Programm

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Dienstag, 12.09.2017

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Neue Musik

    "... über Ursache und Wirkung der Meinungsverschiedenheiten beim Turmbau zu Babel..."
    Musikdrama von Sven-Åke Johansson und Alexander von Schlippenbach
    Vorgestellt von Thomas Groetz
    (Wdh. v. 24.04.2007)

    In diesem Stück geht es um Lärm als Musik - ein städtisches Lustspiel mit Baggern, Betonmischern und herkömmlichen Instrumenten.

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    Tonart

    Jazz
    Moderation: Matthias Wegner

    02:00 Uhr
    Nachrichten
    03:00 Uhr
    Nachrichten
    04:00 Uhr
    Nachrichten
  • 05:00 Uhr

    Nachrichten

  • 05:05 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Morgen
    Moderation: Christine Watty

    u.a. Kalenderblatt
    Vor 25 Jahren: Der amerikanische Filmschauspieler Anthony Perkins gestorben

    05:30 Uhr
    Nachrichten
    06:00 Uhr
    Nachrichten
    06:20 Uhr
    Wort zum Tage

    Domprediger Michael Kösling
    Evangelische Kirche

    06:30 Uhr
    Nachrichten
    07:00 Uhr
    Nachrichten
    07:30 Uhr
    Nachrichten
    07:40 Uhr
    Interview

    Der neue Follett - "Das Fundament der Ewigkeit“
    Gespräch mit dem Schriftsteller

    08:00 Uhr
    Nachrichten
    08:30 Uhr
    Nachrichten
    08:50 Uhr
    Buchkritik

    "Denken wir neu": Das Wahlprogramm der FDP
    Rezensiert von Ursula März

  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • Der Musik verpflichtet
    Katrin Heise im Gespräch mit Samuel Adler, Komponist und Zeitzeuge

    In seiner Kindheit in Mannheim erlebte er, wie die Juden in Deutschland nach und nach an den Rand gedrängt, diskriminiert und verfolgt wurden. Gleichzeitig lernte er als Sohn eines Kantors die Musik in der großen Hauptsynagoge Mannheims kennen - bis sie in der Reichskristallnacht zerstört wurde. Heimlich rettete er mit seinem Vater Bücher aus dem Gebäude und wäre dabei fast ums Leben gekommen.

    Durch glückliche Fügung entkamen er und seine Familie den Nazis. Im Exil in New York studierte er Komposition bei Paul Hindemith, kehrte als Soldat der siegreichen US-amerikanischen Armee nach Mannheim zurück, organisierte dort Konzerte und gründete ein Armee-Orchester.

    Heute gehört Samuel Adler zu den wichtigsten Komponisten zeitgenössischer amerikanischer Musik, sein Werk umfasst Hunderte von Konzerten und Symphonien. Warum die Musik ihm das Leben gerettet hat, welche Rolle der Glauben fürs Komponieren spielt und warum er nicht eines, wohl aber viele Lieblingsinstrumente hat, dies und vieles mehr bespricht Samuel Adler mit Katrin Heise.

  • 10:00 Uhr

    Nachrichten

  • 10:05 Uhr

    Lesart

    Das Literaturmagazin
    Moderation: Andrea Gerk

    "Istanbul, Istanbul" - der Schriftsteller Burhan Sönmez
    Von Constantin Hühn

    Lesomat: Wir wählen Bücher! Wolfgang Bosbach stimmt für Gabor Steingart
    Von Elke Schlinsog

    Buchkritik: "Unsere Erde unter Druck" von Tony Juniper
    Rezensiert von Eva Hepper

    Passerelles d`Europe - eine literarische Schiffsreise
    Von Susanne von Schenck

    Die richtigen Bücher? - Die Shortlist zum Deutschen Buchpreis 2017
    Gespräch mit Kolja Mensing und Jörg Plath

  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • 11:05 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Vormittag
    Moderation: Carsten Beyer

