Programm

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Sonntag, 06.09.2015

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Literatur

    Reisen zum Vogel Simurgh
    Die Wiederentdeckung eines persischen Mystikers aus dem 13. Jahrhundert
    Von Margit Klingler-Clavijo

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    Tonart

    Chansons und Balladen
    Moderation: Jürgen Liebing

    02:00 Uhr
    Nachrichten
    03:00 Uhr
    Nachrichten
  • 04:00 Uhr

    Nachrichten

  • 04:05 Uhr

    Tonart

    Clublounge
    Moderation: Martin Risel

    Die Melancholie zum Ende des Sommers
    Seit dieser Woche spüren es die meistens von uns: Der Sommer geht zuende. Die Arbeitsstunden nehmen wieder zu, die Sonnenstunden ab. Die Abende werden kürzer und kühler. Und da kommt sie wieder: Diese Melancholie zum Ende des Sommers. Wenn wir noch in Gedanken am Strand hängen und noch nicht im bevorstehenden Herbst ankommen wollen. Diese besondere Stimmung haben viele Künstler auch musikalisch eingefangen. Und das ist heute nacht in der Tonart Clublounge bei Martin Risel zu hören.
    Zunächst werden aber noch mal die letzten Sommertage gefeiert: In der ersten Stunde ab 4 Uhr mit sonnigen Soulsounds voller massiver Bläser - vom neuen Ethio-Soul-Star Ester Rada aus Israel, den französischen Newcomern Empire of Sound sowie dem kanadischen Souljazz Orchestra. Und in der zweiten Stunde nach 5 Uhr mit elektronischen Clubbeats vom aktuellen Album von Stephan Bodzin aus Bremen und vom Debut von Nod One's Head aus Berlin. Zwischen Leichtigkeit und Unbeschwertheit sowie anklingender Melancholie der letzten Sommertage klingen auch die Debutalben von Matteo Capreoli und Will Archer.
    Nach 6 Uhr können Sie sich dann diesem süß-herben Abschiedsschmerz ganz hingeben. Die Musik dazu liefern die Newcomer Gwilym Gold aus London und Miu aus Hamburg sowie die Franzosen Mambo & Guts mit ihrer neuesten Compilation von internationalen Strandklängen.

    05:00 Uhr
    Nachrichten
    06:00 Uhr
    Nachrichten
  • Sikh Gemeinde

  • 07:00 Uhr

    Nachrichten

  • 07:05 Uhr

    Feiertag

    Fehler oder List der Vernunft?
    "Gott schuf den Menschen...und schuf sie als Mann und Frau.."
    Von Pfarrerin Lucie Panzer und Pfarrer Wolf-Dieter Steinmann
    Evangelische Kirche

  • 07:30 Uhr

    Kakadu

    Erzähltag
    Schwimmen gehen
    Von Beate Dölling
    Ab 7 Jahren
    Deutschlandradio Kultur 2013
    Moderation: Tim Wiese

    Vin hat auf der Straße einen Tisch gefunden. Seine Mutter und seine Schwester sagen, dass für das neue Möbel in der Wohnung kein Platz ist. Doch Vin behält den Tisch trotzdem. Ein Tisch ist auch eine Chance. Man kann sich an einem Tisch verabreden, gemeinsam schwimmen zu gehen.

    Der Tisch am Straßenrand hat bestimmt einmal in einem Wohnzimmer gestanden, denkt Vin. Oder in einer Küche. Und eine Familie hat daran gesessen und gegessen, geredet und gespielt. Vin nimmt den Tisch mit nach Hause. Ihre neue Wohnung ist klein, der Tisch wird Platz wegnehmen, aber vielleicht gewöhnen sich Mama und Angelina daran. Und wenn dann Papa zu Besuch kommt, dann könnten sie vielleicht alle zusammen an dem Tisch sitzen. Denn ein Tisch ist nicht nur ein Tisch. Ein Tisch ist auch eine Chance. Eine Erzählung aus dem Buch: 'Du bist sowas von raus! Echte Geschichten aus der Arche.'

  • 08:00 Uhr

    Nachrichten

  • 08:05 Uhr

    Kakadu

    Kakadus Reisen
    Kinderferien auf dem Tierschutzhof
    Moderation: Ulrike Jährling

    Für Kinder, die Tiere lieben und auch gerne für eine bestimmte Zeit Verantwortung übernehmen möchten, ist der Tierschutzhof von Klein Sien ein Paradies. Die Tiere, die hier Zuflucht gefunden haben, kommen allerdings oft aus ganz elenden Verhältnissen. Aber egal ob groß - wie Pferde, Yaks oder Esel - ob klein - wie Schildkröte oder Vögel - alle finden hier Aufnahme und liebevolle Pflege. Die Kinder lernen den richtigen Umgang mit den Tieren, sie müssen sich um Futter und saubere Ställe kümmern, dürfen aber auch reiten oder mit den Hunden baden gehen - eigentlich alles was zu einem unvergesslichen Sommererlebnis gehört. Kakadu unternimmt eine Reise nach Mecklenburg und mischt sich unter die Tiere und die Ferienkinder.

