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Sonntag, 12.08.2018

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Literatur

    Lyriksommer
    Plastikmüll, Migranten und der Rausch der Tiefe
    Fluide Verse übers Meer
    Von Tobias Lehmkuhl

    Viele Verse gelten den Weltmeeren, meist allerdings, um das Land an ihren Ufern zu beschreiben. Das hat sich in letzter Zeit geändert.

    Das Meer hatte schon immer seinen Platz in der Dichtung: als Ort des Schreckens, als Motor der menschlichen Abenteuerlust, als Bild für Sehnsucht und Unendlichkeit. Es diente den Dichtern jahrhundertelang vor allem dazu, etwas über das feste Land und seine Bewohner zu sagen. Für die Eigenarten des Meeres hat sich lange niemand interessiert. In jüngster Zeit allerdings hat sich der Fokus verschoben. Das Meer ist von einigen Dichtern mit all den Tieren und Pflanzen, die in ihm leben, als Raum eigenen Rechts und eigener Poesie entdeckt worden. Zudem treten immer deutlicher die Veränderungen der Meereswelt durch den Menschen in den Blick: die Industrialisierung der Fischgründe, die Degradierung der Ozeane zu Transitrouten, Frachtstraßen und Müllabladeplätzen.

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    Tonart

    Chansons und Balladen
    Moderation: Wolfgang Meyering

    02:00 Uhr
    Nachrichten
    03:00 Uhr
    Nachrichten
  • 04:00 Uhr

    Nachrichten

  • 04:05 Uhr

    Tonart

    Clublounge
    Moderation: Christoph Reimann

    05:00 Uhr
    Nachrichten
    06:00 Uhr
    Nachrichten
  • Alt-Katholische Kirche

  • 07:00 Uhr

    Nachrichten

  • 07:05 Uhr

    Feiertag

    Näherungen an Psalm 23
    Von Pfarrer Jörg Machel
    Evangelische Kirche

  • 07:30 Uhr

    Kakadu

    Erzähltag
    Hüttensommer
    Von Mara Schindler
    Gelesen von Max von Pufendorf
    Ab 7 Jahren
    Produktion: Deutschlandradio Kultur 2010
    Moderation: Fabian Schmitz

    Hanna hat sich auf den Urlaub in Tirol gefreut, aber daraus wird nichts, weil Papa arbeiten muss. Stattdessen fährt Mama allein mit ihr in ein kleines Dorf nach Mecklenburg.

    Hanna hat sich so auf den Urlaub in Tirol gefreut. Aber daraus wird nichts, weil Papa arbeiten muss. Die Eltern streiten und es gießt in Strömen. Tolle Sommerferien sind das! Als Mama dann auch noch Hals über Kopf mit ihr nach Mecklenburg fährt, weiß Hanna gar nicht mehr, was sie denken soll. Warum sind sie ohne Papa gefahren? Und was wollen sie in dieser Hütte ohne Strom, mitten im Nirgendwo? Aber dann kehrt der Sommer zurück und Mecklenburg zeigt sein schönstes Gesicht. Mit Jakob, der Quasselstrippe von nebenan, erkundet Hanna Wald und See. Ja, es könnten richtige Ferien sein, wenn da nicht die Sorge um Papa wäre …

  • 08:00 Uhr

    Nachrichten

  • 08:05 Uhr

    Kakadu

    Hörspieltag
    Auf des Hechtes Geheiß
    Von Martin Morgner
    Nach einem russischen Märchen
    Ab 7 Jahren
    Regie: Rüdiger Zeige
    Komposition: Peter Gotthardt
    Mit: Thomas Wolff, Michael Lucke, Swetlana Schönfeld, Ulrich Voß, Viktor Deiß, Hans Teuscher, Klaus Manchen, Andrea Solter, Horst Torka
    Produktion: Rundfunk der DDR 1987
    Länge: 46'12
    Moderation: Fabian Schmitz

    Der Bauernbursche Jemeljan fängt eines Tages einen Hecht. Als Dank dafür, dass er ihn wieder freilässt, verrät der Hecht ihm einen Zauberspruch.

    Arglos und gutherzig ist Jemeljan, der Bauernbursche. Er wagt es nicht, den Schwägerinnen zu widersprechen, die ihn mit Arbeit überhäufen und nur spärlich ernähren. Aber eines Tages fängt er einen Hecht, der ihm einen Zauberspruch beibringt, und alles wird anders. Jemeljan erschreckt Dorfbewohner und Polizisten, denn er kann einen Knüppel tanzen lassen. Er besucht Väterchen Zar und macht, dass dem das Lachen vergeht. Er heiratet sogar die Zarentochter. Aber eines Tages fallen ihm keine Lieder mehr ein, und er muss zusehen, dass ihm was einfällt - gegen die Langeweile.

