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Mittwoch, 09.09.2015

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Feature

    Die Nacht ist vorgedrungen
    Wie mein Vater schizophren wurde
    Von Sebastian Peter
    Komposition und Regie: der Autor
    Mit: Rainer Frank, Sebastian Peter
    Ton: Kai Schliekelmann
    Produktion: NDR/RBB 2015
    Länge: 54‘23

    Wie fühlt es sich an, wenn der eigene Vater schizophren wird?

    "Klaus Peter weiß nicht, was mit ihm passiert, als er beginnt, Wahnvorstellungen mit der Realität zu verwechseln. Er erwartet Amokläufe, wo keine stattfinden und sieht seine Eltern im Garten tot umfallen. Was Klaus weiß, ist, dass er Angst hat. Angst vor den Dingen, die nur in seinem Kopf sind, vor allem aber Angst vor dieser Angst. Klaus Peter ist mein Vater, und ausgehend von der Geschichte seiner Psychose eröffnet diese Feature-Komposition Perspektiven auf einen Affekt, der sich nie genau bestimmen lässt und der doch das ganze Leben eines Menschen und seiner Familie verändert."

    Sebastian Peter, geboren 1982 in Marburg/Lahn, Studium der Elektroakustischen Komposition, HfM Weimar, seit 2013 Komponist und Hörfunkautor. Für das Hörspiel 'Tophane' (Co-Autor Deniss Kacs) erhielt er 2009 den 'Prix découvertes Pierre Schaeffer' beim Phonurgia Nova Festival in Arles. Zuletzt: 'Verliehene Wörter' (Co-Autorin Mareike Maage, NDR 2011).

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    Tonart

    Americana
    Moderation: Veronika Schreiegg

    02:00 Uhr
    Nachrichten
    03:00 Uhr
    Nachrichten
    04:00 Uhr
    Nachrichten
  • 05:00 Uhr

    Nachrichten

  • 05:07 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Morgen
    Moderation: Nana Brink

    05:30 Uhr
    Nachrichten
    05:50 Uhr
    Kalenderblatt

    Vor 50 Jahren: Die Volksrepublik China gründet die "Autonome Region Tibet"

    06:00 Uhr
    Nachrichten
    06:30 Uhr
    Nachrichten
    07:00 Uhr
    Nachrichten

    Antiamerikanismus
    USA-Bashing total überholt!
    Von Susanne Schädlich

    Deutsche und Europäer lieben das Reiseland USA. Musik und Film sowie Mode und Technik von der anderen Seite des Atlantiks waren für sie zu allen Zeiten "Kult". Und trotzdem pflegen sie - vor allem politisch und wirtschaftlich - einen Antiamerikanismus. Warum?

    07:30 Uhr
    Nachrichten
    08:00 Uhr
    Nachrichten
    08:20 Uhr
    Frühkritik

    Häuser des Jahres 2015
    Ausstellung im Deutschen Architekturmuseum Frankfurt
    Von Rudolf Schmitz

    08:30 Uhr
    Nachrichten
  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • Wie bringen Sie Zoobesuchern den Naturschutz nahe?
    Matthias Hanselmann im Gespräch mit Prof. Manfred Niekisch, Direktor Zoo Frankfurt/Main, Biologe

  • 10:00 Uhr

    Nachrichten

  • 10:07 Uhr

    Lesart

    Das Literaturmagazin
    Moderation: Frank Meyer

    "Die Stunde zwischen Frau und Gitarre"
    Das neue Buch von Clemens Setz
    Gespräch mit dem Autor

    Die Unschuld der Erinnerung:
    Ein Film über Orhan Pamuks Istanbuler Museum
    Von Patrick Wellinski

    "Kings of London" von William Shaw
    Aus dem Englischen von Conny Lösch
    Suhrkamp, Berlin 2015
    Rezensiert von Kolja Mensing

    Straßenkritik: "Wölfe" von Hilary Mantel

  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • 11:07 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Vormittag
    Moderation: Mascha Drost

    Verborgene Harmonien
    Das Pablo Held Trio interpretiert Bartók, Hindemith und Mompou

    11:35 Uhr
    Tonart

    Die Watkins Family Hour:
    Intime Konzerte mit durchreisenden Gästen
    Von Fanny Tanck

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • 12:07 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Mittag
    Moderation: Marianne Allweiss und André Hatting

