Programm

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Montag, 19.08.2019

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    Tonart

    Klassik
    Moderation: Haino Rindler

    Leonard Bernstein war der Mozart des 20. Jahrhunderts meint Klarinettist Sebastian Manz und liefert mit dem Album „A Bernstein Story“, das er gemeinsam mit Jazzpianist Sebastian Studnitzky eingespielt hat, den klingenden Beweis. Beide erkunden die Möglichkeiten und Chancen, die zum Beispiel in Bernsteins genialer Klarinettensonate stecken, reichern die Musik mit eigenen Ideen an, arbeiten mit Bernsteins Motiven. In der Sendung berichten die Musiker, worin für sie der Reiz lag, sich mit dem Komponisten Bernstein so intensiv auseinanderzusetzen. Jazz und Klassik vereinen sich auch im Violinkonzert von Wynton Marsalis, das der bekannte Jazztrompeter für die Geigerin Nicola Benedetti komponiert hat und das jetzt auf CD erschienen ist.
    Außerdem erleben wir die Pianistin Martha Argerich mit dem 3. Klavierkonzert von Béla Bartók bei ihrem allerersten Konzert mit den Berliner Philharmonikern im Jahre 1968, ein Konzertdokument, das aus dem Tonarchiv von Deutschlandfunk Kultur stammt und nun exklusiv im Radio zu hören ist.

    02:00 Uhr
    Nachrichten
    03:00 Uhr
    Nachrichten
    04:00 Uhr
    Nachrichten
  • 05:00 Uhr

    Nachrichten

  • 05:05 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Morgen
    Moderation: Stephan Karkowsky

    05:30 Uhr
    Nachrichten
    06:00 Uhr
    Nachrichten
    06:20 Uhr
    Wort zum Tage

    Christopher Hoffmann, Neuwied
    Katholische Kirche

    06:30 Uhr
    Nachrichten
    07:00 Uhr
    Nachrichten
    07:30 Uhr
    Nachrichten
    08:00 Uhr
    Nachrichten
    08:30 Uhr
    Nachrichten
  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • Gamedesignerin Linda Breitlauch im Gespräch mit Tim Wiese

    Das Leben von Linda Breitlauch wird schon früh von Medien bestimmt. In der Druckerei ihres Vaters schmökert sie stundenlang in Büchern. Später ist sie von Computern begeistert, promoviert über Dramaturgie in Computerspielen und wird Europas erste Professorin für Gamedesign.

  • 10:00 Uhr

    Nachrichten

  • 10:05 Uhr

    Lesart

    Das Literaturmagazin
    u.a. Lyriksommer
    Moderation: Joachim Scholl

    Wo die Demenz des Vaters Nähe erzeugt
    "Der vergessliche Riese"
    Gespräch mit David Wagner, Schriftsteller

    Buchkritik:
    "Im wilden Paradies" von Henrik Wergeland
    Rezensiert von Carsten Hueck

    Preisträger des ScFi-Preises Hugo-Award
    Gespräch mit Marten Hahn

  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • 11:05 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Vormittag
    Moderation: Mathias Mauersberger

    Rückblick auf internationales Elvis-Festival Bad Nauheim
    Gespräch mit Michael Groth

    Geniales Ekel
    Ginger Baker zum 80.Geburtstag
    Von Laf Überland

    Das muss man gehört haben ... oder auch nicht: Retro
    Von Uwe Wohlmacher

    Keine Kompromisse
    Das Keno Harriehausen Quartet
    Von Matthias Wegner

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • Prof. Dr. Heinz Bude, Soziologe
    Moderation: Anke Schaefer

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • Moderation: André Hatting

    A 643 durch Steppenlandschaft
    Pendlerroutenausbau Mainz-Wiesbaden umstritten
    Von Anke Petermann

    Nitratbelastung
    NIedersachsen will drohende Strafen verhindern
    Von Hilde Weeg

    Abgehängt
    Es fährt kein Zug nach Chemnitz
    Von Bastian Brandau

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:05 Uhr

    Kompressor

    Das Popkulturmagazin
    Moderation: Gesa Ufer

    Alte weiße schwule Männer
    Über den Streit in der LGBTQ-Community
    Gespräch mit Andre Roedig

    LdA: Monopol-Magazin mit aktuellem Titel zum Thema "Ostdeutsche Kunst"
    Gespräch mit Elke Buhr

    "Demoszene" als Weltkulturerbe
    Der Reiz von C64-Grafiken
    Von Mario Müller

  • 15:00 Uhr

    Nachrichten

  • 15:05 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Nachmittag
    Moderation: Vivian Perkovic

    Silbermond über #unteilbar und "Meinen Osten"
    Gespräch mit Stefanie Kloß

    Banda Internationale über Dresden und #unteilbar
    Gespräch mit Michal Tomaszewski

