Programm

Kalender
Mon
Tue
Wed
Thu
Fri
Sat
Sun

Freitag, 29.08.2014

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Klangkunst

    Song Buslines
    Von Thomas Meadowcroft
    Stimme, E-Piano, Orgel, Elektronik: Thomas Meadowcroft
    Streichquartett: Biliana Voutschkova, Mari Sawada, Daniella Strasfogel, Boram Lie
    E-Gitarre: Rico Repotente
    Pedal Steel Gitarre: Anthony Burr
    Ton: Thomas Monnerjahn
    Produktion: Deutschlandradio Kultur 2013
    Länge: 49‘50
    (Wdh. v. 30.08.2013)

    Mit ihren „Songlines“ zeichnen die Aborigines akustische Landkarten von Australien. Thomas Meadowcroft überträgt das Prinzip auf die Buslinien des Kontinents.

    Die ›Songlines‹ der australischen Ureinwohner dienen zur Orientierung im freien Gelände. Inspiriert von diesen Gesängen hat der australische Komponist Thomas Meadowcroft sein Land musikalisch neu vermessen. Er folgt dabei den Busrouten der australischen Ostküste. Auditive Anhaltspunkte seiner Reise sind Raststätten, Parkplätze und Autobahnen. Die indigenen Australier kennen keine Trennung zwischen der geistigen und der materiellen Welt. Für die europäischen Australier ist diese Trennung am Ende einer 24-stündigen Busfahrt sehr offensichtlich: »Kopf und Koffer sind zwar am Ziel angekommen, das Herz jedoch ist noch unterwegs.« (Thomas Meadowcroft)

    Thomas Meadowcroft, 1972 in Canberra, Australien, geboren, Musiker und Komponist. Lebt seit 1998 in Berlin. Seit 2006 Zusammenarbeit mit der Münchener Theatergruppe ›Hunger und Seide‹.

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    Tonart

    Weltmusik
    „Zanga und Zanza“
    Xylophon- und Lamellophon-Musik aus der Zentralafrikanischen Republik
    Moderation: Hans Rempel

    02:00 Uhr
    Nachrichten
    03:00 Uhr
    Nachrichten
    04:00 Uhr
    Nachrichten
  • 05:00 Uhr

    Nachrichten

  • 05:07 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Morgen

    05:30 Uhr
    Nachrichten
    06:00 Uhr
    Nachrichten
    06:30 Uhr
    Nachrichten
    07:00 Uhr
    Nachrichten
    07:30 Uhr
    Nachrichten
    07:40 Uhr
    Alltag anders

    Korrespondenten weltweit im Selbstversuch
    "Erstklässler"
    Zusammengestellt von Matthias Baxmann und Matthias Eckoldt

    08:00 Uhr
    Nachrichten
    08:30 Uhr
    Nachrichten
    08:50 Uhr
    Buchkritik

    Congress mit Damen
    1814/15: Europa zu Gast in Wien
    Von Hazel Rosenstrauch

  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • Warum erheben Sie immer wieder Ihre Stimme?
    Ates Seyran, Anwältin

  • 10:00 Uhr

    Nachrichten

  • 10:07 Uhr

    Lesart

    Das Literaturmagazin
    u.a.

    Hannah Arendt elektronisch: neue Herangehensweisen für Großeditionen
    Prof. Barbara Hahn, "Distinguished Professor of German" an der Vanderbilt Univ in Nashville

    Cornelia Schleime: Das Paradies kann warten, Fuchs & Fuchs Verlag, Berlin 2014

    Buchhändlergespräch - Hildegard Trant Buchhandlung Welsch aus dem Saarland

    Florian Werner liest Musik: Cro „Traum“

    Moderation: Maike Albarth

  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • 11:07 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Vormittag
    u.a.
    Hugh Masekela in Berlin

    Kompositionswettbewerb in Grafenegg

    Moderation: Haino Rindler

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • 12:07 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Mittag
    Moderation: Sonja Gerth und Oliver Thoma

