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Mittwoch, 29.07.2020

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Chormusik

    „Bach - we are family“ 
    Weltweite Chor-Gemeinschaft trotz Corona
    Von Claus Fischer

    Ihre Reisen zum Bachfest 2020 mussten ausfallen. Statt dessen haben Bach-Chöre aus aller Welt nun musikalische Botschaften nach Leipzig geschickt.

    Es hätte ein weltweit bislang einmaliges Musikereignis werden sollen: 50 Bach-Chöre und Bach-Vereine aus aller Welt wären zum Bachfest 2020 nach Leipzig gereist und hätten in der Thomaskirche vor Bachs Grab seinen kompletten Choralkantatenjahrgang aufgeführt. Die Corona-Pandemie hat das Ganze leider unmöglich gemacht. Aber die Idee von Bachfest-Intendant Michael Maul ist damit nicht gestorben, sondern vielleicht sogar noch lebendiger, denn alle beteiligten Chöre sind inzwischen virtuell vernetzt und haben musikalische Botschaften nach Leipzig geschickt. Claus Fischer war in der virtuellen weltweiten Bach-Familie unterwegs.

    00:55 Uhr
    Chor der Woche

    High Fossility, Chor der Musikschule Neukölln, Berlin

    Das Schöne am Alter ist ja, man muss niemandem mehr etwas beweisen. Und deswegen kommt es bei unserem Chor heute nicht so sehr auf den richtigen Ton und feine Klänge an, sondern in erster Linie darauf, dass alle ihren Spaß haben. Da wird gerockt, gelacht und geschwooft. In Anspielung auf Fossilien nennen sie sich selbstironisch "High Fossility".

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    Tonart

    Americana
    Moderation: Dirk Schneider

    02:00 Uhr
    Nachrichten
    03:00 Uhr
    Nachrichten
    04:00 Uhr
    Nachrichten
  • 05:00 Uhr

    Nachrichten

  • 05:05 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Morgen
    Moderation: Stephan Karkowsky

    05:30 Uhr
    Nachrichten
    06:00 Uhr
    Nachrichten
    06:30 Uhr
    Nachrichten
    07:00 Uhr
    Nachrichten
    07:30 Uhr
    Nachrichten
    08:00 Uhr
    Nachrichten
    08:30 Uhr
    Nachrichten
  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • Modedesigner Yorn im Gespräch mit Gisela Steinhauer

    Jürgen, diesen Namen kann außerhalb des deutschen Sprachraums kaum jemand aussprechen. So nannte Christian Dior seinen jungen Assistenten Jürgen Michaelsen einfach YORN - ein Name unter dem dieser in der Modewelt eine beachtliche Karriere machte.

  • 10:00 Uhr

    Nachrichten

  • 10:05 Uhr

    Lesart

    Das Literaturmagazin
    Moderation: Joachim Scholl

    "Das verschachtelte Ich"
    Sind wir die Summe unserer Habseligkeiten?
    Gespräch mit dem Autor Andreas Gerlach

    Mein Arkadien
    Die Hängematte im Garten der Großmutter
    Von Helga Schubert

    Buchkritik:
    "In diesem Buch stirbt jeder" von Beka Adamaschwili
    Gespräch mit Gerrit Bartels

    Straßenkritik:
    "Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge" von Rainer Maria Rilke
    Von David Siebert

    "Ich bin ein japanischer Schriftsteller" - Dany Laferrières neuer Roman
    Von Tobias Wenzel

  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • 11:05 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Vormittag
    Moderation: Martin Mauersberger

    Legale Outdoor-Partys
    Eine Lösung für Clubs und Raver?
    Gespräch mit Lutz Leichsenring, Clubcommission

    Das muss man gehört haben oder auch nicht: Jazz
    Von Jan Tengeler

    Griechischer Volksheld
    Mikis Theodorakis wird 95
    Von Thomas Bormann

    11:45 Uhr
    Rubrik: Folk

    Folk aus Galizien
    Sänger und Tamburin-Spieler Xabier Díaz
    Von Katrin Wilke

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • Prof. Dr. Christina Weiss, Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft, Universität des Saarlandes
    Moderation: Korbinian Frenzel

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • Moderation: Heidrun Wimmersberg