  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • Das Rätselmagazin

    10:00 Uhr
    Nachrichten
  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • Spaziergänge mit Prominenten
    Renate Schönfelder unterwegs mit dem Schauspieler Wolfgang Winkler in Görlitz

    Mit fünf Jahren fällt er in Görlitz aus dem Fenster, bricht sich beide Oberschenkel. 60 Jahre später, bei Dreharbeiten für den "Polizeiruf 110", wieder ein Sturz, wieder die Oberschenkel. "Ohne Sturz wäre ich ein Riese geworden." 170 cm stehen heute im Personalausweis von Schauspieler Wolfgang Winkler. Nach dem Unfall sind sie wieder da, die Bilder von der Kindheit in Görlitz, die Wochen im Krankenhaus, komplett in Gips. Damals besuchen ihn nur die Großeltern, bei ihnen wächst er auf. Seinen Vater kennt Winkler nicht, die Mutter "ist auf die schiefe Bahn geraten". Das erzählt ihm die Oma. Mit dem Opa geht er ins Görlitzer Theater. 1965 steht Winkler hier selbst auf der Bühne, in Shakespeares "Sommernachtstraum". Die Sache mit der Schauspielschule ist zunächst so eine Sache, er will hin, hat aber Angst vor der Eignungsprüfung. Erst seine Jugendliebe aus der Schule in Görlitz kann ihn überzeugen es doch zu versuchen. Es folgen Filme für die DEFA und das DDR-Fernsehen. 1996 wird Winkler bundesweit bekannt, als Hauptkommissar Herbert Schneider im "Polizeiruf". Bis 2013 stets an seiner Seite, Jaecki Schwarz, alias Hauptkommissar Herbert Schmücke. Mit 72 Jahren hat Wolfgang Winkler fast jede Rolle gespielt. Den Kommissar, den Komiker, den Koch. Einen großen Traum hat er aber noch: Eine Rolle in einem Historienfilm. Drehort? Natürlich Görlitz!
     
    Renate Schönfelder begleitet Wolfgang Winkler durch seine Heimatstadt - Görlitz. 

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • 12:05 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages
    Moderation: Thomas Jaedicke

  • Das Klassenradio
    Interaktiver Englisch-Unterricht in Pakistans Provinz
    Von Imke Hansen und Can Mansuroglu

    Das pakistanische Schulsystem steckt in einer Krise. Zusammen mit Nigeria bildet Pakistan das Schlusslicht im weltweiten Vergleich der Bildungssysteme. Über ein Drittel der pakistanischen Kinder besucht keine Grundschule. Doch auch ein Schulbesuch ist keine Garantie für eine gute Ausbildung: Vor allem auf dem Land sind die Lehrer selbst schlecht ausgebildet und oft überfordert. Die Klassen sind zu groß und kaum Lehrmittel vorhanden.
    Die ehemalige Lehrerin Fakhira Najib versucht mit einem kreativen Ansatz den Englischunterricht zu revolutionieren. Zusammen mit ihrem Mann hat sie den progressiven Radiosender Power99 gegründet. An jedem Schultag sendet Power99 das interaktive Radioprogramm "Broadclass". Hiermit lernen die Grundschüler spielerisch Englisch. Gleichzeitig unterstützt Fakhira mit ihrem Team die Schulen, verteilt Radios, bildet Lehrer aus. Bereits 90.000 Kinder werden in und um die Hauptstadt Islamabad mit "Broadclass" unterrichtet. Nun wagt sich Fakhira Najib in die Provinzen.

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • Das Philosophiemagazin
    Moderation: Stephanie Rohde

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:05 Uhr

    Religionen

    Das Problem für Christen ist, dass Juden immer noch existieren
    Gespräch mit dem Berliner Rabbiner Walter Rothschild über das 50-jährige Jubiläum der Konzilserklärung „Nostra Aetate“, die die katholische Judenfeindschaft beenden sollte
    Von Philipp Gessler

    Säkulares Judentum aus religiösen Quellen
    Die neue jüdische Halbjahreszeitschrift „Machloket“ will die aktuellen heißen Themen des Judentums thematisieren - in guter talmudischer Streitkultur
    Von Stefanie Oswalt

    Die Psalmen als Brücke
    Das „Lutherland Thüringen“ hat sich an ein großes jüdisch-interreligiöses Festival gewagt, das zugleich ein Impulsgeber für die Ökumene sein will
    Von Blanka Weber

