Programm

Kalender
Mon
Tue
Wed
Thu
Fri
Sat
Sun

Freitag, 11.09.2015

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Klangkunst

    Kurzstrecke 41
    Zusammenstellung: Barbara Gerland, Ingo Kottkamp, Marcus Gammel
    Produktion: Autorenproduktion/Deutschlandradio Kultur 2015
    Länge: 54’30
    (Wdh. v. 31.08.2015)

    Flaschenpost
    Von Gerd Michalek
    Geschichten von Sendern, Suchern und Empfängern

    Vergiss es!
    Von Oliver Koch, Niklas Dommaschk
    Plagegeister im Kopf

    Los Gritos de Mexico
    Von Félix Blume
    Die Marktschreier von Mexico City (Prix Pierre-Schaeffer 2015)

    Außerdem: Neues aus der 'Wurfsendung' mit Julia Tieke

    Kurz und ungewöhnlich: Autorenproduktionen zwischen Feature, Hörspiel und Klangkunst.

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    Tonart

    Weltmusik
    Moderation: Thorsten Bednarz

    02:00 Uhr
    Nachrichten
    03:00 Uhr
    Nachrichten
    04:00 Uhr
    Nachrichten
  • 05:00 Uhr

    Nachrichten

  • 05:07 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Morgen
    Moderation: Nana Brink

    05:30 Uhr
    Nachrichten
    06:00 Uhr
    Nachrichten
    06:23 Uhr
    Wort zum Tage

    Zum jüdischen Fest Rosh Hashana spricht Rabbiner Arie Folger

    06:30 Uhr
    Nachrichten
    07:00 Uhr
    Nachrichten
    07:30 Uhr
    Nachrichten
    08:00 Uhr
    Nachrichten
    08:20 Uhr
    Frühkritik

    Tourstart Bryan Ferry in Düsseldorf
    Von Jan Tengeler

    08:30 Uhr
    Nachrichten
  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • Wie wurden Sie zum ersten Talentscout für deutsche Hochschulen?
    Matthias Hanselmann im Gespräch mit Suat Yilmaz, erster Talentscout für deutsche Hochschulen

  • 10:00 Uhr

    Nachrichten

  • 10:07 Uhr

    Lesart

    Das Literaturmagazin
    Moderation: Frank Meyer

    "Nichts ist so grausam wie die Realität"
    Eine Autopsie zum Buchauftakt von 'Zerschunden'
    Gespräch mit Kim Kindermann

    Die Poesie des Fragebogens für Flüchtlinge
    Gespräch über literarische Arbeit mit Flüchtlingen mit Gernot Wolfram und Ramadan Ali

    Giorgio Fontana
    'Tod eines glücklichen Menschen'
    aus dem Italienischen übersetzt von Karin Krieger
    Nagel & Kimche, Zürich 2015
    Rezensiert von Maike Albath

    Straßenkritik: "Endstation Sehnsucht" von Tennessee Williams

    Buchhändler im Gespräch:
    Ulrich Straub, Bunter Bücherladen, Filderstadt

  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • 11:07 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Vormittag
    Moderation: Mascha Drost

    "Gundis Lieder & Gundis Themen" - Ein Gundermann-Festival in Potsdam
    Gespräch mit Pierre Wilhelm

    Das muss man gehört haben ... oder auch nicht
    Von Martin Risel

    11:35 Uhr
    Tonart

    Zum 80. Geburtstag des estnischen Komponisten Arvo Pärt
    Von Claus Fischer

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • 12:07 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Mittag
    Moderation: Marianne Allweiss und André Hatting

  • Zwischen Dornröschenschlaf und Tourismustrubel
    Burgen am Mittelrhein
    Von Alexander Musik
    Moderation: Heidrun Wimmersberg

    Am Mittelrhein, zwischen Bingen und Koblenz, stehen an beiden Ufern Burgen Spalier - es ist die Region mit der höchsten Burgendichte Europas. Zudem ist das burgengespickte Mittelrheintal seit 2002 Unesco-Weltkulturerbe. Zum Begriff der Rheinromantik gehören Dutzende imposanter Burganlagen aus dem Mittelalter, die - zumeist im 19. Jahrhundert - neu errichtet wurden. Manche Burgen sind zugänglich und werden von Besuchern förmlich überrannt, andere liegen im Dornröschenschlaf, wieder andere sind in Privatbesitz und versperrt, oder es handelt sich nur noch um Ruinen. Was bedeutet es, heute Burgherr zu sein - oder wenigstens Burgverwalter?