    13:00 Uhr
    Nachrichten
  • Querfeldein
    Heute auf spätsommerlicher Landesküchentour - und weil der Mensch nicht von Brot alleine lebt, gibt es Musik aus der norddeutschen Soulküche dazu
    Von Stefanie Müller-Frank und Martin Risel

    Spreewälder Gurken
    Sauregurkenzeit - traditionell stand das, meint das Onlinelexikon, für eine Zeit, in der es wenig Lebensmittel gab. Spötter könnten also behaupten, in der DDR hätte immer Sauregurkenzeit geherrscht und die Gurke sei quasi die Banane des Ostens. Aber wir wollen nicht spotten, sondern kosten und Geschichten erzählen: über Gurken aus dem Spreewald.

    Sieben Kräuter -eine Soße
    Warum man, wann genau, was isst - das hängt traditionell entweder am Saisonkalender oder am Kirchenjahr, also an den Feiertagen bzw. der Fastenzeit dazwischen. In diesen von oben verordneten Dürrezeiten waren Köche immer besonders herausgefordert: Entweder man schummelte (wie die Schwaben das Fleisch in ihre Maultaschen) oder man versuchte, den Sonntagsbraten geschmackstechnisch anderweitig zu ersetzen. In Frankfurt erfüllt diese Aufgabe die "Grüne Soße" -eine Soße aus saurer Sahne und sieben Kräutern. Zwar besteht keine Einigkeit darüber, wo und von wem die Soße tatsächlich erfunden wurde - die Frankfurter aber waren so geschäftstüchtig, sie unter ihrem Namen schützen zu lassen. Und sie, nebenbei gesagt, auch mächtig mit Bedeutung aufzuladen.

    Tortur am Titisee -eine Chinesische Tortenschlacht
    Die Kuckucksuhr ist Schwarzwaldexportschlager Nummer 1, allerdings leider als Souvenir im Handgepäck schlecht zu transportieren. Leichter geht das schon mit Schwarzwaldhighlight Nummer 2: der Kirschtorte. Gut, die zermatscht im Handgepäck schnell aber Abhilfe schafft eine Praxis die aus dem Drogenschmuggel bekannt ist, das Bodypacking. Also Torte einfach vor Ort essen und im Magen mit nach Hause nehmen. Da der Zeitplan für Touristen aber nicht selten eng gestrickt ist, und noch die eine oder andere Haxe verzehrt werden muss, endet das schon mal in einer wahren Tortur.

    Mit einer gewissen Prise Dreck -Die Soulküche Norddeutschland
    Rhonda heißt eine frische Soulband aus Norddeutschland, die gerade versucht, in der nicht enden wollenden Retro-Soul-Welle durchzustarten. Vor kurzem haben sie ihr Debutalbum veröffentlicht -im September gehen sie damit auf ihre erste große Tournee. Northern Soul -Norddeutscher Seele?

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:07 Uhr

    Kompressor

    Das Kulturmagazin
    Moderation:Timo Grampes

    u.a.
    Frage des Tages: Wer will in die Platte und warum?
    Gespräch mit Cordelia Polinna, Gastprofessorin für Planungs- und Architektursoziologie an der Fakultät Bauen Planen Umwelt der Technischen Universität Berlin

    "Das Projekt 'ichbinintherapie' ist unethisch" - Warum?
    Gespräch mit dem Dipl.-Psych. Prof. Dr. Michael Krämer

    Soundpostkarte 3: The Outer Sound Project - Untitled 2, 10
    Von Paul Paulun

    Nächster Ikonen-Bau in Sydney - Wie Frank Gehry den Ziegel bezwingt
    Von Andreas Stummer

    Alexandre Desplat: Der Monopolist der Filmmusik
    Gespräch mit Uwe Golz

  • 15:00 Uhr

    Kakadu

    15:05 Uhr
    Kakadu

    Pflücken erlaubt
    Die essbare Stadt
    Von Martin Klein
    Moderation: Patricia Pantel

