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Sonntag, 16.08.2015

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Literatur

    Lyriksommer
    Innere Einstellung und Stil
    Was treibt Dichterinnen und Dichter der Gegenwart an und um?
    Von Insa Wilke

    Stil war Haltung bei Benn, Brinkmann und Brecht. Gibt es vergleichbare Haltungen oder innere Einstellungen, die den Stil der Dichtung bestimmen, noch heute?

    Benn pflegte Coolness, als sie noch nicht so hieß, Brinkmann praktizierte wütende Melancholie, und Brecht hielt didaktisch Distanz. Ihre Gedichte zeigen Haltung (manchmal auch mehrere), oft in aller Klarheit, die den Worten nicht immer eigen sein muss: Wenige Zeilen genügen dann, um ihren Verfasser und seine Haltung zu identifizieren. Solche Haltungen haben Lebensstile und -wege geprägt, sie haben politische Systeme gestützt und manchmal auch unterhöhlt. Gibt es vergleichbare Haltungen noch heute? Grundieren innere Einstellungen im Zeitalter der Ironie und des neuen Ernstes die deutschsprachige Lyrik? Bestimmen sie den Stil der heutigen Dichterinnen und Dichter? "Form follows function", behauptete das Bauhaus einst erfolgreich. Und heute? Welche Stile folgen aus inneren Einstellungen? Insa Wilke sieht sich in der Lyrik-Szene um, die so cool, so wütend und manch anderes ist, dass man nur staunen kann.

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    Tonart

    Chansons und Balladen
    Gast im Studio ist der französische Pop-Chansonnier Vianney
    Moderation: Uwe Golz

    02:00 Uhr
    Nachrichten
    03:00 Uhr
    Nachrichten
  • 04:00 Uhr

    Nachrichten

  • 04:05 Uhr

    Tonart

    Clublounge
    Moderation: Martin Böttcher

    05:00 Uhr
    Nachrichten
    06:00 Uhr
    Nachrichten
  • Apostelamt Jesu Christi

  • 07:00 Uhr

    Nachrichten

  • "Fröhlich sein, Gutes tun..."
    Don Bosco zum Geburtstag
    Von Joachim Opahle
    Katholische Kirche

  • 07:30 Uhr

    Kakadu

    Erzähltag
    Nicobobinus (7/8)
    Das Labyrinth
    Von Terry Jones
    Ab 6 Jahren
    Produktion: WDR/DLR 1996
    (Teil 8 am 23.08.2015)
    Moderation: Tim Wiese

    Nicobobinus und seine Freundin Rosie erleben auf ihrer Reise ins Land der Drachen die unglaublichsten Abenteuer. Eine humorvolle fantastische Kinderhörspielserie in acht Teilen.

    In der Stadt der Schreie, in einem großen Palast sind Nicobobinus und Rosi gefangen. Im Keller des Palastes haben sie einen Drachen entdeckt und befreien ihn. Da nimmt der Drache die beiden vorsichtig in seine Krallen und fliegt mit ihnen nach Hause, ins Land der Drachen. Doch die Kinder werden von den anderen Drachem sehr unfreundlich empfangen.

  • 08:00 Uhr

    Nachrichten

  • 08:05 Uhr

    Kakadu

    Hörspieltag
    Der Schatzhüter im Burgwall
    Von Holger Teschke
    Ab 7 Jahren
    Regie: Gerda Zschiedrich
    Komposition: Hermann Naehring
    Mit: Henry Hübchen, Klaus Piontek, Arno Wyzniewski, Klaus Manchen, Nadja Engel u. a.
    Produktion: Funkhaus Berlin 1991
    Länge: 45'10
    (Wdh. v. 30.7.2006)
    Moderation: Tim Wiese

    Auf der Insel Rügen, im Keller seiner Burg, sitzt ein alter Fürst und zählt tagein tagaus seine Goldstücke.

    Auf der Insel Rügen lebte vor vielen Jahren ein Fürst, der einfach nicht sterben wollte. Er saß im Keller seiner Burg auf einem großen Berg von Goldstücken. Er zählte sie Tag und Nacht und überlegte dabei, wie er noch mehr bekommen könnte. Da wurde Gevatter Tod auf die Insel geschickt, er sollte den Fürsten endlich holen. Der Weg über die Insel war beschwerlich. Eine verliebte Magd, zwei alte Zaunpfähle und ein Wassermann halfen Gevatter Tod immer wieder auf die Beine. So stand er schließlich vor dem alten Fürsten. Und der war so scheußlich, dass selbst Gevatter Tod ihn nur widerwillig mit sich nahm.

