Programm

Kalender
Mon
Tue
Wed
Thu
Fri
Sat
Sun

Samstag, 30.09.2017

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Lange Nacht

    "Ich spieße die Zeit mit der Feder auf"
    Eine Lange Nacht über Virginia Woolf
    Von Astrid Nettling
    Regie: Stefan Hilsbecher

    Unbestritten zählt Virginia Woolf (1882 - 1941) zu den Großen der literarischen Moderne. Früh nimmt sie die Herausforderung an, mit ihrem Schreiben dem neuen Jahrhundert gerecht zu werden. „Ich will alles Nutzlose, Abgestorbene, Überflüssige eliminieren: dem Augenblick ganz geben, was immer er enthält.” Von Kindheit an ist sie oft krank und übernervös. Seelische Krisen zwingen sie, als Schriftstellerin zu pausieren. Trotz all dieser Probleme hat sie ein beeindruckendes Oeuvre geschaffen. Neun Romane - darunter ‚Mrs. Dalloway‘, ‚Zum Leuchtturm‘, ‚Orlando‘, ‚Die Wellen‘, viele Essays, in denen sie sich mit literarischen Fragen beschäftigt, aber ebenso mit spitzer Feder in die männerdominierte Welt ihrer Zeit hineinsticht. Unzählige Briefe und Tagebücher kommen hinzu. Brillant, witzig, boshaft, zugleich nachdenklich und freimütig gewährt Virginia Woolf so Einblicke in ihre ebenso fragile wie dem Leben zugewandte Persönlichkeit. Lange stemmt sie sich durch ihr Schreiben gegen all die lauernden Abgründe. Zudem überschatten Krieg und Zerstörung die letzten Jahre ihres beschwerlichen Lebens: „Wenn der Krieg nicht wäre, dann würde ich immer weiter nach oben schweben, in diese erregende Schicht, in der man so selten lebt."

    01:00 Uhr
    Nachrichten
    02:00 Uhr
    Nachrichten
  • 03:00 Uhr

    Nachrichten

  • 03:05 Uhr

    Tonart

    Filmmusik
    Moderation: Vincent Neumann

    04:00 Uhr
    Nachrichten
  • 05:00 Uhr

    Nachrichten

  • Dresden - gestern und heute
    Ein historischer Stadtrundgang
    Von Geert Murmann
    Deutschlandfunk 1970

    Vorgestellt von Michael Groth

    Angesichtes eines wenig erfreulichen Zustandes der Stadt Anfang der 70er-Jahre widmet sich der Autor Geert Murmann vor allem der vielseitigen Geschichte Dresdens, zwischen barockem Prunk und politischen Wechselbädern.

  • 06:00 Uhr

    Nachrichten

  • 06:05 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Morgen
    Moderation: Katrin Heise

    06:20 Uhr
    Wort zum Tage

    Pfarrerin Angelika Obert
    Evangelische Kirche

    06:30 Uhr
    Nachrichten
    07:00 Uhr
    Nachrichten
    07:20 Uhr
    Kommentar der Woche

    Gegenwind aus Deutschland? - Macron, der Erneuerer
    Von Anke Schaefer

    07:30 Uhr
    Nachrichten
    07:40 Uhr
    Interview

    "Führerscheinpflicht" für Drohnen-Piloten: Sinnvoll oder über-bürokratisch?
    Gespräch mit Tim Hoesmann, Rechtsanwalt und Justiziar für den Bundesverband der Copterpiloten, den Verband der Drohnenpiloten

    08:00 Uhr
    Nachrichten
    08:30 Uhr
    Nachrichten
    08:50 Uhr
    Buchkritik

    Buchkritik: "Der Preis, den man bezahlt" von Arturo Perez Reverte
    Rezensiert von Katharina Döbler

  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • Welternährung ohne Fleisch - Illusion oder machbar?
    Marc Pierschel, Regisseur des Films "The End of Meat"
    Dr. Wilfried Bommert, Sprecher des Instituts für Welternährung
    Moderation: Klaus Pokatzky
    Telefonnummer 0800 2254 2254
    E-Mail unter gespraech@deutschlandfunkkultur.de sowie auf Facebook und Twitter

    Kaum ein Lebensmittel ist hierzulande so beliebt und zugleich so umstritten: Fleisch. 60 Kilo verzehrt ein Deutscher im Schnitt pro Jahr; bei 85 Prozent kommen Fleisch und Wurst täglich auf den Tisch. Viele Menschen können sich gar nicht vorstellen, auf ihr Steak oder den Burger zu verzichten. Andere haben Fleisch und Fisch bewusst von ihrem Speiseplan gestrichen, auch, um ein Zeichen gegen die Massentierhaltung und ihre Folgen zu setzen; die Zahl der Vegetarier und Veganer steigt. Daran erinnert der Welt-Vegetariertag am 1. Oktober.

