Exzentrische, gebildete und oft auch hysterische Frauen faszinierten ihn. Nur mit zwei Partnerinnen hat er über einen längeren Zeitraum zusammengelebt. Mit der ersten Lebensgefährtin Marie d‘Agoult hatte Liszt drei Kinder. Seine Tochter Cosima heiratete gegen seinen Willen Richard Wagner. Überraschend beendete Liszt seine Virtuosenlaufbahn auf dem Höhepunkt seines Erfolges, um sich als Komponist und Kapellmeister an den Weimarer Hof zu verpflichten und sorgte zusammen mit seiner zweiten Lebensgefährtin, Fürstin Carolyne Sayn Wittgenstein, für das Silberne Zeitalter der Tonkunst. Bis an sein Lebensende 1886 reiste er scheinbar ruhelos zwischen Rom, Budapest und Weimar. Marie d‘Agoult erkannte schon früh: „Nie wird Frauenliebe ihm genügen, ihn zu trösten.“ Populäre Werke von ihm sind die ‚Ungarischen Rhapsodien‘ und der ‚Liebestraum‘. Die in die Moderne weisenden Kompositionen, die kunstvollen Lieder und die geistliche Musik hingegen sind nahezu unbekannt geblieben.

    01:00 Uhr
    Nachrichten
    02:00 Uhr
    Nachrichten
  • 03:00 Uhr

    Nachrichten

  • 03:05 Uhr

    Tonart

    Filmmusik
    Edward Shearmur
    "Sky Captain and the World of Tomorrow"
    The London Metropolitan Orchestra

    Howard Shore
    "The Aviator"
    The Flemish Radio Orchestra

    David Shire
    "The Hindenburg"
    Hollywood Studio Symphony

    Moderation: Birgit Kahle

    04:00 Uhr
    Nachrichten
  • 05:00 Uhr

    Nachrichten

  • Blues Time
    Erfolglos, doch unvergessen
    Die unbekannten Bluesmusiker
    Von Tiny Hagen
    RIAS Berlin 1985
    Vorgestellt von Michael Groth

    Die Down Home Boys, Henry Williams oder Eddy Anthony werden vorgestellt. Namen, die im Kanon des Blues nicht zu finden sind, die aber dennoch viel zur Kraft dieses Genres beitrugen.

  • 06:00 Uhr

    Nachrichten

  • 06:05 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Morgen
    Moderation: Axel Rahmlow

    06:20 Uhr
    Wort zum Tage

    Pfarrerin Barbara Manterfeld-Wormit
    Evangelische Kirche

    06:30 Uhr
    Nachrichten
    07:00 Uhr
    Nachrichten
    07:30 Uhr
    Nachrichten
    07:40 Uhr
    Interview

    "Why Are We Creative?"
    Der Dokumentarfilm feiert Weltpremiere beim Filmfestival von Venedig
    Gespräch mit dem Regisseur Hermann Vaske

    08:00 Uhr
    Nachrichten
    08:30 Uhr
    Nachrichten
  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • Live mit Hörern
    Morgen, morgen, nur nicht heute: Was hilft bei Aufschieberitis?

    Gast: Hans-Werner Rückert, Psychologe und Psychotherapeut
    Moderation: Katrin Heise

    Tel.: 0800 2254 2254
    E-Mail unter: gespraech@deutschlandfunkkultur.de
    sowie Facebook und Twitter

    Was haben der Maler Leonardo da Vinci, der Schriftsteller Marcel Proust und der Philosoph Walter Benjamin gemeinsam? Sie alle waren Meister im Aufschieben wichtiger Vorhaben.
    Diese Aufschieberitis - Fachbegriff Prokrastination - kennt sicherlich jeder: Die Steuererklärung erledigen? Ich mähe erst noch den Rasen. Für die Masterarbeit lernen? Erst mal die E-Mails checken. Ein klärendes Gespräch mit dem Chef? Vorher schließe ich besser mein Projekt ab. Wir verzögern, vertagen und schieben unangenehme Dinge immer wieder hinaus; das ist mehr als menschlich und kann auch hilfreich sein. Nicht umsonst heißt es auch: Abwarten und Tee trinken. Viele brauchen auch den "letzten Drücker“, um auf Touren zu kommen.
    Ab wann aber wird das Aufschieben problematisch oder gar krankhaft? Und wie kann man die Aufschieberitis im Zaum halten?