    Nach der Wirecard-Pleite
    Ungewissheit macht sich breit am Standort Aschheim
    Von Michael Watzke

    Berliner SPD bereitet Wechsel zu Franziska Giffey vor - nachgefragt an der Basis
    Von Claudia van Laak

    Wünsdorf (Brandenburg):
    - Einstiger Militärstandort
    - Eine ökologische Modellstadt der Zukunft?
    Von Wolf-Sören Treusch

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:05 Uhr

    Kompressor

    Das Popkulturmagazin
    Moderation: Jana Münkel

    #Metoo-Recherche-Buch der New York Times
    Wie steht es um die Aufklärung?
    Gespräche mit Laura Backes

    Fundstück 182:
    Peter Rose and Fred Curchack - Vox
    Gespräch mit Paul Paulun

    Michelle Elies "Girls"
    Wie man Mode sammelt
    Von Katja Bigalke

    Corona-Ticker:
    Ein Monat Kinoöffnung - was nun?
    Von Christian Berndt

  • 15:00 Uhr

    Nachrichten

  • 15:05 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Nachmittag
    Moderation: Martin Böttcher

    Sommerreihe: Späte Musikkarrieren
    Galina Iwanowa Ustwolskaja
    Von Elisabeth Hahn

    Spoken-Word-Album zu Lana Del Reys Gedichtband „Violet Bent Backwards"
    Von Jens Balzer

    Newcomer der Woche:
    Finn Ronsdorf
    Gespräch mit dem Singer-Songwriter

    Das muss man gehört haben oder auch nicht: Jazz
    Von Jan Tengeler

    15:40 Uhr
    Live Session

    Homesession: Blond
    Gespräch mit Lotta Kummer, Nina Kummer und Johann Bonitz

    16:00 Uhr
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:05 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Abend
    Moderation: Axel Rahmlow

    18:00 Uhr
    Nachrichten
  • 18:30 Uhr

    Weltzeit

    Moderation: Ellen Häring

    Venedig und die Fluten
    Hochwasser bedroht Stadt und Lagune
    Von Lisa Weiß

    Die Lagunenstadt ist Hochwasser gewohnt, aber die Flut vom 12. November 2019 war anders: Die Wassermassen kamen schneller und das Wasser stand höher. Das Hochwasser ist längst weg, aber mit den Folgen haben die Venezianer noch immer zu kämpfen: Ladenbesitzer haben ihre Ware verloren, selbst der Markusdom ist durch die Wassermassen beschädigt. Dazu kommt jetzt noch die Corona-Krise, die Touristen bleiben aus. Für Venedig eine ungewohnte Situation. Durch den Klimawandel dürften solche Fluten häufiger werden. Abhilfe soll Mose bringen, ein Hochwasserschutzsystem, das vor 30 Jahren in Planung ging und nun endlich an den Start geht. Aber die Zweifel, ob das System Venedigs Probleme lösen kann, sind groß und viele fragen sich: Retten wir im Ernstfall die Stadt oder die Lagune?

  • 19:00 Uhr

    Nachrichten

  • 19:05 Uhr

    Zeitfragen

    Magazin
    Moderation: Susanne Arlt

    Mehr nebeneinander als miteinander
    Dreiländereck Litauen-Lettland-Weißrussland
    Von Berhold Forssman und Martin Sander

    Senftenberg-Ex-Schülerin-Porträt (4): Kathleen Werner
    Von Günter Jeschonnek

    19:30 Uhr
    Zeitfragen

    Osmanische Herrschaft am Ende
    Die Auflösung des "erhabenen Staates"
    Von Gerd Brendel

    Der Vertrag von Sèvres besiegelte vor 100 Jahren das Schicksal des Osmanischen Reiches. Eine Folge des Ersten Weltkrieges. Ist eine Wiedergeburt denkbar?