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:07 Uhr

    Kompressor

    Das Kulturmagazin
    Moderation: Christine Watty

    "Fack Ju Göhte 2"
    Gespräch mit Bora Dagtekin, Regisseur

    "Daheim - Bauen und Wohnen in Gemeinschaft"
    Ausstellung im Deutschen Architekturmuseum Frankfurt/Main
    Gespräch mit den Kuratorinnen Annette Becker und Laura Kienbaum

    Hanne Darboven - Große Doppel-Retrospektive in Bonn und München
    Von Rudolf Schmitz

    "Erika Mustermann" wird 70
    Von Achim Heppelmann

    Fundstück 25: Negativland - Rubles

  • 15:00 Uhr

    Kakadu

    15:05 Uhr
    Kakadu

    Der Schatz unter unseren Füßen
    Warum 2015 das Internationale Jahr des Bodens ist
    Von Rebecca Hillauer
    Moderation: Ulrike Jährling

    Außer Wasser und Luft brauchen wir zum Überleben auch fruchtbaren Ackerboden, auf dem unsere Nahrung wachsen kann. Weltweit speichern die Böden zudem mehr CO2, also Kohlenstoffdioxid, als alle Bäume zusammen. Der Boden hält unser Klima gesund - solange wir ihn schonend bewirtschaften. In der Berliner Klima Schule, der Grundschule im Beerwinkel, lernen Kinder, wie man im Kompostkasten Terra Preta erzeugt. Die schwarze Erde der Indianer enthält viel Pflanzenkohle, ist dadurch sehr fruchtbar und bindet das CO2-Gas im Boden. Im Schulgarten wachsen dann Gurken, Zuccini und Tomaten. 'Kakadu'-Reporterin Rebecca Hillauer hat sich das von Kindern und Lehrerinnen erklären lassen.

    Rebecca Hillauer studierte Sozialpädagogik und war mehrere Jahre in einem Stadtentwicklungsprojekt in Ägypten tätig, bis sie sich ihrem Jugendtraum, dem Journalismus zuwandte. Sie lebt als freie Hörfunkautorin in Berlin.

  • 15:30 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Nachmittag
    Moderation: Andreas Müller

    Vor 50 Jahren: Die Rolling Stones starten ihre erste Deutschlandtournee

    Das US-Festival Lollapalooza und seine Europapremiere in Berlin
    Von Jörg Taszman

    16:00 Uhr
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:07 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Abend
    Moderation: Katrin Heise und Vladimir Balzer

  • 18:00 Uhr

    Nachrichten

  • 18:07 Uhr

    Wortwechsel

    Forum Frauenkirche
    Grundwerte, Genussmittel und Gedöns - Wozu braucht’s noch kulturelle Bildung
    Es diskutieren:
    Stephan Dorgerloh, Kultusminister von Sachsen-Anhalt
    Jan Vogler, Cellist und Intendant der Dresdner Musikfestspiele
    Wilfried Schulz, Intendant des Staatsschauspiels Dresden
    Sylvia Löhrmann, Ministerin für Schule und Weiterbildung von Nordrhein-Westfalen
    Moderation: Alexandra Gerlach, Deutschlandradio Kultur
    Aufzeichnung vom 07.09.2015 aus der Frauenkirche Dresden

    Musikunterricht nur bis Klasse 10; Kulturstudenten, die noch nie im Theater waren; endlose Sparzwänge in kommunalen Kulturetats: Kulturelle Bildung scheint in der durchökonomisierten deutschen Gegenwart auf der Strecke zu bleiben. Ein Luxusgut allenfalls für Besserverdienende, während große Gruppen der Gesellschaft von kultureller Teilhabe ausgeschlossen sind? Wozu braucht es kulturelle Bildung? Wie wichtig ist sie gerade heute angesichts von Identitätsdebatten und Überfremdungspolemik vor dem Hintergrund des Flüchtlingszustroms? Ist kulturelle Bildung zuvörderst eine Sache des Geldes? Oder geht es auch um Werteentscheidungen?
    Um diese Fragen ging es bei einer Podiumsdiskussion in der Dresdner Frauenkirche am 7. September im Rahmen der Reihe "Forum Frauenkirche".

  • 19:00 Uhr

    Nachrichten

  • Zum jüdischen Neujahrsfest Rosh Hashana
    "Der Apfel der Sünde für ein süßes, neues Jahr"
    Von Tradition und Wandel der Speiserituale zum jüdischen Neujahr
    Von Miron Tenenberg

    Musik: passend hierzu ein familiäres Glückwunschlied und Liturgie unterschiedlicher Strömungen (klassich ohne instrumentale Begleitung, mit Männerchor, sowie mit Orgel und gemischtem Chor

    Moderation: Mirjam Reusch-Helfrich

    Äpfel, runde Hefezöpfe, Honig und Fischköpfe begleiten Juden zu Rosch Haschana, dem jüdischen Neujahr. Die Auslegung der Bräuche, die meist aus biblischen Zeiten stammen, hat sich jedoch oft verändert. Galt der Apfel einst als Symbol der Vertreibung aus dem Paradies, wurde der Apfelbaum im Hohelied Salomons als Besonderheit unter den Bäumen gelobt. Die Interpretation der jüdischen Speiserituale ist vielfältig und unterliegt auch modischen Erscheinungen. Dass der Granatapfel für die Fruchtbarkeit der alternden Stammeseltern Abraham und Sara steht und ein gekochter Fischkopf einen Neuanfang bedeutet, erschließt sich nicht von selbst - im Gegensatz zu dem für den Feiertag speziell rund gebackenen Hefezopf. Was steckt also hinter den Speiseritualen, mit denen sich Juden weltweit ein süßes, neues Jahr wünschen?