    Interview und Livesong Courtney Marie Andrews

    Soundscout: Paisley aus Dresden
    Von Martin Risel

    Parteien buhlen im Wahlkampf um Clubkultur
    Von Christoph Möller

    Hans Zimmer wird 60:
    Was ist das Erfolgsrezept des Hollywood-Komponisten?
    Von Marius Weigel

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • Götz Aly, Historiker
    Moderation: Korbinian Frenzel

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • Moderation: Nana Brink

    Rosenkrieg zwischen Lufthansa und Fraport
    Von Ludger Fittkau

    Münchner Flughafen profitiert vom Rosenkrieg in Frankfurt am Main
    Von Tobias Krone

    Dieselgate überschattet Chromshow der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt
    Von Thomas Wagner

    Karamba Diaby - erster afrikanisch-stämmiger MdB SPD aus Magdeburg
    Ein Porträt von Christoph Richter

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:05 Uhr

    Kompressor

    Das Kulturmagazin
    Moderation: Stephan Karkowsky

    Vater des "Sumpfdings"
    US-Comiczeichner-Legende Len Wein gestorben
    Gespräch mit Jörg Buttgereit

    Goodbye Pepe? Zukunft und Vorgeschichte der rechten Trolle
    Gespräch mit Angela Nagle, Dublin City University

    Gestalten! Futurium
    Gespräch mit Nikolaus Bernau

    Fundstück 94: Felix Kubin - Anrufbeantworter
    Von Paul Paulun

  • 15:00 Uhr

    Kakadu

    15:05 Uhr
    Kakadu

    Moderation: Patricia Pantel

    Computerspieltipp: Conny Englisch
    Gespräch mit dem Medienexperten Thomas Feibel

    Buchtipp: Super-Bruno
    Von Karin Hahn

    Medienberufe: Regisseur
    Von Stefan Kleinert

  • 15:30 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Nachmittag
    Moderation: Andreas Müller

    Soundscout: Paisley aus Dresden
    Von Martin Risel

    Parteien buhlen im Wahlkampf um Clubkultur
    Von Christoph Möller

    Hans Zimmer wird 60:
    Was ist das Erfolgsrezept des Hollywood-Komponisten?
    Von Marius Weigel

    16:00 Uhr
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:05 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Abend
    Moderation: Vladimir Balzer und Axel Rahmlow

    18:00 Uhr
    Nachrichten
  • 18:30 Uhr

    Weltzeit

    Moderation: Margarete Wohlan

    Das Gebirge der Trump-Fans - Die verlorene Generation in den Appalachen
    Von Knut Benzner

    Was kann Trump den Appalachen tatsächlich bieten?
    Gespräch mit Marcus Pindur

    Sie sahen Donald Trump als einen der ihren und wählten ihn: Die Bewohner der Appalachen, des bewaldeten Mittelgebirges im Osten der USA. Stolz, aggressiv und politisch inkorrekt. Vor allem aber sind sie arm, es fehlt an allem: An Bildung, an gesunder Ernährung, an Zukunft. Eine kontinuierliche Migration derer, die anderswo ihre Chancen suchen, lässt die Appalachen verwaisen. Sie haben gehofft, mit Trump als Präsident wird sich das ändern. Und nun? Früher als Hillbillies verspottet, also als die, die quasi hinter dem Berg, im Nirgendwo leben. Für die einen sind sie nach wie vor die Hinterwäldler, für die anderen ist ihre Provinzialität eine Art guter, altmodischer, amerikanischer, gesunder Menschenverstand. Und Trump ist ihr Präsident.