    Welche Folgen hat unser Appetit auf Fleisch?
    Wie kann ein nachhaltiger Fleischkonsum aussehen?
    Ist eine Welternährung ohne Fleisch möglich oder reine Illusion?

    10:00 Uhr
    Nachrichten
  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • 11:05 Uhr

    Lesart

    Das politische Buch
    Moderation: Christian Rabhansl

    Buchkritik: "Kometenjahre. 1918: Die Welt im Umbruch"
    Von Daniel Schönpflug
    Rezensiert von Holger Heimann

    Anton Holzer:
    "Krieg nach dem Krieg. Revolution und Umbruch 1918/19"
    Gespräch mit dem Autor

    Buchkritik: "Das sowjetische Jahrhundert" von Karl Schlögel
    Rezensiert von Jörg Himmelreich

    Buchkritik: "Die Farbe Rot" von Gerd Koenen
    Rezensiert von Jaqueline Boysen

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • 12:05 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages  
    Moderation: Elke Durak

  • Der Wochenrückblick
    Moderation: Marcus Pindur

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • 13:05 Uhr

    Breitband

    Medien und digitale Kultur

    Mark Zuckerberg verliert die Kontrolle über seine Algorithmen

    "Fuck the Facts" - Inszeniertes Zeitgeschehen

    #280 Zeichen: Vertreibung aus dem Paradies

    Debatte: Rolle der Medien beim Erfolg der AFD

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:05 Uhr

    Rang 1

    Das Theatermagazin
    Moderation: Janis El-Bira

    Sechs Tage gelebte Utopie?
    Zum Ende der Besetzung an der Berliner Volksbühne
    Gespräch mit Annett Gröschner, Historikerin und Schriftstellerin

    Theaterdebüt in München:
    Die Filmemacherin Uisenma Borchu entdeckt die Bühne
    Von Noemi Schneider

  • 14:30 Uhr

    Vollbild

    Das Filmmagazin
    Moderation: Susanne Burg

    "Tom of Finland": ein Film über die Ikone der Schwulenbewegung
    Gespräch mit dem Filmregisseur Dome Karukoski

    Vorgespult: "Félicité", "Blood Simple" und "Unter deutschen Betten"
    Vorgestellt von Christian Berndt

    Macht, Gier, Korruption in Ägypten: der Politthriller "Die Nile Hilton Affäre"
    Gespräch mit dem Filmregisseur Tarik Saleh

    Baustellenbesichtigung: in L.A. wird das Oscar-Museum gebaut
    Von Nicole Markwald

    Das 65. Filmfestival San Sebastian geht zu Ende
    Von Wolfgang-Martin Hamdorf

    Emmy-Abräumer "The Handmaid's Tale" jetzt auch in Deutschland zu sehen
    Von Jörg Taszman

    Top Five: Noch Mensch oder schon Maschine?
    Von Hartwig Tegeler

    15:00 Uhr
    Nachrichten
  • 16:00 Uhr

    Nachrichten

  • 16:05 Uhr

    Echtzeit

    Das Magazin für Lebensart
    Müll - ist das falsche Wort
    Moderation: Mandy Schielke

    "Müll ist für uns lebenswichtig":
    Zur Arbeit von Archäologen
    Gespräch mit Thomas Kersting

    Edelmüllnutzung: Ashley Heather designt mit Gold aus Festplatten
    Von Leonie March

    Der Müll auf der Straße - Altruismus für alle
    Von Jürgen Stratmann

    "Trash" als luxuriöse Werkausgabe:
    Bahnhofskinofilme neu etndeckt
    Von Thomas Groh

    "Wer hat Lukas gebissen?", Folge 1:
    "Der Tod des Lukas Bernardin"
    Von Sebastian Hocke

  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:05 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages mit Sport
    Moderation: Elke Durak

  • 17:30 Uhr

    Tacheles

    Der Frieden in Kolumbien ist relativ
    Tom Koenigs, Kolumbien-Beauftragter der Bundesregierung stellt sich den Fragen von Burkhard Birke.

