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Mittwoch, 12.08.2020

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Chormusik

    Wenn du singst, dann fühlst du dich frei!
    555 Jahre Staats- und Domchor Berlin
    Gast: Kai-Uwe Jirka, Leiter des Staats- und Domchors Berlin
    Moderation: Ulrike Klobes

    Der Staats- und Domchor Berlin ist die älteste musikalische Institution der Hauptstadt, gegründet im Jahr 1465 mit fünf Singeknaben. Unter den späteren Leitern waren unter anderem Felix Mendelssohn Bartholdy, Otto Nicolai und Hugo Distler, die dem Ensemble zu internationalem Ansehen verhalfen. Nach dem Zweiten Weltkrieg lag seine eigentliche Wirkungsstätte, der Berliner Dom, in Schutt und Asche, der Chor zog sich in den Westteil der Stadt zurück. Heute ist er mit etwa 250 Knaben und jungen Männern Teil der Universität der Künste Berlin und singt wieder regelmäßig im Berliner Dom. Was macht den Staats- und Domchor Berlin 555 Jahre nach seiner Gründung aus? Wie wird dort gearbeitet? Welche musikalischen Schwerpunkte werden verfolgt? Wie schaut man in die Zukunft - eine Zukunft mit und nach Corona?

    00:55 Uhr
    Chor der Woche

    PetriChor Weende aus Göttingen
    Vorgestellt von Veronika Kulle und Martin Kohlmann
    Von Nicolas Hansen

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    Tonart

    Americana
    Moderation: Wolfgang Meyering

    02:00 Uhr
    Nachrichten
    03:00 Uhr
    Nachrichten
    04:00 Uhr
    Nachrichten
  • 05:00 Uhr

    Nachrichten

  • 05:05 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Morgen
    Moderation: Dieter Kassel

    05:30 Uhr
    Nachrichten
    06:00 Uhr
    Nachrichten
    06:20 Uhr
    Wort zum Tage

    Pastor Diederich Lüken, Balingen
    Evangelische Kirche

    06:30 Uhr
    Nachrichten
    07:00 Uhr
    Nachrichten
    07:30 Uhr
    Nachrichten
    08:00 Uhr
    Nachrichten
    08:30 Uhr
    Nachrichten
  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • Schauspieler Moussa Sullaiman im Gespräch mit Tim Wiese

    Er ist aus Syrien durch halb Europa nach Deutschland geflohen und hat lange darum gekämpft, sich als Schauspieler zu etablieren. Durch die Serie "4 Blocks" wurde Moussa Sullaiman bekannt. Und gönnt es sich, stereotype Rollen auszuschlagen.

  • 10:00 Uhr

    Nachrichten

  • 10:05 Uhr

    Lesart

    Das Literaturmagazin
    u.a. Reihe: Lyriksommer
    Moderstion: Andrea Gerk

    Rebellische Frauen / Powerfrauen / Starke Frauen
    Ein neuer Bücher-Boom
    Gespräch mit Eva Hepper

    Späte Entdeckung
    Der polnische Lagerbericht "Die Frauen von Birkenau" von 1945
    Von Arkadiusz Luba

    Buchkritik:
    "Die Reise nach Ordesa" von Manuel Vilas
    Gespräch mit Katharina Döbler

    Lyriksommer:
    "Mein Lieblingsgedicht"
    Von Cornelius Meister

    Fünfsprachige Lyrik
    Das Debut des deutsch-syrischen Aktivisten Xosewist
    Gespräch mit Abdulaziz Ramadan

  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • 11:05 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Vormittag
    Moderation: Mascha Drost

    Blaupause für Popkonzerte?
    Marek Lieberberg plant Großkonzert
    Gespräch mit Moritz Küpper

    Das muss man gehört haben ... oder auch nicht: Jazz
    Von Ulrich Habersetzer

    Neue Werke für computergesteuerte Pfeifenorgel
    Gespräch mit gamut inc

    "If I Had A Hammer"
    Zum Tod des Sängers Trini Lopez
    Von Mascha Drost

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • Prof. Bascha Mika, Journalistin
    Moderation: Korbinian Frenzel