    13:00 Uhr
    Nachrichten
  • So klingt... Dresden
    Moderation: Katja Bigalke

    Kaum eine andere Stadt stand in letzter Zeit so häufig in den Negativschlagzeilen wie Dresden. Berichte von Pegida-Kundgebungen und ausländerfeindlichen Krawallen gingen rund um die Welt. Dabei gibt es auch das andere Dresden, das alternative, kunstbeflissene Elbflorenz. Wie reagieren junge Musiker und Kreative auf das Bild, das ihre Stadt derzeit abgibt? Diese Frage wollen wir heute im Länderreport Musik mit Eskei83, einem international preisgekrönten DJ, und Magnus Hecht, dem Leiter des Dresdner Kulturzentrums Scheune, das bereits zu DDR-Zeiten als Hort der alternativen Musikszene galt, klären.

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:07 Uhr

    Kompressor

    Das Kulturmagazin
    Moderation: Gesa Ufer

    Frage des Tages:
    Wie stemmt man eine Biennale in der umkämpften Ukraine?
    Gespräch mit Georg Schöllhammer, Kurator (mit Hedwig Saxenhuber)

    Auf der Flucht - Eine Leseperformance
    Von Jürgen Stratmann

    Architectures in Motion - Doku.Arts Festival in Berlin
    Gespräch mit Andreas Lewin, Künstlerischer Leiter und Geschäftsführer

    Kurzkritik: Anomalisa von Charlie Kaufman

    Preis der Nationalgalerie - Die Kandidaten
    Von Simone Reber

    Vorgespult: Filme der Woche

  • 15:00 Uhr

    Kakadu

    15:05 Uhr
    Musiktag

    u.a. Musikminuten mit Stefan Malzew
    Moderation: Ulrike Jährling

  • 15:30 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Nachmittag
    Moderation: Andreas Müller

    Petite Noir - Musik aus dem Kongo trifft auf New Wave
    Von Carsten Beyer

    "About The Young Idea":
    Die Große Jam-Retrospektive in London
    Von Tarik Ahmia

    16:00 Uhr
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:07 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Abend
    Moderation: Katrin Heise und Vladimir Balzer

    18:00 Uhr
    Nachrichten
  • 18:30 Uhr

    Weltzeit

    Farmen auf hoher See - Aquapods, die Zukunft der Fischerei?
    Von Wolfgang Stuflesser

    Feeding the Planet - Wie den Planeten sinnvoll ernähren?
    Von Jan-Christoph Kitzler

    Moderation: Burkhard Birke

    Feeding the Planet - Wie den Planeten sinnvoll ernähren?
    Die Weltausstellung in Mailand zeigt, wie facettenreich das Thema Ernährung ist. Nicht zufällig hat gerade Italien das Motto "Feeding the Planet" gewählt. Denn in kaum einem anderen Land beschäftigen sich die Menschen so lustvoll mit Lebensmitteln. Aber auch die Macht der Konzerne wird deutlich und wirft viele Fragen auf, ob die Versorgung der wachsenden Weltbevölkerung in den richtigen Händen ist.

  • 19:00 Uhr

    Nachrichten

  • 19:07 Uhr

    Zeitfragen

    Magazin
    Moderation: Stephanie Rohde

    Die Rekord-Queen - Elizabeth II. ist länger Königin als Queen Victoria
    Von Klaus Pokatzky

    "Geh'n Sie mal aus dem Bild!" - Männer im Schatten großer Frauen
    Von Eva Hepper

    19:30 Uhr
    Zeitfragen

    Gummi für die Masse
    Die Demokratisierung des Konfekts
    Von Nora Bauer

    Der Genuss einer Süßigkeit - Konfekt - war einst ein Privileg für die Reichen, bis im 20. Jahrhundert mit dem Gummibärchen ein Süßwarenmarkt für alle entstand.