  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • Das Rätselmagazin
    Moderation: Matthias Hanselmann
    sonntagmorgen@deutschlandfunkkultur.de

    10:00 Uhr
    Nachrichten
  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • Sommerreise
    Renate Schönfelder unterwegs mit dem Tierfilmer Andreas Kieling in der Eifel
    (Wdh. v. 13.08.2017)

    Urlaub in Deutschland? Im August wollen wir Ihnen mit vier ausgewählten Sendungen Lust darauf machen - da ist für fast jeden etwas dabei.

    Seine Erlebnisse reichen für mindestens zwei Leben. Auf der Flucht aus der DDR wird er angeschossen, lebt viele Jahre mit Grizzly-Bären in Alaska , aber ausgerechnet ein Wildschwein verletzt ihn schwer. Heute zählt Andreas Kieling zu den bekanntesten deutschen Tierfilmern. Warum er es schafft, so nahe an die Tiere heranzukommen? „Weil ich mich in ihre Seele versetze.“ Wenn der gebürtige Thüringer nicht gerade in der Welt unterwegs ist, um Gorillas oder Elefanten zu beobachten, dann lebt er mit seiner Familie und der Hündin Cleo in Hümmel in der Eifel. Der kleine Ort ist sein Heimathafen. Für den Abenteurer müssen es nicht immer fremde Länder sein. ‚Mitten im wilden Deutschland‘ , hieß Kielings fünfteilige Dokumentation, für die der 57-Jährige den ehemaligen innerdeutschen Grenzstreifen entlang wanderte. Für Deutschlandfunk Kultur will sich der gelernte Jäger jetzt auch einmal Zeit nehmen. Auf seinem Bauernhof wird die Tour beginnen, dann soll es in die Hocheifel gehen. Und Kielings Hündin Cleo? Die kommt auch mit auf den Spaziergang.

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • 12:05 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages
    Moderation: Birgit Kolkmann

  • Der Russe und seine Datscha
    Glück im Grünen
    Von Gesine Dornblüth

    Früher, als Russland noch zur Sowjetunion gehörte, bekamen Arbeiter eine Grünfläche mit Schuppen zugewiesen und durften diese beackern - ein Agronom gab vor, was gepflanzt werden sollte. Daraus machten die Russen „ihre Datscha“, einen Sommerwohnsitz, Heiligtum der Familie und Ort der Geselligkeit. Die Datscha hat immer noch einen hohen Stellenwert, aber inzwischen sind die Schuppen weg und ganze Paläste sind entstanden, die nichts mehr mit der ursprünglichen Idee zu tun haben. Wer Geld hat, der baut auf seinem Grundstück, was er will. Und zieht anschließend einen möglichst hohen Zaun um die Datscha, damit keiner auf die Idee kommt, mit einer Flasche Wodka vorbeizuschauen.

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • Das Philosophiemagazin
    Moderation: Christian Möller

    Der philosophische Wochenkommentar
    Solidarität statt Egotrip: Was Dienstpflichtdebatte und #aufstehen verbindet
    Von Arnd Pollmann

    Geistesgeschichte im Grünen - Die Philosophie der kommenden Gärten
    Von Hans von Trotha

    Das philosophische Bestiarium: Der Maulwurf
    Von Johanna Tirnthal

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:05 Uhr

    Religionen

    Schwerpunkt Wallfahrten
    Moderation: Kirsten Dietrich

    Pilgern zum Weltwunder - die äthiopischen Felsenkirchen von Lalibela
    Von Johanna Tirnthal

    Wo Maria heute noch erscheint - der umstrittene Wallfahrtsort Medjugorje
    Von Rocco Thiede

    Begegnung mit Gott in der Wüste - Auf der islamischen Pilgerfahrt Hadsch
    Gespräch mit der Theologin Muna Tatari

    Ein Netz aus 90.000 Schreinen - Unterwegs auf dem japanischen Pilgerweg Kumano Kodo
    Von Peter Kaiser

  • 15:00 Uhr

    Nachrichten

  • Nur hübsch gemütlich?
    Ralph Benatzkys Revue-Operette "Im weißen Rößl"
    Gast: Kevin Clarke, Musikwissenschaftler
    Moderation: Uwe Friedrich
    (Wdh. v. 01.01.2012)

    16:00 Uhr
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:05 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages
    Moderation: Birgit Kolkmann

  • 17:30 Uhr

    Nachspiel

    Das Sportmagazin
    Moderation: Oliver Thoma

    18:00 Uhr
    Nachrichten
    18:05 Uhr
    Nachspiel

    Nach Gold Hartz IV
    Der schmale Grat im Spitzensport
    Von Thomas Jaedicke

    Fast jeder Spitzensportler träumt davon, einmal ganz oben auf dem Treppchen zu stehen. Doch selbst für erfolgreiche Olympioniken, die jahrelang auf den großen Moment hingearbeitet haben, ist die Zukunft oft ungewiss. Gerade einmal 20.000 Euro gibt es für Olympiagold. In vielen Sportarten lässt sich während der Karriere, die wenig Zeit für Studium oder Berufsausbildung lässt, einfach nicht genug für das Leben nach dem Sport verdienen. Ein Teufelskreis. Die Spitzensportreform setzt auch bei der finanziellen Absicherung an. Bundesinnenministerium, Deutsche Sporthilfe und Bundeswehr diskutieren derzeit verschiedene Finanzierungsmodelle einer ‚Sportlerrente‘.