    'Pflücken erlaubt' statt 'Betreten verboten' heißt es in Andernach. In dem Städtchen am Rhein werden überall dort, wo sonst typisch städtisches Ziergrün zu finden ist, Obst, Gemüse und Kräuter angebaut - und jeder darf sich bedienen. Die öffentlichen Nutzpflanzen liefern einen überraschenden neuen Beitrag dazu, wie allgemein zugängliche städtische Flächen für alle Bürger da sein können, für erwachsene Leute ebenso wie für Kinder. Wer auf diese schöne Idee gekommen ist, wie das Ganze in der Praxis funktioniert und was die großen und kleinen Andernacher davon halten, wird so zu Gehör gebracht, dass die Kakadu-Hörer sich den Geschmack der essbaren Stadt vorstellen können. 

    Martin Klein lebt als freier Autor in Potsdam und Berlin. Er hat über vierzig Kinder- & Jugendbücher geschrieben, die in bislang zwölf Sprachen übersetzt wurden. Außerdem liebt er das Radio und verfasst seit vielen Jahren sehr gern Beiträge für diverse Rundfunkanstalten.

  • 15:30 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Nachmittag
    Moderation: Mathias Mauersberger

    u.a.
    Die alte Generation ist zerstritten, die neue lebt: Neues Album "Die Sterne"
    Von Martin Risel

    Faszination Festival 40 Jahre Tender-Festival
    Von Uwe Golz

    16:00 Uhr
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:07 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Abend
    Moderation: Ute Welty und Dieter Kassel

  • 18:00 Uhr

    Nachrichten

  • 18:07 Uhr

    Wortwechsel

    Waffen "made in germany" in das irakische Kriegsgebiet - Sieht so die neue deutsche Außen- und Sicherheitspolitik aus?
    Es diskutieren:
    - Kristin Helberg, freie Journalistin
    - Sylke Tempel, Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP)
    - Otfried Nassauer, Berliner Informationszentrum für Transatlantische Sicherheit (BITS)

    Im Irak und in Syrien gewinnen die Terrormilizen des "Islamischen Staats" (IS) weiter an Boden. Schiiten, Jesiden, Christen, Kurden, Frauen und Kinder müssen um ihr Leben fürchten. Zehntausende wurden bereits umgebracht, gefoltert, vergewaltigt, verschleppt. Unter den Augen der Welt verwandeln die sunnitischen Fundamentalisten die Region in ein apokalyptisches Schlachtfeld.

    In Deutschland wird diskutiert, wie den bedrohten Menschen geholfen werden kann. Die Bundesregierung erwägt neben humanitären Hilfsmaßnahmen auch Waffenlieferungen an die kurdischen Peschmerga-Truppen, die sich den IS-Terroristen entgegenstellen.

    Deutsche Militärgüter in ein Kriegsgebiet? Anders sei der "Islamische Staat" nicht zu stoppen, sagen die einen. Andere befürchten dagegen eine grundlegende Kursänderung in Richtung einer neuen deutschen Außen- und Sicherheitspolitik, die weltweit mehr Verantwortung übernehmen und Einfluss ausüben will - und dabei zahlreiche Risiken in Kauf nimmt.

  • 19:00 Uhr

    Nachrichten

  • Unvergessene Tränen
    Wie das Holocaust Trauma über Generationen  vererbt wird
    u.a. Thema der internationalen Konferenz der child survivor
    Von Jens Rosbach 

    Simon Gronowski, ein child survivor aus Belgien
    Er sprang als 11-Jähriger aus dem Deportationszug, die Liebe zur Musik half ihm, zu überleben.
    Ein Portrait von Benedikt Schulz

    Schabbat: Ubeyom Hashabat - ein Schabbatlied im Carlebach Stil

    Moderation: Mirijam Reusch-Helfrich

  • 19:30 Uhr

    Zeitfragen

    "Hineinstürzen ins Ungewisse"
    Die Malerin, Performerin und Prosaautorin Cornelia Schleime im Gespräch mit Sigried Wesener

    Mit kräftigen Bildern fängt Cornelia Schleime übermütig wie lakonisch Lebensgeschichten ein, erzählt in ihrem Buch 'Das Paradies kann warten' von heute und dem Davor.

