Programm

Kalender
Mon
Tue
Wed
Thu
Fri
Sat
Sun

Montag, 24.07.2017

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Feature

    Denken lernen.
    Ein Underground-Gymnasium in Minsk
    Von Inga Lizengevic
    Regie: Johanna Olausson
    Mit: Hansa Czypionka, Malina Ebert, Martin Engler, Christian Heisler, Marija Mauer, Nastassja Revvo, Mandy Rudski
    Ton: Martin Eichberg
    Produktion: Deutschlandfunk Kultur/SWR 2017
    Gefördert durch das Grenzgänger-Stipendium der Robert-Bosch-Stiftung
    Länge: 49'07
    (Wdh. v. 24.06.2017)

    Seit 14 Jahren unterhalten Eltern und Lehrer eine konspirative Schule in einem Vorort von Minsk.

    Als Diktator Lukaschenka das aufmüpfige Jakub Kolas Lyceum 2003 schließen ließ, organisierten sich Lehrer und Eltern auf eigene Faust. In Belarus dürfen Kinder außerschulisch lernen, sind aber verpflichtet, regelmäßig an staatlichen Prüfungen teilzunehmen. Offiziell existiert die Schule nicht. Der Unterricht geht weit über den offiziellen Lehrplan hinaus. Kritisches Denken wird gelehrt und vorgelebt. Im Lehrerkollegium sind einige der führenden Intellektuellen des Landes.

    Inga Lizengevic, geboren in Russland, aufgewachsen in Belarus, Russland und der Ukraine, studierte in Minsk und Berlin, lebt als Theaterregisseurin, Hörfunkautorin und Dokumentarfilmerin in Berlin. Zuletzt: "Drei Länder. Meine dreifach gespaltene Persönlichkeit" (SWR 2016).

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    Tonart

    Klassik
    Moderation: Ulrike Klobes

    02:00 Uhr
    Nachrichten
    03:00 Uhr
    Nachrichten
    04:00 Uhr
    Nachrichten
  • 05:00 Uhr

    Nachrichten

  • 05:07 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Morgen
    Moderation: Christine Watty

    05:30 Uhr
    Nachrichten
    05:50 Uhr
    Kalenderblatt

    Vor 20 Jahren: Die Jahrhundertflut in Brandenburg durchbricht die ersten Deiche

    06:00 Uhr
    Nachrichten
    06:30 Uhr
    Nachrichten
    07:00 Uhr
    Nachrichten
    07:30 Uhr
    Nachrichten
    07:40 Uhr
    Interview

    "Wir Strebermigranten" - gut integriert, aber unsichtbar
    Gespräch mit der Journalistin Emilia Smechowski

    08:00 Uhr
    Nachrichten
    08:20 Uhr
    Frühkritik

    Jan Fabres spektakuläres Tanztheater in Wien
    Von Jakob Mayr

    08:30 Uhr
    Nachrichten
    08:50 Uhr
    Buchkritik

    Buchkritik: "Der Mann, der Verlorenes wiederfindet" von Michael Köhlmeier
    Rezensiert von Jörg Magenau

  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • Der literarische Feinschmecker
    Katrin Heise im Gespräch mit dem Verleger Lojze Wieser

    Die sprachliche und literarische Vielfalt Europas begleitet Lojze Wieser schon sein ganzes Leben. Geboren im Österreich der Nachkriegszeit in eine Familie der slowenisch-sprachigen Minderheit, kam er schon früh mit Büchern in Kontakt. Als Verleger reiste der heute 63-Jährige später durch Südosteuropa und eröffnete der deutschsprachigen Leserschaft eine Welt von Autoren, die bis dahin nicht ins Deutsche übersetzt waren. Während der Balkankriege half Lojze Wieser Autoren ins Exil, organisierte Lesungen und setzt sich bis heute für ein friedliches, vielstimmiges Miteinander ein, das die Eigenheiten bewahrt. Aber auch die kulinarische Vielfalt seiner europäischen Heimat liegt dem umtriebigen Verleger am Herzen: In seinen poetischen Reiseberichten geht der Gastrosoph den geschmacklichen Feinheiten und Nuancen verschiedenster europäischer Regionen nach. In diesem Jahr feiert der in Klagenfurt ansässige Verlag Wieser sein 30-jähriges Jubiläum.

    Warum er einst der meistgefährdete Mensch in Österreich war, wieso er seiner Großmutter ein Denkmal setzen wollte und was für ihn ein gutes Buch ausmacht - darüber unterhält sich Katrin Heise mit Lojze Wieser.