  • 18:30 Uhr

    Hörspiel

    Das Wetter vor 15 Jahren
    Von Wolf Haas
    Bearbeitung und Regie: Oliver Sturm
    Mit: Maren Kroymann und Felix Römer u.a.
    Produktion: HR/Deutschlandfunk Kultur 2018
    Länge: 85'34
    (Ursendung)

    Die Liebesgeschichte von Vittorio und Anni. Oder doch von Wolf Haas, der mit einer Kritikerin flirtet?

    Seit 15 Jahren studiert Vittorio Kowalski wie besessen die Wetterdaten eines fernen Alpendorfs. Er kennt die Hoch- und Tiefwetterlagen eines jeden Tages auswendig, ist mit den täglichen Luftdruckschwankungen, Niederschlagsmengen und Sonnenstunden vertraut. Dann wird er mit diesem verrückten Spezialwissen sogar Wettkönig bei ‚Wetten, dass …?‘. Niemand kann sich dieses Faible erklären. Außer vielleicht ein gewisser Wolf Haas, der sich diese Liebesgeschichte ausgedacht, sie aber noch nicht veröffentlicht hat. Jedenfalls sagt er das der Literaturkritikerin, die ihn gerade interviewt.

    Wolf Haas, 1960 im Salzburger Land geboren, lebt als Schriftsteller in Wien. Wurde mit seinen Kriminalromanen bekannt und drei Mal mit dem Deutschen Krimipreis ausgezeichnet. Einige seiner Bücher wurden als Funkadaption zum Hörspiel des Jahres in Österreich gewählt ("Auferstehung der Toten", ORF/WDR 1999; "Der Knochenmann", MDR/ORF 2000; "Das ewige Leben", ORF/BR 2006). Für "Das Wetter vor 15 Jahren" erhielt er 2006 den Wilhelm-Raabe-Literaturpreis. Daneben veröffentlichte er Sachbücher (u.a. "Die Liebe in Zeiten des Cola-Rauschs", 1993) und ein Kinderbuch ("Die Gans im Gegenteil", 2010).

  • 20:00 Uhr

    Nachrichten

  • 20:03 Uhr

    Konzert

    Young Euro Classic
    Konzerthaus Berlin
    Aufzeichnung vom 08.08.2018

    George Gershwin
    "Catfish Row"-Suite aus "Porgy and Bess"

    Richard Strauss
    Hornkonzert Nr. 2 Es-Dur op. 132

    John Estacio
    "Moontides" für Orchester (Deutsche Erstaufführung)

    Alexander Skrjabin
    “Le Poème de l’extase”op. 54

    Martin Mangrum, Horn
    National Youth Orchestra of Canada
    Leitung: Jonathan Darlington

  • "Was hast du meinem Schlaf zu sagen?"
    Schlaf und (Alb-)Traum in Richard Wagners Musikdramen
    Von Egbert Hiller
    (Wdh. v. 09.05.2013)

    „Was hast du meinem Schlaf zu sagen?”, fragt Hagen seinen Vater Alberich, bevor dieser ihm den Mord an Siegfried einflüstert. Diese Szene aus ‚Götterdämmerung‘ ist nur ein Beispiel für den beträchtlichen Raum, den die Dimension von Schlaf und Traum in Richard Wagners Musikdramen einnimmt. Auf der Folie ultraromantischer Überhöhung schuf Wagner eine Klangwelt, in der sich Traum und Wirklichkeit bespiegeln, das Unbewusste den Handlungsverlauf leitet. Damit nimmt Wagner intuitiv einige psychoanalytische Erkenntnisse vorweg.

  • 22:30 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages
    Moderation: Marcus Pindur

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Britta Bürger

    "Er war nirgendwo richtig zuhause" - Zum Tod von V.S. Naipaul
    Von Anne Demmer

    Die Übersetzerin des Literaturnobelpreisträgers V.S. Naipaul
    Gespräch mit Karin Graf

    Jan Lauwers und Needcompany in Salzburg mit Monteverdis "Krönung der Poppea"
    Von Jörn Florian Fuchs

    Große Solidarität nach Übergriffen auf Buchhandlungen in London
    Von Marten Hahn

    Gewalt, Terror, Vertreibung: Goethe-Projekt über Erinnerungsarbeit in Südamerika
    Gespräch mit der Dramaturgin Hannah Hurtzig

    Island of Freedom: Das Sziget-Festival in Ungarn
    Von Jörg Taszman

    Kulturpresseschau
    Von Klaus Pokatzky