    Holger Teschke, geboren 1958 in Bergen/Rügen. Er ist Dozent an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin, schreibt Prosa, Lyrik, Theatertexte und Hörspiele, u.a. 2012 das Kinderhörspiel "Eulenspiegel, der Seeräuber".

  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • Das Rätselmagazin

    10:00 Uhr
    Nachrichten
  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • Von Wilhelm Busch und anderen skurrilen Typen
    Unterwegs in Schaumburger Land und Weserbergland
    Von Michael Frantzen

    "Froh schlägt das Herz im Reisekittel, vorausgesetzt, man hat die Mittel." Wilhelm Busch, der Verfasser von 'Max und Moritz', war Meister der Ironie - und Zeit seines Lebens seiner Heimat eng verbunden. Das Schaumburger Land ist Märchenland. Die Täler hier sind tief, die Wälder dicht, die Bewohner eigenbrötlerisch. So wie Busch. Der Urvater des Comics muss ein ziemlich komischer Kauz gewesen sein. Er pfiff auf Konventionen, rauchte wie ein Schlot - und blieb bis zu seinem Tod Junggeselle. Ein schräger Typ. Davon gibt es heute noch einige in der hügeligen Gegend zwischen Schaumburger Land und Weserbergland. Der Geist von Lady Di geht hier mit schweren Jungs auf Tuchfühlung, die zur Henkersmahlzeit einladen; der Motorsägen-Künstler mit dem stolzen Besitzer von mehr als 37.000 Zollstöcken. Haben die alle einen Vogel? Oder sind sie ein lupenreines heimisches Gewächs?

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • 12:05 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages
    Moderation: Oliver Thoma

  • Feeling Good
    Heroin auf Rezept
    Von Svenja Pelzel
    (Wdh. v. 05.10.2014)

    Seit Jahrzehnten kämpfen überall auf der Welt Mediziner, Suchtberater und Sicherheitskräfte gegen die Droge Heroin. Mit mäßigem Erfolg. Vor allem Schwerstabhängige scheiterten bei allen gängigen therapeutischen Angeboten und Programmen, auch der Ersatzstoff Methadon hilft längst nicht allen. Manche haben 50 Entzüge hinter sich und schaffen es dennoch nicht, ein normales Leben zu führen. Aus diesem Grund werden in Deutschland erste zaghafte Versuche unternommen, das Problem von einer völlig anderen Seite anzugehen. Psychiater Thomas Peschel hat gerade die einzige private Heroinambulanz Deutschlands eröffnet und ist der festen Überzeugung: Heroin ist kein Suchtstoff, sondern für manche Patienten das beste Psychopharmakum. Diese Sichtweise ist nicht nur vielen Kollegen fremd, sondern auch den Patienten selbst. Svenja Pelzel hat Arzt und Patienten in ihrem Alltag begleitet.

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • Das Philosophiemagazin
    Moderation: Joachim Scholl

    Kleine Leute, große Fragen: Warum trennen sich Menschen?
    Von Andi Hörmann

    Drei Fragen an Eugen Ruge

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:05 Uhr

    Religionen

    Beten, Singen, Diskutieren
    In der Nähe von Hannover findet gerade das erste europäische Frauenkloster auf Zeit statt.
    Gespräch mit Pfarrerin und Mit-Initiatorin Carla Maurer

    Gartenarbeit als Sühne
    Nach 40 Jahren fehlt einem deutsch-polnischen Versöhnungsprojekt der Nachwuchs
    Von Brigitte Lehnhoff

    Mariä Himmelfahrt: Wie die Mutter Jesu zur Heiligen Jungfrau Maria wurde
    Von Arne Reul

    Geburtshelfer ins Jenseits
    Die Arbeit von Sterbeammen
    Von Katrin Albinus

    Moderation: Anne Françoise Weber

  • 15:00 Uhr

    Nachrichten

  • Zwischen Scherz und Traum
    Die beiden ersten Klavierkonzerte Ludwig van Beethovens
    Moderation: Jan Brachmann
    (Wdh. v. 16.02.2014)

    16:00 Uhr
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:05 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages mit Sport
    Moderation: Oliver Thoma

  • 17:30 Uhr

    Nachspiel

    Das Sportmagazin

    18:00 Uhr
    Nachrichten
    18:05 Uhr
    Nachspiel

    Mit Vollgas in die Fußball-Bundesliga
    Autostadt Ingolstadt steigt auf
    Von Günter Herkel