  • 19:30 Uhr

    Zeitfragen

    Die Winkel der Realität ausleuchten
    Neue kolumbianische Literatur
    Von Tom Noga

    Eine neue Generation kolumbianischer Autoren schildert nicht nur die Gewalt des Landes, sondern blickt in das Getriebe einer dysfunktionalen Gesellschaft.

    Kolumbien genießt nicht den besten Ruf. Das Land galt lange als Hochburg der Kokainschmuggler; der Drogenbaron Pablo Escobar hat in den 80er- und 90er-Jahren einen regelrechten Krieg gegen den Staat geführt. Und in abgelegenen Gebieten auf dem Land haben sich bis vor Kurzem die marxistische Rebellenarmee der FARC und paramilitärische Einheiten bekämpft. Kolumbianische Schriftsteller haben das reflektiert. Sie haben Gewaltexzesse geschildert, sind mit morbider Lust in die Welt der Auftragsmörder eingedrungen und haben das Leben auf der Rasierklinge gefeiert. Eine neue Autorengeneration schürft tiefer. Sie richtet den Blick nicht nur in die Abgründe des Landes, sondern in das Getriebe einer Gesellschaft, die sich über weite Teile des 20. Jahrhunderts als dysfunktional erwiesen hat. Tom Noga stellt drei von ihnen vor.

  • 20:00 Uhr

    Nachrichten

  • Arvo Pärt zum 80. Geburtstag

    Mit Gesprächen und Auszügen aus aktuellen Konzertmitschnitten
    u.a.

    Berwaldhallen Stockholm
    Aufzeichnung vom 29.08.2015

    Arvo Pärt
    Sinfonien Nr. 1-4
    Sinfonieorchester des Nationalen Musikforums Wrocław
    Leitung: Tõnu Kaljuste

    Noblessner Gießereihalle Tallinn
    Aufzeichnung vom 04.09.2015

    "Da pacem Domine" für gemischten Chor und Orchester
    "La Sindone" für Orchester
    "Mein Weg" für vierzehn Streicher und Schlagzeug

    Marrit Gerretz-Traksmann, Klavier
    Estnischer Nationaler Männerchor
    Jugendchor des Musikgymnasiums Tallinn
    Ellerhein Mädchenchor
    Estnisches Nationales Sinfonieorchester
    Leitung: Tõnu Kaljuste

    Der selbsternannte Musik-Eremit Arvo Pärt wird heute 80 Jahre alt. „Gott ist stärker als wir, auch die Tonalität ist eine unbestreitbare Wahrheit.“ Mit solchen Sätzen versteht es Arvo Pärt bis heute zu provozieren. Früher, in Sowjet-Estland, verbrannte er Geigen in einem Happening und ließ er in seiner zweiten Sinfonie Spielzeug quietschen. Das und seine Hinwendung zur Religion riefen den KGB auf den Plan. Dann kreierte Pärt den „Tintinnabuli-Stil“, den „Glöckchen“-Minimalismus, und schließlich emigrierte er wie viele andere Künstler in den Westen. Doch hier herrschte die DarmstädterAvantgarde. Erneut provozierte er, diesmal mit der Einfachheit seiner Musik. Doch bildete sich zugleich eine große Fangemeinde: Mit Werken wie Fratres, Orient-Okzident, Credo oder Tabula Rasa gehörte er zu den meistgespielten Gegenwartskomponisten weltweit. Bis heute halten ihn die einen für einen spirituellen Erneuerer und die anderen für einen esoterischen Scharlatan. Am Abend seines 80. Geburtstages kommen Weggefährten und Beobachter zu Wort und erklingt seine Musik in aktuellen Produktionen.

  • 22:30 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages
    Moderation: Gabi Wuttke

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Eckhard Roelcke

    Von Hockney bis Holbein. Die Sammlung Würth im Martin-Gropius-Bau
    Von Carsten Probst

    Filmfest Toronto - Eröffnung
    Gespräch mit Susanne Burg

    Jüdisches Museum Frankfurt: neue Direktorin stellt Pläne vor
    Gespräch mit Mirjam Wenzel

    Kulturpresseschau
    Von Klaus Pokatzky