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Freitag, 27.07.2018

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Klangkunst

    Palma Ars Acustica
    CRUSH
    Von Hanna Hartman
    Produktion: Schwedischer Rundfunk 2018
    Länge: 19'37

    Parallellax
    Von Nina Dragičević
    Autorenproduktion 2016
    Länge: 33'18

    Die Gewinnerstücke des internationalen Radiokunstwettbewerbs.

    Die EURORADIO Ars Acustica Gruppe ist ein Zusammenschluss europäischer Klangkunst-Redaktionen. Seit 1989 treffen sich die Mitglieder einmal im Jahr, um herausragende Produktionen auszutauschen und neue Entwicklungen in der Radiokunst zu diskutieren. Im Juni 2018 lud der slowenische Rundfunk nach Ljubljana. Hier vergaben die Mitglieder den Prix Palma Ars Acustica an die beste Klangkunst-Ursendung des Vorjahres. Wir präsentieren die Preisträger.

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    Tonart

    Weltmusik
    Moderation: Thorsten Bednarz

    02:00 Uhr
    Nachrichten
    03:00 Uhr
    Nachrichten
    04:00 Uhr
    Nachrichten
  • 05:00 Uhr

    Nachrichten

  • 05:05 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Morgen
    Moderation: Stephan Karkowsky

    u.a. Kalenderblatt
    Vor 50 Jahren: Die Filmschauspielerin Lilian Harvey gestorben

    05:30 Uhr
    Nachrichten
    05:50 Uhr
    Aus den Feuilletons
    06:00 Uhr
    Nachrichten
    06:20 Uhr
    Wort zum Tage

    Peter Kottlorz
    Katholische Kirche

    06:30 Uhr
    Nachrichten
    07:00 Uhr
    Nachrichten
    07:30 Uhr
    Nachrichten
    07:50 Uhr
    Interview

    "Der Mond in der Kunst"
    Gespräch mit Stefanie Dathe, Kunsthistorikerin und Leiterin d. Museums Ulm

    08:00 Uhr
    Nachrichten
    08:20 Uhr
    Neue Krimis

    "Kesseltreiben" von Dominique Manotti
    Von Thomas Wörtche

    08:30 Uhr
    Nachrichten
    08:50 Uhr
    Buchkritik

    "Brainwashed" von Robert H. Lustig
    Rezensiert von Michael Lange

  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • 09:05 Uhr

    Im Gespräch

    Vom Traum, in einem Baumhaus zu leben

    Gisela Steinhauer im Gespräch mit Ina Knobloch, Biologin und Filmemacherin

    Ina Knobloch ist das, was man mit Fug und Recht einen Tausendsassa nennen darf. Die promovierte Botanikerin hat über Faultiere ebenso geschrieben wie über die sagenumwobene "Schatzinsel“, sie hat einen Dokumentarfilm über judenfeindliche Hetze im 18. Jahrhundert gedreht, historische Romane und Spielfilmdrehbücher verfasst, eine Produktionsfirma gegründet und nebenbei zwei Kinder großgezogen. Jetzt, mit Mitte 50, hat sich die umtriebige Biologin, Journalistin und Filmemacherin einen lang gehegten Traum verwirklicht: Ein Baumhaus im Dschungel von Costa Rica - in jenem Land, in dem sie schon seit fast dreißig Jahren forscht und Umweltschutzprojekte betreut. Mehrere Monate im Jahr lebt Ina Knobloch in den Wipfeln des Urwalds und hat unter dem Titel "Baumhaus mit Faultier“ auch über dieses Projekt ein Buch geschrieben.

  • 10:00 Uhr

    Nachrichten

  • 10:05 Uhr

    Lesart

    Das Literaturmagazin
    Moderation: Joachim Scholl

    Die Türkei nach der Wahl
    Gespräch mit der Autorin Sabine Scholl

    Straßenkritik:
    "Jud" von Georg Thiel
    Von Norbert Zeeb

    Schach den Nazis
    Ariel Magnus' Emigranten-Roman aus Buenos Aires
    Von Dirk Fuhrig

    Buchkritik:
    "Uns gehört die Nacht“ von Jardine Libaire
    Rezensiert von Ursula März

    Der Mops des Monats Juli
    Von Hans von Trotha

    Unterwegs mit Wladimir Kaminer
    Ein Partisanenchor auf der Schönhauser Allee
    Von Kolja Unger

    Bücherstube Marga Schoeller aus Berlin empfiehlt...
    Gespräch mit Monika Schäfer

  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • 11:05 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Vormittag
    Moderation: Oliver Schweisig

    Tiroler Festspiele
    Präsident Haselsteiner reagiert auf Vorwürfe gegen den Dirigenten, Gründer und künstlerischen Leiter Gustav Kuhn
    Gespräch mit Rainer Pöllmann

    Das muss man gehört haben ... oder auch nicht: Pop
    Von Carsten Rochow

    Zurückgespult: Die Woche in der Musik
    Von Christoph Möller

    11:30 Uhr
    Musiktipps
    11:45 Uhr
    Unsere roc-Ensembles

    roc-Lieblingsproduktionen: Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
    Von Stefan Lang

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • 12:05 Uhr

    Studio 9 - Der Tag mit ...