    Eine junge Frau kauft sich ein weißes Kleid und fährt nach Kreta. Ihre aufbegehrenden Ansichten hat sie nicht abgelegt, aber: „Man zieht nicht von Ost nach West und behält den alten Hut auf dem Kopf.“ Dennoch kommt sie sich in der mediterranen Welt mit ihren Farben und Formen näher, ja sie begreift, warum sie malt. Nach ihrem Roman „Weit fort“ zieht die bekannte Malerin und Performerin nun auch in der kleinen Form die Register. In zwölf Geschichten erzählt sie in dem gerade veröffentlichten Band „Das Paradies kann warten“ von Sehnsucht, Begehren und Aufbegehren, von „Facetten der Liebe“ und vom Tod. Ihre unangepassten Figuren tragen Erfahrungen mit sich, die sich nicht abschütteln lassen. In wenigen Sätzen entfaltet sie Szenerien an verschiedenen Orten der Welt - zwischen Berlin, Kreta, New York und Afrika. Da ist das komplizierte Tochter-Mutter-Verhältnis, der bizarre Kontrakt zwischen einem Mann und einer jungen Frau in einer Laubenkolonie oder die Ostberliner Schülerin, die im Wettbewerb um bunte Abzeichen von russischen Soldaten fast ihre Unschuld verliert. Die Geschichten vom Rande der Gesellschaft zeigen das pralle Leben. Mit kräftigen Bildern fängt Cornelia Schleime übermütig wie lakonisch Lebensgeschichten ein, erzählt von heute und dem Davor.

  • 20:00 Uhr

    Nachrichten

  • 20:03 Uhr

    Konzert

    Utrecht Alte Musik Festival
    Live aus der Vredenburg

    Johann Joseph Fux
    Te Deum für Soli, Chor und Orchester, K. 271

    František Ignác Tůma
    Stabat Mater für vierstimmigen Chor und Orgel

    ca. 20.50 Konzertpause, darin: Václav Luks im Gespräch mit Volker Michael

    Jan Dismas Zelenka
    Missa Divi Xaverii ZWV 12

    Hana Blažíková, Sopran
    Kamila Mazalová, Alt
    Václav Čižek, Tenor
    Tomáš Král, Marián Krejčik, Bass
    Collegium Vocale 1704
    Collegium 1704
    Leitung: Václav Luks

  • 22:00 Uhr

    Einstand

    20 Jahre Deutschlandradio

    Felix Mendelssohn Bartholdy
    Klaviertrio d-Moll op.49

    Kungsbacka Piano Trio

    Produktion Deutschlandradio Kultur 2004

  • 22:30 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages
    Moderation: Gabi Wuttke

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Jürgen Liebing

    u.a.
    "Your lover forever". Fiktive Briefe der Charlotte von Stein an Goethe
    Von Bernhard Doppler

    Kunst als Abklatsch: Eine Methode der Vervielfältigung - Ausstellung in Köln
    Von Michael Köhler

    Zerknüllte Papiertüte: Neuer Ikonen-Bau in Sydney - diesmal von Frank Gehry
    Von Andreas Stummer

    Gerettete Bücher: Herzogin Anna Amalia Bibliothek 10 Jahre nach dem Brand
    Von Maria Socolowsky

    Tanz im August unter neuer Leitung: Ein Kommentar zur ersten Ausgabe
    Von Elisabeth Nehring

    Kulturpresseschau
    Von Adelheid Wedel