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • Moderation: Nana Brink

    Schüler im Corona-Streß
    Mangelnde digitale Ausstattung an Schulen in NRW
    Von Nora Bauer

    „Runter von der Insel“
    Lübecker Philharmoniker spielen für sozial Schwache
    Von Astrid Wulf

    Die Apotheke Europas
    In Frankfurt am Main werden wieder Antibiotika produziert
    Von Ludger Fittkau

    Die alpenländische Fata Morgana
    Wie der Fön die bayrische Psyche prägt
    Von Tobias Krone

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:05 Uhr

    Kompressor

    Das Popkulturmagazin
    Moderation: Gesa Ufer

    Das Lesen der Anderen:
    Closure
    Gespräch mit Ole Frahm

    Orte des Kolonialismus in Deutschland
    Das sogenannte Chinese Veedel in Köln
    Von Minh Thu Tran

  • 15:00 Uhr

    Nachrichten

  • 15:05 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Nachmittag
    Moderation: Martin Böttcher

    Hinter den Hits (3/5): Linda Perry
    Von Marcel Anders

    Produzenten-Team Kitschkrieg mit neuem Album

    Das muss man gehört haben ... oder auch nicht: Jazz
    Von Ulrich Habersetzer

    Newcomer der Woche:
    Das Duo Elis Noa
    Von Alexandra Augustin

    16:00 Uhr
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:05 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Abend
    Moderation: Julius Stucke

    18:00 Uhr
    Nachrichten
  • 18:30 Uhr

    Weltzeit

    Moderation: Tina Hüttl

    Portugiesen in Luxemburg
    Bürger zweiter Klasse
    Von Marc Bädorf

    Gespräch Tonia Koch zu Luxemburg Corona-Risikogebiet

    Luxemburg holte in den 60er und 70er Jahren Gastarbeiter aus Portugal, heute ist jeder fünfte Einwohner der 600 000 Luxemburger ein Portugiese. (Zum Vergleich: In Deutschland haben knappe drei Prozent der Bevölkerung einen türkischen Migrationshintergrund). In keinem anderen Staat der Welt haben Einwanderer aus einem Land einen höheren Anteil. Doch während der allgemeine Wohlstand in Luxemburg hoch ist, finden sich die eingewanderten Portugiesen wirtschaftlich am Rand wieder: Viele arbeiten am Bau oder als Reinigungskräfte, die Aufstiegschancen sind gering. Portugiesen sind häufiger arbeitslos als Luxemburger, ein Viertel aller Schulabbrecher haben einen portugiesischen Hintergrund. Was lockt die Portugiesen trotz der für sie schwierigen Bedingungen nach Luxemburg? Was lässt sich an der wenig gelungenen Integration der Portugiesen in Luxemburg lernen?

  • 19:00 Uhr

    Nachrichten

  • 19:05 Uhr

    Zeitfragen

    Magazin
    Moderation: Susanne Arlt

    Mehr miteinander als nebeneinander
    Das Dreiländereck an der Mosel
    Von Tonia Koch

    Senftenberg-ex-Schülerin-Porträt (6):
    Solveig Neubauer
    Von Günter Jeschonnek

  • 20:00 Uhr

    Nachrichten

  • 20:03 Uhr

    Konzert

    Internationales Liedkonzert Berlin
    Live aus dem Theater Delphi Berlin

    Manuel de Falla
    Siete canciones populares españolas

    Franz Schubert
    "Der Hirt auf dem Felsen" für Gesangsstimme, Klarinette und Klavier D 965

    Gabriel Fauré
    Drei Lieder aus: Vier Lieder op. 51

    Alban Berg
    Sieben frühe Lieder

    Joaquín Turina
    Poema en forma de canciones

    Natalia Labourdette, Sopran
    Victoria Guerrero, Klavier
    Thorsten Johanns, Klarinette

  • 21:30 Uhr

    Alte Musik

    16 mal 116
    Die Psalmensammlung des Kaufmanns Burckhard Großman
    Von Bernhard Schrammek
    (Wdh. v. 16.02.2016)