    Am 10. August 1920 beendete der Vertrag von Sèvres den Ersten Weltkrieg im Orient und die Geschichte des Osmanischen Reichs. Der Sultan - nicht nur weltlicher Herrscher, sondern als Khalif auch nominelles Oberhaupt aller sunitischen Moslems - wurde zwei Jahre später abgesetzt und floh nach Malta. Wie die großen europäischen Reiche, die nach dem Ersten Weltkrieg zerfielen, war auch das Osmanische Reich ein Vielvölkerstaat gewesen, an dessen Stelle nun Nationalstaaten traten. Ethnische Konflikte waren unvermeidlich. Mit dem Aufstieg Atatürks setzte sich auch die Idee einer türkischen Nation in einem säkularen Staat durch. Doch das Osmanische Reich beflügelt noch heute, mehr denn je, politische Phantasien.

  • 20:00 Uhr

    Nachrichten

  • 20:03 Uhr

    Konzert

    Aus den Werkstätten der Neuen Musik (4/4)
    Live aus dem Theaterhaus Stuttgart

    Karlheinz Stockhausen
    "Stimmung" für sechs Vokalisten

    Neue Vocalsolisten

  • 21:30 Uhr

    Alte Musik

    Daniel Selichius
    Geistliche Konzerte aus "Opus novum"

    Weser-Renaissance
    Leitung: Manfred Cordes

    Koproduktion Deutschlandfunk Kultur & cpo 2018

  • 22:00 Uhr

    Nachrichten

  • 22:03 Uhr

    Hörspiel

    Wovon wir träumten
    Nach Julie Otsuka
    Übersetzung: Katja Scholtz
    Bearbeitung und Regie: Beate Andres
    Mit: Henrike Johanna Jörissen, Bettina Hoppe, Constanze Becker, Anja Laïs, Lena Stolze, Heidi Ecks, Thomas Huber
    Komposition: Nik Bärtsch
    Ton: Roland Grosch
    Produktion: HR 2013
    Länge: 55'28

    Anfang des 20. Jahrhunderts floriert der Heiratsmarkt für Japanerinnen in den USA. Ihnen wird ein opulentes und sicheres Leben an der Seite der japanischen Einwanderer versprochen. Doch sie müssen bittere Erfahrungen machen.

    Anfang des 20. Jahrhunderts verlassen viele junge Japanerinnen ihre Heimat Richtung Kalifornien. Voller Wehmut, Hoffnungen und der Aussicht auf ein sicheres und sorgenfreies Leben in den USA überqueren sie den Ozean, um dort japanische Einwanderer zu heiraten. Bis zu ihrer Ankunft kennen die Frauen ihre zukünftigen Männer nur von den strahlenden Fotos der Heiratsvermittler. In einer eindringlichen, so präzisen wie poetischen Sprache schildert Julie Otsuka die unterschiedlichen Schicksale ihrer Figuren: wie sie in San Francisco ankommen, wie sie ihre ersten Nächte als Ehefrauen erleben, wie sie Gewalt erfahren und Knochenarbeit leisten auf den Feldern oder in den Haushalten weißer Amerikaner. Wie sie mit der fremden Sprache und Kultur ringen - und nach dem japanischen Angriff auf Pearl Harbor auch noch zum Feindbild werden.

    Julie Otsuka, geboren 1962 in Kalifornien, Schriftstellerin, lebt heute in New York City. 2002 erschien in den USA ihr Debütroman „When the Emperor Was Divine“. Der Roman wurde in 11 Sprachen übersetzt, 2019 erschien er auf Deutsch: „Als der Kaiser ein Gott war“.
    „The Buddha in the Attic“ erschien 2011 und wurde in 22 Sprachen übersetzt, 2012 auf Deutsch: „Wovon wir träumten“. Otsuka erhielt dafür 2012 den PEN/Faulkner Award und 2014 den Albatros-Literaturpreis der Günter-Grass-Stiftung.

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Eckhard Roelcke

    Michelle Obamas Podcast startet - mit Obamas Ehemann
    Gespräch mit Dirk von Gehlen

    Weltuntergang im Volkstheater München
    „Das hässliche Universum“ von Laura Naumann
    Gespräch mit Christoph Leipold

    "Ich bin ein japanischer Schriftsteller"
    Das neue Buch von Dany Laferrière
    Von Tobias Wenzel

    Filme der Woche:
    King of Staten Island / The Hater
    Rezension von Patrick Wellinski

    Serie: Von Schinkel bis Chipperfield - Besuche in Architekturarchiven
    Architekturmuseum der Technischen Universität Berlin
    Von Christiane Habermalz