    Für manche ist der FC Ingolstadt 04 schlicht der FC Audi. Dabei hält die VW-Tochter nur knapp 20 Prozent der Anteile beim Aufsteiger. Hervorgegangen ist der FCI im Jahr 2004 aus der Fusion der Ingolstädter Vereine MTV und ESC. Somit steht der Klub für eine eher überschaubare Fußballtradition. Dennoch beeindruckt sein Durchmarsch von der sechstklassigen Landesliga ins Oberhaus des deutschen Profifußballs innerhalb von nur elf Jahren. Vereinspräsident Peter Jackwerth mag vom "Werkself-Gelaber" nichts hören. Aber ist am vermeintlichen Klischee des neureichen Emporkömmlings nicht einiges dran? Immerhin vier von sechs Aufsichtsräten des Klubs kommen aus dem VW-Konzern. Die Voraussetzungen für eine Erfolgsstory stehen nicht schlecht: Ingolstadt boomt und liegt in vielen Rankings vorn: größtes Wirtschaftswachstum, niedrigste Arbeitslosenquote, kaum Schulden. Trotz seines prominenten Hauptsponsors will der Verein am 'Ingolstädter Weg' festhalten. Das heißt: keine finanziellen Abenteuer, keine teuren Stars. Lieber setzt man auf junge, hungrige Spieler. Auch die Kapazität des heimischen Sportparks soll mit rund 15000 Zuschauern zunächst unverändert bleiben.

  • 18:30 Uhr

    Hörspiel

    Kunstkopf
    Spielregeln
    Berührungen
    Von Anthony J. Ingrassia
    Übersetzung aus dem amerikanischen Englisch und Regie: Götz Naleppa
    Mit: dem George-Tabori- Theaterlabor sowie Romy Haag, Jörg Jannings u.v.a.
    Ton: Sören Pehrs
    Produktion: RIAS Berlin/NDR 1978
    Länge: 87‘43 (gekürzte Version!)
    (Wdh. v. 19.03.1979)

    In Berlin erinnert sich der Theaterregisseur Ingrassia an seine Arbeit als Dramatherapeut in einer New Yorker Spezialklinik.  

    Ein junger Theaterregisseur arbeitet in den 70er-Jahren in einer New Yorker Klinik als Dramatherapeut mit psychisch Kranken auf der Basis von Rollenspiel und Gestalttherapie. Er versucht, nicht von außen den Prozess zu begleiten, sondern sich selbst als Teil der Gruppe einzubringen. Das aber schafft derartige Konflikte, dass er schließlich nach Berlin geht, um allein in einer fremden Stadt wieder zu sich selbst zu finden. "Jimmy, gefällt es Dir wirklich dort?" "Die Stadt ist toll, die Menschen sind toll, aber das Tollste ist, dass die Stadt von einer Mauer umgeben ist!" Das Hörspiel schildert authentisch Ingressias Erfahrungen während seiner Arbeit am Post Graduate Centre (NY) und in Village Heaven, einem Resozialisierungszentrum für drogenabhängige Frauen.

    Anthony J. Ingrassia (1944-1995), lebte in New York, war Drama-Therapeut und inszenierte neben Theaterstücken auch Rockshows mit Sängern wie Marianne Faithful, Patti Smith und David Bowie. Hörspiele u.a.: 'Detective Andy und der Transvestitenmord' (SFB/HR 1983), postum gesendet: 'Detective Andy und der Ostersonntagsmord' (DLR Berlin 1996).

  • 20:00 Uhr

    Nachrichten

  • 20:03 Uhr

    Konzert

    Bregenzer Festspiele
    Festspielhaus Bregenz
    Aufzeichnung vom 02.08.2015

    Gioacchino Rossini
    Ouvertüre zu "GuillaumeTell"

    Luciano Berio
    "Solo" für Posaune und Orchester

    Giacomo Puccini
    "Messa di Gloria" für Soli, Chor und Orchester

    Uwe Dierksen, Posaune
    Rafael Rojas, Tenor
    Thomas Oliemans, Bariton
    Philharmonischer Chor Prag
    Bregenzer Festspielchor
    Wiener Symphoniker
    Leitung: Paolo Carignani, Johannes Debus

  • "Ich tue nichts als singen und tanzen…"
    Musik am Hof von Luise, Königin von Preußen
    Von Renate Hellwig-Unruh
    (Wdh. v. 03.10.2010)

  • 22:30 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages mit Sport
    Moderation: Birgit Kolkmann

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Sigrtid Brinkmann

    Eine Woche auf der Insel der Freiheit: das SZIGET Festival in Budapest
    Von Jörg Taszman

    "Das schmutzige Geschäft mit der Antike" Der globale Handel blüht
    Gespräch mit dem Journalisten Günther Wessel

    Die Zeit der Kettenmorde im Iran
    Gespräch mit dem Regisseur Mohammad Rasoulof

    Kulturpresseschau
    Von Paul Stänner