  • 10:00 Uhr

    Nachrichten

  • 10:07 Uhr

    Lesart

    Das Literaturmagazin
    Moderation: Frank Meyer

    "Dichten 2020": Ein Lyriktreffen in der Eifel
    Gespräch mit dem Autor Holger Heimann

    Das Bauhaus aus Frauenperspektive- der Roman "Blaupause"
    Gespräch mit der Autorin Theresia Enzensberger

    Buchkritik: "Imani" von Mia Coruto
    Rezensiert von Maike Albath

    Lost in Translation
    Von Susanne Billig

    Straßenkritik: "Couchsurfing im Iran" von Stephan Orth
    Von Norbert Zeeb

    Hörbuch: "Es ist schon ein selbstmörderisches Gewerbe" von Walter Gödden
    Vorgestellt von Andi Hörmann

  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • 11:07 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Vormittag
    Moderation: Mascha Drost

    Rückblick auf Tschechiens größtes Popfestival Colours of Ostrava
    Von Thorsten Bednarz

    Juliette Binoche als Chansonnière Barbara

    11:35 Uhr
    Tonart

    Ein Meister der Reduktion und der Miniaturen: Gitarrist Bill Frisell
    Von Johannes Kaiser

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • Götz Aly, Historiker
    Moderation: Korbinian Frenzel

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • 1000 Euro und mehr
    Vermittlungsgebühr an wohnungssuchende Flüchtlinge
    Von Kemal Hür

    "Hidden Champions": Treuenbrietzen in Brandenburg
    Von Vanja Budde

    Neue Wege? Islamische Theologie in Niedersachsen
    Von Ita Niehaus

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:07 Uhr

    Kompressor

    Das Kulturmagazin
    Ausnahmezustand und kein Ende: Erlebt die Türkei eine Kulturrevolution?
    Moderation: Timo Grampes

    Das kulturelle Leben in der Türkei
    Gespräch mit Ingo Arend

    "Sie haben nichts eigenes" Kunst und Kultur unter Erdogan
    Gespräch mit Asena Günal

    Sükran Moral und Halil Altindere
    Progressive Kunst gegen den Präsidenten
    Gespräch mit Ingo Arend

    Groß, größer, Erdogan:
    Monumentales Kulturzentrum am Taksimplatz geplant
    Von Luise Sammann

    Berlin Schmelztiegel?
    Türkische Exilanten treffen auf Nachfahren der Gastarbeiter
    Von Benjamin Dierks

  • 15:00 Uhr

    Kakadu

    15:05 Uhr
    Infotag

    Moderation: Patricia Pantel

    2 Millionen Jahre Migration
    Von Brigitte Jünger

    Ausgestorbene Berufe: Sandmann
    Michaela Vieser

    Sommerrätsel
    Annette Bäßler

  • 15:30 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Nachmittag
    Moderation: Martin Böttcher

    Mikroben, Wüstenpflanzen, Sterne - aus dem Leben von Soundtrack-Komponisten
    Gespräch mit dem Komponisten Ben Lukas Boysen

    Das Ende der Weltmusik?
    Zum Festival 'Wassermusik' im Haus der Kulturen der Welt
    Gespräch mit dem Schlagzeuger Max Weissenfeldt

    16:00 Uhr
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:07 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Abend
    Moderation: Vladimir Balzer und Axel Rahmlow

    18:00 Uhr
    Nachrichten
  • 18:30 Uhr

    Weltzeit

    Moderation: Isabella Kolar

    200 Jahre Fahrrad - "Cykel"-Paradies Kopenhagen am Limit?
    Von Carsten Schmiester

    Alles auf Grün - Norwegen ist bei der Elektromobilität weltweit führend
    Von Michael Frantzen

    Im Dezember wurde in Norwegen das hunderttausendste Elektro-Auto zugelassen. Der Hauptgrund für die vielen Teslas und Hybridautos auf den Straßen hier ist, dass der Staat E-Autos massiv steuerlich fördert. Wer ein Elektroauto kauft, muss weder Mehrwertsteuer noch die PKW-Zulassungsteuer zahlen und genießt Vergünstigungen im Straßenverkehr. Und auch wenn es Widerstand gibt: Norwegens Umweltminister bleibt bei seinem Öko-Kurs und hat sich mit dem Parlament auf ein ambitioniertes Ziel geeinigt. Bis 2025 sollen alle neuzugelassenen PKW emissionsfrei sein.