    Thierry Chervel, Redakteur und Mitbegründer Perlentaucher
    Moderation: Anke Schaefer

    12:50 Uhr
    Besser essen

    Udo Pollmers Mahlzeit
    Brainfood. Absurde Ratschläge für geistige Fitness

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • 13:05 Uhr

    Länderreport

    Moderation: André Hatting

    Die Oxford-Perspektive
    Was Hochschule und Forschung mit dem Brexit verlieren
    Von Anke Petermann

    Noch muss es sich herumsprechen
    Die erste deutsch-polnische Buslinie Guben-Gubin
    Von Vanja Budde

    Alarm bei Berliner Feuerwehr - jetzt auch noch Nachwuchssorgen
    Von Anja Nehls

    Offenbach
    Aufregung um Kükenkiller-Wels "Walli" - das Sommerlochtier
    Glosse von Tobias Brodowy

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:05 Uhr

    Kompressor

    Das Kulturmagazin
    Moderation: Timo Grampes

    #metwo - neuer Hashtag, altes Thema?
    Gespräch mit Ronya Othmann

    Ameisengesellschaft revisited: Der Ant-Man und der Ameisendeuter
    Gespräch mit Prof. Dr. Niels Werber, Literatur- und Kulturwissenschaftler

    App "Hidden Memories" - 5 Jahre Euromaidan
    Von Eva Gutensohn

    Colorama Clubhouse Week - Treffen der Comiczeichner Avantgarde
    Gespräch mit Johanna Maierski

    14:30 Uhr
    Kulturnachrichten

    Von Ben Ebeling

  • 15:00 Uhr

    Kakadu

    15:00 Uhr
    Nachrichten für Kinder
    15:05 Uhr
    Entdeckertag

    Wenn Winde wehen
    Vom Lufthauch bis zum Orkan
    Von Julia Schölzel
    Moderation: Fabian Schmitz

    Vorbei die Zeiten als Äolus, der Gott der Winde, elegant durch die Windharfe strich. Heute lädt er sie alle ein, die windigsten Typen aus aller Welt, vom federleichten Lufthauch bis zum donnernden Orkan. Schon immer nutzte der Mensch die Kraft der Winde für seine technischen Erfindungen, Luft strömte durch drehende Windmühlen, zerrte an flatternden Drachen und schob schwerbeladene Segelschiffe über die Weltmeere. Jetzt aber soll die ungebrochene Macht von Äolus rieige Windparks antreiben. Und das ist dem alten Windgott und seinen luftigen Gefährten nicht ganz geheuer.

  • 15:30 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Nachmittag
    Moderation: Martin Böttcher

    Gaika zum Debütalbum "Basic Volume"
    Gespräch mit dem Sänger Gaika Pedro Tavares

    Matthew Herbert über seine Brexit-Bigband: "Eine Geste der Freundschaft"
    Gespräch mit dem Musiker

    Das muss man gehört haben ... oder auch nicht (Pop)
    Von Carsten Rochow

    1968 in der Popmusik: Teil 5/5
    Von Klaus Walter

    Zurückgespult: Die Woche in der Musik
    Von Christoph Möller

    16:00 Uhr
    Nachrichten
    16:30 Uhr
    Musiktipps
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:05 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Abend
    Moderation: Julius Stucke

    17:30 Uhr
    Kulturnachrichten

    Von Ben Ebeling

  • 18:00 Uhr

    Nachrichten

  • 18:05 Uhr

    Wortwechsel

    Integriert oder diskriminiert? Der Fall Özil und das Fremdsein in Deutschland

    Darüber diskutieren:
    Heinz Buschkowsky, ehemaliger Bezirksbürgermeister Berlin-Neukölln
    Mehmet Daimagüler, Rechtsanwalt (NSU-Prozess) und Autor
    Annette Treibel, Soziologin, Pädagogische Hochschule Karlsruhe
    Haci-Halil Uslucan, Leiter Zentrum für Türkeistudien, Universität Duisburg-Essen

    Moderation: Monika van Bebber

    Fußballstar Mesut Özil war der Vorzeige-Migrant in der deutschen Nationalelf - bestens integriert, sehr erfolgreich. Nach seinem Foto mit Präsident Erdogan kochten Emotionen und Ressentiments gegen Türken und türkischstämmige Deutsche wieder hoch. Özil erklärte seinen Rücktritt aus dem deutschen Fußball-Team.
    Hat er damit dem Miteinander in Deutschland einen Bärendienst erwiesen? Oder war die Integration immer schon fragil im Einwanderungsland Deutschland? Wie kommt es, dass sich gerade objektiv besser Integrierte stärker diskriminiert fühlen? Haben sich Deutsche und Türken auseinandergelebt - oder sind sie sich immer fremd geblieben?