    10:00 Uhr
    Nachrichten
  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • 11:05 Uhr

    Lesart

    Das politische Buch
    Moderation: Florian Felix Weyh

    Tanjev Schulz:
    "NSU - Der Terror vor rechts und das Versagen des Staates"
    Gespräch mit dem Autor

    Heft 94 der Zeitschrift INAMO
    Schwerpunkt NSU-Komplex
    Gespräch mit der Herausgeberin

    Franziska Schreiber:
    „Inside AfD“
    Vorgestellt von Nadine Lindner

    Abdul Adhim Kamouss:
    „Wem gehört der Islam?“
    Plädoyer eines Imams gegen das Schwarz-Weiß-Denken
    Vorgestellt von Ernst Rommeney

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • Donata Riedel, Handelsblatt Berlin
    Moderation: Jenny Genzmer

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • 13:05 Uhr

    Breitband

    Medien und digitale Kultur
    Moderation: Philip Banse

    Rechte Gewalt und Medien
    Gespräch mit Andrea Röbke, Felix Huessmann und Ronya Othmann

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:05 Uhr

    Rang 1

    Das Theatermagazin
    Moderation: Janis El-Bira

    Zwischen Fundus und Zeichentisch
    Gespräch mit Andy Besuch, Kostümbildner des Jahres

    Erfolgreicher Außenseiter im Sommertheater: Der Dramatiker Felix Mitterer
    Von Bernhard Doppler

    Der Theaterpodcast Folge 7: Theaterhäuser
    Marode, strahlkräftig & politisch bewusst
    Von Susanne Burkhardt und Elena Philipp

  • 14:30 Uhr

    Vollbild

    Das Filmmagazin
    Moderation: Susanne Burg

    Venedig: Am Lido beginnt die Oscarsaison
    Gespräch mit Patrick Wellinski

    Venedig: Was wird aus der Netflixdebatte?
    Gespräch mit Anke Leweke

    Cyrano de Bergerac meets Fack Ju Göhte
    "Das schönste Mädchen der Welt"
    Gespräch mit dem Regisseur Aron Lehmann

    Vorgespult:
    "Alpha" / "It must Schwing - The Blue Note Story" / "Menashe"
    Vorgestellt von Christian Berndt

    Wer ist eigentlich der "Dau"-Regisseur Ilya Khrzhanovsky?
    Von Jörg Taszman

    Kommunistenjagd in Hollywood
    Eine Filmreihe widmet sich der Schwarzen Liste
    Gespräch mit Hannes Brühwiler

    Top Five:
    Nonnen im Film - Schönheit, Scheinheiligkeit und Sadismus der Kirche
    Von Hartwig Tegeler

    15:00 Uhr
    Nachrichten
  • 16:00 Uhr

    Nachrichten

  • 16:05 Uhr

    Echtzeit

    Das Magazin für Lebensart
    Aufrecht, nachlässig, mutig - Eine Frage der Haltung?!
    Moderation: Susanne Balthasar

    Von Möhren und rechten Winkeln - mit dem Haltungscoach ins Büro
    Gespräch mit Matthias Dell

    Abschied mit Haltung?
    Wieso winkt kaum noch einer?
    Von Katharina Kühn

    Schlabberlook überall
    Ist das Mut zur Hässlichkeit?
    Gespräch mit der Stilkritikerin Claire Beermann

  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:05 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages
    Moderation: Jenny Genzmer

  • 17:30 Uhr

    Tacheles

    Der Westen in der Krise
    Welt aus den Fugen - Europa in Gefahr?