    Im Jahre 1616 beauftragte der in Jena lebende Kaufmann Burckhard Großman insgesamt 16 Komponisten mit der Vertonung des 116. Psalms und veröffentlichte die auf diese Weise zusammengekommenen Werke sieben Jahre später in einem opulenten Druck. Die Gründe, die ihn bewogen, ein solch aufwändiges und langwieriges Projekt zu starten, liegen weitgehend im Dunkeln. Gleichwohl entstand eine einzigartige Sammlung mit hochklassigen, sehr unterschiedlichen Vertonungen ein und desselben Textes. Unter den Komponisten finden sich so bekannte Persönlichkeiten wie Johann Hermann Schein, Michael Praetorius und Heinrich Schütz, aber auch heute eher unbekanntere Kantoren wie Nicolaus Erich.

  • 22:00 Uhr

    Nachrichten

  • 22:03 Uhr

    Hörspiel

    PAPA LIEBT DICH
    Von Sivan Ben Yishai
    Übersetzung aus dem Englischen: Maren Kames
    Bearbeitung und Dramaturgie: Judith Geffert
    Regie und Komposition: Mazlum Nergiz
    Mit: Sivan Ben Yishai, Irene Kugler, Darja Mahotkin
    Ton: Juri Bader
    Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2020
    Länge: 55'47
    (Ursendung)

    Ein Generationenporträt über die Macht von Vätern, gescheiterte und selbstermächtigende Lebensentwürfe von Müttern und Töchtern. Wie steht es um das neue Selbst der Frauen, die im Schoß des Feminismus aufgewachsen sind?

    In einem Zug sitzt eine Gruppe älterer Frauen - ihnen gegenüber ein namenloses weibliches Ich, das sie beobachtet, verurteilt, seziert. Im Zwischenraum der kritischen Blicke entfaltet sich ein Kosmos von Erinnerungen. Sie erzählen von überlebten Kriegen und sexuellem Missbrauch. Zentral wird die Erinnerung an die eigene Mutter, eine scheinbar moderne Frau, die ihre eigenen Bedürfnisse nicht wahrgenommen hat. Die Erinnerungen kippen in eine Anklage gegen die Selbstabwertung der Mutter, ihre widerstandslose Eingliederung in die Familienvorstellungen des Vaters. Ein Hörspiel über Lebensentwürfe von Müttern und Töchtern und die Macht von Vätern, das die Familie als Landschaft von Verletzungen wie eine Karte entfaltet. Und ein Generationenporträt über den weiblichen Körper, der zu lange das Hoheitsgebiet von Mann, Familie und Nation gewesen ist.

    Sivan Ben Yishai, geboren 1978 in Tel Aviv, Autorin und Theaterregisseurin, lebt seit 2012 in Berlin. Die Uraufführung ihres Stückes „YOUR VERY OWN DOUBLE CRISIS CLUB“, erster Teil der Tetralogie „LET THE BLOOD COME OUT TO SHOW THEM“, war bei den Autorentheatertagen 2017 in Berlin zu sehen. Die weiteren Teile, zu denen auch „PAPA LIEBT DICH“ gehört, wurden am Maxim Gorki Theater Berlin uraufgeführt. In der Spielzeit 2019/20 ist sie Hausautorin am Nationaltheater Mannheim. Ebenfalls 2019/20 realisierte sie zwei Kurzdramen an der Royal Shakespeare Company in London. Sivan Ben Yishai war von Februar bis Mai 2020 Stipendiatin der Kulturakademie Tarabya in Istanbul.

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Sigrid Brinkmann

    Namibia lehnt deutsches Angebot für Wiedergutmachung ab
    Gespräch mit Prof. Dr.Jürgen Zimmerer, Historiker

    Frau Architekt. 100 Jahre Frauen im Architekturberuf
    Ausstellung in NRW
    Gespräch mit Ursula Kleefisch-Jobst

    Soziologischer Blick
    Heinz Bude wird Gründungsdirektor des documenta-Instituts
    Von Ludger Fittkau

    Filme der Woche:
    Il Traditore / Kokon
    Rezensiert von Anke Leweke

    Auf den Spuren von Ulysses
    Das Sommerfestival Kampnagel eröffnet auch analog
    Von Axel Schröder

    Kulturpresseschau
    Von Tobias Wenzel