    Endlich dauerhafter Frieden in Kolumbien? Vor einem Jahr scheiterte ein erster Friedensvertrag am Votum des Volkes. Im Dezember ratifizierte dann das Parlament eine modifizierte Fassung. Die Umsetzung des Abkommens verläuft aber eher schleppend - zumindest auf Regierungsseite. Denn nach Aussage des Kolumbien-Beauftragten der Bundesregierung, Tom Koenigs, hat die Guerilla alle Verpflichtungen des Abkommens umgesetzt. Könnte der nach 53 Jahren erzielte Frieden doch noch scheitern? Wie stehen die Chancen, auch die zweite Guerillagruppe ELN zu befrieden? Was kann getan werden, um Kolumbien beim Kampf gegen illegale Drogen zu helfen?

  • 18:00 Uhr

    Nachrichten

  • 18:05 Uhr

    Feature

    Adelante Muchachos
    Kolumbianische Männer nach dem Bürgerkrieg
    Von Étienne Röder
    Regie: Beate Ziegs
    Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2017
    Länge: 53'58
    (Ursendung)

    Drei Männer, drei Feindbilder. Soldaten der Armee, der Paramilitärs und der Guerilla
    setzen sich zusammen.

    Irgendwo an Kolumbiens Karibikküste sitzen drei Männer an einem Tisch. Sie träumen von der Zukunft und sinnieren über Familie, Krieg und Frieden. Die Männer waren Soldaten dreier verfeindeter Armeen: der Guerilla, der Paramilitärs und der Armee. Doch das wissen sie nicht. Schweigen über die Vergangenheit ist die Bedingung dieses Gesprächs, das es so eigentlich noch nicht geben kann. Denn auch, wenn das Bemühen um einen Friedensvertrag die politische Aganda Kolumbiens beherrscht, bleibt die Frage, wie nach so vielen Jahren der Gewalt ein Zusammenleben möglich ist?

    Étienne Roeder, geboren 1983 in Berlin, Publizist und Schauspieler. Er studierte Kulturanthropologie, Lateinamerikanistik und Kulturwissenschaften in Berlin und Kolumbien. Er übersetzt Poesie und Prosa aus dem Spanischen und Portugiesischen und ist Autor von Reportagen und Radiofeatures.

  • 19:00 Uhr

    Nachrichten

  • 19:05 Uhr

    Konzert

    Schwetzinger SWR Festspiele
    Rokoko-Theater des Schwetzinger Schlosses
    Aufzeichnung vom 05.05.2017

    Claudio Monteverdi
    "L'Orfeo", Favola in Musica in einem Prolog und fünf Akten
    Libretto: Alessandro Striggio

    Luca Dordolo, Tenor - Orfeo
    Emanuela Galli, Sopran - La Musica, Euridice
    Giuseppina Bridelli, Mezzosopran - Messangera
    Vittoria Giacobazzi, Sopran - Nymphe
    Salvo Vitale, Bass - Caronte
    Alessio Tosi, Tenor - Hirte, Geist, Echo
    Massimo Altieri - Hirte, Geist
    Raffaele Pé, Countertenor - Hirte
    Davide Benetti, Bass - Plutone, Geist
    Riccardo Pisani, Tenor - Apollo
    Silvia Rosato, Sopran - Proserpina
    Sophia Patsi, Mezzosopran - Hoffnung
    La Venexiana
    Davide Pozzi, Cembalo und Leitung

  • Gabriel Fauré
    Prélude zur Oper „Pénélope“

    Gabriel Fauré
    „Pelléas et Mélisande“, Suite für Orchester op. 80
    (arrangiert von Charles Koechlin)

    Claude Debussy
    „Ariettes oubliées“ für Mezzosopran und Orchester
    (arrangiert von Brett Dean)

    Claude Debussy
    „La mer“, Drei sinfonische Skizzen für Orchester

    Magdalenza Kožená, Mezzosopran
    Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
    Leitung: Robin Ticciati

    Koproduktion Deutschlandfunk Kultur/Linn Records 2017

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Vladimir Balzer

    Kulturpresseschau-Wochenrückblick
    Von Arno Orzessek