    Demokratisierung ist ein Begriff der Soziologie und beschreibt den Abbau von (hierarchischer) Herrschaft in gesellschaftlichen Bereichen. Vor dem Ersten Weltkrieg stellte feines Konfekt aus Marzipan, Schokolade und Rosenwasser noch ein Statussymbol dar, da sein Genuss der reichen Oberschicht vorbehalten war. In der Weimarer Republik wurde dann eine andere Süßigkeit zeitgemäß, die aus billigeren Zutaten bestand: Rübenzucker, Wasser, Gelatine. Die gummiartige Masse mutierte schnell zum Konfekt für alle und lief dem Statussymbol den Rang ab. Fein war das Konfekt jetzt natürlich nicht mehr. Gummi eignet sich eben eher für ein billiges Massenprodukt denn für ein Symbol von Herrschaft. Die Einbußen im Preis machte der Handel durch die verkaufte Menge wett. Das begeisterte sogar den ehemaligen Kaiser Wilhelm: Für ihn stellten die Gummibärchen die beste Erfindung der jungen Demokratie dar.

  • 20:00 Uhr

    Nachrichten

  • 20:03 Uhr

    Konzert

    Nationales Musikforum Wrocław
    Aufzeichnung vom 04.09.2015

    Ausschnitte aus dem Eröffnungskonzert:

    Johann Sebastian Bach
    Contrapunctus 19 aus der Kunst der Fuge BWV 1080

    Krzysztof Penderecki
    O gloriosa Virginum

    Joseph Haydn
    Te Deum C-Dur Hob. XXIIIc:2

    Wojciech Kilar
    Orawa

    Witold Lutosławski
    Mi-parti

    Paweł Mykietyn
    Hommage à Oskar Dawicki (kurze Version)

    Sinfonieorchester des Nationalen Musikforums Wrocław,
    Leitung: Benjamin Shwartz
    Chor des Nationalen Musikforums Wrocław,
    Leitung: Agnieszka Franków-Želazny
    Wrocław Barockorchester,
    Leitung: Jarosław Thiel, Paul McCreesh
    Kammerorchester Leopoldinum,
    Leitung: Hartmut Rohde

  • 21:30 Uhr

    Hörspiel

    Der geteilte Blick
    Von Herbert Fritsch nach Texten aus der Prinzhornsammlung
    Regie und Remix (2009): Claude Pierre Salmony
    Mit: Herbert Fritsch
    Ton: Jack Jakob
    Produktion: SRF 1984/DRS 2009
    Länge: 52'33

    Anfang der 1980er Jahre wurde die 'Sammlung Prinzhorn' auf dem Dachboden der Heidelberger Klinik gefunden. Herbert Fritsch erarbeitete 1984 mit dem Regisseur Claude Pierre Salmony aus Texten der Sammlung ein 'akustisches Panoptikum'.

    In den Jahren 1919-1922 arbeitete Hans Prinzhorn in der Psychiatrischen Universitätsklinik Heidelberg. Dort betreute er Bilder und Bastelarbeiten der Patienten, die Emil Kraepelin gesammelt hatte. Dazu kamen Hefte, Kladden und beschriebene Einzelblätter. 1922 veröffentlichte Prinzhorn das Buch 'Bildnerei der Geisteskranken'. Er starb 1933. Anfang der 80er-Jahre wurde die inzwischen sogenannte Sammlung Prinzhorn auf dem Dachboden der Heidelberger Klinik gefunden. Herbert Fritsch, der damals in den Ensembles der Theater von Heidelberg und Basel spielte, erfuhr von dem Fund. Zusammen mit dem Basler Hörspielregisseur Claude Pierre Salmony erarbeitete er mit Texten aus der Sammlung eine mehrteilige Serie, die in diesem Remix zu einem akustischen Panoptikum verdichtet wurde.

    Herbert Fritsch, geboren 1951 in Augsburg, Otto-Falkenberg-Schule in München, spielte an verschiedenen großen Bühnen, in den 1990er-Jahren bis 2007 an der Berliner Volksbühne. In den letzten Jahren gefeierter Regisseur am Theater.

  • 22:30 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages
    Moderation: Hanns Ostermann

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Eckhard Roelcke

    Minden schmiedet kompletten Ring:
    Gerd Heinz eröffnet mit "Rheingold"
    Gespräch mit Dieter David Scholz

    Filme der Woche:
    "Fack Ju Göhte 2" & "Kill The Messenger"
    Von Hans-Ulrich Pönack

    Eröffnung Internationales Literaturfestival Berlin mit Javier Marías
    Von Dirk Fuhrig

    Ruhrtriennale:
    Luc Perceval inszeniert Zolas "Liebe - Trilogie meiner Familie"
    Gespräch mit Ulrike Gondorf