  • 19:00 Uhr

    Nachrichten

  • 19:05 Uhr

    Aus der jüdischen Welt mit "Shabbat"

    Moderation: Miron Tenenberg

    "Ich war nah"
    Die Dokumentarfotografin Elena Kaufmann porträtiert jüdische Migranten
    Ausstellung in der Kunsthalle Erfurt
    Von Blanka Weber

    Zwischen Prinzessin und Priesterin
    Tu Beaw ist quasi der jüdische Valentinstag und wird am Freitag begangen. Grund genug über die Rolle der Frau im Judentum nachzudenken
    Von Alice Lanzke

    Zum klingenden Schabbat:
    Anlässlich des „Liebesfeiertags“ Tu Beaw
    Sieben Segenssprüche oder Schewa Brachot aus der Trauzeremonie
    Komponiert und interpretiert von Danny Maseng

  • 19:30 Uhr

    Zeitfragen. Literatur

    Nach der Revolte
    1968 als Impulsgeber für die Literatur
    Von Ulrich Rüdenauer und Wiebke Porombka

    1968 wollte der Literatur vor allem eine politische Funktion zuweisen. Doch das ist nur die halbe Wahrheit. Welche Impulse gingen von ihr aus?

    "Tod der Literatur" - dieses Schlagwort fand sich in dem berühmten Kursbuch 15 und schien alles auf den Punkt zu bringen. Die Literatur sollte politischer werden. Doch tatsächlich war die Literatur um 1968 vielseitiger, als man beim oberflächlichen Blick zurück glaubt: Die Popliteratur wurde in jenen Jahren erstmals breiter rezipiert, der Underground lebte, daneben gab es sprachexperimentelle Stücke von Peter Handke, die „Maulwürfe“ von Günter Eich oder Heinrich Bölls „Gruppenbild mit Dame“. 1968 war vielleicht so etwas wie ein Türöffner - in diesem Jahr hielt Leslie Fiedler seinen berühmten Vortrag „Cross the Border, Close the Gap“, der das Tor zur ästhetischen Postmoderne aufstieß. Auch als Feindbild taugte 68: In den folgenden Jahren entstand die Neue Subjektivität in Abgrenzung zur politischen Literatur, die Poesie wurde wieder gefeiert, unabhängige Verlage wurden gegründet. Auch feministische Literatur machte von sich reden, und die Theorie war nicht nur eine Form von Literatur, sie inspirierte auch literarische Texte. Die Sendung fragt in Gesprächen mit Autoren, Verlegern und Theoretikern nicht danach, was von 68 bleibt, sondern danach, welche Impulse von 1968 ausgingen.

  • 20:00 Uhr

    Nachrichten

  • 20:03 Uhr

    Konzert

    Festspiele Mecklenburg-Vorpommern
    Live aus dem Schloss Hohen Luckow

    Ludwig van Beethoven
    Sonate Nr. 2 g-Moll für Violoncello und Klavier op. 5 Nr. 2

    Sergej Prokofjew
    Streichquartett Nr. 2 F-Dur op. 92

    ca. 20.55 Konzertpause

    Johann Sebastian Bach
    Triosonate aus dem "Musikalischen Opfer" BWV 1079 in der Fassung für Klarinette, Violine, Violoncello und Klavier

    Johannes Brahms
    Sonate Nr. 2 Es-Dur für Klarinette und Klavier op. 120 Nr. 2

    Kit Armstrong, Klavier
    Matthias Schorn, Klarinette
    Daniel Müller-Schott, Violoncello
    Armida Quartett

  • 22:00 Uhr

    Einstand

    "Immortal Bach“
    Der Schlagzeuger Simon Rubino

    Johann Sebastian Bach / Eduardo Egüez
    Suite Nr. 3 C-Dur für Violoncello und Basso continuo BWV 1009

    Roberto Bocca
    "Esegesi" für Vibraphon

    Knut Nystedt
    "Immortal Bach" für Marimbaphon

    Iannis Xenakis
    "Rebond B" für Schlagzeug solo

  • 22:30 Uhr

    Studio 9 kompakt

    Themen des Tages
    Moderation: Thomas Jaedicke

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Eckhard Roelcke

    Homophobe Stalin-Verehrerin wird Vorsitzenden des Kulturausschusses
    Von Gesine Dornblüth

    Ausstellung zum Kunstpreis der Böttcherstraße in Bremen
    Von Anette Schneider

    Kunst oder TV Show. Der Künstler Chrsitian Jankowski und der Münsteraner Tatort

    Kulturpresseschau
    Von Adelheid Wedel

    23:30 Uhr
    Kulturnachrichten

    Von Mareike Knoke