  • 19:00 Uhr

    Nachrichten

  • 19:07 Uhr

    Zeitfragen

    Magazin
    Rezepte gegen Mobbing
    Moderation: Johannes Nichelmann

    Schule, Knast, Militär - Wie Mobbing funktioniert
    Von Jakob Schmidt

    Carsten Stahl - Ein Mann gegen Mobbing
    Von Jako Schmidt

    19:30 Uhr
    Zeitfragen

    Abitur in Kochen, Fußball und Tischtennis
    Eine Bildungsgeschichte
    Von Knut Benzner

    Hannover 1973, die landesweit erste Integrierte Gesamtschule, die IGS Roderbruch, nimmt den Betrieb auf. 120 Schüler von anderen Gymnasien, von Mittelschulen sowie der sogenannten Kollegiaten, also Schüler, die bereits eine Lehre hinter sich haben (alles paritätisch zu je einem Drittel verteilt), nutzen das riesige Schulgelände zunächst noch alleine. Das Projekt ist ganz vom Reformgeist dieser Tage durchdrungen. Die Lehrer werden geduzt, vor jeder Stunde stimmt die Klasse ab, ob geraucht werden darf und die ständigen Auseinandersetzungen mit politischen Splittergruppen prägen den Unterricht. Alles ist verhandelbar, und man kann tatsächlich in Kochen, Fußball und Tischtennis Abitur machen. Geschadet hat es den Schülerinnen und Schülern offenbar nicht. Der Jahrgang brachte Rechtsanwälte, hochrangige Ärzte, Doktoren an physikalischen Instituten, Ministerialbeamte oder Mitarbeiter des DAAD hervor. Und einer landete beim Radio.

  • 20:00 Uhr

    Nachrichten

  • 20:03 Uhr

    In Concert

    11.Jazzdor Strasbourg-Berlin
    Kesselhaus Berlin
    Aufzeichnung vom 02.06.2017

    Quatuor Machaut:
    Quentin Biardeau, Saxofon
    Simon Couratier, Saxofon
    Francis Lecointe, Saxofon
    Gabriel Lemaire, Saxofon
    (Deutschlandpremiere)

    Coronado:
    Gilles Coronado, Gitarre
    Matthieu Metzger, Saxofon
    Antonin Rayon, Klavier
    Franck Vaillant, Schlagzeug
    (Deutschlandpremiere)

    Quatuor IXI und Melanoia:
    Régis Huby, Geige
    Guillaume Roy, Bratsche
    Théo Ceccaldi, Geige
    Atsushi Sakai, Cello
    Hayden Chisholm, Saxofon
    Achim Kaufmann, Klavier
    Ronny Graupe, Gitarre
    Dejan Terzic, Schlagzeug
    (Deutschlandpremiere)

    Moderation: Matthias Wegner

  • Der Fall Mata Hari
    Von Helmuth M. Backhaus
    Regie: Otto Kurth
    Mit: Rosemarie Fendel, Karl Michael Vogler, Siemen Rühaak, Helmut Stange, Jochen Striebeck, Michael Gahr, Wolfgang Dörich, Harry Kalenberg, Hans-Günter Martens, Ursula Traum
    Ton: Heinz Sommerfeld
    Produktion: BR 1979
    Länge: 57'00

    Paris, 24. Juli 1917: Margaretha G. Zelle, niederländische Tänzerin, steht vor Gericht. Spionage und Hochverrat lautet die Anklage. Drei Monate später wird das Todesurteil verkündet.

    Die Niederländerin Margaretha Geertruida Zelle, bekannt als Tänzerin Mata Hari, fasziniert vor und während des Ersten Weltkrieges Männer höchsten Ranges in ganz Europa. Sie verfügt über verdächtig viel Geld. Das lässt die Franzosen aufmerken, sie wird in Paris verhaftet und der Spionage und des Hochverrats beschuldigt. Capitaine Latour verhört ‚H 21‘, so ihr Deckname bei den Deutschen, doch Mata Hari bestreitet alle Anklagepunkte. Am 15. Oktober 1917 wird das Todesurteil vollstreckt.

    Helmuth Manuel Backhaus, 1920 in Bonn geboren, starb 1989 in München. Er verfasste Hörspiele, Features, Sketche, führte Regie, schrieb Gedichte, Theaterstücke und Sachbücher. Als Drehbuchautor, Schauspieler und Regisseur war Backhaus, auch unter dem Pseudonym Gregor Trass, an mehreren Unterhaltungsfilmen der 1950er- und 1960er-Jahre beteiligt.

  • 22:30 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages
    Moderation: Kirsten Lemke

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Elena Gorgis

    Prozess-Auftakt in Istanbul:
    Cumhuriyet-Mitarbeitern drohen bis zu 43 Jahre Haft
    Gespräch mit Christian Mihr, 'Reporter ohne Grenzen'

    Deutschland im Fokus: Die Spionage-Serie "Berlin Station" auf Netflix
    Vorgestellt von Jörg Taszman