    Fragen von Marcus Pindur an Prof. Wolfgang Ischinger, Staatssekretär a.D., Vorsitzender der Münchener Sicherheitskonferenz

    Der Westen und die EU stecken in einer Krise. Die Vertreter der "illiberalen Demokratie" zündeln allerorten. Die USA unter Trump sind kein verlässlicher Partner, Putin ist eine andauernde Bedrohung. Welche Verantwortung trägt Deutschland heute? Welchen Preis wird mehr Verantwortung haben?

  • 18:00 Uhr

    Nachrichten

  • 18:05 Uhr

    Feature

    Das Massaker von Marikana
    Südafrikanische Minenarbeiter und die Verantwortung der BASF
    Von Johannes Gelich
    Regie: der Autor
    Mit: Sylvie Rohrer, Markus Hering, Tino Hillebrand, Wolfgang Pampel, Michou Friesz, Joe Remick und Nike van der Let
    Komposition: Bernhard Fleischmann
    Ton: Stefan Sieder
    Produktion: SWR/ORF 2017
    Länge: 53’57

    Im August 2012 wurden in der südafrikanischen Bergbauregion Marikana 34 Minenarbeiter während eines Streiks von der Polizei erschossen. Sie hatten gegen die gesundheitsgefährdenden Bedingungen protestiert, unter denen sie Platin schürfen müssen. Eine Kommission zur Aufarbeitung des Massakers offenbarte das Desinteresse des Staates, die Schuldigen zu finden. Fünf Jahre später sind Opfer und Angehörige in Mannheim. Sie wollen den Chemiekonzern BASF an seine Lieferkettenverantwortung erinnern, denn das Unternehmen ist ihr Hauptabnehmer für Platin.

    Johannes Gelich, geboren 1969 in Sa lzburg, Schriftsteller und Journalist. Schreibt Romane, Reportagen, Hörspiele und Radiofeatures. Für "Vielleicht hätte ich dich lieben sollen" (ORF 2015) erhielt er den Dr. Karl Renner-Publizistikpreis. Er lebt in Wien.

  • 19:00 Uhr

    Nachrichten

  • 19:05 Uhr

    Konzert

    Wiener Staatsoper
    Aufzeichnung vom 15.01.2018

    Gaetano Donizetti
    "La fille du régiment" (Die Regimentstochter), Opéra-comique in zwei Akten
    Libretto: Jean-Francois Bayard und Jules-Henri Vernoy de Saint-Georges

    Marquise von Berkenfeld - Donna Ellen, Alt
    Herzogin von Krackenthorp - Marjana Lipovsek, Mezzosopran
    Marie - Sabine Devieilhe, Sopran
    Sulpice, ein Hauptmann - Carlos Álvarez, Bass
    Tonio, ein junger Bauer - John Tessier, Tenor
    Hortensius, Haushälter - Marcus Pelz, Bass
    Notar - Francois Roesti, Sprechrolle
    Offizier - Jaroslav Pehal, Bass
    Chor und Orchester der Wiener Staatsoper
    Leitung: Evelino Pidò

  • Nikolaj Kapustin
    Klavierquintett op. 89 (Fassung für Saxofonquartett und Klavier)
    Duo für Altsaxofon und Violoncello

    Elisaveta Blumina, Klavier
    Peter Bruns, Violoncello
    Christoph Enzel, Saxofon
    Clair obscour Saxofonquartett

    Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2017

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Marietta Schwarz

    In New York ein Skandal, in der Schweiz geehrt
    Balthus in der Fondation Beyeler, Riehen/Basel
    Gespräch mit Raphael Bouvier, Kurator

    Weitere Demos in Sachsen - die Radikalisierung der besorgten Bürger
    Gespräch mit Raj Kollmorgen, Hochschule Zittau, Fakultät für Sozialwissenschaften

    Ring "pur"
    Markus Dietz startet in Kassel mit Wagners "Rheingold"
    Gespräch mit Dieter David Scholz

    Wer kommt nach Christian Holtzhauer?
    Kritische Bilanz des Kunstfestes Weimar
    Von Henry Bernhard

    Kulturpresseschau - Wochenrückblick
    Von Tobias Wenzel