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Samstag, 22.08.2015

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Lange Nacht

    Eine Reise zu den Geistern
    Die Lange Nacht über Voodoo
    Von Michael Weisfeld
    Regie: Claudia Mützelfeldt

    In Hollywoodfilmen steht Voodoo für Mord und Grauen, aber es gab europäische Intellektuelle, die vom Voodoo fasziniert waren. Manche Ethnologen, die den Voodookult erforschen wollten, wurden zu seinen Adepten. Woher kommt diese Sehnsucht? Hat Europa durch die Aufklärung etwas verloren, was im Voodoo schillernd-schaurig weiterlebt? Im religiösen Untergrund Europas schlummern Vorstellungen, die an Voodoo erinnern: Gespenster und Geister, die man in Séancen beschwören kann. Oder die Angst vor zaubernden Hexen. Voodoo-Anhänger haben nie missioniert. Dennoch ist Voodoo heute so etwas wie eine Weltreligion. Von der 'Sklavenküste' Westafrikas verbreitete sich der Voodoo-Kult mit den Verschleppten in den Maghreb und nach Amerika, wo es den Sklaven gelang, den Kult trotz ihres Elends zu bewahren. Und heute ist er mit der weltweiten Migration auf dem Weg zu neuen Ufern. Einen lieben Gott, der Himmel und Erde erschuf, kennen die Voodoo-Anhänger ebenso wie Christen und Muslime. Aber die Welt des Voodoo ist zudem belebt von unzähligen kleineren Gottheiten, von den Geistern der Bäume und Felsen, von den Seelen der Verstorbenen. Zwar ist die Welt auch für Voodoo-Anhänger sichtbar - aber nur zu einem kleinen Teil. Mit den unsichtbaren, aber mächtigen Wesenheiten in Kontakt zu treten, darum geht es bei den Gesängen und Tänzen, bei Riten, Tieropfern und der Trance. Und darum geht es auch in dieser 'Langen Nacht'.

    01:00 Uhr
    Nachrichten
    02:00 Uhr
    Nachrichten
  • 03:00 Uhr

    Nachrichten

  • 03:05 Uhr

    Tonart

    Filmmusik
    Moderation: Andreas Müller

    04:00 Uhr
    Nachrichten
  • 05:00 Uhr

    Nachrichten

  • Von kleinen Schritten, großen Gesten und dem Wandel durch Annäherung
    Zum Tod von Egon Bahr
    Fundstückstücke aus den Archiven des RIAS und des DLF
    Vorgestellt von Michael Groth

    An Originaltönen und Beitragen von Egon Bahr herrscht in den Archiven des Deutschlandradios kein Mangel. Kein Wunder, schließlich war der Mann jahrelang Korrespondent und Chefkommentator von RIAS Berlin. Eine Sondersendung anlässlich des Todes des "Architekten der Ostverträge".

  • 06:00 Uhr

    Nachrichten

  • 06:07 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Morgen
    Moderation: Ute Welty

    06:23 Uhr
    Wort zum Tage

    Pastor Diederich Lüken
    Evangelische Kirche

    06:30 Uhr
    Nachrichten
    07:00 Uhr
    Nachrichten
    07:20 Uhr
    Kommentar der Woche
    07:30 Uhr
    Nachrichten
    08:00 Uhr
    Nachrichten
    08:20 Uhr
    Frühkritik

    The Alan Parsons Project (Tourauftakt Stuttgart)

    08:30 Uhr
    Nachrichten
  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • Live mit Hörern
    0 08 00.22 54 22 54
    gespraech@deutschlandradiokultur.de

    Hetze im Netz - Wo sind die Grenzen der Meinungsfreiheit?
    Yassin Musharbash/ Journalist bei der "ZEIT"
    Prof. Dr. Andreas Zick / Leiter des Instituts für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung an der Universität Bielefeld
    Moderation:Mattias Hanselmann

    10:00 Uhr
    Nachrichten
  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • 11:05 Uhr

    Lesart

    Das politische Buch
    Moderation: Ernst Rommeney

    Extremismus und Diktaturen, Parteien und Wahlen
    Historisch-Politische Streifzüge
    Böhlau Verlag Wien Köln Weimar
    Gespräch mit Eckhard Jesse

    Ernst Hillebrand (Hg.)
    Rechtspopulismus in Europa
    Gefahr für die Demokratie?
    Verlag J.H.W. Dietz, Bonn
    Rezensiert von Martin Steinhage

    kurz und kritisch
    Britta Marschke, Heinz Ulrich Brinkmann (Hg.)
    "Ich habe nichts gegen Ausländer, aber..."
    Alltagsrassismus in Deutschland
    LIT Verlag Münster
    und
    Erhard Oeser
    Die Angst vor dem Fremden.
    Die Wurzeln der Xenophobie
    Konrad Theiss Verlag Stuttgart