    Studiogäste: Baked Beans

    Das muss man gehört haben ... oder auch nicht: Retro
    Von Uwe Wohlmacher

    Geniales Ekel
    Ginger Baker zum 80.Geburtstag
    Von Laf Überland

    Soundscout:
    Baby of the Bunch aus Leipzig
    Von Martin Risel

    16:00 Uhr
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:05 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Abend
    Moderation: Axel Rahmlow

    18:00 Uhr
    Nachrichten
  • 18:30 Uhr

    Weltzeit

    Moderation: Ellen Haering

    Mosambik und der Klimawandel
    Die Hafenstadt Beira nach dem Zyklon
    Von Leonie March

    Es war die größte Naturkatastrophe, die die Region je gesehen hat: Zyklon Idai setzte im Frühjahr des Jahres 3000 Quadratmeter der Küstenregion Mosambiks unter Hochwasser. Zwei Millionen Menschen verloren alles, was sie hatten.Wie immer in diesen Fällen sind auch diese Bilder schnell aus den Nachrichten verschwunden. Aber in der Hafenstadt Beira ist nichts mehr wie vorher: die Menschen sind mit dem Wiederaufbau beschäftigt, sie krempeln die Ärmel hoch und helfen sich mit dem wenigen, das sie haben. Hilfsorganisationen sind noch vor Ort, aber trotz der Lebensmittel, die sie verteilen, hungern viele Familien. Vielen fehlt buchstäblich das Dach über dem Kopf, auch Schulen unterrichten unter freiem Himmel.

  • 19:00 Uhr

    Nachrichten

  • 19:05 Uhr

    Zeitfragen

    Magazin

    NSU 2.0
    Journalistin arbeitet trotz Drohbrief weiter
    Von Dena Kelishadi

    Community Management
    Auf Dauer eine psychologische Herausforderung
    Von Caren Miesenberger

    19:30 Uhr
    Zeitfragen

    Wissenschaftler als Politikberater
    Die Rolle der Experten im postfaktischen Zeitalter
    Von Ralph Gerstenberg

    Die Wissensgesellschaft sei in eine Krise geraten, konstatiert der Schweizer Historiker Caspar Hirschi. Die Wahl von Donald Trump und der Brexit hätten zu einem Vertrauensverlust in die fundierte Prognostik geführt. Dabei ist wissenschaftliche Politikberatung angesichts globaler Herausforderungen notwendiger denn je. Deshalb haben sich 12.000 Wissenschaftler unter dem Motto ‚Scientists for Future‘ mit den Schülern der ‚Fridays for Future‘-Proteste solidarisiert. Gemeinsam mit den Schülern appellieren sie an die Politik, die nötigen Rahmenbedingungen für eine nachhaltige Klimapolitik zu schaffen. Woher kommen Skepsis und Zurückhaltung der Politik gegenüber Experten und Wissenschaftlern? Sind diese nur dann gefragt, wenn die Ergebnisse ihrer Untersuchungen in die politische Agenda passen? Eine Sendung über das spannungsreiche Verhältnis von Wissenschaft und Politik.

  • 20:00 Uhr

    Nachrichten

  • 20:03 Uhr

    In Concert

    Jazzbaltica
    MainStage, Timmendorfer Strand
    Aufzeichnung vom 21.06.2019

    Jakob Bro Quartet:
    Jakob Bro, Gitarre
    Palle Mikkelborg, Trompete
    Thomas Morgan, Bass
    Jorge Rossy, Schlagzeug

    Moderation: Matthias Wegner

  • 21:30 Uhr

    Einstand

    "Ein großes Fagott für kleine Hände"
    Kinderinstrumente aus der Holzbläserwerkstatt von Ludwig Frank
    Von Cornelia de Reese

    Wer den Großvater aus Sergej Prokofiews ‚Peter und der Wolf‘ liebt, der hat vielleicht auch einen Faible für das Fagott. Doch wenn Kinder sich für dieses Instrument entscheiden, wird schnell klar: sie müssen mit einem Kinderinstrument starten. Aber viele dieser leichten Fagottinos bringen kaum den vertraut tiefen Klang hervor. An den Großvater erinnern sie nur wenig, denn die Dimension im Ton fehlt. Eine Enttäuschung für viele Kinder.
    Ludwig Frank hat dafür eine Lösung gefunden. Lange tüftelte der Holzblasinstrumentenbauer aus Markneukirchen an seinen Profifagotten, bis diese deutlich leichter und alle Klappen für noch nicht ausgewachsene Hände erreichbar wurden. Gemeinsam mit Kindern und Pädagogen experimentierte er auch in seiner Werkstatt in Berlin-Pankow. Das besonders leicht gebaute Fagott aus Bergahorn mit minimaler Klappenzahl und niedrigem Massepunkt hat inzwischen viele Fans, die nun echte Fagottliteratur in echtem Sound spielen können. Cornelia de Reese war in der Fagottwerkstatt zu Besuch und hat den Instrumentenbaumeister, junge Musiker und auch den Großvater getroffen.