    Die 68er der Kirche
    Die katholische Laienorganisation St. Egidio kämpft seit Jahrzehnten für die Armen und den Frieden in der Welt - mit erstaunlichem Erfolg
    Von Marina Collaci

    Moderation: Philipp Gessler

  • 15:00 Uhr

    Nachrichten

  • Harmonische Eingebungen
    Antonio Vivaldis Konzertzyklus „L’Estro Armonico“ op. 3
    Gast: Die französische Violinistin Amandine Beyer
    Moderation: Ilona Hanning
    (Wdh. v. 15.09.2013)

    16:00 Uhr
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:05 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages mit Sport
    Moderation: Thomas Jaedicke

  • 17:30 Uhr

    Nachspiel

    Das Sportmagazin

    18:00 Uhr
    Nachrichten
    18:05 Uhr
    Nachspiel

    Das Duell
    Derbys im Mannschaftssport
    Von Frank Ulbricht

    Gleich in seiner ersten Saison in London bestreitet Steffen Freund mit Tottenham Hotspur sechs Lokalderbys: Gegen Chelsea, Arsenal und West Ham. Derby ist aber nicht gleich Derby, das hat der frühere Nationalspieler schon in seiner Bundesligazeit gelernt. Hautnah erlebt er mehrfach eines der emotionalsten: Schalke 04 gegen Borussia Dortmund. Als es den Brandenburger in den Ruhrpott zieht, dem ›Land der tausend Derbys‹, kickt der Defensivspezialist zunächst für die Schalker. Schnell gehört er für die Fans zur königsblauen Familie. Nach seinem Wechsel zum Erzrivalen Borussia Dortmund halten ihm die Anhänger aus Gelsenkirchen riesige Todesanzeigen entgegen. Bewunderung und Verachtung, wesentliche Zutaten für ein Derby. Doch was gehört noch dazu, damit aus einem Spiel ein Derby wird? Ein Duell, das die Massen elektrisiert und alles andere unwichtig erscheinen lässt. Und wie sieht es in anderen Sportarten aus, etwa im Handball?

  • 18:30 Uhr

    Hörspiel

    Spielregeln
    Provincetown Playhouse, Juli 1919, ich war 19
    Von Normand Chaurette
    Aus dem kanadischen Französisch: Herle-Christin Jessen
    Regie: Steffen Moratz
    Mit: Astrid Meyerfeldt, Markus Meyer
    Ton: Karl-Heinz Runde
    Produktion: SR 2013
    Länge: 70‘05

    Mit dem Nachspiel seines ersten Bühnenstücks erinnert sich der 38-jährige Charles Charles an einen Schlüsselmoment im Leben.

    Anschließend:
    Nicht einmal im Theater konnte man ein Kind aufschlitzen, ohne dass es Gerede gab
    Essay zu Provincetown Playhouse
    Von Herle-Cristin Jessen
    SR 2014 / Länge: 16'58
       

    Am 19. Juli 1919, im Alter von 19, gibt Charles Charles sein Debüt als Schauspieler und Dramatiker: Sein Stück wird in 19 Szenen im Provincetown Playhouse auf Cape Cod uraufgeführt. 19 Jahre später, an seinem 38. Geburtstag, erinnert sich Charles Charles an diesen Schlüsselmoment seines Lebens, mehr noch, er spielt den Abend, das Stück, und alles was dann geschah, nach. Denn am Ende des Stücks kommt ein kleiner Junge zu Tode. Normand Chaurette hat ein selbstironisches Stück über das Theater geschrieben. Seinen Protagonisten Charles Charles beschäftigt das Verhältnis von Wirklichkeit und Kunst, die Suche nach der wahren ästhetischen Form und schließlich doch die Wirklichkeit selbst.

    Normand Chaurette, geb. 1954 in Montréal, gilt als einer der wichtigsten Dramatiker Québecs. Neben Theaterstücken schreibt Chaurette auch Drehbücher.

  • 20:00 Uhr

    Nachrichten

  • 20:03 Uhr

    Konzert

    Musikfest Berlin
    Live aus der Philharmonie Berlin

    Arnold Schönberg
    Kammersinfonie für 15 Soloinstrumente Nr. 1 E-Dur op. 9
    ca. 20.30 Konzertpause

    Gustav Mahler
    Sinfonie Nr. 9 D-Dur

    The Israel Philharmonic Orchestra
    Leitung: Zubin Mehta

    Surround Sound - Dolby Digital 5.1

  • 22:30 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages mit Sport

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Eckhard Roelke

    Highlights von den Filmfestspielen Venedig
    Von Peter Claus

    Kulturpresseschau
    Von Paul Stänner