    Liane Bednarz, Christoph Giesa
    Gefährliche Bürger
    Die neue Rechte greift nach der Mitte
    Carl Hanser Verlag München
    Gespräch mit Christoph Giesa

    Anton Pelinka
    Die unheilige Allianz
    Die rechten und die linken Extremisten gegen Europa
    Böhlau Verlag Wien Köln Weimar
    Rezensiert von Simone Schmollack

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • 12:05 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages  

  • Der Wochenrückblick

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • 13:05 Uhr

    Breitband

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:05 Uhr

    Rang 1

    Das Theatermagazin
    Moderation: Susanne Burkhardt

    Goethe-Medaille : Gespräch mit der Präsidentin des Theatros São Pedro Eva Sopher

    Das Künstlerkollektiv Copy&waste eröffnet einen fiktiven Concept Store in Berlin

    Die geniale Stelle: Christian Holtzhauer über "Back to back Theatre"

  • 14:30 Uhr

    Vollbild

    Das Filmmagazin

    15:00 Uhr
    Nachrichten
  • 16:00 Uhr

    Nachrichten

  • 16:05 Uhr

    Echtzeit

    Das Magazin für Lebensart

    Interview mit Eveline Hall: Durchstarten mit Ende 60

    All Age Style

    Live on Tape : Gib Gas, Alter!

    Ach, der lebt noch?

  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:05 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages mit Sport

  • 17:30 Uhr

    Tacheles

  • 18:00 Uhr

    Nachrichten

  • 18:05 Uhr

    Feature

    Scherentango
    Die Friseurmeisterin Peggy Pohlers und ihr Seniorensalon
    Von Johanna Fricke
    Regie und Realisation: die Autorin
    Produktion: SWR 2015
    Länge: 50’20

    Pohlers betreibt in Leipzig zwei Friseursalons für Senioren. Die alten Damen lassen sich die Haare frisieren - und erzählen aus ihrem Leben.

    "Wenn ich könnte, würde ich nur noch Haare schneiden", sagt Peggy Pohlers. Sie betreibt zwei Friseursalons in Leipziger Seniorenheimen: im Stadtteil Volkmarsdorf (bei den weniger Bemittelten) und in Gohlis (bei den besser Bemittelten). In beiden Salons hängt ein Schild: "Ich habe zu wenig Zeit, um mich zu beeilen." Peggy Pohlers braucht die Zeit, um Geschichten zu hören. Die Geschichte von der alten Dame, die süchtig nach Knackwürsten ist und sie unter ihrem Bett versteckt. Oder die Geschichte von der Tschechin, die ihre Nationalhymne gegen einen Topf Knoblauchsuppe tauschte. Und Peggy Pohlers hat auch selbst viel zu erzählen. Immerhin ist ihre Schwester Fußballweltmeisterin und ihr Mann, der Spediteur, ein verhinderter Künstler.

    Johanna Fricke, geboren 1982, hat in Leipzig, Halle und Kathmandu Ethnologie, Philosophie und Journalistik studiert, für Uni- und Bürgerradios und als Regieassistentin gearbeitet.

  • 19:00 Uhr

    Nachrichten

  • 19:05 Uhr

    Konzert

    Festival Torroella de Montgrí
    Espai Ter Konzerthalle
    Aufzeichnung vom 12.08.2015

    Claudio Monteverdi
    "L'Orfeo" Favola in musica
    Libretto: Alessandro Striggio

    Favoriti de La Fenice:
    Orfeo - Jan Van Elsacker, Tenor
    Messagiera - Luciana Mancini, Mezzosopran
    La Musica/Euridice - Saskia Salembier, Mezzosopran
    Ensemble La Fenice
    Leitung: Jean Tubéry

  • Deutschlandradio Kultur, Studio Britz
    Aufzeichnung vom 12.05.2015

    Josef Tal
    Drei Lieder auf Texte von Rachel (1955)

    Rinnat Moriah, Sopran
    Holger Groschopp, Klavier

    Kammermusiksaal der Philharmonie Berlin
    Aufzeichnung vom 22.05.2015

    Josef Tal
    "Cum mortuis in lingua mortua" Variationen über ein Thema von Mussorgsky

    Martin Christoph Redel
    Captured Instants

    Tzvi Avni
    "In Spite of All That" Sonata brevis für Klavier

    Gil Shohat
    The Kiss of Salome

    Heidrun Holtmann, Klavier

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Britta Bürger

    Lyriksommer
    Capa im Kopf
    Von Oliver Jose

    Annie Proulx zu ihrem 80. Geburtstag

    Young Euro Classic: Bilanz

    Filmerbe in Gefahr: Ungewißheit über die Zukunft der Filme

    Das Künstlerkollektiv Copy&waste eröffnet einen fiktiven Concept Store in Berlin