  • 22:00 Uhr

    Nachrichten

  • MARSEILLE & MAFIA
    Solea (2/2)
    Nach dem Roman von Jean-Claude Izzo
    Übersetzung: Katarina Grän und Ronald Voullié
    Bearbeitung und Regie: Ulrich Gerhardt
    Mit: Hans Peter Hallwachs, Isabelle Redfern, Martin Engler, Alberto Fortuzzi, Martin Seifert, Götz Schulte, Claudia Vogt, Detlef Jacobsen, Christian Gaul
    Ton: Alexander Brennecke
    Produktion: DeutschlandRadio Berlin 2003
    Länge: 54'36
    (Wdh. v. 12.12.2003)

    Wider Willen kommt Fabio Montale einer bedrohten Journalistin zur Hilfe. Doch wo ist Babette Bellini untergetaucht? Auf seiner Suche traut Montale selbst der Marseiller Polizei nicht mehr über den Weg.

    Die Mafia schlägt zu. Ihre Killer eliminieren jeden, der sich mit Fabio Montale bei seiner Suche nach der Journalistin Babette Bellini in Verbindung setzt. Die zuständige Kommissarin Hélène Pesseyre bittet ihn um Zusammenarbeit, damit das Morden endlich ein Ende hat.
    Doch Fabio vertraut niemandem mehr bei der Polizei. Er sucht allein weiter. In einem atemberaubenden Finale stößt er an seine Grenzen und geht den Weg, der ihm schon lange vorgezeichnet ist.

    Jean-Claude Izzo, geboren 1945 in Marseille, arbeitete zunächst für verschiedene Zeitschriften in Marseille und Paris. Nachdem er die Zeitschrift Viva aus politischen Gründen verließ, widmete er sich der Kriminalliteratur. Seine gesellschaftskritischen Romane stehen in der Tradition des französischen Néo-Polar. Mit den Krimis der Marseille-Trilogie gelang Izzo der Durchbruch. 2001 wurden alle drei Werke für das französische Fernsehen verfilmt. Ein Jahr später entstand der französische Kinofilm „Total Khéops“.
    Am 26. Januar 2000 starb Izzo in Marseille. Erst nach seinem Tod wurde er auch in Deutschland einer größeren Leserschaft bekannt, als „Chourmo“ 2001 den Deutschen Krimipreis erhielt.

    Ulrich Gerhardt, 1934 in Berlin geboren, arbeitet seit über 50 Jahren für das Radio. Er war Hausregisseur im RIAS, Hörspielchef des SFB und Mitbegründer der Kunstkopfstereophonie. Er ist Mitglied der Akademie der Künste Berlin, der er im Jahr 2016 sein Archiv übergeben hat. Lebt in Berlin. Sein Werk umfasst über 200 Inszenierungen und Literaturbearbeitungen und wurde mehrfach ausgezeichnet u.a. mit dem Karl-Sczuka-Preis, dem Hörspielpreis der Akademie der Künste, mit der Auszeichnung als Hörspiel des Monats und als Hörspiel des Jahres. Für die Vertonung von Jean-Claude Izzos Marseille-Trilogie hat Ulrich Gerhardt Original-Töne verwendet, die 1997 beim Wahlkampf von Le Pen in Marseille aufgenommen wurden. Zuletzt produzierte Deutschlandfunk Kultur 2017„Im Topf ein Coq au vin“, Ulrich Gerhardts dritte Originalton-Collage über den Restaurantkritiker Wolfgang Siebeck.

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Eckhard Roelcke

    Streitgespräch
    Problematischer offener Brief zum Wiederaufbau Garnisonkirche?
    Gespräch mit Philipp Oswalt

    Eine gescheiterte Welt
    Roberto Saviano über den Film "Der Clan der Kinder"
    Von Jörg Taszman

    Nicht die Hand beißen die dich füttert?
    Was tun gegen dubiose Mäzene
    Gespräch mit Jörg Heiser

    Wie umgehen mit Stiftungsgaben?
    Das Bormann-Museum in Celle und Restitution
    Von Silke Lahmann-Lammert

    Gleiche Regeln für alle?
    Wie grundsätzlich umgehen mit Stifungsschenkungen?
    Gespräch mit Stefan Koldehoff

    Kulturpresseschau
    Von Ulrike Timm