  • 19:00 Uhr

    Nachrichten

  • 19:05 Uhr

    Zeitfragen

    Magazin
    Moderation: Azadê Peşmen

    Mit dem Vorkaufsrecht den Ausverkauf der Stadt verhindern
    Von Claudia van Laak

    Leerstandsmanagement statt Hausbesetzungen: Die Anti-Kraak-Bewegung
    Von Kerstin Schweighöfer

    19:30 Uhr
    Zeitfragen

    Schrottimmobilien
    Deutschlands Kampf gegen die maroden Häuser
    Von Catalina Schröder

    Viele ostdeutsche Kleinstädte und das westdeutsche Ruhrgebiet haben ein gemeinsames Problem: verwahrloste Immobilien, die das Stadtbild verschandeln. Im Osten stammen sie meist aus der Wendezeit. In Westdeutschland sind sie oft das Resultat des zu Grunde gegangenen Bergbaus. Geschäfte sind geschlossen, Häuser verlassen. Manchmal stehen ganze Straßenzüge leer. Im brandenburgischen Luckenwalde hat man erfolgreich gegen die Verwahrlosung angekämpft, doch noch immer gibt es zwischen den bereits sanierten Gebäuden Schrottimmobilien. Gelsenkirchen ist seit diesem Jahr eine von acht Städten in NRW, die mehrere Millionen vom Land bekommen, um Schrottimmobilien aufzukaufen und zu sanieren. Im Unterschied zum Osten Deutschlands kämpft man im Ruhrgebiet noch mit einem weiteren Problem: Viele heruntergekommene Immobilien wurden von dubiosen Besitzern an Armutsmigranten aus Bulgarien oder Rumänien zu völlig überteuerten Preisen vermietet. Bevor eine Immobilie überhaupt saniert werden kann, muss sie deshalb häufig erst einmal geräumt werden. Keine leichte Aufgabe für die Städte.

  • 20:00 Uhr

    Nachrichten

  • 20:03 Uhr

    Konzert

    Musikfest Berlin
    Philharmonie Berlin
    Aufzeichnung vom 11.09.2017

    Robert Schumann
    Ouvertüre zum Dramatischen Gedicht "Manfred“ op. 115

    Mark Andre
    "über“ für Klarinette, Orchester und Live-Elektronik

    Luca Marenzio
    "Crudele, acerba, inesorabil morte“, Madrigal für fünf Stimmen

    Nicola Vicentino
    "L’aura che’l verde lauro et l’aureo crine“, Madrigal für fünf Stimmen

    Luigi Nono
    "Il canto sospeso“ für Soli, Chor und Orchester

    Jörg Widmann, Klarinette
    Laura Aikin, Sopran
    Jenny Carlstedt, Mezzosopran
    Robin Tritschler, Tenor
    SWR Experimentalstudio
    SWR Vokalensemble
    SWR Symphonieorchester
    Leitung: Peter Rundel

  • 22:00 Uhr

    Alte Musik

    Monteverdi und die Tradition
    Von Bernhard Schrammek

    Die "Marienvesper“ von Claudio Monteverdi, veröffentlicht 1610, gilt als ein Meilenstein des konzertierenden Stils in der Kirchenmusik. Mit dem kontrastreichen Wechselspiel zwischen Vokal- und Instrumentalstimmen setzte Monteverdi wirkungsvoll seine Vorstellungen eines "Stile nuovo“ um. Inspirationen dazu hatte er auch von früheren Komponistengenerationen erhalten. Die Spurensuche zu den Vorbildern der "Marienvesper“ führt zu Adrian Willaert, Giovanni Gabrieli sowie zu Jachet de Mantua.

  • 22:30 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages
    Moderation: Hans-Joachim Wiese

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Gabi Wuttke

    Der diesjährige PRAEMIUM IMPERIALE geht an Shirin Neshat - und viele andere
    Gespräch mit Ute Thon, Textchefin der ART

    Heute Shortlist zu Deutschem Buchpreis
    Von Jörg Plath

    Matisse-Bonnard. Ausstellung über eine besondere Künstlerfreundschaft
    Von Rudolf Schmitz

    Millionenbürgschaften durch Hessen und Kassel - ist die Documenta pleite?
    Von Ludger Fittkau

    Flüchtig und improvisiert: Eine Ausstellung über ephemere Architekturen
    Gespräch mit Andres Lepik, Staatl. Museen zu Berlin

    Kulturpresseschau
    Von Hans von Trotha